Ein guter Bekannter, der seine Brillianz auf den Finanzmärkten über Jahrzehnte eindrucksvoll bewiesen hat, schrieb mir gerade dies: "Mit dieser Verfassungsänderung wird Deutschland ein Dritte Welt-Land werden - mit Massenarmut, Bürgerkrieg und Staatsbankrott. Klimaneutralität wird bis 2045 fünftausend Milliarden Euro kosten, die ohne industrielle Basis aufgebracht werden müssen. Es ist purer ökofaschistischer Vandalismus."
Hoppala! das Potsdamer Klimaverforschungsinsitut warnt jetzt - wir werden alle erfrieren. Klimaerwärmung macht alles kalt. Sosososo. https://t.co/go2t1XUeA8
Mein Wutausbruch des Tages 🔥
Jeden Tag, jeden verdammten Tag liest man, dass wieder eine Firma insolvent ist. Pleite, einfach weg. Oft Traditionsunternehmen, die eine der schwersten Wirtschaftskrisen überhaupt, dann zwei Weltkriege und auch den Börsencrash 2008 überstanden haben.
Mal sind es nur wenige Jobs, dann wieder Hunderte oder gar Tausende gut bezahlte Jobs auf einen Schlag. Und das jeden Tag. Und wenn selbst Weltmarktführer, die eigentlich für ihre Produkte jeden Preis verlangen können, Pleite gehen, dann haben wir eine gefährliche Schieflage in diesem Land erreicht.
Gleichzeitig gehen – logischerweise und in Folge dessen – reihenweise Kommunen pleite und können ihrer wichtigsten Hauptaufgabe, nämlich der Daseinsfürsorge für „ihre“ Bürger nicht mehr nach kommen. Sollen aber gleichzeitig illegalen Migranten - die ausreisepflichtig sind – weiterhin Leistungen zahlen? Und das hat Priorität? Wirklich?
Und die Politik kratzt sich verdutzt am Kopf und schaut zu? Beim Sterben der Wirtschaft und beim Sterben der Kommunen?
Das ist aber noch nicht das schlimmste für mich, denn ich kann diese apathische Ruhe im Land nicht verstehen. Denn wenn die Regierung ersichtlich nichts tut, um diesen Irrsinn abzuwenden, wo bleibt dann der massive Protest der Bevölkerung? Auf welchen Drogen sind die eigentlich Alle? Wo ist bitte die breite Mitte abgeblieben?
Glauben die Menschen wirklich“ an mir wird der Kelch schon vorüber gehen“ und wenn nicht, dann haben wir ja den Sozialstaat der mich dann schon versorgt?
Echt Jetzt?
Das kann ich fast nicht glauben, aber es scheint wohl so zu sein. Dazu fällt mir fast nichts mehr ein, außer vielleicht Heinrich Heine zu zitieren, der schon 1845 dichtete
Im düstern Auge keine Träne
Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne:
Deutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch -
Wir weben, wir weben!
Ein Fluch dem falschen Vaterlande,
Wo nur gedeihen Schmach und Schande,
Wo jede Blume früh geknickt,
Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt -
Wir weben, wir weben!
Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht,
Wir weben emsig Tag und Nacht -
Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch,
Wir weben hinein den dreifachen Fluch,
Wir weben, wir weben!
Besonders der zweite Vers von Heine sollte so einigen zu denken geben, denn er beschreibt so brutal ehrlich den heutigen Zustand unseres Landes. Und das in weißer Voraussicht schon 1845.
Kommentare und Teilen wie immer erwünscht 👍
Krankenkasse: Millionen von Menschen sind im System, die nicht einen Cent eingezahlt haben. Die Kosten explodieren. Der Chef der DAK verklagt jetzt die Bundesregierung. Danke! 👍
Genau heute vor einer Woche bekam ich den Anruf, dass mein Kind brutal angegriffen wurde. Schon wieder – das dritte Mal inzwischen. Ich eilte dorthin und fand meine Tochter blutüberströmt vor. Die Angreiferin hatte sie zu Boden geworfen und auf sie eingetreten. Drum herum standen zahlreiche Jugendliche, die – wie sich später herausstellte – das „Spektakel“ eher spannend fanden, als einzuschreiten.
Nur das mutige Eingreifen von zwei ihrer Freundinnen konnte Schlimmeres verhindern!
Meine Tochter landete im Krankenhaus, und in meiner Verzweiflung schrieb ich hier auf X einen Wutpost. Er wurde sofort zensiert und bekam kaum Reichweite. Doch durch die Hilfe von @RenaF214 und @DerGanesha explodierte mein Beitrag über Nacht regelrecht. Niemals hätte ich damit gerechnet, was danach geschah.
Seitdem fühlt es sich für mich an, als würde ich in einem Film leben. Eine riesige Welle an Solidarität und Hilfsbereitschaft ist über X auf uns zugerollt. Ich bin immer noch überwältigt und zugegeben auch etwas überfordert mit der Flut an Nachrichten und Angeboten. Große Accounts haben meinen Post geteilt und so dafür gesorgt, dass unsere Geschichte in die Welt getragen wurde. Dafür möchte ich jedem Einzelnen von Herzen danken!
Als dann am Montag auch noch mein Handy von der Polizei eingezogen wurde – weil ich telefonische Bedrohungen an meine Tochter, wohlbemerkt mit Ansage an die Anrufer, aufgezeichnet hatte – haben liebe Menschen keine Sekunde gezögert und mir sofort ein Ersatzgerät zukommen lassen. Gestern konnte ich mein Telefon wieder abholen, und auch dafür hatte ich Unterstützung, die ich an dieser Stelle noch nicht namentlich nennen kann.
