Krieg (ein Auszug)
Gewidmet den Freiwilligen,
...die im Februar 2022
zu Soldaten wurden,
gezwungenermaßen,
so wie ich,
aus tiefstem Herzen.
...die erste
und schwerste Prüfungen
des Krieges
auf ihren Schultern trugen.
-
Kehrt um!
Städte wandelten sich in Wüsten...
Also gingen wir...
Wir gingen,
Um Bestandteil
Einer riesigen Mauer zu werden
Um alle
Mit unseren Körpern zu bedecken
Alle
Die uns lieb sind
Alles
Was heilig ist...
Unser Fleisch, unser Blut...
Ukraine!
Ihr braucht nur einhundert Schritte
Über das Wasser zu gehen
So werdet Ihr
Zur Hoffnung
Für alle
Die zu Hause blieben.
Die Harte Arbeit
Des Soldaten
Es gibt nur ein Wunder
Das Einzige
Woran sie glauben
Wahrhaft
Verzweifelt
Unerschütterlich.
Tag für Tag
Harte Arbeit
Gerade jetzt!
Auf den Knochen
Entstellter
Verstümmelter
Schicksale
Von Leben
Und von Tod
Wird das Wunder
Erschaffen.
Bereits
Ist das Tuch gewebt
Anderen der Talisman
Manchen ein Leichentuch.
Eingewebte rote Fäden
Millionen
Dort sind wir
Alle
Jeder
Von uns
einzeln.
Wir sind Geschichte
Wir sind die Zukunft
Wir sind der Sieg
Wir sind die Unendlichkeit.
Dort vorne
Vor uns
Wo der Wind die Fahnen wäscht
Unsere Gedanken
Unsere Herzen!
Angst wird dort
Und Verzweiflung
Zu Wagemut
Angst
Zur Heldentat!
Unser vergossenes Blut
Wird die Blumen sprießen lassen
In den Steppen
In den Wäldern
Auf Ruinen
Auf verbrannten Flächen
Auf schwarzer Häuser Asche
Auf unseren Festungsstädten.
Durchgetretene Füße
In staubigen Stiefeln
Schritt für Schritt gehen wir
Die sich drehenden Räder der Erde.
So vergeht der Tag
So folgt die Nacht
Harte Tage
Harte Nächte
So Viele.
Wir sind es leid zu zählen.
Und dennoch
Trotz der Hinderung
Die müde Erde
Bewegt sich weiter
Unter den abgenutzten Sohlen
Unserer Soldatenstiefel.
-
Sersch Schewtschenko, 2023
(fei übertragen von mir im Apr 2026)
_____
Spenden an das Soldatenkomitee,
in dem Sersch Schewtschenko mitarbeitet
bitte via PayPal:
[email protected]
_____
Serschs und meine Wege haben sich gekreuzt wegen unser beider Begeisterung für die konstruktive Freiheitsbewegung der Bergarbeiter des Donbas in den Achtziger und den frühen Neunziger Jahren.
Es waren die Kumpel des Donbas, die durch ihr mutig kämpferisches Beispiel und mit großartig anarchischem Organisationsgeschick eine landesweit untergründig zivilgesellschaftliche Bewegung mitinitiierten, soziale Standards einforderten und durchsetzten, aufbauend auf den spezifisch basisdemokratischen Arbeitskämpfen im Donbas seit den 1890er Jahren, so der KPdSU einen humanistischen Richtungswechsel aufzwangen und gleichzeitig den Kreml in eine systemsprengende Glaubwürdigkeitskrise stürzten.
Die Bergarbeiter des Donbas galten vielen als das Herz einer wahren Union wahrer selbstverwalteter Räte (Sowjets) gerade auch durch ihre sichtbar gelebte direkte Demokratie mit imperativem Mandat auf dem Maidan in Donezk. Durch Formen der Massenmilitanz, dann wieder unscheinbar klandestin überwanden sie nicht nur die Sowjetunion und damit den Kalten Krieg, sondern sie führten den Auflösungsprozess des Moskauer Imperiums in demokratische, soziale und geordnete Bahnen.
