@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia direkt entlang von Eigentumsverhältnissen entfalten. Konflikte würden nicht weniger, sondern roher und unregulierter ausgetragen. Krieg ist daher kein irrationaler Ausrutscher gegen die Marktlogik, sondern unter bestimmten Bedingungen eine konsequente
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Nein das gilt eben nicht unbedingt für jedes System, aber sicher für eins welches auf Eigentum basiert. Das Eigentum kann in letzter Instanz nur durch ein Gewaltmonopol gesichert werden. Wie gesagt: Ob du es dann einen Staat nennst oder nicht macht funktional keinen Unterschied.
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia mit gegensätzlichen Interessen aufeinandertreffen? Glückwunsch damit wären wir beim Krieg zwischen zwei Nationalstaaten ohne diese so zu nennen. Das ist bloss libertäre Gehirnakrobatik
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Und schon wieder verstehst du grundlegende Konzepte falsch. Den Staat machen nicht in erster Linie „unnötige Gesetze“ oder Abgaben aus sondern seine Funktion als Gewaltmonopol zur Sicherung des Eigentums. Was passiert denn in deinem System wenn zwei Sicherheitsdienste
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Schiedsgerichte und „Schutzdienste“ (also Privatarmeen) wiederlegen das staatliche Gewaltmonopol nicht, sie setzen es stillschweigend voraus oder reproduzieren es privat. Ob du es dann Staat nennst oder nicht ändert nichts an der Dynamik.
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Geld drucken ist in erster Linie eine geldpolitische Massnahme welche völlig losgelöst davon existiert, ob die Produktion nun sozialistisch oder kapitalistisch organisiert wird. Deswegen ist das generell als sozialistisch zu bezeichnen einfach reduktiv.
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Es war gar kein Antikapitalismus, weil es die Schuld an der Produktionsweise einer spezifischen Etnie in die Schuhe schob, statt das system des Kapitalismus zu kritisieren, was nunmal den Antikapitalismus ausmacht. Steht auch schon im Wort.
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Okay ich erkläre es dir gerne. Sagen wir mal du besitzt ein Haus und das ist dein Privateigentum. Was hält mich im Anarchokapitalismus davon ab, in dein Haus zu kommen und es mit Gewalr an mich zu reissen?
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia Klassenverhältnisse zu kritisieren wurde dann ein verzerrtes, auf die Juden bezogenes Bild gezeichnet. (z.B. Schaffendes vs. raffendes Kapital). Zu behaupten der Antisemitismus käme vom Antikapitalismus ist daher falsch.
@OPENMIND3000x@bluetenrauch@ProvNero@SpaceCookie94@proletopia „Antisemitismus kam damals überwiegend von einer Antikapitalistischen Denkweise.“ Ist auch eine falsche Aussage. Der Antisemitismus in Europa nutzte zwar oftmals antikapitalistische Sprache, deutete dies jedoch immer auf die Juden als Gruppe um statt tatsächlich die …