@StefanKooths@CFinckelstein Nein, mit ging es um das Prinzip.
Allerdings fällt mir kein Grund a priori ein, warum gerade der Energiesektor ein schlechteres Feld zur Applikation von Konjunkturpolitik sein sollte als jeder andere Sektor. Mit dem Klimaargument (Umbau sowieso notwendig) ist er (1/2)
@KlausSeipp@StefanKooths Unwissenheit als ein Argument zur Stützung einer These in einer Diskussion.
Ist das zu wohlwollend? Für mich ist es immer der letzte Ausweg, Politikern Dummheit oder Böswilligkeit zu unterstellen, egal welcher Partei. (5/5)
@KlausSeipp@StefanKooths würden und es gäbe dann höhere Inlandsinvestitionen, würde das auch die heimische Nachfrage ankurbeln, wodurch sich c. p. sowohl der Leistungsbilanzüberschuss als auch der Kapitalexport abbauen würden. Dann wäre Frau Reiches Hinweis weniger eine Bekundung ihrer (4/5)
@CFinckelstein@StefanKooths ökonomisch vorteilhaft sein, auch wenn der Bezug aus dem Ausland billiger ist.
(Das ist aber ein theoretisches Argument, weil man sich in dieser Situation fragen müsste, warum es überhaupt unausgelastete Ressourcen gibt. Können die nicht etwas Profitableres machen, als (2/3)
@KlausSeipp@StefanKooths davon, wie es sein kann, dass jemand nach drei Jahren als Wirtschaftsminister so etwas Grundlegendes wie das Konzept der Opportunitätskosten immer noch nicht verstanden hat? Bleibt für die Ausbildung eines ökonomischen Grundverständnisses zu wenig Zeit im Amt? (2/2)
@KlausSeipp@StefanKooths Ich schätze Herrn Habeck ungemein. Ich habe ihn immer so wahrgenommen, dass er so unabhängig wie möglich von politischen Zwängen mit seiner Politik ernsthaft das Beste für das Land erreichen wollte.
Aber ich habe eine Frage an Sie als Insider: Haben Sie eine Vorstellung (1/2)
@CFinckelstein@StefanKooths Nein, weil die Ressourcen, die dann für Kosten von €90 Mrd. Energie produzierten, nicht mehr etwas anderes im Wert von mindestens €90 Mrd. produzieren könnten. Unter dem Strich gingen bei der Operation also mindestens €10 Mrd. verloren.
@ACCNewsletter@StefanKooths Wenn Sie das ernst meinen, dann müssten Sie in letzter Konsequenz morgen am Tag anfangen, Ihre eigene Nahrung anzubauen und Ihre eigene Kleidung zu nähen.
Wenn wir unser System aus Spezialisierung und Tausch nur auf Europa beschränken würden, wären wir weitaus ärmer.
@han35116@StefanKooths Das CO2-Argument ist das einzig schlagende Argument. Schauen Sie sich mal die Wertschöpfungsketten im EE-Bereich an, also mit welchen Ressourcen wo was gebaut und an wen es verkauft wird. Dann können sie nicht mehr ernsthaft sagen, wird würden mit EE "Risikoreduktion" betreiben.
@stepsenmccool@StefanKooths Er sieht ja gerade den Unterschied. Du bist es, der nur das Gemeinsame sieht.
Im Übrigen ist deine Betrachtung falsch. Ökonomisch interessant ist die Frage, was eine kWh Energie kostet, nicht aus welcher Quelle sie kommt.
@PTBwrites@JustinBloesch Have you considered the possibility that people get married because they are having or going to have children?
It seems one should sort out the question of causality first before jumping to policy conclusions.
@BachmannRudi@MaxMust34304709@overwhelmation@OleLiebl@MauriceHoefgen geworden. Wir sehen: Schon die *Erwartung* steigender Preise reichte hier aus, um Verhaltensreaktionen auszulösen, die diese Erwartung tats. realisieren. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung.
Lektion: Erwartungen sind wichtig für die Preisbildung. Höfgen hat unrecht. (4/4)
@BachmannRudi@MaxMust34304709@overwhelmation@OleLiebl@MauriceHoefgen heutige Nachfrage danach steigt. Was ist die Konsequenz eines sinkenden Angebots bei gleichzeitig steigender Nachfrage nach einem Gut? Ein (massiver) Preisanstieg dieses Gutes.
Lo and behold: Die Erwartungen treten ein. Häuser sind auf einmal tatsächlich massiv teurer (3/4)