EUROPE & EU - free movement, migration, rights & security; previously EC-co-chair of @EPAA3Rs ; blue economy & oceans; views are mine, RT not endorsement
Ich habe in den letzten zwei Wochen mit vielen Ausbildnern (Offizieren und Unteroffizieren) der Kampf- und Kampfunterstützungstruppe der Landstreitkräfte des Bundesheeres gesprochen. Warum? Weil so gut wie keine politischen Entscheidungsträger die Realität in der Truppe kennen. Jene Realität, die zeigt, dass bei nur sechs Monaten durchgehendem Wehrdienst das Gros der Truppe militärisch nicht einsatzfähig ist. Ich nenne hier nur ein paar allgemeine Punkte am Beispiel der Jägertruppe:
Erstens: Der durchschnittliche Infanterist muss heute einfach mehr können als vor 10 oder 20 Jahren. Aufgaben früherer Spezial-Teileinheiten liegen heute beim einzelnen Zug: Aufklärungs- und Wirkungsdrohnen, moderne Panzerabwehr, Steilfeuerfähigkeiten, Sprengdienst, zusätzlich zu allen Waffen der leichten Infanterie. Ein Grundwehrdiener muss statt einem oder zwei mittlerweile mindestens drei verschiedene Funksysteme beherrschen.
Auch die Bewaffnung ist komplexer geworden. Das modernisierte StG 77 bringt Rotpunktvisier, 3-fach-Optik, Granatgewehr-Anbau, Schnellverschluss-Waffengurt und einen deutlich höheren Reinigungs- und Einstellaufwand mit sich. Der notwendige Drill und die Anzahl der Wiederholungen bleiben dabei unverändert, sind in sechs Monaten aber nicht mehr unterzubringen.
Zweitens zwingt das moderne Gefechtsfeld zur Rückkehr zu „alter” Ausrüstung. Elektronische Kampfführung erzwingt wieder Feldtelefon, Nachrichtenübermittlung per Melder, Schanzen- und Stellungsbau, Luftraumbeobachtung mit Drohnenattrappen (die von Ausbildern privat gekauft werden) und vertiefte Selbst- und Kameradenhilfe. Alles zusätzlicher Zeitbedarf.
Drittens ist schon jetzt das Ausbildungscurriculum nicht vollständig umsetzbar. Viele Inhalte werden nur angeschnitten, nicht vertieft, obwohl gerade der Drill über das Überleben auf dem Gefechtsfeld entscheidet. Gleichzeitig sinkt die körperliche und mentale Fitness der Rekruten kontinuierlich.
Unterm Strich heißt das: Bis zum 5. Monat werden ALLE Ausbildungsschritte verkürzt, und faktisch wird nur eine einzige Einsatzart ausgebildet. Ab dem 6. Monat wird dann plötzlich auf Kompanie- und Bataillonsebene geübt, ohne dass je eine Anwendungsstufe stattgefunden hat. Die Rekruten sollen sofort können, was sie nie festigen konnten. Ein Kampf der verbundenen Waffen ist nicht einmal rudimentär möglich.
Die Folge: Kommandanten müssen mit Einzelbefehlen führen, die Rekruten sind überfordert, und das Kaderpersonal erreicht seinen eigenen Führungs- und Trainingszustand nicht, weil es so gut wie keine Nutzungsphase gibt. Kaum taktisches Führen unter realitätsnahen Bedingungen, also genau jene Fähigkeit, die im Ernstfall über Menschenleben entscheidet. Auch die realitätsnahe Ausbildung von Spezialfunktionen (z. B. Scharfschützen mit Spektiven, Vorsatzgeräten, Laserentfernungsmessern und drei Waffensystemen) ist nahezu unmöglich.
Nach sechs Monaten werden Soldaten, die das Handwerk gerade erst zu begreifen beginnen, in die Miliz entlassen. Unfähig, rudimentäre Aufgaben auf dem Gefechtsfeld schon in der Gruppe zu lösen, geschweige denn im Zug- oder Kompanierahmen. Ich habe auch mehrere Ausbildungspläne einsehen dürfen: Es gibt so gut wie keine Möglichkeiten für nennenswerte Kürzungen.
Die Kernforderung der Soldaten ist daher mindestens acht Monate vor der Überstellung in die Miliz. Das Modell „8+2”, acht Monate Grundwehrdienst plus verpflichtende, regelmäßige Milizübungen, wird als den komplexeren Aufgaben adequat und im Ernstfall überlebensnotwendig beurteilt.
#Bundesheer
Re. 6+2: Sollte das Wehrdienstmodell 6+2 kommen, hat die Bundesregierung in Bezug auf die militärische Sicherheit Österreichs versagt. Das wäre ungefähr so, als würde man sich damit rühmen, eines von zwei Lecks an einem sinkenden Schiff gestopft zu haben. Das Schiff wird trotzdem untergehen – nur eben langsamer.
„Überfall“ ist die dritte Woche in Folge auf Platz 1 der Sachbuch-Charts in 🇦🇹.
Es ist zugleich eine weitere Woche, in der sich die Regierung auf kein Modell zur Wehrdienstreform einigen konnte.
Es gibt keinen sachlichen Grund, warum hier keine Einigung erzielt werden kann – bei einer der einfachsten und offensichtlichsten Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit Österreichs.
