Ich habe mir den aktuellen Bitcoin Chart angeschaut und ihn mit dem Verlauf nach dem Allzeithoch 2021 verglichen. Und was dabei auffĂ€llt, ist wirklich bemerkenswert. Damals fiel Bitcoin vom ATH zunĂ€chst rund 52 Prozent, bevor eine gröĂere Gegenbewegung startete. Genau diesen RĂŒckgang von etwa 52 Prozent haben wir jetzt ebenfalls gesehen. Der Unterschied liegt lediglich in der Zeit. 2021 dauerte es 77 Tage bis zur ersten gröĂeren Erholung, diesmal waren es 119 Tage. Prozentual ist die Struktur jedoch nahezu identisch.
Nach dem ersten starken Abverkauf erholte sich Bitcoin im Zyklus 2021 bis 2022 um rund 46 Prozent und reagierte ziemlich exakt am 0,382 Fibonacci Level. ĂbertrĂ€gt man dieses Muster auf die aktuelle Situation, wĂŒrde eine vergleichbare Bewegung BTC ebenfalls etwa 45 bis 46 Prozent nach oben fĂŒhren, also erneut in den Bereich des 0,382. Rechnet man das damalige VerhĂ€ltnis der Zeitbewegung auf heute um, wĂŒrde diese Gegenbewegung ungefĂ€hr 54 Tage nach dem Low vom 02.02.2026 stattfinden. Das wĂŒrde zeitlich in den Bereich Ende MĂ€rz 2026 fallen.
Im damaligen Zyklus folgte nach der Reaktion am 0,382 ein weiterer deutlicher Abverkauf von knapp 68 Prozent, der schlieĂlich im Bereich des 0,786 seinen Boden fand. Insgesamt dauerte es damals 364 Tage vom Allzeithoch bis zum endgĂŒltigen Tiefpunkt. WĂŒrde sich dieses Zeitfenster erneut wiederholen, lĂ€ge ein mögliches ATL diesmal rechnerisch um den 05.10.2026. Auch prozentual passt das Bild erstaunlich gut, denn ein Ă€hnlicher finaler RĂŒckgang wĂŒrde Bitcoin wieder in die Region des 0,786 fĂŒhren.
ZusĂ€tzlich kommt eine weitere spannende Komponente hinzu, nĂ€mlich die langfristige AufwĂ€rtstrendlinie. Sollte Bitcoin tatsĂ€chlich erneut in Richtung des 0,786 fallen, wĂŒrde er zeitgleich ziemlich exakt auf dieser ĂŒbergeordneten Trendlinie aufsetzen. Dort wĂŒrden sich also ein starkes Fibonacci Level und eine relevante TrendunterstĂŒtzung treffen. Eine solche Konfluenz wĂ€re aus charttechnischer Sicht ein sehr bedeutender möglicher Reaktionsbereich.
Rein strukturell ist die Ăhnlichkeit daher auffĂ€llig. Ein RĂŒckgang von 52 Prozent bis zur Gegenbewegung, eine mögliche Erholung von rund 46 Prozent bis zum 0,382 und anschlieĂend ein potenzieller finaler Abverkauf in Richtung 0,786, kombiniert mit einer nahezu identischen zeitlichen Projektion und einer Trendlinien Konfluenz. NatĂŒrlich bedeutet das nicht, dass es genauso kommen muss. MĂ€rkte wiederholen sich nie eins zu eins. Aber solange Bitcoin unter dem 0,382 bleibt und dort SchwĂ€che zeigt, bleibt dieses Analog Szenario durchaus realistisch. Erst wenn BTC nachhaltig ĂŒber die 0,5 oder 0,618 Zone steigt und die ĂŒbergeordnete Weekly Struktur klar bullish dreht, wĂŒrde dieses Fraktal an Aussagekraft verlieren. Bis dahin ist es ein Vergleich, aber ein erstaunlich sauberer.
