2022 bin ich mit 30 als junger Fremd-Geschäftsführer (ohne Studium) in ein Software/IT-Unternehmen eingestiegen – und habe es über vier Jahre mit voller Leidenschaft aufgebaut und weiterentwickelt.
Bei einer bewussten 30-Stunden-Woche.
Weil Karriere ohne erfülltes Familienleben, Partnerschaft und echte mentale & körperliche Gesundheit für mich keinen Sinn ergibt. Das war mir immer wichtiger als das klassische Hamsterrad.
In dieser Zeit durfte ich ein Unternehmen so gestalten, wie ich es für richtig halte:
- Vollständige Gehaltstransparenz (ja, auch meine eigenen Boni und den Tesla)
- Mitarbeitende, die echte Mitverantwortung tragen – nicht nur ausführen
- 100 % remote + Office nur zum echten Socializen
- Asynchrone Zusammenarbeit und psychologische Sicherheit statt endloser Meetings und Hierarchie
- Echte Diskussionen über faire Gehälter (auch international), Bitcoin-Auszahlungen (wäre interessant gewesen) und sinnvolle Benefits
Ich habe Lebensläufe, Schicksale, Krankheiten, Frust und große Erfolge miterlebt.
Und meine Frau ins Unternehmen geholt – mit allen Vor- und Nachteilen einer familiär-beruflichen Beziehung.
Jetzt bin ich 34 und starte neu.
Im September gründe ich meine eigene GmbH/FlexCo im Bereich Software- und Organisationsentwicklung (Fractional Leadership, AI/ES/CQRS, wertebasierte Skalierung).
Bis dahin will ich hier auf X offen erzählen, was ich gelernt habe, was schiefgelaufen ist und wie ich die nächste Phase angehe. Markt testen, Feedback holen, Netzwerk aufbauen.
Wenn du Themen wie New Work, psychologische Sicherheit, echte Remote-Kultur, faire Führung oder den Mut zu weniger Hustle & mehr Leben spannend findest – dann folge gerne.
Ich freue mich auf echte Gespräche.
Liebe Grüße Sebastian (Vinterlich)
Wirkt für mich wie eine Kleinigkeit im Vergleich zu anderen Problemen für Unternehmen wie Bürokratisierung, Förderlandschaft, Arbeitnehmer-/Arbeitgeberschutz etc.
Fänd‘s statt Teilzeit anzuprangern besser Überstunden für Arbeitnehmer UND Arbeitgeber steuerlich massiv besser zu stellen.
2022 bin ich mit 30 als junger Fremd-Geschäftsführer (ohne Studium) in ein Software/IT-Unternehmen eingestiegen – und habe es über vier Jahre mit voller Leidenschaft aufgebaut und weiterentwickelt.
Bei einer bewussten 30-Stunden-Woche.
Weil Karriere ohne erfülltes Familienleben, Partnerschaft und echte mentale & körperliche Gesundheit für mich keinen Sinn ergibt. Das war mir immer wichtiger als das klassische Hamsterrad.
In dieser Zeit durfte ich ein Unternehmen so gestalten, wie ich es für richtig halte:
- Vollständige Gehaltstransparenz (ja, auch meine eigenen Boni und den Tesla)
- Mitarbeitende, die echte Mitverantwortung tragen – nicht nur ausführen
- 100 % remote + Office nur zum echten Socializen
- Asynchrone Zusammenarbeit und psychologische Sicherheit statt endloser Meetings und Hierarchie
- Echte Diskussionen über faire Gehälter (auch international), Bitcoin-Auszahlungen (wäre interessant gewesen) und sinnvolle Benefits
Ich habe Lebensläufe, Schicksale, Krankheiten, Frust und große Erfolge miterlebt.
Und meine Frau ins Unternehmen geholt – mit allen Vor- und Nachteilen einer familiär-beruflichen Beziehung.
Jetzt bin ich 34 und starte neu.
Im September gründe ich meine eigene GmbH/FlexCo im Bereich Software- und Organisationsentwicklung (Fractional Leadership, AI/ES/CQRS, wertebasierte Skalierung).
Bis dahin will ich hier auf X offen erzählen, was ich gelernt habe, was schiefgelaufen ist und wie ich die nächste Phase angehe. Markt testen, Feedback holen, Netzwerk aufbauen.
Wenn du Themen wie New Work, psychologische Sicherheit, echte Remote-Kultur, faire Führung oder den Mut zu weniger Hustle & mehr Leben spannend findest – dann folge gerne.
Ich freue mich auf echte Gespräche.
Liebe Grüße Sebastian (Vinterlich)
Kann man in der Arbeitswelt überhaupt man selbst sein?
