Das Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte wurde am 25. Juni 2026 vorgestellt.
GFF beschreibt das Gutachten als 1.500-seitig und nach 13 Monaten erstellt; ZEIT berichtet von über 20.000 privaten Spendern und über einer Million Euro Finanzierung.
Zeitpunkt, Finanzierung und politische Wirkung sind rational zu hinterfragen.
1.500 Seiten wirken beeindruckend. Sie eignen sich, um jede Fliege zu erschlagen und Menschen mit politischem Spatzenhirn durch schiere Masse zu beeindrucken.
Juristisch entscheidend ist aber nicht der Umfang, sondern die Tragfähigkeit der Belege.
Genau dort beginnt das Problem.
Das Gutachten führt an, dass „mehr als 220“ zurechenbare Belege zeigen sollen, die AfD verfolge politische Gegner strafrechtlich und schüchtere gesellschaftliche Gruppen ein. Daraus leiten die Ersteller eine Verletzung des Demokratieprinzips ab (Gutachten, S. 16).
Eine Prüfung, ob vergleichbares Verhalten auch bei anderen Parteien vorkommt, wäre zwingend geboten gewesen. Denn nur so ließe sich unterscheiden, ob es sich um allgemeine politische Verwilderung handelt oder um eine AfD-spezifische, verfassungsfeindliche Sonderqualität. Dieser systematische Gegenvergleich fehlt.
Der Screenshot dient dabei als Illustration, nicht als eigentlicher Beweis. Die eigentliche Aussage bleibt: Nicht die Existenz solcher Vorgänge ist entscheidend, sondern ihre Einordnung im Vergleich zu allen anderen Parteien. Genau diesen methodisch notwendigen Vergleich unterlassen die Gutachter. Warum wohl?
Ähnlich beim Islam-Komplex:
Das Gutachten nennt Kopftuchverbote in öffentlichen Einrichtungen sowie Minarett-, Muezzin- und Moscheebauverbote als Belege für eine Verletzung der Menschenwürde muslimischer Menschen (Gutachten, S. 17).
Das Grundgesetz schützt die individuelle Religionsfreiheit, macht aber keine Religion zum Bestandteil der staatlichen Ordnung. Art. 140 GG übernimmt ausdrücklich den Grundsatz: „Es besteht keine Staatskirche.“
Der Staat ist weltanschaulich-religiös neutral – nicht christlich, nicht jüdisch, nicht muslimisch, nicht russisch- oder ukrainisch- orthodox christlich.
Eine staatlich geförderte religiöse Dominanz im öffentlichen Leben widerspricht folglich dem Neutralitätsgebot des Grundgesetzes.
Auch Forderungen von Nicht-AfD-Politikern nach einer stärkeren öffentlichen Präsenz religiöser Praktiken hätten im Verhältnis zum staatlichen Neutralitätsgebot und im Vergleich zu den AfD-Forderungen gewürdigt werden müssen. Auch das fehlt.
Ein säkularer Staat darf religiöse Sichtbarkeit in staatlichen Funktionen begrenzen, sofern dies religionsübergreifend und neutral geschieht. Wer staatliche Neutralität fordert, greift daher nicht die Religionsfreiheit an, sondern verteidigt sie gegen politische Vereinnahmung.
Religionsfreiheit bedeutet Schutz des Einzelnen vor dem Staat – nicht staatliche Adelung religiöser Praktiken als „deutsch“ un d auch nicht, dass das Neutralitätsgebot außer Acht gelassen wird.
Genau deshalb sind politische Grußbotschaften zum Beispiel zum Ramadan – etwa durch Bundeskanzler Merz – kritisch zu hinterfragen: Sie mögen als Höflichkeit gemeint sein, verschieben aber die Grenze zwischen individueller Religionsfreiheit und staatlicher Symbolpolitik.
Wenn der Bundeskanzler oder Bundespräsident religiöse Grußbotschaften selektiv ausspricht, stellt sich die Neutralitätsfrage umso deutlicher. Denn der Staat grüßt nicht gleichermaßen die Feiertage aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften – etwa russisch-orthodoxe Christen, Buddhisten, Hindus, Jesiden, Sinti und Roma oder kleinere religiöse Minderheiten.
