@corvin_ash@aLice_wedel Einzelstaaten haben keine Verhandlungsmacht.
Der Binnenmarkt entstand, weil bilaterale Verträge nicht reichen.
Deutschland allein kann keine Handelsabkommen oder Standards setzen.
Die USA wären als 50 Einzelstaaten irrelevant und machtlos – Europa als 27 Einzelstaaten ebenso.
@corvin_ash@aLice_wedel Ingenieurskunst macht Deutschland stark – aber erst der EU‑Binnenmarkt macht diese Stärke global wirksam.
Der Euro stabilisiert Exporte, weil er Währungsschwankungen verhindert.
Und viele Energie‑ und Industrieentscheidungen sind national, nicht Brüssel.
@Alice_Weidel Einzelstaaten sind geopolitisch viel schwächer als ein geeinter Block.
Das gilt für Europa genauso wie es für die USA gelten würde, wenn sie sich in 50 Einzelstaaten auflösen würden.
Gemeinsame Außen‑, Handels‑ und Wirtschaftsstrukturen erhöhen Einfluss und Verhandlungsmacht.
@Jack_Reinsch@Alice_Weidel Ihre nominalen Zahlen sind methodisch irreführend.
Nominalwerte steigen durch Preise, Wechselkurse und Erholung – sagen aber nichts über das reale Handelsvolumen aus.
Inflationsbereinigt zeigt der Warenhandel einen klaren Brexit‑Effekt.
Ich stoppe hier hier – Substanz & Stil …
@Jack_Reinsch@Alice_Weidel Die offiziellen UK‑Daten zeigen real ein anderes Bild:
Warenexporte in die EU lagen 2024 rund 18 % unter 2019 (inflationsbereinigt).
Nominale Anstiege sind vor allem Preis‑ und Pandemieeffekte.
Wenn Sie andere Zahlen haben: bitte konkret.
@RealJamDE@Alice_Weidel Gemeinsame Regeln sind kein „Zentralismus“, sondern die Grundlage dafür, dass 27 Staaten Probleme lösen können, die kein Land allein bewältigt.
Die Frage ist nicht Brüssel ja/nein, sondern wie Europa handlungsfähig bleibt.
@Jack_Reinsch@Alice_Weidel Leider liegen Sie falsch.
UK ist ein gutes Beispiel: Seit dem Brexit gibt es mehr Hürden, mehr Bürokratie, Handelsrückgang und höhere Kosten im EU‑Handel.
Das zeigt den Unterschied zwischen Freihandel und Binnenmarkt.
@BethgeP@aLice_wedel Ein lockerer Staatenbund bedeutet weniger verbindliche gemeinsame Regeln.
Der Binnenmarkt funktioniert aber nur mit einheitlichen Standards und Wettbewerbsbedingungen. Wenn diese Regeln wegfallen, entstehen automatisch 27 Einzelwege – und genau das schwächt den Binnenmarkt.
@spoderman1337@Alice_Weidel Freihandel und Binnenmarkt sind zwei verschiedene Dinge.
Freihandel = Zölle weg.
Binnenmarkt = zusätzlich gemeinsame Regeln, Standards und gleiche Wettbewerbsbedingungen.
Ein „lockerer Staatenbund“ würde genau diese Standards auflösen – und damit den Binnenmarkt schwächen.
@RealJamDE@Alice_Weidel Gemeinsame Standards sind der Binnenmarkt.
Ohne einheitliche Regeln gäbe es wieder 27 Vorgaben, Grenzkontrollen und mehr Aufwand für Unternehmen.
Bürokratie abbauen ist sinnvoll – aber nicht dort, wo sie den freien Warenverkehr erst möglich macht.
@Jack_Reinsch@Alice_Weidel Niemand behauptet, dass niemand mehr mit Deutschland handeln würde.
Es geht darum, dass der Binnenmarkt nur mit gemeinsamen Regeln funktioniert. Und ohne diese Standards gäbe es wieder 27 Vorgaben – und das schwächt definitiv unsere Position.
All das kann man ganz gut lernen.
@odessl@Alice_Weidel Weniger EU‑Regeln klingt nach weniger Bürokratie, würde aber genau den Binnenmarkt treffen.
Der funktioniert nur, weil Standards, Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutz vereinheitlicht sind.
Ohne diese Regeln gäbe es wieder 27 Vorgaben – mehr Aufwand für alle.
@RealJamDE@Alice_Weidel Merken Sie, dass Sie versuchen „Binnenmarkt“ und „EU‑Regeln“ zu trennen, obwohl der Binnenmarkt ohne diese Regeln nicht existiert?
Ohne gemeinsame Standards gäbe es wieder 27 Vorgaben, mehr Bürokratie und weniger Verhandlungsmacht. Binnenmarkt und EU‑Regeln kann nicht trennen.
@cabal_elon@Alice_Weidel Ein Binnenmarkt funktioniert nur mit gemeinsamen Regeln.
Ohne EU‑Standards gäbe es wieder 27 unterschiedliche Vorgaben, mehr Bürokratie und weniger Verhandlungsmacht. „Zurückstutzen“ würde genau das schwächen, was Deutschland wirtschaftlich trägt.
@_fraecker_@Jack_Reinsch@Alice_Weidel Die EWG war kein Binnenmarkt: Es gab unterschiedliche Standards, Grenzkontrollen und viele Handelshemmnisse.
Erst die EU hat gemeinsame Regeln geschaffen, die freien Warenverkehr ermöglichen.
Ohne diese Standards gäbe es wieder 27 Einzelwege – teurer und langsamer für Deutschland
@Jack_Reinsch@Alice_Weidel Deutschland erzielt über 50 % seines Außenhandels im EU‑Binnenmarkt – das zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamts.
Dass gemeinsame Regeln wirtschaftliche Vorteile bringen, ist sehr gut belegt. Wenn Sie das anders sehen, ist das Ihre Sicht.
Ich bleibe bei den Fakten.
@aLice_wedel@BethgeP Zusammenarbeit souveräner Staaten“ klingt gut, heißt aber ohne gemeinsame Regeln 27 Einzelwege.
Genau das schwächt den Binnenmarkt, der über 50 % unseres Außenhandels trägt.
Weniger EU bedeutet weniger wirtschaftliche Stärke und weniger Verhandlungsmacht.
@BethgeP@Alice_Weidel Lobbyismus wird nicht kleiner, wenn jedes Land eigene Regeln macht – dann haben Konzerne 27 Chancen, sich das günstigste Umfeld auszusuchen.
Gemeinsame Standards schützen die europäischen Firmen und Verbraucher. „Europa den Europäern“ klappt nur mit einem starken Binnenmarkt.
@aLice_wedel@corvin_ash „Zusammenarbeit ohne gemeinsame Regeln“ klingt gut, bedeutet aber das Ende des Binnenmarkts.
Genau der trägt über 50 % unseres Außenhandels.
Weniger EU hieße nicht mehr Freiheit, sondern weniger wirtschaftliche Stärke.