Ohne die sozialen und politischen Bergarbeiterstreiks wäre der Untergang der sogenannten Sowjetunion vermutlich viel blutiger und schrecklicher verlaufen. Uns wäre ohne die Donbasarbeiter in der Zeit von 1988 bis 2014 wohl kaum eine so angenehme Friedensperiode beschieden worden.
Der Donbas gehört allein deshalb, so wie die gesamte Ukraine, in die EU und in die NATO! Wir haben den Menschen im Donbas einiges zu verdanken.
-
Ob Sersch Theologie oder Geschichte studierte, als Waldorflehrer arbeitete oder Kampfkunst lehrte, er hat, glaube ich, sich parallel immer neugierig an das Studium interessanter Texte gemacht. Gab es eine Zeit, in der er nicht nebenbei persönliche, oft kämpferische politische Texte verfasst hat mit einem Sinn für das Praktische und Aufbauende? Wurzelnd in einem feinen liebevollen Gespür? Texte, denen man anmerkt, das jedes Wort nicht nur lyrisch-poetisch agitatorisch innerlich erlebt ist, sondern auch ganz praktisch und im Alltag eine äußerlich durchlebte Entsprechung hat.
Sersch hat bereits zu Sowjetzeiten die Ukrainische Fahne in Donezk gehisst, und er hat 2014 am Aufbau einer bewaffneten Einheit mitgewirkt, als absehbar wurde, dass die vom Kreml initiiert, bewaffnet und geführten "Separatisten" in Donezk die Machtfrage stellen würden.
Nach seiner Flucht nach Kyjiw war er u.a. in der Ausbildung von Soldaten tätig. Als Freiwilliger der Territorialstreitkräfte beteiligte sich Sersch an der erfolgreichen Verteidigung Kyjiws und an den Offensiven zur Befreiung der Kyjiwsker Oblast. Sersch kämpfte in Hostomel, Butscha und Irpin. 2023 wurde Sersch verwundet, ist aber bis heute weiter im Soldatenkomitee tätig, das u.a. die Kämpfer*innen an der Front versorgt.
Über die Tage des hybriden Krieges und des Einmarsches der FSB-geleiteten "grünen Männchen" 2014 im Donbas hat Sersch ein Theaterstück verfasst. In Anlehnung an das Wappen seiner Heimatstadt und an die vielen üppigen Buschwerke, die in Donezk während des Sommers Augen und Nase erfreuen, nennt Sersch sein Werk "Die Stadt der Rosen."
Rückkehr des 🇺🇦Bewegungskrieges
während Verstockung 🇷🇺Einheiten
Viele meinen,
die Zeiten des Bewegungskrieges
seinen in der Ukraine passé.
Die Killzonen beider Seiten
würden die Einheiten
in den Stillstand zwingen.
Aber wir alle haben doch
in Kursk gesehen,
wozu die Ukrainer*innen
in der Lage sind,
wenn sie die Luftüberlegenheit über der Front haben.
Derzeit kommen
an der Südfront
die 🇷🇺 Versorgungstransporte
mit 🇷🇺Artilleriemunition
und die 🇷🇺 Drohnenlieferungen nicht mehr
in ausreichendem Maße
durch.
Die Killzonen der Russen
dünnen aus.
In ca. vier Wochen
werden die Ukrainer*innen
an der Südfront
zunehmend
zum Bewegungskrieg
zurückkehren können.
Die Russen aber
werden in ihren Positionen
erstarren.
Deshalb sind jetzt vorbereitende Waffen- und Munitionslieferungen des Westens äußerst nützlich.
