@RitaWerner7 Ich finde die Aktion stellt einfach das Problem der Abgrenzungs Politik von vielen Antifas gegenüber Bürgis dar. Es wird den Menschen einfach schwierig gemacht, sich als Antifa zu identifizieren. Probs von der Szene sind dann doch wichtiger als inhaltliche Kritik
@RitaWerner7 Ich würde bei der Aktion unterstellen, dass nicht das Ziel des ganzen war, Bürgis zu erreichen. Taktisch finde ich es nämlich falsch hier zu beleidigen. Ich denke die Beissreflexe der Bürgis werden hier einfach die ganze eigentlich angebrachte Kritik schlucken.
@newsphotoDE@XtraKramer Finde ich auch. Was ich zusätzlich auch noch dazu zählen würde, wäre die Tendenz der Monopolbildung der Presse, unkritische Zusammenarbeit von Journalist*innen mit Staatsorganen (wie der 👮), Nähe von Journalist*innen zu rechtsextremen Positionen (DonAlphonso) etc.
@newsphotoDE@XtraKramer einen Angriff auf die Pressefreiheit geben kann. Das ist ein wichtiger unterschied. Ich bin auch gerne bereit darüber zu reden, wie das Verhältnis der radikalen Linken zur Presse ist.
@newsphotoDE@XtraKramer Da muss ich wiedersprechen, es ist per Definition kein Angriff auf die Pressefreiheit. Es ist ein Angriff auf Journalist*innen, nicht gegen die Pressefreiheit. Da die Pressefreiheit vom Staat garantiert wird, muss immer erst das Gewaltmonopol in Frage gestellt werden, damit es 1/
@newsphotoDE@XtraKramer Da gebe ich dir Recht, paramilitärische Organisationen machen das genauso. Ist die Frage inwiefern du die radikale Linke in Deutschland als paramilitärische Organisation bewerten möchtest, die die Gewalt des Staates ernsthaft bedrohen kann
@XtraKramer Dennoch kann man drüber reden ob es sich gehört Journalist*innen aufs Maul zu geben und inwiefern die Praxis zum gewünschten Erfolg führt. Finde das aber schon ne ganz andere Diskussion als irgendwie Abstrakt über Pressefreiheit zu rede
@XtraKramer Pressefreiheit wird vom Staat garantiert und ist nicht durch den Angriff von Linken auf Journalist*innen in Gefahr sondern *nur* durch Aushöhlung von Seiten des Staates. Kein Linker kann die Pressefreiheit einfach so außer Kraft setzen.
@m_lyki Manche Jusos sagen auch sie seien gegen den Kapitalismus, weil sie Hierarchien am Arbeitsplatz nicht mögen. Das Problem liegt im Staat (damit auch im Kapitalismus) und nicht darin, wie du mit deinem Chef klar kommst. Solange du Juso bist, nehme ich dir den AntiKap nicht ab.
@RitaWerner7@Hollarius @BlackCa29331525 Hiermit reproduzierst du imo genau das. Nicht jeder kann alles verständlich ausdrücken, das ist enorm schwierig. Es ist natürlich "bildungsbürgerlich", aber aus den Milieu kommen viele rad. Linke, es gilt damit nen Umgang zu finden und nicht einfach die Leute zu diffamieren
@BlackCa29331525 Allein der Punkt "wenn man etwas nicht runterbrechen kann, dann hat man es nicht verstanden" verdeutlicht das. Wissen wird halt mit Privilegien verbunden, daher ist es umso schwieriger gegenüber anderen die Maske fallen zu lassen und das gilt auch für Akademiker*innen. /2
@BlackCa29331525 Ich finde es wichtig an diesem Punkt nicht Stereotype zu reproduzieren. Man muss nicht unbedingt rummackern, wenn man "gehobene" Sprache benutzt. Manche Dinge sind halt einfach kompliziert. Genauso ist es einfach schwierig gewisse Dinge für jeden verständlich auszudrücken. 1/
@Tieresindfreaks Die Anarchistische Gruppe Dortmund hatte auch Mal im Kontext zum damals neuen Polizeigesetz ne Konfrontation mit der MLPD. Der Text ist hierzu immer noch aktuell
https://t.co/zC49Z5h1Zq
@ramonawuest @FFF_Frankfurt Wo genau versteckt sich denn in dem Aufruf psychische Gewalt? Und wenn der Aufruf solch eine Gewalt darstellt, dann frag ich mich inwiefern diese Form der "Gewalt" sich noch begrifflich eingrenzen lässt.
@Resistance2019 Bei dem Thema Pressefreiheit finde ich folgendes noch wichtig: PF wird staatlich garantiert, ein Angriff auf eine*n Journalist*in stellt so begrifflich keinen Angriff auf die PF dar. Das Verbot von linksunten ist dagegen ganz klar ein Eingriff in die PF von staatl. Seite
@check_mBloging@Resistance2019 Wie soll denn neues entstehen? Revolution funktioniert nur über Gewalt. Nenn mir irgendeine Revolution die ohne Gewalt funktioniert hat. Nur ohne Staat ist es möglich frei zu sein, der Staat funktioniert nur über Gewalt. Ergo Gewalt ist notwendig.
@StefanHiltawsky @SWeiermann@BuirerFuerBuir Natürlich ist es NRW wichtiger das Kapital zu schützen. Der Staat ist niemals neutral. Und genau darum ist das auch nicht "unangemessen" sondern in seinem Interesse