⚠️🤡 DER BOUNCE IST EINE FALLE RUND UM DEN CLARITY ACT
Auf CT läuft seit gestern Abend eine These und die muss ich mit euch teilen. Der Chart sagt Bullenmarkt. Die Zahlen darunter sagen etwas anderes. #Bitcoin hat heute Nacht 75.528 Dollar getippt, plus 6,6 Prozent in 24 Stunden.
Schau auf das Funding, keiner bezahlt für die Ralley
Erst die letzten 24 Stunden am Stück, dann die These und die die ich für richtig halte, danach die drei Marken, an denen sich der Tag entscheidet 👇
🚨 WAS ÜBER NACHT GELAUFEN IST
→ 🟠 Bitcoin steht bei 74.608 Dollar, in der Spitze waren es 75.528. Der letzte Tagesschluss über 75.000 liegt 86 Tage zurück, am 27. Mai. Vom Tief am 1. Juli bei 58.566 sind das plus 27,4 Prozent
→ 💥 Bezahlt hat das die Short-Seite. Marktweit 1,05 Milliarden Dollar zwangsgeschlossene Short-Positionen in 24 Stunden, gegen 160 Millionen auf der Long-Seite. Bei $BTC allein 748,8 Millionen Short gegen 40 Millionen Long
→ 🏛️ Die Wettbörse Kalshi stellte gestern Nachmittag 60 Prozent Wahrscheinlichkeit dafür in den Raum, dass Bitcoin innerhalb eines Monats 75.000 erreicht. Vierzehn Stunden später war die Marke da. Yesss!
→ 🟡 Der eigentliche Treiber sitzt weiter im Anleihemarkt. Das Finanzministerium hat die Rückkäufe langlaufender Papiere verdoppelt, die 30-jährige Rendite ist von 5,31 auf 5,19 Prozent gefallen, die zehnjährige auf 4,65. Bei CT heißt das inzwischen der Bessent-Put, und die Warnung dazu kam gleich mit: Die Renditen ziehen bereits wieder an
→ 🏛️ JD Vance bestätigt genau diese Linie und nennt sie einen Plan: Finanzminister Bessent arbeite daran, die Wirtschaft schneller wachsen zu lassen als die Schulden, man liege auf Kurs. Das ist die offizielle Version dessen, was der Markt seit zwei Tagen als Notoperation liest
→ 📉 Die Gegenrechnung dazu ist unbequem. Die US-Staatsschulden stehen bei 40 Billionen Dollar. 2015 hatte Trump 24 Billionen selbst als "Point of no return" bezeichnet, als den Moment, ab dem Amerika nicht mehr zu retten sei. 11,6 Billionen davon sind unter seinen zwei Amtszeiten dazugekommen
→ 🇮🇷 Am Golf verschiebt sich die Machtfrage. Laut CNN verliert der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus, US-Streitkräfte sichern Tanker und bewegen täglich rund 10 Millionen Barrel Öl durch die Wasserstraße. Trump droht jedem Land "erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen" an, dessen Banken oder Firmen dem Iran eine Rettungsleine werfen. Das offene Problem in diesem Plan heißt China
→ 🤖 Nvidia zahlt sechs Milliarden Dollar für einen nicht-exklusiven Lizenzdeal mit Poolside, steckt eine weitere Milliarde als Investment bei 12 Milliarden Bewertung nach und übernimmt 109 Mitarbeiter per Jobangebot. Daneben arbeitet der Konzern an einem neuen China-Chip innerhalb der Exportregeln
→ 📈 Heute werden 45 Milliarden Dollar an SpaceX-Aktien handelbar. Für ein Papier, das erst seit kurzem an der Börse liegt, ist das die erste echte Belastungsprobe
→ 🟠 In Krypto rotiert das Geld bereits weiter. $XRP legt 16 Prozent in 24 Stunden zu und 27,6 Prozent auf Wochensicht, deutlich mehr als Bitcoin mit 17,2. $ETH steht bei 2.348 Dollar. Die Bitcoin-Dominanz liegt bei 59,0 Prozent
→ 🟠 Die Fondszuflüsse erzählen die andere Hälfte. Am Mittwoch flossen 517,2 Millionen Dollar in die US-Bitcoin-Fonds, gestern am stärksten Kurstag des Jahres nur noch 103,3 Millionen. Der Preis lief, das Geld folgte nicht
→ ⚠️ Und die Stimmung kippt schneller als der Chart. Der Fear and Greed-Index steht bei 71, vor sieben Tagen waren es 30. Von Angst in Gier in einer Woche
⭐ DER BOUNCE IST EINE FALLE RUND UM DEN CLARITY ACT
Seit gestern Abend läuft auf CT eine These, die ich für richtig halte: Der Bounce ist kein Boden, sondern eine gesteuerte Bewegung rund um die Abstimmung im September. @AlexMasonCrypto hat sie in fünf Schritten ausgelegt.
