Antisemitische Vorfälle im 1. Halbjahr 2025 – Bericht der Antisemitismus-Meldestelle der IKG Wien vorgestellt.
Im 1. Halbjahr 2025 wurden 726 antisemitische Vorfälle registriert. Im Vergleichszeitraum 2024 waren es 808, im Jahr zuvor 311 Vorfälle.
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Eine neu gegründete Initiative will zeigen, dass sich Juden und Jüdinnen in Österreich nicht alleine fühlen müssen. Für kommenden Mittwoch ruft das „Netzwerk gegen Antisemitismus“ zu einer Kundgebung unter dem Motto „Wien gegen Antisemitismus“ auf.
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Progressive Positionen vertreten, aber ohne Antisemitismus? Die Grüne Jugend Österreich startete zum ESC genau eine solche Kampagne – und erntet dafür den erwartbaren Shitstorm. Doch gerade von jüdischen und israelischen Menschen kam viel Zuspruch.
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In Rom wird eine jüdische LGBTIQ-Gruppe gecancelt, in Wien gegen die Israelteilnahme am Songcontest wüst agitiert. Die politische Einstellung der Einzelnen? Egal. Längst sind alle Menschen jüdischer Herkunft bedroht.
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Die letzten Schoa-Überlebenden verschwinden – jetzt gehen ihre Kinder und Enkel in Österreichs Schulen. Dort treffen sie auf rechte Social-Media-Propaganda und verschärften Antisemitismus seit dem 7. Oktober.
Warum Vorbereitung wichtiger ist denn je.
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Wien/Eisenstadt: In zahlreichen Chats verspottete eine Wiener Polizistin NS-Opfer und machte sich über den Holocaust lustig. Nun wurde sie entlassen.
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Wien: ein Jugendlicher verbreitete auf Instagram Inhalte mit gewaltverherrlichenden, extremistischen und antisemitischen Inhalten.
Die Staatsanwaltschaft Wien leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verhetzung und Übertretungen nach dem Waffengesetz ein.
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Rechtsextremismus-Handbuch – Das Nachschlagewerk des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes wurde am Dienstag von den Herausgebern vor Publikum vorgestellt
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„Und ich hatte mal Mitleid mit den Juden, aber wie man sieht hatte schon seine Berechtigung damals“ – Verurteilung nach § 3h Verbotsgesetz für Posting im Zusammenhang mit Israel; 6 Monate bedingte Freiheitsstrafe und unbedingte Geldstrafe von 1.440 Euro
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„Zero Points für Antisemitismus“: Grüne Jugend stellt sich gegen ESC-Boykotte Israels.
„Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, dass es auch in unserer Generation klare Stimmen gegen antisemitische Boykotte gibt“ https://t.co/rlTqQRy1l9
Die MQ Kantine ist das ESC-Fancafé für Israel. Beamte sorgen für Schutz, dennoch wurde bereits die WC-Türe mit israelfeindlichen Sprüchen beschmiert.
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"Wir werden uns nicht angesichts des Hasses hinter verschlossenen Türen verstecken", sagt die Präsidentin der Jüdischen Österreichischen Hochschüler:innen (JöH) Milli Li Rabinovici https://t.co/xKCQX5sOAC
Wien: Ob der Sicherheitsgefährdung um den #ESC war es den Jüdischen österreichischen HochschülerInnen (JöH) nicht möglich, ein Public Viewing zu veranstalten. Nun gibt es eine Kundgebung mit Polizeiaufgebot. https://t.co/h4Ss4KodRI
Tirol: Rund um das Gauder Fest wurden Parolen aus der NS Zeit gerufen, antisemitische Aussagen sollen gefallen sein. Die Berichterstattung des ORF Tirol habe in sozialen Netzwerken eine Flut an rechtswidrigen Kommentaren zur Folge gehabt, so ein Experte.
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Mehr als drei Jahrzehnte nach dem 1. DÖW-Handbuch liegt wieder ein großes Nachschlagewerk zum Rechtsextremismus in Österreich vor.
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Während die einen selbstsicher NS-Parolen rufen, fürchten sich andere, ein Offizialdelikt anzuzeigen. Die Politik muss deutlich machen, wer sich in Sicherheit wiegen darf.
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