Wer auf Wandel im Iran hofft, sollte sich diesen Namen ansehen
Mohsen Rezai ist ein hochrangiger iranischer Militär und Politiker. Von 1981 bis 1997 war er Kommandeur der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC). Später bekleidete er Spitzenämter in Politik und Wirtschaft…
Gedenken, Verrat und die Hoffnung auf Selbstbestimmung: 12 Jahre nach dem Genozid in Schingal
Am 3. August 2014 begann der sogenannte Islamische Staat (IS) seinen Völkermord an den Kurden jesidischen Glauben…
Der Genozid, der nicht endet
Zwölf Jahre nach dem 3. August 2014: Warum das Sterben der Eziden (Jesiden) weitergeht und warum die Welt eine der ältesten Religionsgemeinschaften der Menschheit nicht verschwinden lassen darf
Ein fünfjähriger Junge zeigt auf zwei Frauen und sagt: „Das ist meine Mutter. Und das ist auch meine Mutter."
Wie ein Kind im Genozid an den Jesiden zwei Mütter bekam – und warum dieser Völkermord zwölf Jahre später nicht vorbei ist.
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43. Jahrestag des Völkermords an den Barzani-Kurden
Anlässlich dieses Jahrestags gedenkt die Kurdische Gemeinde Deutschland heute der mehr als 8.000 Barzani-Männer und -Jungen, die am 31. Juli 1983 vom Ba’ath-Regime verschleppt, ermordet und in Massengräbern im Süden des Irak verscharrt wurden.
Dieser Völkermord gehört zu den schwersten Verbrechen gegen das kurdische Volk. Tausende Familien verloren ihre Väter, Söhne und Brüder. Dieses Verbrechen war Teil der systematischen Vernichtungspolitik des Baath-Regimes gegen die Kurdinnen und Kurden und bleibt eine tiefe Wunde in unserem kollektiven Gedächtnis.
Wir verneigen uns in tiefer Ehrfurcht vor den Opfern und gedenken ihrer mit Respekt und Dankbarkeit. Unser Mitgefühl gilt ihren Familien und allen, die bis heute die Folgen dieses Verbrechens tragen.
Das Andenken an die Opfer verpflichtet uns, uns weiterhin für Menschenwürde, Gerechtigkeit und die Verhinderung von Völkermord einzusetzen. Die Erinnerung an dieses Verbrechen muss bewahrt und an kommende Generationen weitergegeben werden.
Die Opfer werden niemals vergessen.
Şehîd namirin.
Elio Adler wurde 1971 in Düsseldorf geboren und lebt heute mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Berlin. Er arbeitet hauptberuflich als Zahnarzt und ist Gründer und Vorsitzender des Vereins @WerteInitiative
Seit seiner Jugend engagiert er sich für den Dialog zwischen jüdischer Minderheit und nichtjüdischer Mehrheitsgesellschaft. Als Sohn eines Shoah-Überlebenden setzte er sich schon früh mit Fragen von Verantwortung, Erinnerung und demokratischem Miteinander auseinander.
@DrElioAdler beschäftigt sich intensiv und konsequent mit den gesellschaftlichen Bedingungen, unter denen Antisemitismus entsteht und weiterwirkt. Von 2016 bis 2019 ist er stellvertretender Vorsitzender des @NAFFOeV und 2014 gründet er die WerteInitiative - jüdisch-deutsche Positionen, deren Vorsitz er seit 2018 mit großem persönlichem Einsatz führt. Der Verein setzt sich für die Stärkung demokratischer Werte, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Bekämpfung von Antisemitismus und Extremismus ein. In dieser Rolle baut Elio Netzwerke mit zivilgesellschaftlichen Akteuren auf und setzt auf Kooperationen und gemeinsame Positionierungen gegen Antisemitismus.
Für seine Arbeit wurde er 2019 vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ als „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ ausgezeichnet und er erhielt 2024 den Verdienstorden des Landes Berlin.
Nach 2023 hat sich Elio nicht nur für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens und die Bekämpfung von Antisemitismus eingesetzt. Er hat sich auch immer wieder solidarisch mit anderen von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffenen Gruppen gezeigt und sich für den Dialog zwischen unterschiedlichen Minderheiten starkgemacht. Wir danken Elio für seine Unterstützung, seine Solidarität und seinen Einsatz für uns alle.
Unser Projekt WERTE – was uns verbindet setzt genau hier an: Wir machen Stimmen hörbar, die in öffentlichen Debatten oft mitgemeint, aber selten sichtbar sind.
Gholamhossein Mohseni Ejei: Ein Profil systematischer Menschenrechtsverletzungen
Als amtierender Justizchef der Islamischen Republik Iran blickt Ejei auf eine lange Historie in den höchsten Sicherheits- und Justizbehörden zurück. Internationale Menschenrechtsorganisationen…
Drohbotschaften statt Trauerfeier: Wie das Regime den Tod seines Führers instrumentalisiert
Gestern wurde einer der schlimmsten Verbrecher dieses Jahrhunderts beerdigt. Ein Mann, der einst als Präsident agierte, aber vor allem in den letzten 34 Jahren als oberster religiöser …
Der Propaganda-Feldzug der Mullahs auf unseren Straßen
…Die Märsche der Regime-Anhänger auf unseren Straßen sind keine harmlosen religiösen Prozessionen. Es ist der organisierte Versuch islamistischer Netzwerke, unsere demokratische Versammlungsfreiheit gezielt auszunutzen, …
Die Illusion des Wandels: Ahmad Wahidi und die alten Verbrechen der Führung
Wenn im iranischen Machtapparat neue Gesichter in Führungspositionen aufrücken, entpuppt sich die Hoffnung auf eine vernünftigere Politik meist schnell als Illusion …
Wird Terror zur diplomatischen Verhandlungsmasse?
Die aktuelle Absichtserklärung sendet ein Signal aus, das weitreichende Folgen haben könnte:
Sie birgt die Gefahr, Irans Strategie, Israel mit einem Ring aus Stellvertretermilizen einzukreisen…
Jede Form von Sanktionserleichterungen, die Freigabe eingefrorener Gelder oder Ausnahmen beim Öl-Export spülen dringend benötigte Devisen in den iranischen Staatshaushalt…
USA -Iran -Deal!
Es lässt sich gut absehen, wie sich die Situation im Iran weiterentwickeln wird und in welche Richtung das mafiöse Regime seine politischen Kurskorrekturen vornimmt.
Im Inneren wütet die Mordmaschinerie der Regierung weiter und die Repression nimmt zu…
Großer Jubel, aber worüber eigentlich?
Die Straße von Hormus wird geöffnet, die Spritpreise sinken. Auf der geopolitischen Bühne klopft man sich gegenseitig auf die Schultern…..