Es tut mir leid, aber es geht so nicht mehr. Ihr Verhalten muss hier jetzt einfach einmal kommentiert werden. Weder ich, noch die Leopoldina-Kollegen haben sich gegen die Stiko gestellt, auch wenn Sie das noch so gern behaupten wollen. Es bestand damals eine Impfempfehlung für grunderkrankte Kinder, und genau diese bekräftige ich im dem hier von Ihnen bemühten Interview-Ausschnitt. Ich möchte und muss mich nicht rechtfertigen für etwas, das alleine Ihrem privaten Belastungseifer entspringt. Sie scheinen zudem die Stiko zu einer Verbotsinstanz stilisieren zu wollen, die bestimmt, was Ärzte dürfen und nicht dürfen. Damit suggerieren sie der Öffentlichkeit eine Situation, die so überhaupt nicht besteht. Natürlich lassen die Stiko-Empfehlungen ganz gewollt einen ärztlichen Ermessensspielraum zu, was Impfentscheidungen unter Erwägung von Grunderkrankungen angeht. Und natürlich dürfen sich ärztliche Experten - egal ob bei der Leopoldina, auf einem Kongress oder in einem Fernsehinterview - in einem dynamischen Geschehen mit ihrer fachlich begründeten Einschätzung äußern. Im von Ihnen bemühten Leopoldina-Papier wird neben der aktuellen epidemiologischen Grundlage auch die regulative Basis genannt: die Zulassungsempfehlung der EMA zum Zeitpunkt der Stellungnahme. Eine explizite Stiko-Empfehlung für das Impfen von Kindern gab es einfach noch nicht, weil die Stiko daran eben noch arbeitete. Die Studien zu Vakzinen mit reduzierter Dosis kamen gerade herein und die Stiko brauchte nun einmal Zeit, diese aufzunehmen. Gleichzeitig bestand damals eine große Unsicherheit und jede neue Information, die man gemeinsam zusammentrug, war hilfreich. Kollegiale Abstimmungen auch zwischen Gremien sorgten dafür, dass in der Öffentlichkeit keine grob irrlichternden Einzelmeinungen kursierten, jedenfalls nicht im Kreis der Personen, die verantwortlich handelten und sich dafür gegenseitig respektierten. Sie konstruieren hier am Schreibtisch mit drei Jahren Zeitabstand einen Vorwurf, der keinerlei Grundlage hat. Ihre Claqueure, die Sie dank der jahrelangen Stichelei und den Algorithmen auf dieser Plattform um sich versammelt haben, verschaffen Ihnen sicherlich ein Gefühl der Bestätigung. Aber machen auch Sie sich klar: diese Plattform ist nicht die Wirklichkeit. Ihr Verhalten ist hinterhältig, nicht nur den Kolleginnen, sondern insbesondere auch der Öffentlichkeit gegenüber. Bleiben Sie einfach fair und nehmen Sie die Kollegialität, die Sie hier unangenehmerweise immer wieder inszenieren, doch einfach einmal ernst. Und unterlassen Sie es bitte in Zukunft, meine Aussagen zu simplifizieren und zu verfälschen.
Thread of photos and videos featuring humans to help the eye determine the size of things.
1. Dendrocalamus Giganteus also known as Dragon Bamboo, is a species of giant bamboo that is indigenous to Southeast Asia
Ursula K Le Guin was so ahead of her time. She clocked Rowling's writing as uninspired, derivative and mean. Le Guin tried to tell us and people hated her for it. Now we're all saying it.