Ohne die Existenz der Eisenbahnstiftung wären die Tweets dieses Accounts nicht möglich.
Die Eisenbahnstiftung zu unterstützen heißt, das eisenbahntechnische Erbe in Bildern und Wirklichkeit zu unterstützen.
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Heute das Symbol der antiquierten Eisenbahn, bildeten Abteilwagen einst das Rückgrat des Hauptbahn-Personenverkehrs. Die vielen Türen ermöglichten einen schnellen Fahrgastwechsel. Und Bahnsteigsperren ermöglichten den Verzicht auf Durchgang.
Foto: Maedel/Eisenbahnstiftung
Bis heute sind in Europa noch Kriegsdampfloks der BR 52 im Planeinsatz. Im Raum Tuzla in Bosnien-Herzogowina stehen die Loks noch immer im Zechen-Rangierverkehr im Einsatz.
Dabei sollten die Loks einst nur bis zum "Endsieg" halten...
Foto: Lohr/Pietz via LokReport
Übernächstes Jahr feiert der Rheingold seinen 100sten Geburtstag!
1928 führte die DRG ihren Rheingold als Konkurrenz zu den Luxuszügen der CIWL ein. Als Exklusivprodukt war er der einzige Zug der Zuggattung FFD. 1939 war erstmal Schluss
Foto: RVM (Bellingrodt), Eisenbahnstiftung
100 Jahre Einheitsloks! Wie jetzt, 2026? Ja, denn trotz Auslieferung im Jahr 1925 wurden die Maschinen erst ab Anfang 1926 abgenommen. Erstling 01 001 bildete den Vorreiter der großangelegten Vereinheitlichung der Lokkonstruktion.
Foto: RVM/Eisenbahnstiftung
Auch die Briten hatten ihre Weltrekord-Loks: Class A4 "Mallard" erreichte 1938 201,2 km/h. Die Loks wurden Mitte der 1960er ausgemustert.
Foto: ARG_Flickr via Wikimedia
Die bayrische ES 1/ DR Baureihe E16 hat die Besonderheit des Einzelachsantriebes System Buchli, der nur einseitig verbaut ist. Somit sehen die beiden Lokseiten unterschiedlich aus. Die letzte E16 (1968: 116) wurde 1980 bei der DB ausgemustert.
(Kopka, Smiley.toerist; Wikimedia)
Die größte Güterzug-Dampflokomotive, die jemals in Deutschland auf den Schienen stand: Baureihe 45. Gebaut wurde sie ab 1936 mit dem Kessel der glücklosen 06 und war dadurch vor der Neubekesselung eher eine Fehlkonstruktion. 045 010 blieb als einzige erhalten.
(Hesse, Wikimedia)
Die Lübeck-Büchener-Eisenbahn führte 1936 mit den Stromlinien-Wendezügen zwischen Hamburg und Lübeck den ersten deutschen Wendezugbetrieb ein. Zwei der drei Loks wurden in der DDR verschrottet. Sieben der Doppelstockeinheiten setzte die DB noch bis 1977 ein.
(Kopka, Wikimedia)
Der Laie sieht hier nur einen alten Schnellzugwagen. Der Profi erkennt einen preußischen Schnellzugwagen mit Holzkasten (Sprengwerk) und amerikanischen Schwanenhalsdrehgestellt, 1. und 2. Klasse. Was ih zu einem AB4ü Pr. 09 macht.
Foto: https://t.co/EfAtPZjflt
Die preußische T13 wurde von 1909 bis 1922 als schwere Rangierlok in mehr als 600 Exemplaren gebaut. Die letzten Maschinen wurden in den 60ern bei DR wie DB ausgemustert.
Heute existieren noch vier Exemplare der Lok.
Foto: Wikimedia
Die preußischen EG 511-537 wurden bereits ab 1914 gebaut. Die Loks galten als robust und zuverlässig, doch durch die geringe Geschwindigkeit von 50-65 km/h wurden die ersten Loks bereits 1930 ausgemustert, bei der DB die letzten Loks bis 1959.
Foto: Werkfoto AEG, Wikimedia
Bonus zur #EinheitslokWoche:
Die preuß. G12 trägt auch die Bezeichnung "erste Einheitslok", da es sich im Rahmen des 1. WK um die erste Lok handelte, die von allen deutschen Länderbahnen gemeinsam beschafft wurde. Ausmusterung: DB 1953, DR 1976
Foto: MPW57 via Wikimedia
Beenden wir die #EinheitslokWoche mit etwas wirklich Besonderem: der 1937 gebauten 05 003. In Anbetracht der neuen, hohen Geschwindigkeiten (bis 170 km/h) wollte man dem Lokführer bessere Sicht verschaffen. Die Kohlestaubfeuerung war ein Flop.
Foto: Bundesarchiv via Wikimedia
#EinheitslokWoche Nr. 8:
Der Reigen wäre ohne die "Jumbos" der BR 44, geliefert ab 1926, nicht vollständig.
Lange versahen sie schwersten Güterzugdienst, später noch leistungsgesteigert mit Ölfeuerung. Erst 1977 bzw. 1981 (DR) wurden sie verzichtbar.
Foto: Brroksbank/Wikimedia
#EinheitslokWoche Nr. 7:
Die Boliden der BR 85 sorgten ab 1932 dafür, dass die Höllentalbahn von Zahnrad- auf Reibungsbetrieb umgestellt werden konnte. Zudem liefen sie im Mischbetrieb im 20kv-Betrieb. Nach der Umstellung 1961 waren sie nicht mehr nötig.
Joergens.mi / Wikimedia
#EinheitslokWoche Nr. 6:
Die 62 sollte ab 1928 eigentlich die preuß. T18 beerben. Mit nur 15 Exemplaren wurde daraus allerdings nichts. Die 7 bei der DB verbliebenen Loks schieden als Splittergattung schon 1956 aus.
Foto: Rainer Haufe via Wikimedia
#EinheitsloksWoche Nr. 5:
Auch im Rangierdienst sollten Einheitsloks dominieren.
Die 39 80er ab 1927 nahmen sich allerdings gegenüber den äußerst zahlreichen preuß. T 16.1 sehr bescheiden aus.
Dennoch rangierten sie bis 1977 u.a. bei der RAG.
Foto: Manfred Kopka via Wikimedia
#EinheitslokWoche Nr. 4:
Der "Bubikopf" 64 gehörte ebenfalls zum zweiten Schwung Einheitsloks ab 1928 um die Nebenbahnen zu vereinheitlichen.
Bei der Bundesbahn erhielten einige Wendezugsteuerung.
Das Ende kam 1974 bzw. 1975 (DR).
Foto: Christian Gebhart via Wikimedia
#EinheitslokWoche Nr. 3:
Sie bekam Spitznamen wie "Steppenpferd" oder "die 03 des kleinen Mannes": die ab 1928 beschaffte 24 war als langlaufende Nebenbahn-Personenzuglok projektiert.
Der Lokteil war weitgehend mit der 64 baugleich.
Foto: Manfred Kopka via Wikimedia
#EinheitslokWoche Nr. 2:
Die BR 03 wurde ab 1930 beschafft, da viele Strecke immer noch nicht ausreichend ausgebaut waren, um die Achslast der 01 auszuhalten. Somit wurde die 03 als "kleine 01" nachgeschoben. Der DB-Neubaukessel war ein Flop.
Foto: Rainerhaufe via Wikimedia