Keine Anlageberatung - nur meine persönliche Meinung & Unterhaltung.
Bitcoin hat nach der erneuten Ablehnung am 20er Weekly EMA mittlerweile zwei klare Rejections zwar noch ein neues Hoch bei 79.485 auf Binance markiert, wurde dort aber direkt wieder abverkauft. Diese Rejection bestÀtigt weiterhin die SchwÀche in diesem Bereich und hat eine kurzfristige Korrektur eingeleitet.
Im 1H Chart bewegt sich BTC aktuell am Point of Control, welcher gleichzeitig als bÀrischer Wendebereich fungiert. Hier entscheidet sich, ob der Markt erneut StÀrke aufbauen kann oder weiter nach unten rotiert.
Die Funding Rates sind nach einem kurzen positiven Ausschlag wieder ins Negative gedreht, was darauf hindeutet, dass viele Long Positionen bereits rausgedrĂŒckt wurden. Das Open Interest bleibt stabil, was eher fĂŒr eine Rotation als fĂŒr einen aggressiven Abbau spricht.
Spot zeigt aktuell etwas mehr AktivitĂ€t als Futures, was grundsĂ€tzlich positiv ist. Allerdings fehlt weiterhin die klare BestĂ€tigung durch US Nachfrage. Das spiegelt sich auch im Coinbase Premium Gap wieder, welches wieder ins Negative dreht. In starken AufwĂ€rtsphasen ist dieses normalerweise konstant positiv, aktuell fehlt diese UnterstĂŒtzung.
Ein sehr wichtiger Punkt bleibt die Liquidation Heatmap.Unterhalb des aktuellen Preises liegt durchgehend LiquiditĂ€t bis in den Bereich um 72k. Besonders zwischen 76k und 72k befinden sich gestaffelt gröĂere Cluster. Das bedeutet, dass dort viele gehebelte Long Positionen liegen, die als potenzielle Liquidationsziele fungieren. Ăber dem aktuellen Preis ist hingegen deutlich weniger LiquiditĂ€t vorhanden, wodurch der Markt kurzfristig eher nach unten gezogen werden kann, um diese Zonen abzuarbeiten.
ZusĂ€tzlich bleiben zwei offene CME Gaps im Markt bestehen, eines im Bereich um 69k und ein weiteres bei 66k. Genau in dieser Zone liegt auch der entscheidende Wendebereich der ĂŒbergeordneten AufwĂ€rtsstruktur. Sollte BTC weiter SchwĂ€che zeigen, wĂ€ren das die nĂ€chsten logischen Ziele nach einem möglichen Liquidity Sweep unter 72k.
Ein Wochenschluss ĂŒber dem 20er Weekly EMA wĂŒrde StĂ€rke signalisieren und die Struktur stabilisieren. Ein Close darunter hingegen bestĂ€tigt die SchwĂ€che und erhöht die Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine Bewegung in die tieferliegenden LiquiditĂ€ts und Gap Zonen.
Hinzu kommt heute um 20:00 Uhr das FOMC Meeting, ein klarer VolatilitĂ€ts Trigger. Je nach Kommunikation kann das der Impuls sein, der entscheidet, ob BTC den EMA zurĂŒckerobert oder weiter nach unten expandiert.
Zusammengefasst.Kurzfristig fehlt die StĂ€rke nach oben, wĂ€hrend sich unterhalb bis 72k kontinuierlich LiquiditĂ€t aufbaut. Ohne klare RĂŒckeroberung des POC und des Weekly EMA bleibt das Risiko bestehen, dass BTC zunĂ€chst die unteren Zonen anlĂ€uft, bevor ein nachhaltiger Move nach oben möglich ist.
Keine Anlageberatung - nur meine persönliche Meinung & Unterhaltung.
Bitcoin bewegt sich weiterhin in der Range zwischen 73k und 75k ohne echte Expansion. WÀhrend der Preis stabil wirkt, zeigt sich unter der OberflÀche SchwÀche.
