Ich bin im Iran aufgewachsen. Deshalb sehe ich Ashura nicht als harmlose Folklore.
Wenn Kinder schon im Grundschulalter stundenlang an Trauerprozessionen für imaginäre Gestalten teilnehmen, mit Ketten marschieren und von klein auf mit Märtyrertum, Blut und Leid sozialisiert werden, prägt das ihr Weltbild nicht gerade positiv oder lebensbejahend.
Die Prozession im Video ist noch eine zensierte Version. Gebt einmal „Ashura Lebanon“, „Ashura Pakistan“ oder „Ashura Bloody“ ein und schaut euch die unzensierten Selbstverletzungsrituale an, die im Nahen Osten veranstaltet werden.
Eine morbide Kultur, die Leiden sakralisiert und die Welt in absolute Kategorien von Gut und Böse aufteilt, fördert ein extremes Schwarz-Weiß-Denken statt Empathie und kritischem Denken.
Genau diese Symbolik wurde von der Islamischen Republik über Jahrzehnte hinweg genutzt, um Generationen für Opferbereitschaft, Märtyrertum und ideologischen Gehorsamkeit zu mobilisieren.
Um diese Rituale zu verstehen, muss man auch die islamische Eschatologie kennen.
Nach klassischen islamischen Überlieferungen kehrt Jesus, den Muslime ʿĪsā nennen, am Ende der Zeit zurück. Er zerbricht das Kreuz, tötet das Schwein und hebt die Jizya auf – die islamische Kopfsteuer, die historisch von nichtmuslimischen Schutzbefohlenen erhoben wurde –, weil nach dieser Vorstellung nur noch der wahre Glaube, der Islam, herrscht. In der Zwölferschia unterstützt Jesus zudem den Mahdi und betet hinter ihm – ein symbolischer Ausdruck dafür, dass der Mahdi die führende Gestalt der Endzeit ist.
Was die theologisch und kulturell mangelhaft gebildeten westlichen Steigbügelhalter der Islamisten – darunter häufig sogar Kirchenvertreter – ignorieren, ist, dass diese Eschatologie keine religiöse Koexistenz beschreibt, sondern den endgültigen Triumph des Islam über andere Religionen.
Nach den klassischen Überlieferungen endet die Geschichte nicht im Pluralismus, sondern in der suprematistischen Herrschaft des Islams.
Zusammen mit dem Märtyrerkult von Kerbela bildet diese Endzeiterwartung einen zentralen Bestandteil des religiösen Weltbildes, das die Islamische Republik seit Jahrzehnten politisch instrumentalisiert.
Zwar lehnen Sunniten Selbstgeißelungsrituale überwiegend ab; die grundlegende Endzeiterwartung – die Rückkehr Jesu, die Zurückweisung zentraler christlicher Glaubensvorstellungen und der endgültige Triumph des Islam – wird jedoch sowohl von Sunniten als auch von Schiiten geteilt. Die Unterschiede betreffen vor allem die Rolle des Mahdi. Beide Traditionen münden letztlich in die Vorstellung einer kompromisslosen islamischen Vorherrschaft.
Es ist ein dunkles Weltbild, das den Tod als Erlösung und Belohnung verklärt, während es das irdische Leben abwertet.
Nur wer hier widerspruchslos gehorcht und leidet, wird später belohnt.
Und genau darin liegt der destruktive Kern dieser Ideologie.
Am Ende müssen wir uns auch fragen: Wenn genau diese religiös-politischen Vorstellungen weiter gepflegt werden – warum suchen ihre Anhänger ausgerechnet im Westen Schutz? Vor wem fliehen sie eigentlich?
Necesito que todos compartan esto.
Este es un chico palestino de 14 años que intentó apuñalar a soldados de las FDI.
Los antiisraelíes editaron el video para que pareciera que lo mataron sin motivo.
Esta es la versión completa sin editar. Por favor, hagan que se viralice.
@VividProwess
Ich bin jetzt wirklich—mir fehlt das Wort.
In Israel war Shit, dass B-G meinte, seine Aktion selber filmen zu müssen. Habe ich ausführlich drüber geschrieben.
Aber richtig misshandelt worden sind die Kondomisten in Israel nicht.
Aber auf dem Flughafen in Spanien haben sie einen Polizisten geschubst, weil der den Weg für einen Kinderwagen frei machen wollte.
Die Hyper-Egos kennen aber nur „free Palestine“.
In Spanien reagiert man allerdings auf das Schubsen von Polizisten extrem allergisch.
Mit Schlagstockeinsatz.
Ich gönne denen jeden blauen Fleck.
Nur mal so:
In Israel wäre dieses Level an Gewalt durch die Polizei…äh…illegal.
Ist so.
Ich warte auf die Verdammung durch @bundeskanzler. 🍿
Ihr merkt, dass die Paliszene in Europe krank ist und Euch verarscht, nicht?
Oder?
Ich muss das mal zusammenfassen für jene, die das nicht verfolgen. (Und daher vermutlich glücklicher leben.)
Die Flotilla segelt, wie seit Jahren, mal wieder nach Israel und wird aufgebracht.
Der israelische Polizeiminister Ben-Gvir veröffentlicht ein Video der Gefangenen. Alle regen sich auf, israelische Botschafter werden einbestellt, Spanien geht steil, selbst der israelische Außenminister und Netanjahu distanzieren sich öffentlich.
Das Problem wohl ist nicht so sehr, was mit den Festgenommenen gemacht wurde. Es gibt weit wildere Bilder aus hunderten Gefängnissen weltweit. Sondern die Instrumentalisierung (vor der Wahl) durch den rechtsextremen (und vorbestraften) Ben-Gvir.
Es war klar, was kommen würde. Die ganz große Opfer-Oper, bezahlt von einem rechtsradikalen Selbstdarsteller.
Und sie kam.
Nesrin Zeaiter, angeblich ehemalige Bundeswehrsoldatin, wurden auf einem Stretcher vor allem arabische Mikrophone ins Gesicht gehalten. Die durch eine Wunderheilung wenige Stunden später an einem Flughafen steht, Putzmunter „Free Palestine“ skandieren kann und als „Löwin“ bezeichnet wird. (Eigentlich eine bekannte Bezeichnung für israelische Soldatinnen.)
Nicht so gut lief es in Griechenland, wo es am Flughafen zu Rangeleien mit der Polizei kam.
Den Vogel abgeschossen haben allerdings die Spanier. Wo die Polizei mit den tradierten langen Schlagstöcken den selbsternannten Revoluzzern die Scheiße aus dem Leib prügelt, bis die Körper aussehen wie ein mehrfarbiges Kondom voll Walnüsse. Als wenn die Guardia Civil noch Zweispitz tragen würde.
Wenigstens ist der Boden am Flughafen Bilbao wieder sauber. Gewischt mit Palästinaflaggen und Flottillis… Flottten… Flötisten.
Und als Sahnehäubchen obendrauf veröffentlicht das israelische Außenministerium diese Videos und fordert lakonisch eine Erklärung von der spanischen Regierung.
Wie der große spanische Meinungsvielfalt-Philosoph und begeisterter Importeur des Konzeptes Konzentrationslager Francisco Franco schon sagte: Wer im Glashaus sitzt, sollte im Keller kacken.
Ich musste echt laut und lange lachen. Mit diesem Wochenendding kann man Gugugagaland deutlich entspannter ertragen.