Das, was meinem Kind passiert ist, hat so viele Menschen berührt, dass sich auch andere betroffene Eltern gemeldet und in den Kommentaren ihre Geschichten geteilt haben. Genau das ist sooo wichtig: Dass wir Eltern eine Plattform bekommen, endlich auszusprechen, was in unserem Land mit unseren Kindern passiert.
Darüber hinaus durfte ich Einladungen annehmen, auch auf YouTube über das Geschehene zu sprechen. @RenaF214 und @DerGanesha haben mir gleich zwei Videos gewidmet, in denen ich erzählen konnte, was passiert ist. Sie haben sogar einen Spendenlink für meine Tochter eingerichtet – ohne dass ich je darum gebeten habe. Mein Kind weiß davon noch nichts, aber ich weiß, dass sie sich unglaublich darüber freuen wird.
Der liebe Kolja von @MitAktien hat mir außerdem seine Hilfe bei den anstehenden Anwaltskosten angeboten. Und steht mit mir seit dem in regelmäßigem Kontakt.
Und auch der @MedienfuzziShow hat mich eingeladen, meine Geschichte zu erzählen – morgen Abend um 20 Uhr wird sie auf seinem Kanal zu sehen sein.
Ich bin so dankbar für all diese Unterstützung, dass es mir wirklich schwerfällt, das alles in einem einzigen X-Post unterzubringen. Eigentlich könnte ich noch so viel mehr schreiben.
Darum meine Bitte: Schaut euch die Videos an, teilt sie weiter. Folgt den wunderbaren Menschen, die geholfen haben, unsere Geschichte sichtbar zu machen. Ermutigt auch andere betroffene Eltern, ihre Stimmen zu erheben, laut zu werden und mutig dafür einzustehen, dass unsere Kinder wieder in Ruhe und Sicherheit aufwachsen können.
Ich danke euch allen von Herzen für diese riesige Welle an Liebe, Hilfe und Zuspruch, die uns seit einer Woche erreicht. Ihr habt nicht weggeschaut – ihr habt hingeschaut. Ihr seid ein Teil davon, dass wir gesehen und gehört werden. Ihr seid ein Teil davon, dass wir gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder kämpfen.
Danke. Danke. Danke.
Hier die Links zu den YouTube Videos:
@DerGanesha und @RenaF214
https://t.co/J5KsZWzm8G
https://t.co/bGbgapHyqP
Und morgen Abend um 20 Uhr beim @MedienfuzziShow
https://t.co/lfc4TA0mlL
Manchmal genügt es, einen einzigen Nachmittag lang Gesprächen zu lauschen, um zu begreifen, wie arm eine wohlhabende Gesellschaft an Sprache geworden ist. Da sitzen Menschen in Cafés, in Büros, in Talkshows, und was sie einander hinwerfen, sind nicht Worte, sondern Floskeln. Sprachliche Kleider von der Stange, abgetragen, zerknittert, und doch mit einer Selbstverständlichkeit vorgeführt, als seien sie edler Zwirn.
Es ist eine eigenartige Marotte der Gegenwart, dass man auf jede Frage, jede Entschuldigung, jedes noch so kleine Angebot zur Zuwendung dieselbe gedroschene Antwort erhält:
„𝐴𝑙𝑙𝑒𝑠 𝑔𝑢𝑡.“
Ein Satz, der in seiner Kürze beinahe beruhigend wirken möchte und doch nichts als geistige Ödnis offenbart. „Darf ich Ihnen noch ein Glas Wein einschenken?“ – „Nein, alles gut.“ „Es tut mir leid, dass ich gestern nicht zurückgerufen habe.“ – „Nein, alles gut.“ Das „Alles gut“ ist die sprachliche Ein-Euro-Münze unserer Zeit: überall im Umlauf, von jedermann verwendbar, aber in Wahrheit ohne Wert.
Wie unpräzise! Sprache ist das große Instrumentarium, das uns gegeben ist, um Nuancen, Zwischentöne, Haltungen zu transportieren. Sie könnte, wenn man sie denn ließe, den feinen Unterschied markieren zwischen der Dankbarkeit für die Aufmerksamkeit und der gleichzeitigen Versicherung, dass ein Versäumnis keine Verstimmung hinterlassen hat. Sie könnte Freude, Milde, Gleichmut artikulieren – doch stattdessen füttern wir einander mit Fertigware aus der Konserve des Alltäglichen.
Einer Welt, in der „auf Augenhöhe“ zur Beruhigungspille geworden ist, „ein Zeichen setzen“ zum Ersatz für Taten, „Herausforderungen“ zum Deckmantel für Krisen. In der „authentisch“ eine Maske ist, „Nazi“ eine Keule, „Demokratie“ ein Sonntagswort, das werktags schweigt.
Sprache, die einmal Werkzeug des Denkens war, ist zur Tapete geworden, die man über Risse klebt. Doch wie jedes Ornament, das zu oft wiederholt wird, verliert sie ihre Kraft.
Es ist an der Zeit, diese Tapete herunterzureißen, die nackte Wand zu sehen – und den Mut zu haben, Worte wieder als das zu benutzen, was sie sind: scharf, präzise, unbestechlich. #clubderklarenworte #zeitgeist #essay #denken #sprache #phrases