@robsen94 Bei Fußball teile ich deine Einschätzung, aber jetzt bei Olympia scheint mir bei den meisten Zuschauern schon auch ein Interesse am Sport selbst vorhanden zu sein.
Ungeachtet der nahenden Klimakatastrophe zu versuchen, sich eine gute Zukunft aufzubauen, fühlt sich so an, als würde man an einem Strand eine Sandburg errichten, während die Flut kommt.
Ich bekomme in meinem Alltag von den Problemen mit Rechtsextremismus in Sachsen kaum etwas mit, doch wenn man im Zug sitzt und auf einmal eine große Gruppe "Sieg Heil" ruft, dann bekommt man es schon mit der Angst zu tun.
Ich befürchte schon länger eine bevorstehende Reform des Streikrechts vor dem Hintergrund der Bahnstreiks.
Eigentlich stehe ich echt auf der Seite der GDL, aber es ist politisch gefährlich, so viele Streiks solchen Ausmaßes gegen die Mehrheit der Bevölkerung zu machen.
Aber es hat sich gelohnt, die Flinte nicht ins Korn zu werden, denn die Aufführung von Tristan und Isolde gestern Abend in der Semperoper hat mich wirklich begeistert. (2/2)
Ich habe mir mit Wagner nie leicht getan.
Ich habe ein Werk von ihm in Coburg gesehen und es hat mich ziemlich gelangweilt, ich habe die Meistersinger besucht und konnte keinen guten Zugang finden.
Ich habe Tristan in Wien gesehen und konnte gar nichts damit anfangen. (1/2)
Hallo zusammen,
hier bin ich wieder. Mir hat die Auszeit von Twitter sehr gutgetan, aber inzwischen habe ich doch Lust, mich hier mal wieder etwas über Politik und Kultur auszutauschen.
Vielleicht werde ich hier in den nächsten Wochen daher wieder etwas aktiver sein
@ulaantenger@lenitiv VS Code mit Latex Workshop.
Die Einrichtung ist erstmal etwas umständlich, aber das Interface ist deutlich schöner, zeitgemäßer und angenehmer zu Bedienen als das der anderen Latex Editoren.
Inzwischen jedoch ist mir Twitter unsympathisch geworden , wohingegen mein Leben ereignisreicher denn je ist und obwohl ich mich in der gegenwärtigen Gesellschaft weiterhin nicht verwurzelt fühle, habe ich kaum noch das Bedürfnis, hier etwas hinein zu tippen. (2/2)
Ich habe mir meinen Twitter-Account erstellt, als mir mein Leben während der Coronazeit zu langweilig, isoliert und ereignislos war, und ich mich auf Twitter gut mit ähnlich Gesinnten austauschen konnte. (1/2)
Die Nachrichten zum Rechtsruck, zur Austeritätspolitik, zum Ukraine-Krieg und zum Klimawandel konnte ich noch irgendwie verkraften, aber die Nachrichten, Videos und Diskussionen zum Konflikt im Nahen Osten haben das Fass jetzt zum überlaufen gebracht.
Ich nehme mir in den nächsten Tagen mal eine Auszeit von Twitter.
Ich kann diese Flut an negativen Informationen und erhitzten Auseinandersetzungen einfach nicht mehr ertragen.
Ich hätte schon in vorindustriellen Zeiten gefordert, Trinkwasser und öffentliche Toiletten kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Dass dies bis heute trotz der gigantischen Leistungsfähigkeit moderner Volkswirtschaften nur selten geschieht, zeugt davon, wie unsozial diese Welt ist.