1️⃣ Schritt eins, die falsche Erleichterung, läuft gerade: ein Bounce am Support, der die Shorts einsammelt und gehebelte Konten rausräumt.
2️⃣ Schritt zwei, die Falle, kommt als Nächstes: ein herbeigeführter Abverkauf, der diesmal die Longs erwischt, kurz bevor der Senat aus der Sommerpause zurückkommt.
3️⃣ Schritt drei, Mitte September, ist der letzte Shakeout: Die Medien drehen den Clarity Act auf "dieses Jahr nicht mehr machbar", eine finale Panikwelle rollt durch.
4️⃣ Schritt vier, Oktober bis Dezember, ist das Einsammeln im Verborgenen, Insider nehmen das Spot-Volumen auf.
5️⃣ Schritt fünf ist das Jahresende: eingesammelt, Abstimmung durch, grünes Licht.
Die Umgebung dazu passt. @crypto_lens_ fährt dieselbe Richtung mit Marken: 69.000 rauf auf 72.000, dann runter auf 57.000 und 48.000.
Eine Sache muss ich dazusagen, weil sie mir beim Nachlesen aufgefallen ist. In den Kommentaren haben viele geschrieben, dass der Creator Engagement-Farming betreibt - Damit ihr es gehört habt. Die These wird davon weder besser noch schlechter.
Sie hängt an zwei Zahlen: Funding unter dem neutralen Wert und 103 Millionen Fondszufluss am größten Kurstag. Ich halte den Pump für gemacht. So beiläufig stellt kein Markt einen Rekord bei Short-Liquidationen auf.
🚨 76.019 ODER 73.244 - DAZWISCHEN WIRD HEUTE NICHTS ENTSCHIEDEN
Der 4-Stunden-RSI steht bei 92,6. Gestern früh waren es 82,8. Das obere Bollinger-Band liegt bei 74.926 Dollar, der Kurs läuft also über der Bandbreite, in der er sich statistisch aufhalten sollte.
Nach oben liegt die erste ernsthafte Marke bei 76.019 Dollar. Ein 4-Stunden-Schluss darüber öffnet den Bereich Richtung 77.281. Nach unten steht 73.244 als erste Auffanglinie, darunter warten 71.730 und 70.468.
Der Boden dieser ganzen Bewegung liegt tiefer, als es sich gerade anfühlt: Der Supertrend im 4-Stunden-Chart dreht erst bei 69.869, der EMA50 liegt bei 66.291. Zwischen dem heutigen Kurs und dem eigentlichen Trendbruch liegen fast 5.000 Dollar Luft.
Der offene Bestand hält mich hier zurück. 54,9 Milliarden Dollar an Bitcoin-Futures, plus 5,5 Prozent in 24 Stunden, bei der CME allein plus 12,7. Ein Markt, der gerade über eine Milliarde an Positionen zwangsgeräumt hat und danach mit mehr Hebel dasteht als vorher, hat nichts bereinigt. Er hat die Seite gewechselt.
Ich kaufe auf diesem Niveau nichts nach. Meine Bestände bleiben liegen, und ich schaue mir zuerst an, ob 73.244 hält, bevor ich überhaupt über Zukäufe nachdenke.
Heute zählt für mich der 4-Stunden-Schluss um 14 Uhr unserer Zeit. Bleibt Bitcoin über 73.244, hat dieser Bounce ein Bein bekommen. Fällt er darunter, beginnt genau der Schritt zwei aus der These oben.