Ukrainische Drohnen nehmen auf der Krim mittlerweile alles ins Visier was sich bewegt – einschließlich Straßenbaumaschinen. Das Ziel ist klar: Russland soll die Straßen nicht mehr reparieren können die Ukraine systematisch zerstört.
Das 3. Sonderoperationsregiment hat die Luftkontrolle über Teile der Melitopol-Chonhar-Route übernommen – der letzten Landverbindung zur Krim.
Benzin fehlt.
Busse fahren nicht. Lebensmittel rationiert. Straßenbaumaschinen brennen.
Russland wollte die Krim als Festung. Ukraine macht sie zur Falle. 🇺🇦🇪🇺
Today in Kyiv, people gathered to say their last goodbye to Colombian volunteer Jan Sebastian “Onyx” Restrepo Mazo.
He served in Ukraine’s International Legion and later with the 413th Separate Unmanned Systems Regiment "Raid."
Wounded in battle, he returned to the fight and ultimately gave his life for Ukraine — a country that wasn't his by birth, but became his by choice.
He crossed an ocean to defend freedom and paid the ultimate price.
Never tell us this war matters only to Ukrainians.
Honor to the hero.
Honor to all who defend freedom and democracy.
Another Russian military locomotive hit in Bryansk. That’s three in four days.
The real damage isn’t just the train. A disabled locomotive can block an entire rail line, delaying ammunition, fuel, equipment and troop movements across the network until it is cleared.
Wars run on logistics. Ukraine keeps finding ways to make Russia’s run a little slower. 🇺🇦
Russian Z-bloggers post footage of Ukrainian drones freely flying over Russian-occupied Crimea, attacking fuel trucks and military targets.
They predict that soon this will lead to "panic and total collapse of all main roads."
Noch eine Erinnerung für jene, die Märchen über einen „Bürgerkrieg“ und ein „Referendum“ in der Ukraine lieben. Wir schreiben das Jahr 2014. Bewaffnete Militante überqueren eine faktisch offene Grenze nach Luhansk und stürmen ukrainische Regierungsgebäude.
Du irrst glücklicherweise. Du hast doch in Kursk gesehen, wozu die Ukrainer*innen in der Lage sind, wenn sie die Luftüberlegenheit über der Front haben.
Derzeit kommen die 🇷🇺 Versorgungstransporte mit 🇷🇺Artilleriemunition und mit 🇷🇺 Drohnenlieferungen nicht mehr in ausreichendem Maße durch. Die Killzonen der Russen dünnen aus. In ca. vier Wochen werden die Ukrainer*innen an der Südfront zunehmend zum Bewegungskrieg zurückkehren können.
Deshalb sind jetzt vorbereitende Waffen- und Munitionslieferungen des Westens äußerst nützlich.
Ukrainer*innen rollen
die Südfront auf
ohne massive
🇺🇦Truppenpräsenz
Mir geht erst nach und nach
ein Licht auf.
Die Ukrainer*innen versuchen
an der Front
längst nicht mehr,
den Kremlstreitkräften
hier und da
möglichst effektiv
irgendeinen Schaden zuzufügen,
verduchen längst nicht mehr,
die Russen
irgendwie zu bremsen...
Stattdessen machen sich
die Ukrainer*innen dran,
die 🇷🇺Soldaten
zu Hunderttausenden
zur Aufgabe zu zwingen.
Was mir zunächst als eine Operation
zur Befreiung der Kinburn-Halbinsel aussah,
entpuppt sich als etwas
sehr viel Größeres.
Die Russen haben sich übrigens
inzwischen "freiwillig"
vom Kinburn zurückgezogen.
In Wirklichkeit
verfolgen die Ukrainer*innen
ein für den Kreml
kaum noch umkehrbares
langfristiges Konzept
zum Aufrollen der gesamten Südfront.