Der Spot CVD fÀllt weiter, klarer Verkaufsdruck im Spot. Gleichzeitig macht die Futures-Seite höhere Hochs und hÀlt den Kurs in der Range. Das Open Interest nimmt dabei langsam ab, es kommen keine neuen aggressiven Positionen rein, sondern eher Closing und Rotation. Auch das Coinbase Premium lÀsst nach, die US Spot Nachfrage wird schwÀcher.
Unterm Strich wird der Markt aktuell eher von Derivaten getragen, wÀhrend im Spot verkauft wird.
Unterhalb des Preises liegt mehr LiquiditĂ€t als darĂŒber, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass diese zuerst abgeholt wird. Alternativ besteht die Möglichkeit einer kurzfristigen Fake StabilitĂ€t, bei der Futures den Preis noch einmal nach oben drĂŒcken, um LiquiditĂ€t ĂŒber der Range zu holen, bevor die eigentliche Bewegung folgt.
Solange kein klarer Shift im Spot, steigendes OI oder stÀrkeres Premium reinkommt, bleibt das Gesamtbild eher Distribution innerhalb der Range. (NFA!)
Preis hÀlt sich aktuell stabil, wÀhrend sich unterhalb weiterhin deutlich LiquiditÀt aufbaut und oberhalb kaum noch relevante Ziele liegen.
Spot verliert an Momentum, Futures dominieren weiterhin, gleichzeitig fÀllt das Open Interest langsam, was auf Deleveraging hindeutet.
Das spricht aktuell weniger fĂŒr einen sofortigen impulsiven Move, sondern eher fĂŒr eine Phase der Neuverteilung, bevor der nĂ€chste gröĂere Move kommt.
Die LiquiditÀt unterhalb bleibt aber der attraktivere Bereich, solange keine klare Spot-StÀrke reinkommt.
Bitcoin zieht weiter hoch und auf den ersten Blick wirkt der Move mittlerweile ziemlich sauber. Der Impuls kam klar aus dem Futures-Markt, Open Interest ist deutlich angestiegen und hat den Push geliefert.
Jetzt zieht auch Spot mit und bestÀtigt den Anstieg, was dem Move erstmal mehr Substanz gibt.
Gleichzeitig sehen wir, dass Short Term Holder Gewinne realisieren und Coins an Exchanges schicken. Der Markt steigt also trotz Verkaufsdruck weiter, was zeigt, dass dieser aktuell absorbiert wird.
Das Long/Short Ratio steigt weiter an. Immer mehr Marktteilnehmer gehen Long und positionieren sich auf weiter steigende Preise.
Ăber dem aktuellen Preis liegt kaum noch LiquiditĂ€t, wĂ€hrend sich unterhalb deutlich mehr aufgebaut hat. Der Markt hat sein âleichtesâ Ziel nach oben weitestgehend abgearbeitet und darunter entsteht jetzt der gröĂere Anziehungspunkt.
Genau solche Konstellationen sind oft anfĂ€llig fĂŒr eine Bullenfalle. Der Move wirkt bestĂ€tigt, Spot zieht nach und viele gehen Long, wĂ€hrend gleichzeitig Verkaufsdruck in StĂ€rke kommt und die attraktivere LiquiditĂ€t unter dem Preis liegt.
Solange Spot weiter dominiert, kann sich der Markt oben halten. Sobald das Momentum aber nachlÀsst, wird es schnell interessant, weil genau die Longs, die jetzt reinkommen, zur Zielscheibe werden können und der Markt anfÀngt, die untere LiquiditÀt abzuarbeiten.
FĂŒr mich ist das aktuell eine Phase, in der sich entscheidet, ob wir echten Trend sehen oder ob der Markt die spĂ€ten Longs in eine mögliche Bullenfalle laufen lĂ€sst.
