Jahrelang zog die frühere Linken- und BSW-Bundestagsabgeordnete Żaklin Nastic über die AfD her. Nach Informationen der JF sollte sie nun als Mitarbeiterin der Partei im Bundestag eingestellt werden.
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Die WM hat begonnen, Mexiko das Eröffnungsspiel gewonnen, und das wird jetzt kein edgy Kulturkampf-Take, aber diese Geschichte hat mich in den letzten Tagen auf eine merkwürdige Art und Weise tief berührt: Während die Welt sich vorrangig über den US-Präsidenten Donald Trump als Gastgeber aufregt, gibt es im Co-Gastgeberland Mexiko eine Art Massenexodus von Menschen, die von Drogenkartellen wie Sinaloa, CJNG, Golf oder Juárez entführt und hingerichtet werden. In Mexiko existieren deshalb Initiativen, bei denen Angehörige jahrelang nach den Überresten ihrer verschollenen Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern und Eltern suchen, also: Familienangehörigen, die von jenen Kartellen verschleppt und vermutlich ermordet worden sind. In dem Land werden 130.000 Menschen (!) vermisst, von denen der große Großteil Opfer von Bandenkriminalität geworden sein dürfte, was ich, das nur am Rande, eine völlig absurde Zahl finde.
Wenn du das realisierst und dir vor Augen führst, dass der mittellose mexikanische Vater (der portaitierte Raúl) in Mexiko seit acht Jahren nach seinem verschwundenen Sohn sucht, und dabei jedes Höllenloch, jede Crack-Küche und jeden Drogenbunker durchsucht – in der Hoffnung, irgendwo die aufgelösten Knochen ihrer geliebten Angehörigen zu finden –, dann wird dir schnell bewusst, wie grausam diese Welt und wie furchtbar die Folgen organisierter Kriminalität sein können, allen Pathos (sofern möglich) beiseitegelassen.