Über 200.000 russische Soldaten
sitzen ohne ausreichend Treibstoff immobil,
ohne ausreichende
und ohne planbare
Munitionsversorgung,
ohne ausreichend Wasser
und ohne ausreichende Nahrungsmittelversorgung
ohne ausreichende Luftverteidigung
und ohne noch funktionierende
Lager oder Depotkapazitäten
fest,
ohne Möglichkeiten zu Ausbrüchen,
ohne Möglichkeiten zu Offensiven,
denn die Ukrainer*innen
sind am anderen Dniproufer
oder in kaum angreifbaren Befestigungen
verschanzt.
Die Kremlstreitkräfte
zumindest im Westen der Südfront
können derzeit nur abwarten
und müssen untätig zuschauen,
wie die Ukrainer*innen
ihre 🇷🇺Stellungen zerlegen.
Ein genialer
über einen langen Zeitraum
geduldig und systematisch
von den Ukrainer*innen
umgesetzter Plan
des 🇺🇦Generalstabs !!!
🇺🇦🇷🇺 La península de Kinburn se está convirtiendo cada vez más en una posición muy complicada de defender para Rusia
La geografía y las pocas defensas hace que las posiciones rusas sean especialmente vulnerables y difíciles de sostener a largo plazo ante los drones ucranianos
Veremos si de verdad se retiran de forma definitiva del territorio ucraniano de una santa vez
Ukrainer*innen rollen die Südfront auf
ohne massive 🇺🇦Truppenpräsenz
Mir geht erst nach und nach
ein Licht auf.
Die Ukrainer*innen versuchen
an der Südfront
längst nicht mehr,
den Kremlstreitkräften
hier und da
möglichst effektiv
irgendeinen Schaden zuzufügen,
die 🇷🇺Streitkräfte
irgendwie zu bremsen...
Stattdessen machen sich
die Ukrainer*innen dran,
die 🇷🇺Soldaten
zu Hunderttausenden
zum Aufgeben
ihrer Kampfhandlungen
zu zwingen.
Was für mich zunächst
wie eine Operation
zur Befreiung
der Kinburn-Landzunge
am linksseitig
südlichen Ufer des Dnipro
aussah,
entpuppt sich als etwas
sehr viel Größeres.
Die Russen haben sich übrigens
inzwischen "freiwillig"
vom Kinburn zurückgezogen.
In Wirklichkeit
verfolgen die Ukrainer*innen
ein für den Kreml
kaum noch umkehrbares
langfristiges Konzept
zum Aufrollen der gesamten Südfront.
Über 200.000 russische Soldaten
sitzen an der Südfront fest
ohne ausreichend Treibstoff
immobil,
ohne ausreichende
und ohne planbare
Munitionsversorgung,
ohne ausreichend Wasser
und ohne ausreichende Nahrungsmittelversorgung,
ohne ausreichende Luftverteidigung
und ohne noch funktionierende Lager
oder ausreichende Depotkapazitäten.
Die Soldaten des Kremls
sitzen in der Falle
ohne Möglichkeiten zu Ausbrüchen,
ohne Möglichkeiten zu Offensiven,
denn die Ukrainer*innen
sind am anderen Dniproufer
oder in kaum angreifbaren Befestigungen
nördlich der 🇷🇺Truppen
für die Russen unangreifbar
verschanzt.
Und:
Gleicht nicht die gesamte Südfront
entlang des Dnipros
und entlang der Asowschen Küste
den Gegenbenheiten
der bereits von den Russen
geräumten Kinburn-Landzunge
in erwas vergrößerter Proportion?
Im Norden und im Süden
begrenzt das Wasser
die Bewegungsfreiheit
der russischen Truppen.
Nur eine überschaubare Anzahl
von Überlandrouten
stehen den Russen zur Verfügung,
und diese Routen
werden von 🇺🇦Drohnen beherrscht.
Die Krim fällt als sicheres Hinterland,
als Rückzugsgebiet,
oder als Versorgungsplattform
der russischen Südfront
komplett aus,
weil die dortigen 🇷🇺Truppen
selbst unter enormen Druck stehen,
und weil die wenigen Landverbindungen
zur Krim/Qirim
zerstört sind
oder unter 🇺🇦Luftkontrolle stehen.