Wie immer: Nur meine persönliche Meinung!
BREAKING: US March PPI inflation rises to 4.0%, its highest since February 2023.
Core PPI inflation was unchanged, at 3.8%, also the highest since February 2023.
We are now officially seeing inflation metrics in the US that are at 4% or higher.
Inflation is back.
UniFi is tackling exactly the biggest issue weâre currently seeing in the Ethereum ecosystem: fragmented liquidity and the lack of true composability across L2s.
Based appchains + preconfirmations are a strong approach, but in the end it only matters whether this actually holds up under real load without introducing new trust assumptions.
If they manage to combine fast execution with real L1 anchoring and synchronous composability, this could be a pretty major shift.
Bitcoin hat seinen lokalen Support im markierten Bereich klar nach unten gebrochen. Dieser Bereich wurde zuvor mehrfach verteidigt, weshalb der Bruch jetzt eine klare kurzfristige SchwÀche signalisiert. Der Abverkauf wirkt dabei eher kontrolliert als impulsiv, was darauf hindeutet, dass aktuell schlicht die Nachfrage fehlt.
Der nĂ€chste relevante Bereich liegt tiefer in der blauen Box, wo sich zwei offene CME Gaps befinden. Diese könnten als nĂ€chstes Ziel angelaufen werden. Sollte dort keine Reaktion kommen, rĂŒckt das darunterliegende CME Gap bei rund 66.800 weiter in den Fokus.
Auf der Derivateseite sieht man aktuell keine StĂ€rke. Sowohl Futures als auch Open Interest gehen zurĂŒck, was zeigt, dass Positionen geschlossen werden und kein aggressives neues Kapital in den Markt kommt. Der Move ist also nicht durch starke Shorts oder neue Longs getrieben, sondern eher durch ein generelles âRisk-Offâ und Positionsabbau.
Trotzdem drehen die Funding Rates wieder leicht ins Positive, was darauf hindeutet, dass sich erste Marktteilnehmer erneut auf der Long-Seite positionieren. In einem fallenden Markt kann genau das problematisch werden, da sich dadurch erneut LiquiditÀt unterhalb des Preises aufbaut.
Das Coinbase Premium Gap ist zuletzt angestiegen, was kurzfristig auf Nachfrage hindeutet, sollte aber vorsichtig interpretiert werden. In der Vergangenheit gab es bereits Àhnliche Situationen, in denen ein steigendes Premium keine nachhaltige StÀrke bedeutet hat und der Markt im Anschluss weiter gefallen ist.
ZusĂ€tzlich kommt aktuell ein externer Faktor dazu: der Verkaufsdruck wird durch die geopolitische Lage verstĂ€rkt. Die gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sorgen fĂŒr Unsicherheit und drĂŒcken auf die Risikobereitschaft im Markt. Genau solche Phasen fĂŒhren hĂ€ufig dazu, dass Kapital aus risikoreichen Assets abgezogen wird und keine neue LiquiditĂ€t nachkommt.
Unterm Strich ergibt sich ein schwaches Gesamtbild: gebrochener Support, offene Zielbereiche auf der Unterseite, rĂŒcklĂ€ufiges Open Interest, nachlassende AktivitĂ€t im Futures-Markt und zusĂ€tzlicher Druck durch geopolitische Unsicherheit.
Keine Anlageberatung - nur meine persönliche Meinung & Unterhaltung.
Preis hÀlt sich noch stabil, aber die Struktur darunter wird schwÀcher.
CVD Spot fÀllt weiter, echte Nachfrage fehlt.
Futures verlieren an Momentum, Anstieg wird schwÀcher.
Gleichzeitig steigt das Open Interest, neue Positionen kommen rein.
Wenn kein Spot-Buying reinkommt, ist das anfĂ€llig fĂŒr einen Move nach unten, vor allem wenn sich das steigende OI nach unten auflöst.
