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Der Umgang mit der AfD ist einer repräsentativen Demokratie unwürdig
Obwohl die AfD mit 152 Abgeordneten die zweitstärkste Fraktion im neuen Bundestag stellt, setzen die übrigen Parteien auf eine Strategie der Ausgrenzung – und halten die Partei von parlamentarischen Ämtern und Würden fern. Das widerspricht den Spielregeln unserer Demokratie.
Muss die Demokratie vor der AfD geschützt werden? Diese Einschätzung bestimmt seit geraumer Zeit die deutschen Debatten. Die Institutionen seien „verwundbar“, heißt es, deshalb müsse ihre „Resilienz“ gestärkt werden. Das klingt so, als handle es sich bei der Demokratie um einen schwächelnden Risikopatienten, dessen Immunsystem mit allen Mitteln aufgepeppelt werden muss, damit er bloß die nächsten Wahlen überlebt.
Wozu diese Strategie führt, konnte man bei der konstituierenden Sitzung des 21. Deutschen Bundestags beobachten. Die AfD, die ihren Stimmenanteil bei der Bundestagswahl verdoppelte, beherrschte zwar mit 152 Abgeordneten die rechte Hälfte des Plenarsaals bis weit in die Mitte des Parlaments hinein und ließ die roten und grünen Tortenstücke am anderen Rand schmal aussehen, von der akustischen Wucht eines geschlossenen Applauses ganz zu schweigen. Doch von den Ehrbezeugungen, Ritualen und Würden der demokratischen Saisoneröffnung blieb sie ausgeschlossen.
Schon vor dem Bundestagseinzug im Jahr 2017 hatten die anderen Parteien prophylaktisch die Geschäftsordnung des Parlaments geändert, so dass nicht mehr wie bisher der älteste, sondern nur mehr der dienstälteste Abgeordnete als Alterspräsident die erste Sitzung eröffnet – eine Lex AfD, die auch diesmal sicherstellte, dass nicht der 84-jährige Alexander Gauland am Rednerpult stand, sondern stattdessen der 77-jährige Gregor Gysi eine ausschweifende Eröffnungsrede zur Lage der Nation aus Linksparteisicht halten durfte. Auch die gängige Praxis, dass jede Fraktion einen Bundestagsvizepräsidenten benennt, der dann vom Parlament bestätigt wird, bleibt im Fall der AfD ausgesetzt: Der AfD-Mann Gerold Otten fiel als einziger Kandidat durch, und das in drei Wahlgängen.
Legal ist das alles. Aber dient es wirklich dem Schutz der Demokratie? Der Versuch, den Bundestagsalltag so zu gestalten, als gäbe es die AfD-Fraktion nicht, wirkt zunehmend absurd. Schließlich sind ihre Abgeordneten keine Viren, vor denen man den Parlamentarismus schützen müsste oder auch nur könnte. Es sind gewählte Vertreter des deutschen Volks, und von dem geht laut Grundgesetz nun einmal alle Staatsgewalt aus.
Dass der AfD-Abgeordnete Bernd Baumann den Umgang mit seiner Partei als „abgekartetes Spiel“ bezeichnete und sogar von einem „Parteienkartell“ sprach, das er „erbärmlich“ und „perfide“ nannte, war im erregten, scharfen Sound unangenehm. Aber in der Sache ist seine Kritik nicht von der Hand zu weisen. „Dabei bringt es Ihnen doch gar nichts, uns unsere Rechte alle vorzuenthalten: Alterspräsident, Vizepräsidenten, Ausschussvorsitzende“, fuhr Baumann fort, „mit Ihren Tricks werden Sie unseren Aufstieg nicht verhindern“.
„Ein bisschen bedrückend“
Hier hat er zweifellos recht: Das zeigen die jüngsten Meinungsumfragen, welche die AfD mit 23,5 Prozent nur noch dreieinhalb Prozentpunkte hinter der CDU verbuchen.
Die im Tonfall der Betroffenheit vorgetragene Bekundung von CDU-Vorstandsmitglied Serap Güler, sie fände es „ein bisschen bedrückend, die lange Sitzreihe der AfD zu sehen, wenn man reinkommt“, steht beispielhaft für eine politische Haltung, die das Symptom mit dem Problem verwechselt. Denn der wachsende Zuspruch für die AfD ist die Reaktion der Wähler auf den Eindruck, dass ihre politischen Willensbekundungen konsequent ignoriert werden.
Dass Irene Mihalic von den Grünen der AfD vorwirft, mit der Beschwerde über die Benachteiligung „parlamentarische Prozesse zu diskreditieren“ und die „Würde des Hauses“ zu stören, fällt als Vorwurf auf jene Parteien zurück, die sich selbst stets als „die demokratischen“ bezeichnen: Die systematische Ausgrenzung der zweitstärksten Fraktion ist einer repräsentativen Demokratie unwürdig – und spricht nicht für die Resilienz des Parlamentarismus in Deutschland.
Quelle: WELT
Britta Hasselmann, B90/Grüne
Wahlgeschenke - denn Zukunftsprojekte sind es auf keinen Fall! Das ist doch keine Erneuerung dieses Landes.