Selbst ein geordneter 🇷🇺Rückzug
gen Osten
ist derzeit
an der Südfront
für die Kremlstreitkräfte
wegen der
oben beschriebenen Mängel
an Munition und Treibstoff usw.
unmöglich,
auch wegen der Unpassierbarkeit
möglicher Fluchtrouten
aufgrund von Zerstörungen
und wegen der 🇺🇦Drohnenhoheit
über den derzeit
von den 🇺🇦Truppen beherrschten Zufahrtswegen und
Überlandverbindungen.
Die Kremlstreitkräfte,
zumindest im Westen der Südfront,
können derzeit nur abwarten
und müssen untätig zuschauen,
wie die Ukrainer*innen
ihre 🇷🇺Stellungen zerlegen.
Den Russen geht nicht nur
die Artilleriemunition langsam aus,
sondern auch der Nachschub
an Drohnen stockt.
Dies reduziert
nicht nur
die an Zynismus
kaum zu überbietende
Human Safari in Cherson,
sondern die Kremlstreitkräfte
der Südfront verlieren ihre Kapazitäten,
eigene Killzonen zu etablieren.
Da die Ukrainer*innen ihre Killzone
immer weiter ausbauen können,
verschärft sich dadurch
die nachteilige Situation
für die Kremlstreitkräfte.
Der ukrainische Bewegungskrieg
wird begrenzt wieder möglich,
während die Kremlstreitkräfte
festsitzen werden.
Ein genialer
über einen langen Zeitraum
geduldig und systematisch
von den Ukrainer*innen
umgesetzter Plan
des 🇺🇦Generalstabs !!!
Wir sehen an der Südfront
den langsamen,
dann aber plötzlich kommenden
Sieg der Ukraine,
der so genial erfochten wird,
dass ihn niemand begreift.
Ukraine’s counteroffensive is gaining momentum
In the spring of 2023, everyone was swept up in euphoria—Ukraine was preparing for its counteroffensive. New brigades were being trained, armed with new weapons, and everyone was waiting for them to strike and liberate Ukraine’s occupied territories.
Russian channels were filled with horror stories about how their fortifications would first be attacked with missiles, then everything would be overrun by combat vehicles, and finally the infantry would finish the job.
Between the lines, everyone sensed that the goal would be to reach the coast of the Sea of Azov and cut off Crimea.
It all ended in a massive fiasco—the Russians knew the plans perfectly well, and the territories had been mined and heavily shelled. Many Ukrainians were killed, and due to the conflict between Zelenskyy and Zaluzhnyy, the latter was forced to step down. The lessons of this bloodbath were learned—successful offensive plans thrive on secrecy.
Another lesson was learned in Kherson—when the Russians’ logistics were completely cut off. It wasn’t difficult—the right bank was connected to the left by only a couple of bridges, so with the Ukrainians controlling them with HIMARS, logistics collapsed and the Russians withdrew without a fight.
The lessons were clear as well—the first and often the last task is to cut off logistics.
For several months now, a new Ukrainian counteroffensive has been proceeding quite successfully with the same objective—to reach the Sea of Azov, cut off Crimea, and ultimately enter it.
Logistics on the left bank of the Dnieper have now been completely destroyed. This was achieved by developing drones that are resistant to radio jamming and can fly hundreds of kilometers. All Russian attempts to deliver fuel and ammunition end in their destruction—the drones control everything.
Today, rumors have already spread that the Russians are withdrawing troops from the Kinburn Spit—the farthest point. And I think this is true, because it’s simply impossible to hold out without receiving reinforcements. And I think that soon the Russians will face an existential question—what to do on the southern front. Try to hold out, but that will require withdrawing forces from the Donbas, or retreat.