Damit entsteht der Eindruck politischer Auswahl: Bestimmte Religionen werden symbolisch aufgewertet, andere bleiben unsichtbar. Genau das widerspricht dem Anspruch weltanschaulich-religiöser Neutralität. Religionsfreiheit schützt den Einzelnen vor staatlicher Bevormundung; sie verpflichtet den Staat aber nicht, ausgewählte religiöse Praktiken politisch als Teil deutscher Identität zu adeln.https://t.co/ksWsdCFzTz
Wird jede harte laizistische Forderung vorschnell als Menschenwürdeverletzung gelesen, ersetzt politische Empörung die juristische Subsumtion. Genau deshalb wirkt das Gutachten an zentralen Stellen eher fragwürdig als solide: Es beeindruckt durch seinen Umfang (als Fliegenklatsche) ,überzeugt aber nicht durch eine methodisch ausgewogene Vergleichsprüfung.
Bleibt die Frage/Feststellung: ungenaue, einseitige juristische Analyse – oder politisches Kasperletheater vor der Sommerpause und den anstehenden Landtagswahlen?
👎
Originalgutachten:
https://t.co/n1fLzkNodi
GFF-Projektseite:
https://t.co/0gE8dYDOvf
Wenn Männer im Niqab servieren
Der virale AI-Trend, der den Islam entlarvt oder warum Frauen in Deutschland endlich aufwachen müssen
Auf X kursieren derzeit Bilder und Videos, die so absurd sind, dass man zuerst lachen muss und dann fröstelt. Männer in schwarzen Niqabs und Hijabs, dienend vor Frauen. Der Mann verhüllt von Kopf bis Fuß, schwitzend unter dem Tuch, während die Frau frei atmet, lächelt und sich bedienen lässt.
Ein Mann im Niqab reicht einer Frau dampfendes Essen am Tisch. Ein anderer steht am Strand, komplett verschleiert, während seine „Herrin“ im Bikini im Wasser steht. Die Kommentare sind Gold: „Seine Unterarme sind zu verlockend, mehr Stoff!“ oder „Mein frommer, gehorsamer Mann, Alhamdulillah.“
Das ist der perfekte Uno-Reverse. Und genau deshalb ist der Trend so wertvoll. Er zeigt mit beißender Klarheit, wie grotesk und frauenfeindlich das islamische Geschlechtermodell wirklich ist , wenn man es nur einmal umdreht.
Stellt euch eine Gesellschaft vor, in der es umgekehrt läuft
Stellt euch eine Welt vor, in der Männer sich verhüllen müssen, weil Frauen ihre Triebe angeblich nicht kontrollieren können.
Ein Mann zeigt seinen Unterarm? Skandal. 75 Peitschenhiebe. Ein Mann läuft in Shorts durch die Stadt? „Fitna!“ Verführung. Frauen dürfen frei herumlaufen, in engen Kleidern, mit offenem Haar, geschminkt, während ihre „gehorsamen“ Männer unter schwarzen Tüchern schwitzen, das Essen kochen, die Kinder hüten und sich nur mit Erlaubnis der Frau zeigen dürfen.
Lächerlich? Absolut.
Und genau so lächerlich ist es, wenn es umgekehrt passiert , nur dass es dort Realität ist. In weiten Teilen der islamischen Welt und in den importierten Parallelgesellschaften hier bei uns. Der Hijab, der Niqab, die Burka sind keine „freiwillige Modeentscheidung“ oder „kultureller Ausdruck“. Nach meiner Auffassung sind sie ein Kontrollinstrument. Verankert im Koran selbst.
Sure 24:31 befiehlt den gläubigen Frauen, ihren Blick zu senken, ihre Scham zu hüten und ihre Reize nicht zu zeigen, außer dem, was „offensichtlich“ ist. Und sie sollen ihren Schleier über die Brust ziehen. Sure 33:59 ordnet an, dass die Frauen der Gläubigen ihre äußeren Gewänder über sich ziehen sollen, „damit sie erkannt werden und nicht belästigt werden“.
Übersetzt: Frauen sind potenzielle Verführerinnen. Ihre Körper gehören nicht ihnen, sondern der männlichen Ehre und der göttlichen Ordnung. Wer das nicht akzeptiert, wird in Ländern wie Iran mit Gewalt, Haft oder Tod bestraft. In Afghanistan unter den Taliban ist totale Verschleierung Pflicht. Und wer sich wehrt, wird geschlagen oder getötet.
Der AI-Trend bringt das auf den Punkt: Wenn man die Logik einfach umdreht, wird sofort klar, wie patriarchal, kontrollierend und letztlich frauenverachtend dieses System ist.