Die Zusätzlichkeit haben wir nun miteinander vereinbart! So können sie sich keine Lieblingsprojekte leisten.
@Bundestag
Britta Hasselmann, B90/Grüne
Merz: Wir hätten kein Einnahmeproblem - ein Ausgabeproblem.
Appell an Vernunft.
Diese Reform der Schuldenbremse wird dadurch aber nicht falsch. Wir stehen hier in den Verantwortung der zukünftigen Generationen.
@Bundestag
Britta Hasselmann, B90/Grüne
Herr Merz ich muss ihnen widersprechen: Die Bedingungen sind keine anderen als sie am 1. Januar waren; oder als sie im Oktober im letzten Jahr waren.
Wir alle wussten, dass dieses Land dringend Investitionen braucht: Sie "Nein"!
@Bundestag
Friedrich Merz, CDU/CSU
Die Lage, welche sich in den letzten Wochen nochmals drastisch verschärft haben.
Dann können wir die Grundgesetzänderung mit gutem Gewissen beschliessen.
@Bundestag
Friedrich Merz, CDU/CSU
So häufig kritisierte EU-Kommission: Ich rufe zur Zustimmung, damit ein Rückbau der Bürokratie in Deutschland möglich wird.
@Bundestag
Friedrich Merz, CDU/CSU
Alterung unserer Gesellschaft: Die finanziellen Lasten kann nicht nur die junge Generation alleine tragen, der wir heute auch noch ein erhebliches Mass an zusätzlicher Verschuldung zutrauen!
Umfassenden Modernisierung unseres Gemeinwesens!
@Bundestag
Friedrich Merz, CDU/CSU
Die Verteidigung können wir heute nicht alleine; nur zusammen mit USA.
Steigende Verschuldung löst steigende Zinsen aus und löst einen erheblichen Konsolidierungsdruck aus.
@Bundestag
Friedrich Merz, CDU/CSU
Putins Angriffkriegs gegen Europa; auch gegen unser Land.
zur AfD: Systematischer Täuschung und Irreführung; nehmen Sie das Ernst, dass wir das auch an ihre Adresse sagen.
@Bundestag
Friedrich Merz, CDU/CSU
Wir verstehen die Sorgen und die Kritik.
zur AfD: Kein neues Staatsziel: Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist ein Verfassungsauftrag, inkl. Klimaneutralität.
@Bundestag
Lars Klingbeil, SPD
Dieses Paket wird die Wirtschaft entlasten.
Wir müssen als Staat besser werden.
Bürokratie muss zurückgebaut werden.
Kontrollen herunterfahren, dafür Haftung erhöhen.
Gegenentwurf zu den zerstörerischen Kräften von Musk und Milei!
@Bundestag
Lars Klingbeil, SPD
Dass sie diesen Kampf bestehen, wir stehen an der Seite der Ukraine.
Europa steht neben einem aggressiven Russland + unberechenbaren USA.
Wir müssen für unsere eigene Sicherheit sorgen; Deutschland in Führungsverantwortung.
Historischer Kompromis
@Bundestag
Jessica Tatti, Gruppe BSW
Linke: Wer soll euch noch ernst nehmen.
Wir werden weiter gegen diese kranke Politik vorgehen.
Soziale Ungleichheit wird sich verschärfen.
SPD: Hat ihre alten Werte verkauft.
@Bundestag
Christian Görke, Gruppe Die Linke Sie wussten schon im Wahlkampf, ... Sie konnten nicht mal den Gesetztestext erklären. Sie Staatsverantwortung, wir Staatsverachtung Grünen: Prinzipienlosigkeit, so wird es mit der CDU keine Reform der Schuldenbremse geben.
@Bundestag
Thorsten Frei, CDU/CSU
Fristen haben wir übererfüllt.
mit den Auswirkungen sich zu beschäftigen.
Expertenaushörung. 16 Ausschüsse waren mitberatend tätig, auch am Wochenende.
FDP: Gewundert warum soll unser Antrag nicht zur Abstimmung gestellt werden?
@Bundestag
Dr. Johannes Fechner, SPD:
Weltlage zugespitzt.
Das Bundesverfassungsgericht hat uns bescheinigt...
der neue Bundestag wäre erst in einigen Monaten handlungsfähig.
AfD ist der verlängerte Arm von Putin.
@Bundestag
Mit der kommenden #BitcoinReserve in den USA steht fest: Ein Verbot von #Bitcoin wird es niemals geben - allen Verschwörungstheoretikern zum Trotz.
Wer jetzt noch an der Seitenlinie steht und nur Zuschauer ist, statt selbst Teil des Geschehens zu sein, ist selbst schuld.
𝗛𝗔𝗠𝗠𝗘𝗥! Heute landet der Afghanen-Flieger in 🇩🇪! Manuel Ostermann, Stellv. der Polizeigewerkschaft: "Über NGO versuchen Personen mit gefälschten Pässen nach Deutschland zu kommen! Es ist verantwortungslos was die Bundesaußenministerin macht! Der Flieger 𝗠𝗨𝗦𝗦 umkehren!"