BREAKING: March CPI inflation RISES to 3.3%, below expectations of 3.4%.
Core CPI inflation rise to 2.6%, below expectations of 2.7%.
CPI inflation is now up to its highest level since May 2024 amid the Iran War.
Fed rate cuts have been priced-out for 2026.
Bitcoin konnte in den letzten Tagen sauber vom lokalen Tief reagieren und die untergeordneten bullischen Strukturen abarbeiten, befindet sich jetzt aber wieder in einem entscheidenden Bereich um die 71k. Der Anstieg kam impulsiv, flacht aktuell aber sichtbar ab und lÀuft unterhalb eines relevanten Widerstands beziehungsweise einer fallenden Struktur. Gleichzeitig zeigen sowohl im 4H als auch im 1H Chart klare bÀrische Divergenzen im RSI, was darauf hindeutet, dass das Momentum nachlÀsst und der Move an StÀrke verliert.
Strukturell bewegt sich Bitcoin aktuell innerhalb einer Range, oben liegt der Widerstandsbereich zwischen 72.5k und 73.5k, wĂ€hrend auf der Unterseite erste UnterstĂŒtzungen bei rund 70.5k liegen und darunter eine gröĂere Zone zwischen 69.6k und 68.5k inklusive offener CME Gaps. Die aktuelle Bewegung wirkt damit eher wie eine Korrektur innerhalb eines noch nicht vollstĂ€ndig aufgelösten bĂ€rischen Kontextes als wie ein sauberer neuer AufwĂ€rtstrend.
Besonders interessant ist dabei das Orderflow Bild. In den letzten Bewegungen waren mehrfach starke grĂŒne Delta Impulse zu sehen, ohne dass der Preis nachhaltig weiter steigen konnte. Genau diese Phasen zeigen, dass aggressive KĂ€ufer in den Markt kommen, aber direkt von Limit Sellern absorbiert werden. Die von mir markierten Bereiche lassen sich daher klar als Distribution einordnen, in denen StĂ€rke genutzt wurde, um Positionen abzugeben. Auch aktuell sieht man wieder leichte positive Delta Impulse, ohne dass der Preis wirklich durchzieht, was darauf hindeutet, dass der Markt weiterhin fragil ist und eher von Futures als von echtem Spot getrieben wird.
Das bestĂ€tigt sich auch durch die weiteren Daten. Das Futures CVD ist deutlich stĂ€rker als das Spot CVD, Open Interest steigt mit dem Move an und zeigt, dass neue Positionen aufgebaut werden, wĂ€hrend die Funding Rates leicht negativ bleiben und sich Shorts wieder aufbauen. Gleichzeitig zeigt das Long Short Ratio kein klares Gleichgewicht, was insgesamt fĂŒr ein unsicheres Marktumfeld spricht. Auch auf der ETF Seite bleibt das Bild gemischt, nach mehreren Tagen mit AbflĂŒssen gab es zuletzt zwar wieder leichte ZuflĂŒsse, aber es fehlt weiterhin eine konstante Nachfrage, die den Markt nachhaltig nach oben tragen könnte.
Heute kommt zusĂ€tzlich der Verbraucherpreisindex aus den USA um 14:30 deutscher Zeit und wird kurzfristig der wichtigste Trigger fĂŒr den Markt sein. Erwartet wird monatlich ein Anstieg von rund 1,0 Prozent beim VPI und etwa 0,3 Prozent in der Kernrate, nachdem wir zuvor nur bei 0,3 beziehungsweise 0,2 Prozent lagen. Auf Jahressicht wird eine Inflation von etwa 3,4 Prozent erwartet und bei der Kernrate rund 2,7 Prozent, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vormonat darstellt.
