Nachtrag vom 02.07.2026:
Wir verstehen den verlinkten Artikel in erster Linie als
Sachverhaltsdarstellung, in der wir anmerken, dass es für die Umsetzung der von der Regierung geplanten Ziele keiner Verschärfung bedarf.
Gleichzeitig möchten wir klarstellen, dass an den Entzug oder das Versagen einer behördlichen Erlaubnis aufgrund mangelnder waffenrechtlicher Zuverlässigkeit hohe Ansprüche zu stellen sind. Hierbei muss es sich stets um eine Einzelfallentscheidung handeln.
Ein Vorgehen wie beispielsweise in Sachsen, bei dem Unterstützern der AfD pauschal die waffenrechtliche Zuverlässigkeit abgesprochen wird, halten wir weder für zielführend noch verhältnismäßig.
Rechtsextremismus bleibt laut dem kürzlich veröffentlichten Verfassungsschutzbericht 2025 „die größte Bedrohung für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung“.
Auch die Szene der „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ wird weiterhin als sicherheitsrelevant eingestuft, insbesondere wegen der im Bericht hervorgehobenen hohen Waffenaffinität.
Entscheidend ist ein konsequenter Vollzug des geltenden Rechts: Waffenbehörden müssen die erforderlichen Informationen rechtzeitig und vollständig erhalten. Dann ist die Entwaffnung von Personen, die als gesichert rechtsextremistisch oder als Reichsbürger eingestuft sind, bereits heute möglich.
Das Problem liegt nicht bei der Mehrheit der rechtstreuen Waffenbesitzer, sondern bei illegalem Waffenbesitz und Personen, denen wegen extremistischer Bestrebungen waffenrechtliche Erlaubnisse versagt oder entzogen werden müssen.
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Der Berliner Senat hat eine Gesetzesinitiative in den Bundesrat eingebracht, die den unerlaubten Umgang mit halbautomatischen Kurzwaffen für Patronenmunition vom Vergehen zum Verbrechen hochstufen und eine Telekommunikationsüberwachung ermöglichen soll.
Die Folge wäre nicht nur ein Mindeststrafmaß von einem Jahr Freiheitsstrafe. Bereits der Anfangsverdacht könnte erhebliche strafprozessuale und waffenrechtliche Konsequenzen auslösen. Minderschwere oder Grenzfälle könnten gravierende Folgen haben, etwa die verspätete Rückgabe einer geliehenen Waffe, das Überschreiten einer Reviergrenze mit Kurzwaffe durch einen Jäger oder der Erwerb einer Sammlerwaffe, die nach behördlicher Auslegung nicht in das genehmigte Sammelgebiet fällt.
Auch der bundesweite Vergleich zeigt: Der verstärkte Missbrauch von Schusswaffen scheint vor allem ein Berlin-spezifisches Phänomen zu sein. Als Begründung für eine Verschärfung mit bundesweiten Folgen taugen die Statistiken nicht.
Schusswaffenkriminalität muss konsequent bekämpft werden. Legale Waffenbesitzer, Händler und Handwerk dürfen aber dabei nicht zum Beifang werden.
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Die BILD-Zeitung berichtete am 22.06.2026, dass sich Hessens Innenminister Prof. Dr. Roman Poseck für eine Aufhebung der Erlaubnisfreiheit von Armbrüsten einsetzen will. Sein Ziel: Extremisten, insbesondere sogenannte „Reichsbürger“, sollen keinen Zugang zu gefährlichen Waffen haben.
Der VDB hat sich daraufhin mit einem Schreiben an den Hessischen Innenminister gewandt. Wir teilen zwar ausdrücklich das Ziel, dass Extremisten und gefährliche Personen keinen Zugang zu Waffen haben dürfen, legen in unserem Schreiben jedoch dar, weshalb eine allgemeine Erlaubnispflicht für Armbrüste kein geeignetes Mittel ist, um dies zu erreichen.
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Beim NRW-Tag der Jungen Union in Gütersloh am vergangenen Wochenende war der VDB mit einem Infostand vertreten. VDB-Vizepräsident Frank Satzinger und Interessenvertreter Peter Braß kamen mit zahlreichen Mandatsträgern, Mitgliedern des Landtages und politisch aktiven Teilnehmern ins Gespräch.
Die Resonanz war durchweg offen, interessiert und konstruktiv.
Ein zentraler Erfolgsfaktor war erneut die Laserschießanlage der Firma Anschütz. Das gefragte Mitmachformat schuf einen unmittelbaren Anlass für die Themen Verantwortung, Sicherheit und die Realität des Schießsports.
Zum Bericht:
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Für Frank Neis vom VDB ging es heute direkt weiter zum Geartester Festival in Coesfeld.
Auch hier erwartet die Besucher ein volles Programm – sei es auf der Bühne mit Vorträgen und Public Viewing, Offroad-Testfahrten oder Probeschießen im Experience-Area!
Frank Neis ist für den VDB unterwegs in Kasseedorf auf den Range Days unseres Mitglieds Reimer Johannsen GmbH.
