Das war auch ursprünglich mal so. In der Griechischen Demokratie, die ja als Blaupause für das dient, was wir heute haben. Wahlberechtigt waren:
- Männer ab etwa 18–20 Jahren
- Die sowohl einen athenischen Vater als auch eine - athenische Mutter hatten
- Die als freie Bürger geboren wurden
Ausgeschlossen waren:
- Frauen – völlig, unabhängig von Herkunft oder Status
- Sklaven – obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachten
- Metöken (Fremde/Migranten) – auch wenn sie seit Generationen in Athen lebten und Steuern zahlten
- Freigelassene – also ehemalige Sklaven
Beim Irankrieg kann man mit guten Gründen zu dem Schluss kommen, dass die Angriffe durch Israel und USA falsch sind, ethisch nicht zu rechtfertigen, und dem Frieden und der Freiheit schaden.
Man kann aber auch mit guten Gründen zu dem Schluss kommen, dass sie richtig sind, ethisch begründbar, dass durch sie einer der schlimmsten Kriegstreiber der Geschichte entwaffnet wird und das iranische Volk nach fast 5 Jahrzehnten Gewaltherrschaft endlich die Chance auf Freiheit und Selbstbestimmung hat.
Ich finde es schwach, wie viele Diskutanten in der Öffentlichkeit der jeweils anderen Seite reflexartig bösartige Motive unterstellen und Leute, die andere Meinungen haben als die eigene, zum Teil übelst beleidigen.
Das Phänomen gibt es auch bei anderen Themen, aber selten habe ich so viele gehässige Unterstellungen gelesen wie bei diesem Thema.
In der Folge entzweien und entfolgen sich Leute, die ansonsten bei anderen Themen völlige Übereinstimmung haben.
Ich würde gerne häufiger sinngemäß lesen: Ja, das ist dein Standpunkt, aber ich sehe das ganz anders. Lassen wir‘s dabei, wir sind uns einig, hier uneinig zu sein – aber ich weiß dennoch, dass du eigentlich, ebenso wie ich, mehr Frieden, mehr Wohlstand und mehr Freiheit für alle möchtest.
Die Social Media als neue Öffentlichkeit sind ein relativ neues Phänomen, da müssen sich konstruktive Arten der Benutzung als Kulturtechnik erst noch herausbilden. Diskussionskultur ist ein wichtiger Teil davon. Da dürfen wir alle wohl noch dazulernen.
Das Unterstellen von bösartigen Motiven ist eine Diskussionstaktik, die ich vor allem bei extremistischen Ideologen aller Farben häufig sehe. Diese Taktik häufiger zu erkennen und zu entlarven, wäre ein großer Fortschritt für alle.
1. Tag wieder in Deutschland nach 5 Wochen Dubai. Mit etwas Abstand sieht man sein Land aus einer Perspektive. Hier mal was mir direkt aufgefallen ist:
- Dreck: in Dubai klebt nicht ein Kaugummi am Boden. Sobald etwas runterfällt kommt aus irgendeinem Busch ein Arbeiter und hebt es auf.
- Defekte: ich komme in DE an direkt fällt meine Bahn vom Flughafen aus, Alternative 3 mal umsteigen mit Bussen zum Frankfurt HbF insg. 1,5 h Umweg, dann lieber Taxi (welches übrigens in Dubai 1/3 kostet). Rolltreppen, Fahrstühle am Flughafen defekt, keiner scheint es zu reparieren. Scheiben mit Rissen, die keiner tauscht. Wahrscheinlich Personalmangel nehme ich an.
- Die Menschen: in Dubai lacht dich jeder an, selbst der Securtiy am Eingang der 10h in der Sonne steht jeden Tag. Jeder ist nett und hilfsbereit. In DE: die Leute in der Bahn haben alle ein Gesicht, als würden sie zu einer Beerdigung fahren. Nicht mal ein Lächeln.
Kommt man aus Middle East oder Asien nach Europa zurück hat man wirklich das Gefühlt, in ein 2. oder sogar 3. Weltland zu kommen. Geht es euch auch so?
@Peter_Tule@Markus_Krall Ok, dann erkläre mal warum wir für viel Geld Gebäude sprengen, die abgerissen werden sollen anstatt sie einfach in Brand zu setzen und zu warten bis sie in sich zusammenfallen.
@CDeutschlaender Nur Weißbrote am start... wo sind denn die "Minderheiten" die laut den Grünen immer so wichtig sind? 2. Frage: wieso gibt es bei solchen Veranstaltungen eigentlich keine Migratenquote. Nicht sehr "divers" das ganze Schauspiel.