But in the event of a withdrawal, it’s unclear where to retreat to—because once the Ukrainians reach the Sea of Azov, the fall of Crimea will be only a matter of time. The Ukrainians aren’t the Finns, for whom a freeze in the front lines was acceptable. And once Crimea falls, it is unimaginable that Putin and his henchmen will remain in power.
It seems to me that we are approaching a very, very interesting moment. It makes no difference what a rat cornered in a corner will do if an iron fist begins to squeeze it.
@TheMaverickRun0 Ohne die Auflösung
der 🇷🇺Frontlinien
werden die Ukrainer*innen
und die Krimtatar'innen
die Krim nicht befreien können
und den Krieg nicht gewinnen.
Ukrainer*innen
rollen die Südfront auf
ohne massive 🇺🇦Truppenpräsenz
Mir geht erst nach und nach
ein Licht auf.
Die Ukrainer*innen versuchen
an der Südfront
längst nicht mehr,
den Kremlstreitkräften
hier und da
möglichst effektiv
irgendeinen Schaden zuzufügen,
die 🇷🇺Streitkräfte
irgendwie zu bremsen...
Stattdessen machen sich
die Ukrainer*innen dran,
die 🇷🇺Soldaten
zu Hunderttausenden
zum Aufgeben
ihrer Kampfhandlungen
zu zwingen.
Was für mich zunächst
wie eine Operation
zur Befreiung
der Kinburn-Landzunge
am linksseitig
südlichen Ufer des Dnipro
aussah,
entpuppt sich als etwas
sehr viel Größeres.
Die Russen haben sich übrigens
inzwischen "freiwillig"
vom Kinburn zurückgezogen.
In Wirklichkeit
verfolgen die Ukrainer*innen
ein für den Kreml
kaum noch umkehrbares
langfristiges Konzept
zum Aufrollen
der gesamten Südfront.
Über 200.000 russische Soldaten
sitzen an der Südfront
ohne ausreichend Treibstoff
immobil,
ohne ausreichende
und ohne planbare
Munitionsversorgung,
ohne ausreichend Wasser
und ohne ausreichende Nahrungsmittelversorgung,
ohne ausreichende Luftverteidigung
und ohne
noch funktionierende Lager
oder ausreichende Depotkapazitäten
fest.
Die Soldaten des Kremls
sitzen in der Falle
ohne Möglichkeiten zu Ausbrüchen,
ohne Möglichkeiten zu Offensiven,
denn die Ukrainer*innen
sind am anderen Dniproufer
oder in kaum angreifbaren Befestigungen
nördlich der 🇷🇺Truppen
für die Russen unangreifbar
verschanzt.
Und:
Gleicht nicht die gesamte Südfront
entlang des Dnipros
und entlang der Asowschen Küste
den Gegenbenheiten
der bereits von den Russen
geräumten Kinburn-Landzunge
in erwas vergrößerter Proportion?
Im Norden und im Süden
begrenzt das Wasser
die Bewegungsfreiheit
der russischen Truppen.
Nur eine überschaubare Anzahl
von 🇺🇦Drohnen beherrschter
Überlandrouten
stehen den Russen zur Verfügung.
Die Krim fällt als sicheres Hinterland,
als Rückzugsgebiet,
oder als Versorgungsplattform
komplett aus,
weil die dortigen 🇷🇺Truppen
selbst unter enormen Druck stehen,
und weil die wenigen Landverbindungen
zur Krim/Qirim
zerstört sind
oder unter 🇺🇦Luftkontrolle
stehen.
Selbst ein geordneter
🇷🇺Rückzug gen Osten
ist derzeit
an der Südfront
für die Kremlstreitkräfte
wegen der
oben beschriebenen Mängel
an Munition und Treibstoff usw.
unmöglich,
auch wegen der Unpassierbarkeit
möglicher Fluchtrouten
aufgrund von Zerstörungen
und wegen der 🇺🇦Drohnenhoheit
über den derzeit
von den 🇺🇦Truppen beherrschten Zufahrtswegen und
Überlandverbindungen.
