@KatrinKemmler1@kwestschen@Anne_de_Cologne Aktuell sehe ich in Punkto Engagement bei Ihnen nur das üblich wohlfeile Kirchenbashing (dass Sie auch Gutes tun, nehme ich aber gerne an).
@_juliaschramm Wichtiges Thema, aber nach Ihrer Bruchlandung bei historisch-kritischer AT-Exegese im Kompetenznirvana muss ich vermuten, dass Sie nicht in der Lage sind, Probleme angemessen zu erfassen ...
@MedienfuzziShow Typischer Fall von kleinerem Übel, ähnlich wie Tafelläden. Die zählen ja auch schon zu den etablierten Komponenten der Daseinsfürsorge.
@RZitelmann Was Sie eigentlich sagen wollte: "We had a miserable and, if I may use a metaphor, a nude government in Germany. And perhaps we have the same now".
@KamalaHarris In Germany we call what you are doing here "wielding the Nazi club". Often the worst argument or the refuge when you have no arguments left.
@Dieter_Stein Na, wenn ich so manche Inszenierung der letzten Jahre Revue passieren lassen, dann ist der Schritt, den szenischen Schrott mit anderer Mucke zu unterlegen, garnicht mehr so groß .
@DrKissler Der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen SC Kindler hat heute morgen auf DRadio gesagt, andere Länder würden uns um unsere AM beneiden!
@xangor@RoemeltA @Meeresarchaiker @FrankFraaank Frühdatierung? Sehr gerne! Aber: Die Schriften, die das NT bilden, sind letztlich eine Auswahl aus zahlreichen Evangelien, Apostelgeschichten, Briefen, Apokalypsen. Das NT ist nicht fertig vom Himmel gefallen - die Auswahl ist Frucht der Überlieferung, die die RKK weiterträgt.
@BastiGassl Sehe ich nicht anders. Israel ist der einzige Staat in der Ecke da unten, der seinen Bürgern (keineswegs nur Juden) jene Freiheitsrechte verschafft, die wir aller Verteidigung wert erachten. Daraus gilt es hierzulande die nötigen Konsequenzen zu ziehen.
Über meine "palästinensischen" Verwandten
Auf dem Foto ist mein Grossvater Celal Erken im Jahr 1952 zu sehen, zwei Jahre vor seinem Tod im Jahr 1954. Da ich im Jahr 1970 geboren wurde, kannte ich ihn nicht. Wirklich Gutes habe ich von ihm nicht gehört.
Celal Erken stammte aus der türkischen Stadt Kilis in Südostanatolien. Die Gegend von Kilis ist seit 1995 sogar eine eigene türkische Provinz, die von der türkischen Provinz Gaziantep abgespalten wurde.
Vor dem Ersten Weltkrieg war die Stadt Kilis, die sich ganz in der Nähe der syrischen Grenze befindet, wirtschaftlich und kulturell mit den heute syrischen Städten Afrin und Aleppo verbunden.
Die ethnischen Wurzeln meines Grossvaters waren hauptsächlich albanisch. Meine Ethnizitätseinschätzung, die ich einmal über MyHeritage vornehmen liess, hat dies auch gezeigt. Ein wesentlicher Teil von mir ist "Griechisch & Süditalienisch, wobei dies präzisiert wurde: Albaner aus Nordmazedonien, Albanien und Bosnien & Herzogowina aus der Gegend von Istanbul.
All die vorerwähnten Gebiete und Orte waren einst Teil des Osmanischen Reiches.
Zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts oder etwas früher war ein Verwandter meines Grossvaters in der damaligen osmanischen Verwaltung von Palästina ein hohes Tier. Er hat seine in Kilis lebenden Verwandten aufgerufen, dorthin zu kommen. Es sei wunderbar in Palästina.
Ein Teil dieser Verwandten folgte diesem Ruf und wanderte nach Palästina aus, bevor der Ort nach dem Ersten Weltkrieg zu einem britischen Mandatsgebiet wurde. Die Familie meines Grossvaters traute der Sache nicht so ganz und verblieb in Kilis. Nach der Gründung der Türkischen Republik im Jahr 1923 erfolgte im Jahr 1934 die Namensreform Atatürks und mein Grossvater erhielt den Namen Erken, was so viel wie "Früh" bedeutet. Den Grund kenne ich nicht.
Die Verwandten meines Grossvaters, albanisch-stämmige Türken, die nach Palästina ausgewandert waren, wurden nach der Gründung Israels im Jahr 1948 zu "palästinensischen Flüchtlingen". Die genauen Umstände kenne ich nicht. Deren Nachfolger sind "palästinensische Erbflüchtlinge".
Mit anderen Worten stammen nicht alle zugewanderten "Palästinenser" von Arabern ab, die aus den umliegenden arabischen Ländern wie Ägypten, Jordanien oder Syrien ab. Es gab auch solche wie jener Teil der Familie meines Grossvaters, der beispielsweise aus Kilis stammte, einer Stadt, die heute auf dem Staatsgebiet der Türkei liegt, während Aleppo und Afrin, die mit Kilis eng verbunden waren, im heutigen Syrien liegen.
Gerüchten soll mein Grossvater sogar gegen Juden gekämpft haben, die nach Unabhängigkeit strebten. Er verlor diesen Krieg. Ich habe keine Probleme damit.
Mein Mitleid mit den palästinensischen Erbflüchtlingen, die entfernte Verwandte von mir sind, hält sich nicht in Grenzen. Ich habe überhaupt keinen. Sie kamen als osmanische Siedlerkolonialisten mit alabanisch-türkischen Wurzeln ins Heilige Land und haben verloren. Über einen "palästinensischen Erbflüchtling" aus meiner Verwandtschaft habe ich gehört, dass er heute bulgarischer Staatsangehöriger sei. Dennoch gilt er laut der #UNRWA-Definition als "Palästinenser".
Übrigens hat die Terroristin und Siedlerkolonialistin Ahed Tamimi, die vor einigen Monaten von @20min als "palästinensische Widerstandsikone" verklärt wurde, ähnliche Wurzeln. Ihre Familie stammt ursprünglich aus Bosnien.
Die gesamte "palästinensische Identität" beruht auf dem Wunsch, Israel zu vernichten, die dort lebenden Juden zu vertreiben und mit sog. "Palästinensern" zu füllen, deren Vorfahren irgendeinmal im Verlauf der Geschichte einen Bezug zu diesem Ort hatten. Wie stark dieser Bezug ist, spielt nicht einmal eine Rolle. Hauptsache die Juden dürfen nicht in ihrem souveränen Staat leben. Ob man dabei selbst siedlerkolonialistische Wünsche zum Ausdruck bringt, ist dabei ebenfalls komplett ohne Relevanz.
#IStandWithIsrael