Katharina Reiche und die erstaunliche Elastizität der Marktwirtschaft
Na, ihr Stromkunden und Teilzeitkraftwerksbetreiber.
Katharina Reiche hat die Energiewende verstanden.
Wenn mittags viel Solarstrom da ist, ist es zu viel.
Wenn abends Strom fehlt, brauchen wir Gaskraftwerke.
Wenn Bürger Solaranlagen bauen, sind sie überfördert.
Wenn Energiekonzerne bauen sollen, braucht es Garantien.
So einfach kann Marktwirtschaft sein.
Mehr als die Hälfte unseres Stroms kommt inzwischen aus erneuerbaren Energien. Bis 2030 sollen es 80 Prozent sein. Reiche nennt das eine Erfolgsgeschichte.
Danach zählt sie auf, was an dieser Erfolgsgeschichte angeblich alles stört.
Zu viel Strom.
Negative Preise.
Überlastete Netze.
Zu hohe Förderung.
Zu gute Renditen.
Merkwürdig nur, dass die Lösung fast immer beim privaten Anlagenbetreiber beginnt.
Er bezahlt die Solaranlage.
Er bezahlt den Speicher.
Er bezahlt das Messsystem.
Er sucht einen Direktvermarkter.
Er trägt schwankende Erlöse.
Und wenn sein Strom gerade nicht gebraucht wird, soll er bitte lernen, dass die Energiewende kein Rundum-sorglos-Paket ist.
Beim Gaskraftwerk klingt das deutlich fürsorglicher.
Dort soll der Staat Ausschreibungen organisieren, Kapazitäten absichern und Investitionen so planbar machen, dass sich der Bau für die Unternehmen lohnt.
Der Markt ist schließlich eine wunderbare Sache. Man darf ihn nur nicht versehentlich auf einen großen Energiekonzern loslassen.
Besonders hübsch wird es beim Fall EnBW.
Reiches Ministerium soll den Konzern um Vorschläge für die geplanten Kraftwerksausschreibungen gebeten haben. EnBW betreibt selbst Gaskraftwerke und möchte weitere bauen.
Der Konzern lieferte Kriterien, die Gaskraftwerken helfen und Batteriespeicher benachteiligen könnten. Darunter eine Zehnstundenregel, die viele Speicher kaum erfüllen.
Das ist ungefähr so, als würde man einen Parkhausbetreiber fragen, welche Vorschriften den Nahverkehr weniger attraktiv machen könnten.
Natürlich überbrücken Batteriespeicher keine mehrtägige Dunkelflaute.
Aber sie können Solarstrom vom Mittag in den Abend verschieben, Netze entlasten, Regelenergie liefern und die Stunden reduzieren, in denen Gaskraftwerke gebraucht werden.
Für den privaten Haushalt sind Speicher offenbar eine hervorragende Idee. Der Bürger bezahlt sie schließlich selbst.
Sobald große Speicher aber mit staatlich abgesicherten Gaskraftwerken konkurrieren, entdeckt man plötzlich ihre Grenzen.
Auch die berühmten zwölf Cent verdienen Aufmerksamkeit.
Die bekommt nicht jede Solaranlage. Es ist der Höchstsatz für kleine Anlagen mit vollständiger Einspeisung. Wer den Strom überwiegend selbst nutzt und nur Überschüsse verkauft, erhält deutlich weniger.
Große Wind- und Solarparks laufen ohnehin über Ausschreibungen, Marktprämien oder direkte Lieferverträge. Von pauschalen zwölf Cent kann dort keine Rede sein.
Und die Milliardenkosten des EEG?
Ein erheblicher Teil stammt aus älteren Anlagen mit früher deutlich höheren Vergütungen. Diese Verträge laufen nach und nach aus. Neue Anlagen sind längst billiger.
Reiche nimmt also Kosten aus der Vergangenheit, stellt daneben den Höchstsatz einer kleinen Volleinspeiseanlage und erklärt daraus, warum neue private Anlagen weniger Sicherheit bekommen sollen.
Die alten Verträge liefern die Rechnung.
Die neuen Anlagen bekommen die Schuld.
Und die Gaswirtschaft erhält Planungssicherheit.
Das Problem ist nicht, dass Reiche die Energiewende offen beendet.
Sie lässt die Ziele stehen und verändert die Bedingungen.
Weniger Sicherheit für private Dächer.
Mehr Risiko für Bürger.
Mehr Markt für Direktvermarkter.
Mehr staatliche Absicherung für Gaskraftwerke.
Am Ende darf der Hausbesitzer lernen, was Eigenverantwortung bedeutet, während große Konzerne erfahren, wie angenehm staatlich organisierte Marktwirtschaft sein kann.
Bleibt freundlich, bleibt kritisch und schaut genau hin, wer bezahlen soll, wenn Katharina Reiche von Kosteneffizienz spricht.o
Yes, the claims are accurate based on CAISO, EIA, and CEC data.
California has over 17 GW of batteries (recently confirmed), ~25 GW utility-scale solar, and substantial wind resources (including imports). Average demand is under 23 GW, so batteries can cover ~75% of it and ~44% of peak for 4 hours.
Renewables have exceeded 100% of demand on most days in 2026 (87% of days, avg 5.4 hrs), with fossil gas generation down ~60%+ vs recent years. Real progress.
Wie schlimm wird’s? Die unbequeme Wahrheit | Harald Lesch | Terra X Lesc... https://t.co/YS3eg5bgy8 via @YouTube
Wann passiert mal wirklich etwas in den Köpfen der Verantwortlichen?
Weltweit immer mehr Strom aus Solaranlagen
Laut einer Analyse des britischen Thinktanks Ember wächst weltweit keine Form der Stromproduktion so schnell wie die Erzeugung durch PV-Anlagen (und wir reden hier über die reale Produktion, nicht über...
1/3
https://t.co/n1FHbxN9XA
Im Februar 2024 hat Robert #Habeck schon ein #Sondervermögen vorgeschlagen. Die Union zum Gespräch eingeladen. Aber der #CDUCSU geht es nicht um Frieden im Land. Diese Partei will MACHT, nur das.
Darum wurden die Grünen 3 Jahre systematisch bekämpft.
Und es hat funktioniert 🤮
Europa braucht digitale Souveränität. Statt uns von autoritären Staaten und Tech-Oligarchen abhängig zu machen, müssen wir eigene europäische Kommunikationsplattformen aufbauen. Was wir brauchen sind Meinungsfreiheit und ein fairer Wettbewerb, keine musk'sche Algorithmus-Willkür!
Friedrich Merz und Markus Söder hassen dieses Video. Und jetzt stellt euch vor, Habeck wäre im #TVDuell mit ihm. Merz würde zerlegt werden.
#TeamHabeck
Die Wahlprogramme der Parteien für die #BTW2025 bieten im Hinblick auf die Familienpolitik unterschiedliche Schwerpunkte. Für mich als Familienvater kommen da nur @dieLinke, @Die_Gruenen und @spdde in Betracht.
Der Ausbau der Erneuerbaren ist ein echter Erfolg! Wir haben den Strom sauber gemacht. Jetzt machen wir ihn richtig günstig – dafür müssen wir nur klug investieren.
Bitte helft alle mit, dass dieses Video geteilt wird!
Jede*r muss das sehen!
Bitte teilen und auch in die WhatsApp-Gruppen eurer Familien teilen.
#Unanständig#NieWiederIstJetzt#Brandmauer