Zahlreiche Aussteller sind vor Ort – ihr auch? Sprecht uns gerne an!
Die VDB Rookie Days gehen in die nächste Runde!
Nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr öffnen wir gemeinsam mit Spielfeldbetreibern und Veranstaltern aus dem Fachausschuss Airsoft & Paintball wieder die Türen für alle, die Airsoft oder Paintball einfach mal unverbindlich ausprobieren möchten.
Ganz entspannt, ohne Vorkenntnisse und ohne eigene Ausrüstung. Vor Ort gibt es Einführungen, Leihausrüstung, Schnupperspiele und erfahrene Ansprechpartner, die euch den Einstieg leicht machen.
Kommt vorbei, schaut es euch an und probiert es selbst aus.
Nächster Termin:
Airsoftevents
Rookie Days & Sommerfest am 05.07.2026
Flughafen-Ring 200
47652 Weeze, NRW
Mit dabei: VDB-Infostand, Händler, Airsoftwaffen zum Testen, Lasertac-Haus, Würstchen vom Grill und Slush-Eis.
Tickets unter: https://t.co/bBv9qL7g4o
Fragen zur Teilnahme bitte direkt an den Veranstalter
Am 12. Juni war der VDB auf der Hausmesse unserer Mitglieder WBP Deutschland UG und SR Tactical GmbH vertreten.
Neben Kaiser Aluschmiedetechnik präsentierten auch unsere Mitgliedsunternehmen AKAH, Leader Trading und Schmidt & Bender ihre Produkte. Die Besucher konnten sich vor Ort direkt einen Eindruck von Waffen, Optiken und Teilen verschaffen und diese im Gespräch mit den Ausstellern näher kennenlernen.
Auch der Austausch mit dem VDB wurde rege genutzt. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere Fragen zur laufenden Evaluierung des Waffengesetzes sowie die mögliche Freigabe von Nachtzieltechnik, die dem Bundestag weiterhin zur Beratung vorliegt.
Wir bedanken uns für die Einladung, die gute Organisation und die interessierten Gespräche vor Ort!
Vom 28. Mai bis 1. Juni nutzte der VDB mehrere Termine in Berlin für politischen und fachlichen Austausch.
Neben der Mitgliederversammlung der Deutschen Versuchs- und Prüfanstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. (DEVA) waren wir auch beim Bundesparteitag der FDP vertreten. Dort konnten wir eine Lichtschießanlage der Firma Anschütz als interaktives Angebot an unserem Stand erproben – mit Erfolg: Das Mitmach-Format stieß auf großes Interesse und eröffnete einen niedrigschwelligen Einstieg in Gespräche über Jagd, Schießsport und Waffenrecht. Dieses Konzept werden wir künftig weiterentwickeln.
Ein weiterer Termin führte uns zu Stephan Standfuß, 1. stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus. Im Mittelpunkt standen aktuelle waffenrechtliche Themen, darunter unterschiedliche Anforderungen an die Waffenaufbewahrung, Diskussionen über mögliche Obergrenzen beim Besitz von Langwaffen durch Jäger sowie Überlegungen zu zusätzlichen medizinisch-psychologischen Untersuchungen vor der Erteilung waffenrechtlicher Erlaubnisse.
Ein zentrales Anliegen war die Notwendigkeit eines praxisgerechten, rechtssicheren und einheitlicheren Verwaltungsvollzugs. Im Rahmen des Gesprächs wurden zudem aktuelle Positionspapiere und Informationsunterlagen des VDB übergeben.
Waffenrechtsevaluierung: VDB im Austausch mit dem Bundesinnenministerium
Die im Koalitionsvertrag vereinbarte Evaluierung des Waffenrechts soll Anfang Juli in die nächste Phase gehen. VDB-Vizepräsident Frank Satzinger und Interessenvertreter Peter Braß waren dazu am 5. Juni im Bundesinnenministerium in Berlin.
Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand der Evaluierung sowie zwei neue VDB-Positionspapiere: zur digitalen Waffenbesitzkarte „eWBK“ und zum Konzept „Anmelden statt abgeben“ – einer Amnestie mit Legalisierungsmöglichkeit für bislang unregistrierte Waffen.
Erste Anhaltspunkte dafür, welche Themen im Rahmen der Evaluierung näher betrachtet werden könnten, boten kürzlich Antworten der Bundesregierung auf schriftliche Fragen aus dem Bundestag.
Mehr dazu im Artikel:
https://t.co/aYu8Jw0loH
Vielen Dank für die zahlreiche Beteiligung an unserer Umfrage zu Gebühren für waffenrechtliche Verwaltungsleistungen. Wir haben alle Antworten ausgewertet und parallel dazu die Kostenverordnungen der Bundesländer als Datengrundlage für unsere neueste Kurzstudie herangezogen.
Die Gebühren für waffenrechtliche Verwaltungsakte entwickeln sich bundesweit zunehmend unterschiedlich. Was in einer Kommune noch moderat ausfällt, kann andernorts deutlich teurer sein – gerade bei gewerblichen Handels- und Herstellungsgenehmigungen, Aufbewahrungskontrollen oder Verbringungserlaubnissen.