Das bedeutet, dass die Inflation kurzfristig wieder anzieht, vor allem durch Energiepreise, und genau das könnte Druck auf Risiko Assets ausĂŒben, falls die Daten höher als erwartet ausfallen. Kommen die Zahlen hingegen schwĂ€cher rein, könnte das kurzfristig fĂŒr Entlastung sorgen und dem Markt einen Push geben.
FĂŒr mich ergibt sich daraus aktuell ein leicht bĂ€risches Gesamtbild solange Bitcoin den Bereich zwischen 72k und 73k nicht sauber zurĂŒckerobert. Kommt es dort zu einer Ablehnung, sind RĂŒcklĂ€ufe in Richtung 70.5k und darunter in die gröĂere Supportzone wahrscheinlich, wo auch die CME Gaps liegen. Ein bullishes Szenario wĂŒrde erst dann entstehen, wenn dieser Bereich klar gebrochen und gehalten wird und gleichzeitig echtes Spot Volumen in den Markt kommt, was sich dann auch im CVD widerspiegeln mĂŒsste. Bis dahin bleibt auch ein Fake Move Szenario sehr wahrscheinlich, bei dem wir kurzfristige AusbrĂŒche sehen, die direkt wieder in die Range zurĂŒcklaufen, was aktuell gut zum futuresgetriebenen Markt ohne klare Nachfrage passt.
Unterm Strich steht Bitcoin an einem entscheidenden Punkt, der Markt wirkt unter der OberflĂ€che weiterhin schwach, da die Bewegungen gröĂtenteils ĂŒber Derivate laufen und echte Nachfrage fehlt, wĂ€hrend das Delta immer wieder zeigt, dass StĂ€rke eher verkauft als gekauft wird.
Keine Anlageberatung - nur meine persönliche Meinung & Unterhaltung.
Bitcoin hat in der Nacht sein bullishes Ziellevel der blauen Struktur abgearbeitet, nachdem die geopolitische Entspannung zwischen den USA und dem Iran fĂŒr kurzfristigen Risk-On gesorgt hat. Mit dem Erreichen des Ziellevels im Bereich um 72.7k wurde die ĂŒbergeordnete AbwĂ€rtsstruktur zunĂ€chst invalidiert.
Trotzdem befindet sich BTC aktuell genau im bÀrishen Wendebereich der gesamten AbwÀrtsbewegung, was bedeutet, dass hier keine klare Fortsetzung, sondern eher eine Entscheidungszone vorliegt.
Der Anstieg wurde erneut gröĂtenteils durch Futures getrieben. Das sieht man klar daran, dass das CVD Futures deutlich stĂ€rker anzieht, wĂ€hrend Spot weiterhin hinterherlĂ€uft und keine echte StĂ€rke zeigt. Genau das ist weiterhin das zentrale Problem im aktuellen Markt: es fehlt an nachhaltiger Spot-Nachfrage.
ZusÀtzlich bestÀtigen mehrere Faktoren diese SchwÀche im Hintergrund:
Die ETF Flows zeigen erneut AbflĂŒsse, was bedeutet, dass institutionelles Kapital aktuell eher rausgeht statt reinzukommen. Short Term Holder realisieren weiterhin sowohl Gewinne als auch Verluste und schicken Coins an Exchanges, was typischerweise auf Unsicherheit und Distribution hindeutet.
Die Long to Short Ratio fĂ€llt wieder, was zeigt, dass zunehmend Short Positionen aufgebaut werden oder Longs geschlossen werden, hĂ€ufig ein Zeichen dafĂŒr, dass Marktteilnehmer dem Move nicht trauen.
Die Funding Rates sind leicht positiv, was bedeutet, dass Longs aktuell zahlen und somit anfĂ€llig fĂŒr einen möglichen Downmove sind.
Auch aus der LiquiditÀtsperspektive bleibt das Bild klar:
In der Heatmap hat sich erneut signifikante LiquiditÀt unter dem aktuellen Preis angesammelt, wÀhrend oberhalb bereits viel abgeholt wurde. ZusÀtzlich hat BTC aktuell 3 CME Gaps unter sich liegen, die als Magnet fungieren können und in der Vergangenheit oft geschlossen wurden.