Die Realität in Deutschland 2026
In Deutschland leben mittlerweile über 5,5 Millionen Muslime. Prognosen (Pew Research, hohe Migrationsszenarien) sehen bis 2050 bis zu 17-18 Millionen, fast 20 Prozent der Bevölkerung. In manchen Stadtteilen von Berlin, Köln, Duisburg oder Frankfurt sind ganze Viertel bereits de-facto islamisch geprägt. Parallelgesellschaften mit eigener Rechtsprechung, Geschlechtertrennung, Druck auf Frauen, sich zu verhüllen, und massiver Ablehnung westlicher Werte.
Wir sehen es täglich: Muslimische Frauen in Kopftuch oder Niqab neben Männern in Shorts und T-Shirt. Forderungen nach geschlechtergetrennten Schwimmbädern, Gebetssälen in Schulen und Firmen, Scharia-konformer Ernährung und „kultureller Sensibilität“. Und immer wieder Fälle von Zwang, Gewalt und Kontrolle innerhalb der Community, oft kaschiert als „Familienehre“.
Der virale Trend trifft genau diesen Nerv. Muslimische Männer in den Kommentaren sind meist alles andere als amüsiert. Das verrät mehr, als jede Studie es könnte: Die einseitige Verschleierungspflicht ist heilig. Umgedreht ist sie unerträglich.
Jede Frau ist ein Individuum mit Rechten, keine Trägerin männlicher Ehre
Hier wird es ernst.
Jede Frau, ob traditionell, modern, religiös oder atheistisch, hat das Recht, frei über ihren Körper zu bestimmen. Sie darf sich verhüllen, wenn sie das wirklich will. Sie darf aber auch ihr Haar offen tragen, Shorts anziehen oder einfach ein normales Leben führen, ohne Angst vor familiärem, gesellschaftlichem oder religiösem Druck.
Der Islam in seiner orthodoxen, scharia-basierten Form ist damit unvereinbar. Er behandelt Frauen nicht als gleichberechtigte Individuen, sondern als Wesen, deren Sexualität und Sichtbarkeit kontrolliert werden müssen. Zum „Schutz“ der Männer und der Gesellschaftsordnung. Das ist keine „islamophobe Unterstellung“. Das steht im Koran.
Westliche Frauen, die das relativieren oder gar als „Empowerment“ feiern, machen sich mitschuldig an der Normalisierung eines Systems, das anderswo Frauen verprügelt, einsperrt oder tötet, weil sie zu viel Haut zeigen.
Traditionelle Frauen, die aus echter Überzeugung und ohne Zwang ein bestimmtes Leben führen? Respekt. Das ist ihre freie Entscheidung. Aber Zwang, Druck, Gewalt oder die Drohung mit Hölle und sozialer Ächtung, das ist Sklaverei. Und das hat in einer aufgeklärten Gesellschaft verdammt nochmal nichts verloren.
Der Aufruf an die Frauen Deutschlands
Liebe Frauen,
ihr seid nicht dazu da, Trägerinnen einer fremden patriarchalen Ideologie zu sein. Ihr seid Individuen mit unveräußerlichen Rechten auf Freiheit, Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit.
Der AI-Trend auf X, Insta oder TikTok ist kein harmloser Spaß. Er ist ein Spiegel. Er zeigt, wie absurd und ungerecht das Ganze ist. Und wie schnell wir uns daran gewöhnen, wenn es nur „die Anderen“ betrifft.
Schaut genau hin. Auf die Demografie. Auf die Parallelgesellschaften. Auf die Politik. Auf die steigenden Forderungen. Auf die Fälle von Kontrolle und Gewalt, die nicht mehr nur „Einzelfälle“ sind.
Der Islam ist keine harmlose Religion unter vielen. Seine klassische Auslegung ist ein totalitäres System, das Frauen systematisch unterordnet. Wer das ignoriert oder schönredet, weil es „tolerant“ klingt, verrät die eigenen Töchter und Enkelinnen.
Wacht auf. Redet Klartext. Verteidigt die Freiheit der Frau. Ohne Wenn und Aber. Nicht nur für euch selbst, sondern für alle Frauen, die unter diesem System leiden, ob hier oder anderswo.
Denn wenn wir nicht aufpassen, wird aus dem AI-Joke irgendwann bittere Realität. Und dann servieren nicht mehr die Männer im Niqab. Dann sind es wieder die Frauen, die sich verstecken müssen.
Deutschland 2026.
38 Grad auf Herzstation.
Keine Klimanlage.
Derweil werden im Land "Cooling Points", also Holzbohlen mit drei Grünpflanzen darauf, als politische Lösung verkauft.
