Augustinus, Confessiones: „Ich ergriff das Buch, öffnete es und las still für mich den Abschnitt, der mir zuerst in die Augen fiel: Nicht in Fressen und Saufen, nicht in Schlafkammern und Unzucht, nicht in Hader und Neid, sondern ziehet an den Herrn Jesum Christum und pfleget nicht des Fleisches in seinen Lüsten. Ich las nicht weiter, es war wahrlich nicht nötig, denn alsbald am Ende dieser Worte kam das Licht des Friedens über mein Herz und die Nacht des Zweifels entfloh.“
Im Hinblick auf die Bischofsweihen der Piusbruderschaft am 1. Juli möchte ich nochmal diesen Artikel teilen. Was m.E. viele ignorieren, so auch im Podcast der FSSP mit P Recktenwald, ist, dass die Ursache der Krise doch nicht in augenscheinlich ungläubigen deutsche Theologieprofessoren liegt, sondern in Rom, im Konzil und beim Papst selbst. Das ist der eigentliche Skandal, der Bruch Roms mit dem überlieferten Glauben. Und das ist etwas, das auch Historiker wie Roberto de Mattei nachweisen können, weil es keine „reine Glaubensfrage“, sondern eine historische Tatsache ist:
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✝️Ist Hoffnung die Triebkraft der Geschichte, der Glaube an eine bessere Zukunft? Oder einfach nur Optimismus? Christliche Hoffnung ist mehr, mitunter das Gegenteil davon. Die von Vernunft getragene, christliche Hoffnung ist es, die Europa groß gemacht hat. Warum wir sie wiedergewinnen müssen.
✍️ Von Josef Jung (@Theo_Joe)
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"Magnifica humanitas – die großartige Menschheit. Welche Menschheit meint Seine Heiligkeit? Es gibt keine „Menschheit“ auf dieser Welt. Ich habe in meinem Leben Franzosen, Italiener, Russen und Engländer gesehen; dank Montesquieu weiß ich sogar, dass man Perser sein kann. Aber der „Mensch“ an sich, diese abstrakte Gottheit der Aufklärung, ist mir noch nie begegnet.
Wenn die Menschheit großartig ist, dann gewiss nicht aus eigener Kraft, sondern einzig durch das Siegel ihres Schöpfers und das vergossene Blut auf Golgotha. Ihn selbst zu preisen, während er im Begriff ist, seine Souveränität freiwillig an Rechenzentren abzutreten, gleicht einem Loblied auf den Gefangenen, der die Ketten schmiedet, die ihn fesseln werden. Der Papst warnt vor dem Transhumanismus – doch dieser ist kein plötzlicher Unfall, sondern das unweigerliche Kind des Hochmuts von 1789. Wer Gott vom Thron stößt, wird früher oder später vor einem Götzen aus Silizium niederknien."
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🇻🇦 Seit heute ist Papst Leo XIV. genau ein Jahr im Amt. Trifft es zu, dass er in Kontinuität zur progressiven Agenda seines Vorgängers steht?
Die Meinungen unserer beiden Autoren @Theo_Joe und @434Italo gehen auseinander.
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Nietzsche beschreibt das Glaubensbekenntnis der modernen Welt in seinem Aphorismus „Excelsior“: „Es gibt für dich keinen Vergelter, keinen Verbesserer letzter Hand mehr — es gibt keine Vernunft in dem mehr, was geschieht, keine Liebe in dem, was dir geschehen wird.“
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Im Zugehen auf den Karfreitag und Ostern möchte ich nochmal diesen Artikel teilen mit Zitaten von Thomas von Aquin, Ott, Diekamp und dem Catechismus Romanus:
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