Es lohnt sich Kästners Kinderbücher auf politische Vereise hin zu lesen. Sein Verweis auf Pinocchio (Pinocchio sollte ursprünglich ein Tischbein werden -> Emil Tischbein) deutet das an, da Pinocchio eine verborgene Erzählung enthält.
@ConStelz Ein Fehler, sich darüber lustig zu machen. Da gibt’s nichts zu lachen, denn Höcke holt hier leider viele Ostdeutsche ab.
Ähnliche Fehler wurde vor 1933 gemacht, als man sich über die Sprache in M.K. lustig machte. Stefan Zweig sah darin rückblickend den größten Fehler.
@eckilepsie@bastianberger Dichotomie verwendet das Institut für Zeitgeschichte, um die Sprache H.s zu charakterisieren.
Dichotomie sei ein zentrales Stilmittel Hitlers, mit dem er viele seiner Anhänger überzeugte: Gut/Böse, Wahr/Falsch, Freund/Feind, Ja/Nein.
@ronzheimer@JochenBittner Das ist nicht so abwegig. Denn auch heute glauben noch die Hälfte der Deutschen, dass es Menschenrassen gibt! Das dürfte in England nicht viel anders sein.
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@ronzheimer@JochenBittner Bei dieser scheinbar so ironischen Kritik an „Genderideologie“ schwingt eine geschickte Kritik an der modernen Auffassung mit, dass es keine Menschenrassen gibt. Da darf man sich nichts vormachen.
@BastianBrauns@tonline Ob Hegseth bewusst ist, dass er mit solchen Verschwörungserzählungen in der Tradition von H. steht, gegen dessen verbrecherische Diktatur die Soldaten des D-Day gekämpft haben?
@Puettmann_Bonn@carlo_knapp Es ist aktuell sicher sehr schwer, genaue Zahlen für die Bundestagswahl anzugeben. So zeigt sich der demoskopische Höhenflug der AfD in den letzten Monaten kaum, oder sogar überhaupt nicht, bei den Kommunalwahlen (Bürgermeister und Landräte).
@hoyer_kat Danke für die Diskussion! Macht neugierig auf das Buch. Es füllt eine Lücke im Büchermarkt.
(PS: Habe zwar keine Ahnung über GB. Doch ONS sagt, die Nettomigration liegt auf einem der niedrigsten Levels seit 30 Jahren. ONS schätzt 171.000 für 2025!)
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@Thomas__Weber *Wilhelm Tell*, which was often performed in Hitler’s honour, illustrates well how many Germans felt at the time when they placed their hopes in him. They saw him as Wilhelm Tell. It was too late when they realised that they had sold themselves to the tyrant Gessler.
@Thomas__Weber Kästner skilfully revealed how superficial H.’s knowledge of William Tell was, even though, according to M. K., it had been the event that sparked H.’s political awakening when he was 12 years old. In 1941 H. realised that he himself was the tyrant Gessler.