Today, the EU’s migration and asylum reform enters into application across all Member States. A major step toward faster asylum procedures, stronger border management, and a more coordinated migration system. #migrationEU
Der Chefredakteur der @krone_at bezeichnet die Angehörigen der Wehrdienstkommission als "Militaristen & Co". Das Gremium umfasste neben Angehörigen des BMLV und anderen Ministerien ua. Vertreter der Zivildienstagentur, der IV, des Roten Kreuzes, der Bundesjugendvertretung, der AK, der WKO, des ÖGB und der Bundesschulsprecherin. Das repräsentative Abbild der österreichischen Gesellschaft als "Militaristen & Co" zu bezeichnen, ist eine letztklassige Unterstellung.
Today’s agreement on new return rules marks an important step in the reform of the European migration management system. With the new rules, we have more control over who can come to the EU, who can stay, and who needs to leave.
https://t.co/jsnhN8L9vA
When this war is over, and Ukraine is victorious and whole again, and every innocent victim, every fallen defender, every destroyed city and town is documented, let no one say they did not know. These Russian crimes against humanity are happening in full view in real time.
Zur Klarheit: Die Kritiker sind Gegner der Ukraine. Gleichzeitig zeigen ihre Diskurse jedoch die Schwäche der Vertikalen und Putins an. Sie interpretieren die Brutalitäten und Restriktionen als taktische Lüge und Schein, die das Regime, aber nicht das Volk schützen soll./5
APPLEBAUM: Russia's war in Ukraine is sometimes described, including recently by American Vice President, as if it were nothing more than territorial dispute, kind of scuffle over lines on map.
But when Russia denies that Ukraine is a real nation, builds concentration camps on Ukrainian territory, bans Ukrainian language and systematically arrests mayors, teachers, journalists, and priests, then Russia is also attacking Europe that was built after 1945, Europe whose borders are not supposed to be changed by force.
Russia invaded Ukraine not only to destroy Ukraine but also to prove that treaties are meaningless, alliances are weak, and brute force still decides fate of nations.
By waging imperial war of conquest, Russia seeks to undermine Europe's post-imperial order.
The Russians want Ukraine’s permission to hold their parade – so they can safely take to the square for an hour once a year, and then go back to killing *our* people and waging war. The Russians are already talking about strikes after May 9. A strange and certainly twisted logic from the Russian leadership.
There are also messages from some states close to Russia that their representatives intend to be in Moscow. An odd desire at a time like this. We do not recommend it.
Vorgestern hat der russische Schriftsteller Sachar Prilepin einen Beitrag auf Telegram veröffentlicht, in dem er – trotz einiger rhetorischer Manöver – die Ziele der „Spezialoperation“ als nicht erreicht erklärt und explizit von der Gefahr eines verlorenen Kriegs spricht./1
Putin has invested his legacy in the 🇷🇺 war of aggression, does not accept defeat. Hence either he breaks 🇺🇦 or the ZSU breaks the 🇷🇺 war machine. But the "negotiated ceasefire" is an illusion.
My short comment for @EPIK_Ukraine:
https://t.co/gqTJM3ww7w
APA: Die Plattform Wehrhaftes Österreich hat in einem Brief an die Abgeordneten des Nationalrats appelliert, eine Entscheidung in Sachen Wehrpflicht zu treffen. "Die Zeit drängt", heißt es in dem Schreiben. Zudem sieht die Plattform nur "schwer vermittelbar", wenn der von der Wehrdienstkommission erzielte "breite Konsens" nun "im politischen Prozess wieder in Frage" gestellt würde.
Die Plattform umfasst rund 250.000 Mitglieder und Vereinigungen wie die Offiziersgesellschaft, den Milizverband oder den Kameradschaftsbund. #Bundesheer
‼️ ZELENSKYY: For the first time in the war, an enemy position was captured entirely by ground robotic systems and drones - without any infantry. A robot entered the most dangerous zones instead of a soldier and took the positions.
«The future is here, on the battlefield, and Ukraine is creating it. These are our ground robotic systems. For the first time in this war's history, an enemy position was taken exclusively by unmanned GRS platforms and drones. The occupiers surrendered, and this operation was completed without infantry involvement and without losses on our side. Ratel, Termite, Ardal, Lynx, Zmiy, Protector, Volya and other GRS completed over 22 000 missions at the front in just 3 months. In other words, over 22 000 times lives were saved. A robot went into the most dangerous zones instead of a soldier» - Zelenskyy’s address to the workers of Ukraine’s defense-industrial complex. April 13th, 2026.
Terrorist and former "people's governor of Donbas," Pavel Gubarev, confirmed that the so-called "uprising" in Ukraine's Donbas in 2014 was entirely funded and coordinated by Moscow and carried out with Russia's military involvement.
🇺🇦 Bravo! Zelensky just dropped a cold warning straight to the American people:
“I want American people to understand: we are your allies in Europe.
World has no distance anymore — when drones already strike thousands of kilometers.
One, two, three years — drones will strike ten, twenty thousand kilometers. With reactive engines, they will be very cheap. There will be swarms of these drones.
You can’t defend that by yourself. The world has to help countries defend themselves and push the aggressor back.
That’s why, i think, Americans need us, and we need the United States.”
Who’s listening?
At HumanX 2026, I will discuss online radicalization, youth exposure, and platform accountability with @ashleyrgold.
AI has huge potential that we need to leverage, while at the same time protecting society from risks.
https://t.co/r4D7OOwk4D
👇 Hörenswert! Ungarns Außenminister Szijjártó erweist sich im Telefonat mit dem russischen Außenminister Lawrow als treuer Pudel des Kreml. Bietet ihm direkt an, interne EU-Dokumente zu schicken.
Szijjártó der Verräter!