❤️ Wenn dir das den Morgen verkürzt hat, hilft ein Repost mehr als ein Like 🚨
Keine Finanzielle Anlageberatung!
@sparbuchfeinde@grok Und die rechtsradikalen Schwurbler bekommen Ihre Werbung mit diesem „Format“ sogar kostenlos. Widerspruchslose Selbstinszenierung. Armselig!
Smilla Kolbe scheidet bei der EM aus und nutzt das ZDF-Interview, um über den rassistischen Hass zu sprechen, den andere deutsche Athletinnen und Athleten täglich abbekommen. „Ich will mir nicht vorstellen, wie das wäre, wenn ich nicht so weiß wäre, wie ich bin.“ Während rechte Hetzer seit Jahren behaupten, Rassismus werde nur „herbeigeredet“, müssen Schwarze Sportler offenbar selbst nach Wettkämpfen noch erklären, dass sie wie Menschen behandelt werden wollen. Das Problem ist nicht die „Empfindlichkeit“ der Betroffenen. Das Problem ist ein Land, in dem rassistischer Hass längst zum digitalen Alltag gehört.
@Smart_Money Alles Gute zum Geburtstag 🎉🎊 falls Du heute Abend in BKK feierst, würde ich für den nächsten Tag nichts versprechen. Ich spreche aus Erfahrung 😂😂 egal was kommt hab mega viel Spaß 🕺🏼💃🥂🎉🎊
@Smart_Money Ist bei mir im Betrieb schon immer so und wir liegen unter dem Schnitt. Problematisch sehe ich nur den Zusatzaufwand und damit die Kosten ohne telefonische Krankmeldung bei den Hausärzten.
Ein gutes Beispiel wie Deutschland erfolgreich ist. Vorlage Amiri, geiler Abschluss Undav🕺🏼🤸ZUSAMMEN mit Neuer, Schlotterbeck, Kimmich und sonstigen Helmuts. FCK AfD
Clown Baby Boss. At the G7 summit, Donald Trump reportedly walked into a meeting with world leaders and declared, “I’m the boss.”
It’s the kind of line that sounds less like diplomacy and more like a character introduction in a movie.
The G7 is supposed to be a gathering of allied nations working together on global challenges. Instead, moments like this reinforce one of the most common criticisms of Trump: that he treats international politics as a stage for his own image, where projecting dominance matters more than cooperation.
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣😜
Marcant steht heute wie kaum ein anderer für die direkte Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Statt aus sicherer Distanz über rechte Demonstrationen zu berichten, geht er mitten hinein, spricht mit Teilnehmern, stellt sachliche Fragen und konfrontiert Aussagen mit Fakten. Genau dieser direkte Ansatz hat ihn zu einer der bekanntesten Stimmen der politischen Aufklärungsarbeit in Deutschland gemacht und ihm unter anderem die Theodor-Heuss-Medaille für demokratiepolitisches Engagement eingebracht.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung seines Wirkens: Während viele Teilnehmer rechter Demonstrationen anfangs noch bereitwillig mit ihm sprachen, hat sich der Umgang mit seiner Arbeit im Laufe der Jahre deutlich verändert. Heute wird er häufig erkannt, Gespräche werden verweigert, unterbrochen oder aktiv verhindert. Je bekannter seine Arbeit wurde, desto größer wurde offenbar auch das Interesse mancher Akteure, spontane und unkontrollierte Aussagen zu vermeiden.
Gerade darin liegt die gesellschaftliche Bedeutung seiner Arbeit. Marcant macht sichtbar, was in politischen Debatten oft verborgen bleibt: die Unterschiede zwischen öffentlicher Selbstdarstellung und den tatsächlichen Überzeugungen, die auf Demonstrationen und in radikalisierten Milieus anzutreffen sind. Seine Videos zeigen nicht nur Parolen, sondern die Menschen dahinter – mit ihren Motiven, Widersprüchen und Weltbildern.
