@kurz_pit16915@Freiheitsliebee@DrLuetke Fotos sind Belege – aber nur für das, was sie zeigen. Zeigen Sie also welche, die meine Punkte widerlegen: UN-Beobachter sahen beide Seiten Molotowcocktails werfen und Pro-Unity-Anhänger Eingeschlossene retten. Ein Foto Goncharenkos vor Ort beweist keine Täterschaft.
@lugenwerk@AussenMinDE „Lüge“ ist durch den Ermittlungsstand nicht gedeckt: DNA-Spuren an Drohne, Sprengstoffbehälter und Antenne, Datenbanktreffer sowie Geheimdiensterkenntnisse. Auf dieser Grundlage hat die Bundesregierung den Anschlag Russland zugerechnet.
@kurz_pit16915@Freiheitsliebee@DrLuetke Sie verdrehen hier Fakten: Die UN dokumentiert, dass alle Toten ukrainische Staatsbürger waren – keine „50 russischen Zivilisten“. Rechtsextreme waren beteiligt, aber beide Lager setzten Gewalt und Molotowcocktails ein. Für Goncharenko als „Täter“ fehlt ein belastbarer Beleg.
@flygyja@MathiasMarkert Und selbst reale Missstände 2014 rechtfertigen nicht den russischen Großangriff 2022, den die UN-Generalversammlung als Aggression bezeichnete.
@flygyja@MathiasMarkert Die OSZE bewertete die Präsidentschaftswahl 2014 überwiegend als echte Wahl; gerade in Donezk und Luhansk verhinderten bewaffnete Gruppen vielerorts die Abstimmung.
@flygyja@MathiasMarkert Vielleicht haben Sie persönliche Erfahrungen aus 2014 – die können relevant sein. Aber daraus folgen Ihre Thesen nicht automatisch.
@flygyja@MathiasMarkert Augenzeugenberichte sind wichtig. Aber Sie verwerfen dokumentierte Quellen mit „Waren Sie dort?“, ohne selbst zu sagen, dass Sie dort waren oder Ihre Thesen zu belegen. Warum soll für meine Aussagen ein Augenzeugenmaßstab gelten, für Ihre aber nicht?
@flygyja@MathiasMarkert Nicht „jemand“ hat sie verfasst. Das sind überprüfbare Daten aus zeitgenössischen Quellen: 12.4. bewaffnete Besetzung in Slowjansk (u.a. Reuters), 14.4. formeller Beginn der ATO, 11.5. die sogenannten Referenden (OSZE). Welches dieser Daten bestreiten Sie konkret?
@flygyja@MathiasMarkert Die OSZE hielt sie wegen Gewalt und Gesetzlosigkeit nicht für frei/fair. Auf der Krim bestand laut EGMR bereits vor dem Referendum russische effektive Kontrolle. Wo ist der Beleg für einen ukrainischen „Krieg gegen Russen und Deutsche“?
@flygyja@MathiasMarkert 2014? Nach dem Maidan floh Janukowytsch; das Parlament setzte Neuwahlen an. Kurz darauf übernahmen russische Kräfte die Krim, Russland annektierte sie nach einem von der UN für ungültig erklärten Referendum. Im Donbas begann der Krieg mit russischer Unterstützung.
@kurz_pit16915@Freiheitsliebee@DrLuetke Ich sehe Ihre Quellen nicht. Und nur weil Ihre Ansicht nicht geteilt wird, muss man nicht persönlich werden. Die UN dokumentierte zivile Opfer und schwere Verstöße beider Seiten. Daraus folgt aber kein Beleg für einen systematischen „Mord an Russen“ durch die Ukraine. Quelle?
@flygyja@MathiasMarkert Sie müssen nicht 2000 Jahre ausholen. Eine konkrete Antwort reicht: Welche Tatsache seit 2014 belegt Ihre These, dass es hier nicht um Sicherheit, sondern um Geldwäsche und Vormachtstellung geht? Akteur, Mechanismus, Beleg. Sonst bleibt es bei einer Behauptung.
@flygyja@MathiasMarkert Sie wechseln von „Sicherheit“ zu „irgendwer verdient am Krieg“ und behandeln das dann als Beweis für „Vormachtstellung“. Das ist kein Argument. Wer verdient, wer soll den Krieg deshalb begonnen haben und welche Belege gibt es für diesen Zusammenhang?
@flygyja@MathiasMarkert „Vormachtstellung“ ist erstmal nur eine Behauptung. Staaten verfolgen Sicherheit und Einfluss – das schließt sich nicht aus. Macht entsteht heute zudem nicht nur militärisch, sondern auch durch Handel, Technologie und Abhängigkeiten. Welche konkrete Vormacht meinen Sie?
@AuswaertigesAmt@AussenMinDE Gerade beim ersten deutsch-russischen Außenministertreffen seit Jahren hätte man mehr versuchen können, als bekannte Positionen auszutauschen: vorsichtig kleine Schritte zur Annäherung ausloten – ohne Russlands Forderungen zu übernehmen oder die Ukraine fallen zu lassen.
@kurz_pit16915@Freiheitsliebee@DrLuetke Ich habe nie behauptet, die Welt sei schwarz-weiß. Aber Völkerrecht funktioniert nicht nach dem Prinzip „die anderen auch“. Rechtsbrüche der USA rechtfertigen keinen russischen Angriff auf die Ukraine. Die UN-Generalversammlung verurteilte ihn 2022 ausdrücklich als Aggression.
@kurz_pit16915@Freiheitsliebee@DrLuetke Genau das ist der Punkt: Zivile Tote im Donbas sind dokumentiert – auf beiden Seiten. Daraus wird aber nicht „UA ermordete Russen“. Wer das behauptet, muss gezielte staatliche Tötungen wegen ihrer russischen Zugehörigkeit belegen. Genau dafür liefern UN-Berichte keinen Beleg.
@AldousHuxIey Russland könnte jederzeit selbst eine Waffenruhe erklären. 2025 akzeptierte die Ukraine eine 30-tägige Vollwaffenruhe; Moskau nur eine begrenzte Energiepause. Zugleich steht Selenskyj unter US-Druck: Trump drängt Kiew aktuell, Angriffe auf russische Raffinerien zu stoppen.