Die Kremlstreitkräfte,
zumindest im Westen der Südfront,
können derzeit nur abwarten
und müssen untätig zuschauen,
wie die Ukrainer*innen
ihre 🇷🇺Stellungen zerlegen.
Ein genialer
über einen langen Zeitraum
geduldig und systematisch
von den Ukrainer*innen
umgesetzter Plan
des 🇺🇦Generalstabs !!!
Wir sehen an der Südfront
den langsamen,
dann aber plötzlich kommenden
Sieg der Ukraine,
der so genial erfochten wird,
dass ihn niemand begreift.
Ich glaube, dass die AFU 🇺🇦 erst vorne auf der Landbrücke zur Krim die 🇷🇺 GLOC dicht machen will. Deswegen haben sie (noch) nicht hinten die Falle zugemacht. Wie Du selbst vorher schriebst. Der aktuelle Ablauf des 🇺🇦„Operation Lockdown“ Plans folgt einer klaren Logik. Der dazu führen könnte, das RF 🇷🇺 Frontgebiete aufgeben muss. Die Zange wird langsam und systematisch zugedrückt, und zumindest die 🇷🇺 Milblogger und lokale 🇷🇺 Kommandeure haben die Gefahr längst erkannt, der 🇷🇺 Generalstab und der Kreml braucht wohl noch bisschen das zu kapieren. Der Kinburn-Spit wurde bereits von RF🇷🇺 aufgegeben, weil die Versorgung unmöglich geworden ist.
Die Ukrainer*innen
können weiterhin
täglich über 1.000 🇷🇺Soldaten
neutralisieren,
obwohl der Kreml
die Fleischwolf-Angriffe
eingestellt hat.
Den Ukrainer*innen gelingt es,
die zunehmend immobilen,
unterversorgten 🇷🇺Soldaten
in den 🇷🇺Befestigungen
und im Hinterland
mit Drohnen aufzuspüren.
Die Zerstörung
von täglich 300 bis 500 LKWs
steht für den zeitlupenhaften
aber systematisch herbeigefürt
für den Kreml
kaum mehr abwendbaren
Zusammenbruch
der 🇷🇺Logistik und Infrastruktur
vor allem entlang
der Südfront.
Der absehbare Kollaps
der 🇷🇺Südfront
und die absehbare
🇺🇦Befreiung der 🇺🇦Krim
werden Putin
zu Fall bringen.
Sind wir dafür bereit?
70.000 🇷🇺Soldaten auf der Krim
absehbar gezwungen
sich zu ergeben
Bald hängen die Kampffähigkeit
und die Versorgung
der Kremlsoldaten auf der Krim
an dem seidenen Faden
der Kerch-Querung,
einer schon jetzt
beschädigten Brückenkonstruktion,
über die der Verkehr
nur noch unregelmäßig läuft,
weil die Ukrainer*innen
mit Drohnennäherungen
stundenlange Vollsperrungen
erzwingen.
https://t.co/n7YhM863S3
55.000 Kremlsoldaten
in der Charkiwregion umzingelt !!!
70.000 🇷🇺Soldaten
hängen bald auf der Krim fest.
Ein ähnliches Szenario
zeichnet sich im Nordwesten
der Krim ab,
wo es dazu kommen kann,
dass dort 30.000 🇷🇺Soldaten
vor der Alternative stehen werden
Ergeben oder Untergang....
https://t.co/J4Gs7kwXa3
Krim:
🇺🇦Kampagne verdammt
die Kremlstreitkräfte
zur Dysfunktionalität
Die Befreiung der Qirim
ist der Schlüssel
zur Beendigung des Krieges.
Nach der Befreiung der Krim
werden die 🇷🇺Truppen
ihre Kampfmoral verlieren.
https://t.co/ctVgmISrQY