Fazit: Der Move wirkt weiterhin eher derivativ getrieben als organisch. Ohne Spot-BestÀtigung bleibt das Risiko hoch, dass es sich um einen ineffizienten Pump handelt, der wieder ausgeglichen wird.
Szenario 1: Ablehnung im Wendebereich (prĂ€feriert). BTC wird im aktuellen bĂ€rishen Wendebereich abgelehnt, fehlende Spot-Nachfrage + steigende Shorts fĂŒhren zu einem RĂŒcklauf. Ziele liegen zunĂ€chst im Bereich 70k und darunter bei den CME Gaps und LiquiditĂ€tsclusterneine Bewegung in Richtung 68kâ66k bleibt damit realistisch.
Szenario 2: Kurze LiquiditĂ€tsjagd nach oben. BTC nimmt noch die RestliquiditĂ€t oberhalb mit Move in Richtung 73kâ74k. Ebenfalls besteht aber eine erhöhte Wahrscheinlichkeit fĂŒr eine stĂ€rkere Ablehnung klassischer Fake Break ohne nachhaltigen Spot Support.
Szenario 3: Struktur bestĂ€tigt sich bullisch. BTC kann sich ĂŒber dem Wendebereich stabilisieren. Spot zieht nach und CVD Spot bestĂ€tigt den Move. ETF Flows drehen positiv, in dem Fall wĂ€re eine Fortsetzung Richtung 75k+ möglich.
Keine Anlageberatung - nur meine persönliche Meinung & Unterhaltung.
Bitcoin hat in der Nacht seine untergeordnete bullishe Sequenz sauber abgearbeitet und damit gleichzeitig die ĂŒbergeordnete AufwĂ€rtsstruktur aktiviert. Aktuell steht der Markt genau an einem entscheidenden Punkt. Sollte der Tagesschluss oberhalb des 20er Daily EMA erfolgen, wĂŒrde das die kurzfristige StĂ€rke bestĂ€tigen und weiteres AufwĂ€rtspotenzial eröffnen.
Der nĂ€chste relevante Bereich liegt im Wendebereich der ĂŒbergeordneten AbwĂ€rtsstruktur, der als signifikanter Widerstand fungiert.
Auf der Derivate-Seite zeigt sich jedoch ein etwas anderes Bild. Der Anstieg wurde primĂ€r durch steigendes Open Interest und Futures getrieben, wĂ€hrend der Spot nur moderat nachgezogen hat. Das spricht eher fĂŒr einen impulsiven Move, der nicht vollstĂ€ndig durch echte Nachfrage im Spot gestĂŒtzt ist.
Die Funding Rates bewegen sich dabei nur leicht im positiven Bereich, was zeigt, dass sich zunehmend Long-Positionen aufbauen, ohne dass der Markt bereits ĂŒberhitzt ist.
In der Heatmap ist klar zu erkennen, dass sich auf beiden Seiten LiquiditĂ€t angesammelt hat, sowohl oberhalb als auch unterhalb des aktuellen Preises. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit fĂŒr weitere VolatilitĂ€t und mögliche Liquidity Grabs in beide Richtungen.
ZusÀtzlich bleibt das Coinbase Premium Gap weiterhin im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Spot-Nachfrage, insbesondere von US-Seite, aktuell noch fehlt und den Anstieg nicht aktiv bestÀtigt.
Insgesamt zeigt sich kurzfristig StĂ€rke im Chart, strukturell ist der Move jedoch noch nicht sauber durch Spot bestĂ€tigt, wodurch ein erhöhtes Risiko fĂŒr eine Korrektur oder zumindest eine volatilere SeitwĂ€rtsphase besteht.
Keine Anlageberatung - nur meine persönliche Meinung & Unterhaltung.