Besonders ermutigend ist dabei die Resonanz vieler junger Menschen. Immer wieder berichten Jugendliche und junge Erwachsene, dass sie durch seine Gespräche und Recherchen begonnen haben, rechte Narrative kritisch zu hinterfragen. Manche schildern sogar, dass sie sich erst dadurch von rechtsextremen oder verschwörungsideologischen Kreisen distanziert haben. In einer Zeit, in der politische Radikalisierung oft über soziale Medien stattfindet, zeigt sich hier, wie wirksam direkte Aufklärung, kritisches Nachfragen und offene Diskussionen sein können.
Marcants Arbeit ist deshalb weit mehr als politische Berichterstattung. Sie ist ein praktischer Beitrag zur demokratischen Bildung – dort, wo Desinformation, Extremismus und politische Vereinfachungen besonders wirksam werden. #Marcant #Demokratie #Aufklärung #GegenRechtsextremismus #NieWiederIstJetzt #DemokratieVerteidigen #Menschenrechte #VielfaltStattHass #HaltungZeigen #FaktenStattHetze #ZusammenGegenRechts #PolitischeBildung #DemokratischeWerte #GegenHass #GegenDesinformation #Rechtsextremismus #Zivilcourage #DemokratieLeben #AufstehenGegenHass #KeinPlatzFürNazis
@Smart_Money Dann hoffe ich mal, dass Juan nicht von Elons best Buddy’s irgendwo in Lateinamerika in ein ICE Knast geschickt wurde und sein Gewinn noch genießen kann.
Jetzt mal Tacheles! Wer vertritt in diesem Land noch glaubhaft uns Wähler der Mitte?
Gestern wurde Jens Spahn mit 86,5 Prozent als Fraktionschef bestätigt. Maskendeals, die gescheiterte Richterwahl, Thiel-Nähe, die Villa – alles egal, alles abgenickt. Friedrich Merz nennt den unbeliebtesten Politiker Deutschlands eine „starke Stütze“ und jeder weiß, dass er ihn fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Die Union strahlt ansonsten aber unisono, während die Basis fassungslos zuschaut.
Einen Tag zuvor der kollektive Exitus: SPD und Grüne verlassen X. Wortgleich, im Gleichschritt, hunderttausende Follower direkt in die Tonne. Die Grünen werfen ihre mühsam aufgebaute Reichweite einfach weg und flüchten nach Bluesky. Ab in die Wohlfühl-Bubble, in die Echokammer derer, die ohnehin schon zustimmen.
Wähler schätzen aber Integrität. Davon profitiert die AfD – nicht, weil sie integer wäre, sondern weil sie jede Lüge so geschlossen vorträgt, als wäre sie das Evangelium. Geschlossenheit als Ersatz für Wahrheit. Das funktioniert verheerend gut, wenn die Konkurrenz so wirkt, als hätte sie weder das eine noch das andere.
Dabei geriert sich die CDU als „letzte Rettung“, während sie in Umfragen mit 24 % hinter der AfD (27,5 %) liegt. Die Antwort der Union? Sie zementiert das „Weiter so“, indem sie ausgerechnet die Reizfigur Spahn bestätigt – auf Beliebtheitsplatz 19, direkt vor Kanzlerkandidat Merz. Die Botschaft an den Wähler: „Euch schmeckt unsere Medizin nicht? Dann verdoppeln wir die Dosis. Wohl bekommt’s!“
Und die linke Mitte? Die Grünen hatten sich gerade stabilisiert. Warum? Weil sie eben auch auf X sichtbar waren und ein Rudel von Followern ihre wichtige Regierungskritik verstärkte. Doch genau in dem Moment, in dem der Widerstand wirkt, zieht die Partei den Stecker. Außer ein paar löblichen Ausnahmen flüchten die Grünen in die freundliche Stille, wo niemand mehr widerspricht – und wo sie folglich auch niemanden mehr überzeugen.
Klar, X ist nicht die Mitte. X ist eine Bubble von Politik-Interessierten. Aber X ist auch Multiplikator: Was hier diskutiert wird, landet in Talkshows, in Zeitungen, in den Köpfen derer, die später bei ARD und ZDF reinschauen. Wer X verlässt, verlässt nicht nur X – er verlässt eine der wichtigsten Verstärker-Schleifen, die die Mitte überhaupt erreicht.
