Schätzen wir die aktuelle Lage mal nüchtern ein:
RSI und MACD laufen selbst im Daily langsam in überhitzte Bereiche. Makroökonomisch gibt es aktuell kaum Argumente für nachhaltig steigende Kurse — trotzdem wird jeder kleine Pump direkt wieder als Beginn des nächsten Bullenruns gefeiert.
Die Permabullen sind nach ein paar grünen Tagen sofort zurück. Genau das ist oft das Problem in Bärenmärkten: Menschen verwechseln Erholungen mit Trendwenden.
Selbst Stimmen wie Michael Saylor werden vorsichtiger. Zweimal wurden die wöchentlichen BTC-Käufe pausiert und mittlerweile fällt sogar öffentlich das Wort „Verkaufen“. Das sollte man zumindest registrieren.
Was passiert wohl, wenn all diese Faktoren zusammentreffen und der Markt doch wieder Richtung Süden dreht?
Dann werden viele wieder überrascht sein. Die einen werden weinen, weil sie zu spät realisieren, dass wir weiterhin tief im Bärenmarkt stecken. Die anderen werden die Realität akzeptieren müssen.
Für mich hat sich am Plan nichts geändert:
Wir befinden uns nicht in einem „neuen Zyklus“, sondern weiterhin in einem Bärenmarkt mit typischen Relief-Rallyes zwischendurch.
Kurse Richtung 40 halte ich weiterhin für absolut möglich. Und ich denke, dass wir in den nächsten 1–2 Wochen wieder unter die 70 fallen könnten.
Aktuell wirkt die Stimmung einfach zu euphorisch. Für nachhaltige Anstiege deutlich über 83 sehe ich persönlich keinen fundamentalen Grund.
Wie seht ihr das?
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@coin_jemand Ja, trotzdem komisch. Explizite MEXC-User werden angeschrieben, klingt nicht nach "gut Glück probieren", eventuell ist der User ja bei MEXC.