Es ist Körperverletzung. Nicht fahrlässig. Vorsätzlich.
https://t.co/AgVtH6pZZy
Europeans have lost their minds; not only they import people who are hell bent on destroying the European civilization, but on top of it pay for their cost of living? Where does this make sense? @GadSaad explains it in a crystal clear way in his book “Suicidal Empathy”. This is a book that should be obligatory in every school’s curriculum.
Warum hat der Mann als Minister nicht dafür gesorgt, dass es mehr Klimaanlagen in Krankenhäusern und Altersheimen gibt? Temperatur auf der Herzstation (!) der Uniklinik (!) Düsseldorf laut RP: 38 Grad. Kein Einzelfall. Ein Armutszeugnis.
Im Tod endet die Feindschaft. Seit der klassischen Antike gehört dieser Gedanke zum europäischen Kulturgut. Noch nicht einmal diesen minimalen Anstandsstandard halten sie ein. Solchen Barbaren darf man keine politische Macht überlassen.
Zehntausende Afghanen wurden unter "Asyl"-Vorwand nach Deutschland gebracht. Jetzt ist klar: Ihnen drohte keine Verfolgung durch die Taliban. Und die Politik wusste das:
https://t.co/q21qTp7gpq
Keine der gezeigten Personen hat an dem Gutachten geschrieben. Dabei wäre ein Blick auf die tatsächlichen Autoren interessant.
Z. B. Jonas Deyda
Promoviert zur Neutralität des Staates. In deiner Promotion argumentiert er für eine Aufweichung der Neutralitätspflicht zugunsten NGOs
„Wenn der Staat dich dazu zwingen kann, Männer als Frauen zu akzeptieren, kann er dich zu allem zwingen.“ - die Australierin Sally Grover bei der @ARC_Conference
5 of these men are my perpetrators that groomed and raped me from the age of 11 ….
It took an 10 year investigation with the NCA to finally get them to court and go to trial, all 5 was found guilty on all charges against me this was for the sexual assaults, rape and trafficking me around England.
They was found guilty in 2024 with sentencing ranging from 6 years to 25 years for the abuse they inflicted upon me.
The NCA said in their statement this was some of the most horrific and worse abuse they have investigated since the investigation started.
2 years later I’ve got a letter saying that their prison sentences could be cut by 33% and have early release!!!! How is that possible how can they do that to us survivors it’s like been let down all over again !!!
The Labour Party are happy to let some of the most dangerous monsters back on to our streets to further abuse more children!!!
I can’t make sense of it all that hard work and determination to get justice for it to be laughed at when in reality us survivors have the real sentence it’s a lifetime sentence and it’s not fair !!!
Un individuo armado con un cuchillo obliga a cerrar una playa en Sitges, Barcelona. Ha intentado matar a su madre y posteriormente se ha tirado al mar para acabar siendo detenido.
Ich habe eine Einladung der Frauenliste Pforzheim und der Frauenheldinnen angenommen, um in Pforzheim über den politischen Islam als Gefahr für Freiheit, Demokratie und Frauenrechte zu sprechen. Es war ein denkwürdiger Abend, der die deutschen Probleme wie in einem Brennglas gezeigt hat.
Pforzheim liegt am Rande des Schwarzwaldes. Karlsruhe und Stuttgart sind nicht weit. Auf den ersten Blick ein beschauliches Städtchen, das durch Schmuck- und Uhrenherstellung einst wohlhabend wurde. In den 1950er und 1960er-Jahren kamen Gastarbeiter, die Anstellungen in der Industrie fanden, später andere Zuwanderer und Flüchtlinge. Heute haben von den 134.000 Einwohnern 60 bis 65 Prozent einen Migrationshintergrund, etwa die Hälfte von ihnen besitzt keinen deutschen Pass. Vieles hat sich seit der Blüte der Stadt verändert. Die traditionellen Arbeitsbereiche sind im Niedergang begriffen und die Arbeitslosigkeit liegt bei über sieben Prozent, mehr als ein Prozent über dem deutschen Durchschnitt und sogar fast zwei Prozent über dem Durchschnitt in Baden-Württemberg. Etwa die Hälfte der Arbeitslosen besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit.