Noch schlimmer finde ich die SPD: Sie ist Regierungspartei. Sie hält sogar die Hebel der Macht mit in der Hand, sitzt in Brüssel und Berlin. Sie kennt die Instrumente (DSA, Sanktionen, Regulatorik), um einem US-Milliardär zu zeigen, dass ein europäischer Rechtsstaat sich nicht vor Willkür beugt. Stattdessen zieht sie die Leine, als wäre Elon Musk ein unabwendbares Naturereignis. Sie kapituliert ausgerechnet vor einer Plattform, die sie bändigen müsste.
Das ist das eigentliche Armutszeugnis: Eine Regierung und eine demokratische Opposition knicken vor einem Mann ein, der die Verfassung verachtet und europäisches Recht systematisch bricht.
Wir leben in zwei Welten. In der einen wird der Verfall von Anstand und Rechtsstaatlichkeit mit Häme gefeiert. In der anderen wird vor der Verrohung des Diskurses einfach geflohen. Aber irgendjemand muss bleiben und kämpfen. Wenn die Mitte den Platz räumt, gehört die Welt am Ende denen, die sie rücksichtslos umbauen – und das wird nicht mehr unsere Welt sein.
Und damit sind wir wieder bei Jens Spahn.
Denn er ist mehr als nur eine Personalie. Er ist die innenpolitische Variante desselben fatalen Musters: Maskendeals? Nicht so schlimm. Thiel-MAGA-Nähe? Nicht so schlimm. Die Villa, die gescheiterte Richterwahl, die Rücktrittsforderungen? Alles nicht so schlimm.
Genauso wie: Musk auf X? Nicht so schlimm. Palantir in deutschen Behörden? Nicht so schlimm. MAGA in Washington, das gerade den Sozialstaat in den USA ausmerzt, außenpolitisch Putin pampert, die EU bekämpft und einen Krieg führt, der kein UN-Mandat hat? Alles nicht so schlimm. Sind ja durchaus gute Ideen dabei, denkt sich der Spahn-Zirkel.
Diese systematische Bagatellisierung zieht sich quer durch unser Land. Sie wird parteiübergreifend betrieben: Von denen, die sie wegnicken, und von denen, die einfach gehen.
Aber der Wähler sieht das sehr genau. Er weiß, dass Spahn Geld verdient hat, während wir Bürger seine Corona-Politik buchstabengenau mittragen mussten – und gleichzeitig rund um seine Beschaffungsentscheidungen Geld verdient wurde, teils bei auffällig guten Kontakten. Man könnte meinen, soll er damit glücklich werden. Aber er hat uns mit seiner Bestellwut bei guten Freunden nicht nur zu viel Geld gekostet, sondern ein grausames Ei gelegt: Bei der nächsten weltweiten Pandemie werden sich all diejenigen noch stärker durchsetzen, die vorher schon gegen alle Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung waren. Masken wirken nicht, ist das eine, Masken sind nur dafür da, damit Politiker steinreich werden, das ist dann die Botschaft.
Der Wähler weiß auch, dass MAGA gefährlich ist. Dass Musk Recht bricht. Dass Palantir keine Software ist, die man unbesehen ins Innenministerium lässt.
Diese Klarheit ist da – sie wird nur von niemandem mehr abgebildet, weil die einen es offenbar klasse finden oder es nicht checken wollen, die anderen sich in den sprichwörtlichen Elfenbeinturm verabschiedet haben.
Das ist das eigentliche Armutszeugnis: Es bleibt niemand mehr übrig, dem man zutraut, ernsthaft die Interessen der Bürger zu verteidigen statt nur die eigenen. Und das macht mich, ehrlich gesagt, sehr sehr müde.
SPD, Grüne und Linke haben heute in einer abgesprochenen Aktion ihre X-Konten und die ihrer Bundestagsfraktionen stillgelegt. Hashtag: #WirVerlassenX. Ich verstehe den Frust, ich teile ihn ehrlich gesagt auch. Aber ich finde diesen Schritt falsch.