Diese ständige Maske aufzusetzen ist nicht ideal, wenn man bedenkt, dass man hier Jahrzehnte arbeitet. Es kostet Energie und Kraft und ist einfach nicht authentisch.
Um ein bisschen näher an seine eigene Art ranzukommen, muss man sich erst einmal selbst erkennen: Wie ist man überhaupt? Womit fühle ich mich wohl? Gleichzeitig muss man erkennen, wie andere sind, was sie aushalten und was sie akzeptieren. Und das Umfeld muss das dementsprechend auch fördern und fordern.
Es gibt genug Red Flags in Unternehmen: Wenn man einmal Schwäche oder Emotionen zeigt oder sich im Ton vergreift, gilt das sofort als unprofessionell und man bekommt gleich einen auf den Deckel.
Alle reden von Diversität und wie wichtig es ist, verschiedene Ideen an einen Tisch zu bringen. Aber eigentlich fühlen sich alle – vor allem Führungskräfte – mit Homogenität viel wohler: Alle sind so, wie man sich das vorstellt, in einem ähnlichen Stil, und hier und da gibt es mal eine kreative Idee.
Das ist nicht dasselbe.
https://t.co/VxM2ARRm2M
Difference between Human Organisations and Agentic Organisations:
This distinction matters more than it first appears.
In human organizations, roles are never just about skills. They’re shaped by the specific judgment, experience, values and even the “weirdness” of the person in them.
That non-interchangeability is what creates trust, ownership and culture. Roles become containers for meaning, not just capability.
In agentic organizations, agents can load any skill in milliseconds.
So roles stop being about “who can do this” and become about orchestration, alignment and resource direction. The bottleneck moves from capability to governance.
This shift doesn’t make the human layer obsolete - it makes it more precious. When agents can handle execution and variation at scale, humans are freed (or forced) to focus on the things agents still can’t do: holding narrative, exercising judgment under uncertainty, building real trust, and creating shared meaning.
The principles of swarming still apply beautifully.
But they now serve a different purpose: not just speed and adaptability, but protecting and amplifying the irreplaceable human elements in the system.
The real design question isn’t “how do we replace roles with agents?”
It’s “how do we design the human layer so it stays the source of direction, ethics and resonance - while agents do what they do best?”
The difference between designing agentic organisations and human organisations:
In Humna Orgs: roles are animated by people with specialised skills. They're not interchangeable. So roles are about capability.
In Agentic Orgs: roles are animated by agents that can load any skill in milliseconds.
As a result, roles are no longer about capability but about resource management.
This fundamentally changes how we desing them, but the principles of Swarming apply beautifully to both.
Fazit:
Die meisten „unsozialen“ Dinge in Unternehmen kommen nicht von bösen Menschen, sondern aus dem Zusammenspiel von
Wirtschaftslogik + Komplexität + Verantwortung.
Wer das versteht, kann besser damit umgehen – egal ob als Mitarbeiter:in oder als Führungskraft.
Was ist eure Erfahrung damit?
Habt ihr schon mal eine Entscheidung „von oben“ nicht verstanden und später den Hintergrund erfahren?
Thread 🧵
Viele Unternehmen sagen „Wir sind eine Familie“.
Bis es ernst wird.
Dann plötzlich: Kündigungen, harte Entscheidungen, „das ist jetzt so“. Und viele fragen sich: Warum sind die eigentlich so unsozial?
Hier die unbequeme Wahrheit aus meiner Sicht als Ex-Geschäftsführer:
4. Die emotionale Last wird unterschätzt
Viele Manager tragen nicht nur „die Firma“, sondern auch die Probleme ihrer Mitarbeiter mit.
Krankheiten, Scheidungen, Leistungsprobleme, Konflikte…
Nach ein paar Jahren wird man oft vorsichtiger und distanzierter – nicht weil man kein Herz hat, sondern weil man gelernt hat, dass man nicht alles lösen kann.
@motihari1903go Man wertschätzt - bei aller Kritik - ein weniger always-on-immer-tagesaktuellen Jounalismus bei sowas vllt etwas mehr.
Entertainment und Jounalismus passt nicht immer.
@OHumting@latecurve Wünsche, dass das super funktioniert. Je mehr tolle Produkte und Auswahl wir haben, desto besser.
Software ist aber für Konzerne immer und oft ein Krampf. Langfristig.
@latecurve Glaubst du unmöglich oder nur noch nicht? Vllt muss erst an der Führungsetage stärker gerüttelt werden. Ressourcen in der Größenordnung hätten die noch. Und genug Brand-Enthusiasten die viel verzeihen