Viele der Migranten sind Muslime, haben sich in Moscheegemeinden und anderen Vereinigungen organisiert. Es gibt die DITIB, die trotz ihres Vereinsstatus eine Dependance der türkischen Religionsbehörde Diyanet darstellt, die Milli Görüs, die im Bericht des Verfassungsschutzes als islamistisch aufgeführt wird, und die Ahmadiyya, die auf Anweisung ihres Kalifen in Deutschland 100 Moscheen baut, um besser missionieren zu können. Der Verband Islamischer Kulturzentren, der Mitglied im Sunnitischen Schulrat ist, unterhält ebenfalls eine Moschee. Der Schulrat organisiert den bekenntnisorientierten muslimischen Religionsunterricht und hat, nach seiner Einsetzung, als erste Amtshandlung, allen damals beschäftigten liberalen muslimischen Theologen die Lehrerlaubnis entzogen. Neben diesen großen gibt es kleinere Vereinigungen wie die Gemeinschaft Deutschsprachiger Muslime, die im Verfassungsschutzbericht als salafistisch aufgeführt wird, oder die Salam-Moschee, die auf ihrer Homepage mit Bildern verschleierter Mädchen und einer verschleierten Frau ohne Gesicht wirbt. Einen liberalen Verein gibt es nicht.
So etwas macht etwas mit einer Stadt. Die Bevölkerung gerät in Unruhe. Eigentlich wäre die Politik gefragt, doch sie scheint in Deckung zu gehen oder sich sogar aktiv um gute Beziehungen zu problematischen Vereinigungen zu bemühen. Beispielsweise zum Unternehmerverband Müsiad, der kein Hehl daraus macht, ein Lobbyverein des türkischen Präsidenten zu sein. Auf der Instagram-Seite seines Funktionärs Kamil Manzak kann man nicht nur jede Menge „Free Gaza“-Sprüche besichtigen, sondern auch einen bezeichnenden Text unter einer türkischen Fahne (in deutscher Übersetzung): „Mein Gott segne immer unser Heimatland, unsere Nation und unsere heilige Flagge. Mach alle Helden, die für unser Heimatland umgebracht wurden, zu unseren Propheten. Schütze unser Heimatland vor denen, die mit verfälschtem Blut und unehrenhaften Verrätern sind.“ In diesem Jahr lud Müsiad zu einem öffentlichen Fastenbrechen auf. Die islamische Fastenzeit steht für Manzak offenbar ebenfalls im Rahmen seiner antiisraelischen Aktivitäten, symbolisiert durch eine geballte Faust in palästinensischen Farben mit der Unterschrift „Eid mubarak“. Man könnte meinen, dass so etwas zu einer energischen Reaktion der örtlichen Politik führen würde, doch weit gefehlt. Das Fastenbrechen-Event stand nämlich unter der Schirmherrschaft von Peter Boch, seines Zeichens Pforzheimer Oberbürgermeister, und Gunther Krichbaum, ebenfalls von der CDU, der zurzeit als Staatsminister im Auswärtigen Amt firmiert und zuvor Europapolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion war.
Welches Signal sendet man damit an die Bevölkerung? Am gestrigen Donnerstag waren viele Pforzheimer auf der Suche nach Informationen, vor allen aber nach Antworten zu meinem Vortrag gekommen. Es war voll im Vortragssaal der Pforzheimer Zeitung – trotz tropischer Temperaturen, ausgefallener Klimaanlage und des Deutschlandspiels. Der Oberbürgermeister war eingeladen, kam allerdings nicht. Ich hätte gerne mit ihm gesprochen.
Islamismus ist kein Randthema. Es treibt die Menschen um. Sie sehen die Missstände sehr klar und sie fürchten zurecht, dass ihnen die Stadt entgleitet, dass es in naher Zukunft vorbei sein könnte mit dem Leben, das sie schätzen, mit Demokratie und Freiheit, vor allem der Freiheit der Frauen, sich ohne Angst in der Stadt zu bewegen. Es war nicht verwunderlich, dass es zwei unabhängige Frauenorganisationen waren, die mich eingeladen haben, dass im Publikum überproportional viele Frauen saßen. Sie haben Angst, dass ihre Kinder und Enkel in der Schule nicht mehr sicher sind, und wer die aktuellen Studienergebnisse aus Berlin sieht, der weiß, auch diese Sorge ist nicht unbegründet.
Wer nimmt sich dieser Ängste der Menschen an? In Pforzheim zeigt sich der Vertrauensverlust der etablierten Parteien an den Wahlergebnissen. Seit den Gemeinderatswahlen 2024 ist die AfD dort die stärkste Fraktion. Das ist kein Zeichen eines Rechtsrucks oder gar eines um sich greifenden Faschismus, sondern schlicht und ergreifend das Ergebnis eines vollständigen Versagens der etablierten Politik. #Islam, #Islamismus, @Pforzheim, @FrauenHeldinnen, #FrauenlistePforzheim