X ist weltweit der Echtzeit-Nachrichtenticker geblieben, zumal in der Außenpolitik - ob uns das passt oder nicht. Wer politisch wirken will, muss dort sein, wo Politik in Echtzeit verhandelt wird, nicht dort, wo es übersichtlicher und freundlicher ist. Andere Plattformen sind ja nicht besser, wieder andere werden nicht relevanter, weil drei deutsche Parteien umsteigen. Sie sind nicht besser, sie sind nur kleiner.
Im deutschsprachigen Raum sind wir Demokraten ohnehin schon in der Unterzahl gegen die Lautsprecher, die hier Fakten verbiegen, Geschichten umschreiben und Stimmungen drehen. Wenn jetzt auch noch die Stimmen weggehen, die dagegenhalten könnten, bleibt das Feld endgültig denen, die es ohne Widerspruch bespielen.
Haltung zeigt sich nicht im Rückzug. Sondern im Aushalten – gerade dort, wo es unbequem ist.
Die USA ziehen also 5.000 Soldaten aus Deutschland ab.
Trump scheint sich nicht von seinem Wut-Koller erholen zu wollen. Eine ganze Brigade-Kampfgruppe soll Deutschland verlassen. In den nächsten sechs bis zwölf Monaten.
Aber das ist längst nicht alles.
Wie gestern bekannt wurde, werden auch die Langstreckenwaffen, die nach dem Plan der Joe Biden-Regierung noch in diesem Jahr nach Deutschland verlegt werden sollten, gar nicht erst bei uns ankommen.
Auf den ersten Blick möchte man meinen, es liege an unserem Kanzler.
Weil Friedrich Merz am Montag in Marsberg gesagt hat, die ganze US-Nation werde von Iran „gedemütigt“, die Amerikaner hätten „keine wirklich überzeugende Strategie“, man müsse sich an Afghanistan und Irak erinnern.
Bullshit.
Das alles hatte er, sachlich identisch, schon am 3. März im ZDF gesagt – nach seinem Besuch im Weißen Haus.
Damals habe ihm Donald Trump noch „erneut versichert“, dass die USA an ihrer Truppenpräsenz festhalten.
Acht Wochen lang: keine Reaktion aus Washington.
Auch nach Marsberg: zwei Tage Stille.
Am Mittwoch telefonierte Trump allerdings anderthalb Stunden mit Wladimir Putin.
Themen laut Kreml: Iran, Ukraine, Waffenruhe zum 9. Mai für Putins Militärparade.
„A good talk“, sagt Trump.
Dann legt er auf.
Und tippt.
Zweimal arbeitet er sich direkt nach dem Putin-Telefonat an Merz auf Truth Social ab.
Nur wenige Stunden hintereinander.
Warum es durchaus mit Putin zu tun haben könnte?
Das hat mit einem Detail zu tun, das in der deutschen Berichterstattung bislang erstaunlich leise blieb: Reuters meldete, dass genau jenes Bataillon nicht mehr kommt, das für die Stationierung von Long-Range-Fires vorgesehen war – Tomahawks, Hyperschallwaffen, Marschflugkörper mit Reichweiten bis tief nach Russland.
Biden hatte ihre Stationierung 2024 angekündigt.
Moskau reagierte damals sofort: „Casus Belli“, Vergleich mit der Pershing-Eskalation. Frau Wagenknecht und Co. hatten sich wortreich dagegen abgearbeitet.
Genau dieses Bataillon kommt jetzt nicht.
Das ist nicht der Beifang einer Trump-Beleidigungssalve.
Das ist Punkt eins auf der russischen Wunschliste – seit zwei Jahren öffentlich formuliert.
Und er wird umgesetzt.
Marsberg ist der kommunizierbare Auslöser.
Der Zeitpunkt erzählt eine andere Geschichte.
Wenn sicherheitspolitische Entscheidungen zeitlich und inhaltlich so präzise mit den Interessen des Kremls übereinanderliegen, dann stellt sich nicht mehr die Frage, ob das Zufall ist.
Sondern wie viele Zufälle man noch glauben will.
Einnahmen in Milliardenhöhe? Wohl kaum!
Die Bundesregierung plant mit hohen zusätzlichen Einnahmen, doch die Realität könnte womöglich anders aussehen. 🧐
Wir haben uns die Zahlen einmal genauer angesehen.
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