Die hier zur Schau gestellte Borniertheit in Sachen BayWa ist genau das, was ich im letzten Absatz meines gestrigen @wiwo Textes ausdrücken wollte.
Was Unternehmensgesundheit betrifft, wird zu viel über politische Rahmenbedingungen und zu wenig über die handelnden Unternehmer geredet.
Die Probleme bei BayWa allein auf den Geschäftsbereich Erneuerbaren Energien schieben zu wollen, ist schlicht absurd. Mit Größenwahn, billigem Geld und vielen Übernahmen wollte man sich von der bayrischen Bumsbude zum globalen Weltkonzern hochhangeln und hat dabei übersehen, dass diese Expansion auch geschäftlich Sinn ergeben muss und das ganze Konstrukt ansonsten bei schlechtem Management sehr schnell ins Wanken geraten kann.
Ein starker, unabhängiger Aufsichtsrat hätte hier gegensteuern können. Aber den gab es nicht, wie die Börsenzeitung in einem sehr lesenswerten Text herausarbeitete:
"Diese eigentümliche Form der Spezlwirtschaft bereitete den Nährboden für die Schieflage. Es handelt sich um eine von Männern dominierte Parallelwelt des gegenseitigen Auf-die-Schulter-Klopfens ... in vermeintlich guten Zeiten, die im Extremfall betriebsblind macht."
https://t.co/VT91xjt0v8
Die BayWa ist eine einzige CSU-beherrschte Corporate Governance-Kloake. Darüber hätte man schreiben können, wenn man sich wirklich an der Politik abarbeiten will. Aber der Finanzreporter bei der WELT muss natürlich den Grünen die Schuld umhängen, so ist es bei Springer üblich. Auch indem man hier die tatsächlichen Versager nicht benennt, schadet man dem Standort Deutschland.
@darioschramm Ich verstehe die Frage an ihn eh als rhetorisch. Warum sollte ein Rechtspopulist sich gegen Rechtsextreme aussprechen? Zumal er in seiner Jugend selbst einer war.
Nicht ein einziges (!) Mal haben sich die Klima-Aktivisten der Letzten Generation auch nur ANSATZWEISE so benommen wie dieser rechtsradikale gewaltbereite Pöbel unter dem Deckmantel der Bauernproteste. Wie hat das gesamte Land damals Kopf gestanden… Unfassbar alles.
@UweDerma2017 Streng genommen sogar 2 x 16 Jahre. Und die Bilanz der Ära Kohl ist wahrscheinlich noch verheerender als die der Ära Merkel ("Deutschland, der kranke Mann Europas").
@rezeptfurkenner@sybileggarter Von 1979. Wie kann das denn sein? Dank der ganzen Experten, die hier kommentieren, wissen wir doch, dass es so etwas früher nicht gab und und es an der Unfähigkeit der heutigen Eltern liegt.
Die Mehrheit des "antiimperialistischen" Lagers der Linken in Deutschland hat die Maske abgenommen. Wir sehen die Unterstützung eines "Freiheitskampfes" in dem es nicht um soziale Gleichheit und Emanzipation aller Menschen geht sondern um Unterdrückung, Herrschaft und Faschismus.