„Künstliche Intelligenz: Chance, Herausforderung und Gamechanger“
🎦 Sämtliche Highlights und viele Video-Impressionen vom E-Day 2023 der @WKOe finden Sie in unserer #eDAY23 Echtzeit-Berichterstattung!
🌐 Livereport: https://t.co/QMTPqgIJDb
Das war’s vom #eday23 in der Wirtschaftskammer Österreich! Als Livereporter auf @WKO_EDay darf ich, @guenterexel, mich von Ihnen verabschieden.
Vielen Dank fürs Mitlesen – wir sehen uns nächstes Jahr wieder beim #eday24!
Das war der #eDAY23 zum Thema Künstliche Intelligenz! Moderator Andreas Gröbl bedankt sich bei den Teilnehmer*innen fürs Zusehen.
Noch ein Tipp: Auf https://t.co/ySGxEyxxez werden kommende Woche alle Inhalte on demand abrufbar sein.
Drei Tipps gibt @martinamara (@RobopsychLinz) den #eDAY23 Zuseher*innen zum Abschluss mit:
– Hinterfragen Sie die Zusammenstellung Ihrer Datensätze und Labels!
– Geben Sie keine sensiblen Daten als Trainingsdaten für ChatGPT frei!
– Setzen Sie auf diverse Teams!
Fazit zu @martinamara’s #eDAY23 Keynote: Wir brauchen mehr Bewusstsein zu den Herausforderungen, mehr Diversität in Daten, in der demographischen Zusammensetzung der Entwicklungsteams, in Perspektiven & Mindsets und in der Ansprache von Zielgruppen für digitale Bildungsangebote!
„Ich würde erröten, wenn ich könnte“: Früher transportierten die Antworten von Sprachassistenten noch Geschlechtsstereotype, was zunehmend korrigiert wird. Ein Lösungsansatz: kontra-stereotype Technologie-Gestaltung? @martinamara (@RobopsychLinz) beim #eDAY23.
Challenge 4 ist die stereotype Gestaltung von Technologie. „Alexa“, „Siri“, „Cortana“ – in der Standard-Einstellung sind alle Sprachassistenten weiblich konnotiert. „Das sind bewusste Marketing-Entscheidungen“, betont @martinamara (@RobopsychLinz) beim #eDAY23.
Männliche, junge gebildete Personen haben mehr KI-Wissen als weibliche, ältere Personen ohne einschlägiges Wissen. Dazu kommt das „Diversity Disaster“ –@martinamara bringt Fakten: 80% der KI-Studierenden sind männlich, nur 10% der KI-Forscher*innen bei Google sind Frauen. #eDAY23
Eine weitere Challenge ist die starke Ungleichverteilung von Wissen und Möglichkeiten zur Mitgestaltung.
Wer den Begriff „Algorithmus“ nicht kennt, sieht mehr Risiken als Chancen in Künstlicher Intelligenz, sagt @martinamara (@RobopsychLinz) beim #eDAY23.
Ein Problem ist auch mangelhaftes oder falsches Datenlabelling. Die Hochzeit wird bei weißen Pärchen als solche erkannt, bei POCs nicht.
Mangelnde Wissen, was Daten abbilden, hängt auch mit einem Mangel an Partizipation in der Produktentwicklung ab, sagt @martinamara. #eDAY23
Eine Datenbank von Sprachaufnahmen wie Mozilla Common Voice weist Defizite auf: Nur 9% sind weiblich; österreichisches Deutsch ist nur zu 2% vertreten – ebenso wie die Altersgruppe 60-69. KI funktioniert für manche Usergruppen deutlich schlechter, folgert @martinamara. #eDAY23
„Also: Warum versteht Siri meine 96jährige Oma nicht?“ @martinamara weist auf das Problem von KI bei Spracherkennungssystemen hin: Alexa, Siri & Co verstehen besonders ältere Frauen schlechter – „das liegt an mangelnder Repräsentanz in den Datensätzen!“ #eDAY23
Google Translate reagierte auf den Geschlechter-Bias – wenn auch bisher nur im Englischen. Technische Ansätze wären eine Alternative, sagt @martinamara – etwa Explainable AI, die Erklärungen zu den Parametern liefert, die für eine Entscheidung relevant waren. #eDAY23
Auch Übersetzungs-KI wie Google Translate gibt Stereotypen wieder. Aus „er ist hübsch“ wird bei Rückübersetzung aus dem Türkischen „sie ist wunderschön“ – im Gegenzug wird aus der Bankdirektorin der Bankdirektor: @martinamara (@RobopsychLinz) beim #eDAY23.
Challenge 1: Datensätze enthalten stereotype Rollenbilder – etwa wenn @martinamara ChatGPT Kurzgeschichten zu Traumberufen für Jungen und Mädchen erfinden lässt. #eDAY23
Auch bei einem KI-Bildgenerator wie DALL•E ist eine „medizinische Koryphäe“ ganz selbstverständlich … ein Mann. Das wird mit der zunehmenden Bedeutung von KI im Alltag ein Problem, betont @martinamara (@RobopsychLinz) beim #eDAY23.
Was hat das alles mit KI zu tun? Entscheidungen der Vergangenheit sind das Datenfutter für Künstliche Intelligenz – und halten uns als Gesellschaft einen Spiegel unserer Werte, Stereotypen und Biases vor. „Die KI, das sind wir“, sagt @martinamara (@RobopsychLinz) beim #eDAY23.
Ein Rätsel … Die Koryphäe ist nicht der verstorbene Vater, sondern die Mutter. Die grüne Banane ist eine Banane, aber unreif.
@martinamara (@RobopsychLinz) spricht beim #eDAY23 Verständnis-Gewohnheiten und hartnäckige Prototypen an.
„Warum Siri meine Oma nicht versteht - und andere Ungerechtigkeiten im Zeitalter Künstlicher Intelligenz.“ Martina Mara (@martinamara) vom Robopsychology Lab (@RobopsychLinz) bringt Licht in die Herausforderungen der KI-Interaktion beim #eDAY23.