VDB-Vizepräsident Frank Satzinger bringt es auf den Punkt: „Ein einheitlicher Maßstab ist kaum noch erkennbar. Das ist weder transparent noch gerecht.“
Welche Länder im Vergleich besonders teuer oder eher günstig sind, lest ihr hier:
https://t.co/EZ5w7ocfK1
@gehkackenbiddi Das Bedürfnis wäre "Altbesitz", so wie auch schon bei vergangenen Amnestien mit Anmeldemöglichkeit der Fall.
Die Voraussetzungen wären also (analog zum Erben): Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit.
Niemand kennt die Zahl unregistrierter und somit illegaler Waffen in Deutschland. Die Schätzungen reichen von 20 bis 40 Millionen. In jedem Fall übersteigt die Dunkelziffer die Zahl der registrierten Waffen um ein Vielfaches: Im NWR sind 5,5 Millionen legale Waffen und Waffenteile registriert.
Im Zuge der Evaluierung des Waffenrechts positioniert sich der VDB mit einem unkomplizierten und sinnvollen Vorschlag, wie zumindest ein Teil der bisher unregistrierten Waffen aus dem Dunkelfeld geholt, registriert und damit kontrollierbar gemacht werden kann.
Der Gesetzgeber sollte zeitlich befristete Möglichkeiten schaffen, bislang unregistrierte, erlaubnispflichtige Schusswaffen straffrei anzumelden und damit in den legalen Besitz zu überführen, kurz: „Anmelden statt abgeben“.
Zum Analysepapier: https://t.co/lcGLKevZ9b
@Eckleben@winkelsdorf Nein. Es geht um all die Waffen, die noch nicht im kriminellen Milieu versickert sind. Das ergibt sich auch aus dem verlinkten Dokument.
Dieses Wochenende stand erneut ganz im Zeichen von Airsoft und Paintball: mit dem BIGGAME Mahlwinkel auf dem Airfield Mahlwinkel und der von Airsoft Operations organisierten Operation Thunder Strike 3 auf dem Battleground in Polen.
Der VDB war an beiden Schauplätzen vertreten. Unser Geschäftsführer Ingo Meinhard und unser Interessenvertreter Moritz Laudan konnten jeweils bereits viele Eindrücke aus der Community mitnehmen und freuen sich auf einen erfolgreichen letzten Spieltag.
Zwischen Paintball-Action, taktischem Airsoft-Gameplay, Teamplay, Gesprächen am Spielfeldrand und direktem Austausch mit Spielerinnen und Spielern sowie den Veranstaltern wurde einmal mehr deutlich, wie aktiv und vielfältig die Spielerschaften sind.
Vielen Dank an alle, die das Wochenende möglich gemacht haben, und an alle, die mit uns ins Gespräch gekommen sind.
Vom 07. bis 10. Mai sind wir auf der Dark Emergency – Deutschlands größtem Airsoft-Festival, organisiert von Airsoft Helden.
Dieses Jahr kommt VDB-Geschäftsführer Ingo Meinhard eine ganz besondere Rolle zu: Er muss sich als pinker Osterhase über das Spielfeld jagen lassen. Wir sind sicher, dass er diese Aufgabe mit maximaler Begeisterung aufgenommen hat! 🐰
Währenddessen freut sich unser Interessenvertreter Moritz Laudan auf den Austausch mit euch an unserem Stand.
Wir sind gespannt auf starke Spieltage und viele gute Gespräche vor Ort. Danke schon jetzt für die vielen Eindrücke und den offenen Austausch!
Wir möchten herausfinden, ob und in welcher Größenordnung die Gebühren für waffenrechtliche Verwaltungsleistungen gestiegen sind. Denn in letzter Zeit erreichen uns vermehrt Rückmeldungen von Erlaubnisinhabern, die von deutlich höheren Gebühren ihrer Waffenbehörden berichten.
Dem wollen wir auf den Grund gehen und herausfinden, ob es sich um Einzelfälle oder um ein flächendeckendes – möglicherweise länderspezifisches – Phänomen handelt.
Dafür sind wir auf deine Unterstützung angewiesen und bitten dich, an unserer Umfrage teilzunehmen:
https://t.co/Xxh8TPdo9A
Die Schmeisser Steel Challenge 2026 hat einmal mehr gezeigt, warum sie für viele Sportschützen ein fester Termin im Kalender ist. Bei strahlendem Sonnenschein kamen am 24. und 25. April zahlreiche Teilnehmer zusammen, um sich im Wettbewerb zu messen und gleichzeitig den persönlichen Austausch innerhalb der Community zu pflegen.
Auch der VDB war vor Ort und nutzte die Gelegenheit für viele gute Gespräche mit Mitgliedern, Partnern und Interessierten. Besonders gefreut hat uns, das Taktische Trainingscenter Rostock als neues Mitglied im Fachausschuss Airsoft & Paintball begrüßen zu dürfen.
Ein großes Dankeschön gilt den Veranstaltern und allen Helfern, die mit ihrem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben!