Ich wünsche euch allen Ruhe und Frieden zum Fest. Lächeln und Freude im Herzen und alles was ihr braucht um weitestgehend Zufrieden zu sein.
Tut euch Gutes 🎄❤️
Da sind Tochter und Exmann die helfen bei Besorgungen und Müll entledigung.
Da sind sehr nette Menschen auf Kleinanzeigen, die sich freuen über das Verschenkte.
Da ist meine Nachbarin, bei der ich auch mal einen Kaffee trinken kann und einen Augenblick Ruhe finde.
Danke ❤️
Für alles Gute um mich herum bin ich endlos Dankbar.
Da ist mein Partner, der mich Hält und Unterstützt wo er nur kann, auch wenn er nur am Wochenende präsent ist.
Da sind Freunde seinerseits, die mal eben meinen Kram in unsere Wohnung gefahren haben.
Nur noch ein paar Tage.
Der Sperrmüll muss noch weg, etwas Müll möchte noch entsorgt werden und ganz viel geputze.
Eigentlich kann ich schon lange nicht mehr, der Umzug geht weit über meine Kräfte hinaus, da ich fast alles alleine rocke.
Da ist momentan nur dieser große Wunsch nach Ruhe, dass endlich alles vorbei ist.
Jeden Tag enorme Anspannung, Gedankenkreisen und Überforderung.
Das Außen, meint ich kriege alles gut hin.
Nun ja, ich atme und das klappt tatsächlich recht gut.
Viel zu wenig getan heute,
meiner Meinung nach.
Mir fällt es schwer anzuerkennen, was und wieviel ich in den letzten Wochen geleistet habe, trotz des Abrutschens in die Depression.
Trotzdem Brief an den derzeitigen Vermieter zur Schlüsselübergabe verfasst und zur Post gebracht.
Eingekauft, jemandem kurz geantwortet, Kartons gepackt und etwas Chaos beseitigt.
Zwei Wochen bis zum großen Umzugstag.
Depression begleitet mich.
Gelernte Automatismen helfen mir.
Viel Trotzdem, ein Wenig, Zustand soweit es geht akzeptieren, alle Blickwinkel vor Augen haben und irgendwie vertrauen.
Da ist es... Das Schwarz!
Es zerrt und zieht an ihr.
Sie schwimmt, verliert an Kraft, doch hält sich tapfer, so nah an der Oberfläche wie es nur geht.
Ab und an, reißen Wellen sie in die Tiefe.
"Bald geschafft!", flüstert es in ihren Gedanken.
Wie ich mich abschalte an dem Ort den ich zu Hause nennen muss.
Trägheit, Erschöpfung und das Abwärts wohnen im Alleine hier.
Es fällt unendlich schwer in Bewegung zu kommen, denn die Antriebslosigkeit zerrt an mir und macht so müde.
Und dann wollte ich einen Tweet über die Dankbarkeit zur Musik schreiben, die mich heute halten konnte.
Retweete den Tweet über das wieder Singen wollen.
Die ersten Takte von Mad World schallen durch die Kopfhörer und ich stehe auf singe mit.
Traurig und laut.
Jetzt
Dankbar