Krankenpfleger, berufspolitisch denkend und handelnd; wütend über das Bild von Pflege. Lebe jeden Tag als sei es dein letzter; lerne als würdest du ewig leben.
Man möge dann bitte auch festhalten, wieviel digitale Dokumentation im #Krankenhaus über die Mitglieder der Ärzteschaft in relativer Größe stöhnen, am Ende an #Pflegefachpersonen und andere Mitarbeiter:innen anderer Fachberufe delegiert wird und in Haushaltsplanungen einbezieht.
Ampel will Befüllungspflichten bei elektronischer Patientenakte ausweiten: Berlin – Die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP will Ärztinnen und Ärzten bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte (ePA) mehr Pflichten… https://t.co/1q9rOGtTeH #ePA#Digitalgesetz
Faszinierend: Der Begriff #Pflege taucht nicht einmal auf, obwohl das Narrativ der Bett beziehenden Pfleger:innen bedient wird. Grundsätzlich pflichte ich der Haltung de @LAEKHpresse bei, wobei mir Stimmen aus betroffenen Fachberufen fehlen. Aber, da fehlt halt eine #Pflegekammer
Ärztekammer Hessen will ethische Standards bei der Anwerbung von Gesundheitspersonal aus dem Ausland: Frankfurt am Main – Die Delegiertenversammlung der Landesärztekammer Hessen fordert, bei der internationalen… https://t.co/EwEnh9FWrJ #LAEKH#Pflegekräfte#Ausland
@DKGev Die Beschäftigten im Krankenhauswesen müssen allen politischen Ebenen zeigen, dass deren aktuelles Handeln droht, beruflich #Pflegende weiter/wieder zu einer Verfügungsmasse degradieren. Das ist nicht zielführend - bessere Konditionen in jeder Hinsicht sind es schon.
Minister #Laumann vom @MAGS_NRW auf dem Pflegetag des @dbfknordwest: #NRW wird eine Bundesratsinitiative zur Absicherung der Krankenhausfinanzierung einbringen, die es ermöglicht, dass #Pflege besser vergütet werden kann. Ich: Fließt das Geld, muss es beim Empfänger ankommen.
Das, was die Bundesregierung im Augenblick tut, bzw. nicht tut, könnte man als "fahrlässige Körperverletzung" sehen. Es ist nicht oft, dass @DKGev und ich, wohl mir anderem Fokus, nahe beieinander sind, aber es wird Zeit, dass die #Bundesregierung sich bewegt und endlich handelt.
Im Publikumsdialog auch das Thema #Digitalisierung im Gesundheitswesen. Für mich wichtig: Digitalisierung ist mehr als Fördertatbestand 3, auch technische Hilfsmittel müssen beruflich #Pflegenden zur Verfügung stehen. Bei Feuerwehr und Polizei ist das auch keine Frage.
Auf dem Pflegetag #NRW des @dbfknordwest erklärt @MartinDichter, warum ein Einstiegsgehalt von 4000€ für beruflich #Pflegende gefordert wird. Man beachte das Durchschnittsgehalt. Wer mehr Menschen in die #Pflege bekommen möchte, muss das Portemonnaie aufmachen - und das weit.
Eine Forderung des @dbfknordwest : Der Pflegeberufegratifikationsschein nach der Muster des Bergmannsversorgungsschein in #NRW bekannt ist. Was bringt der: Wer lange in der #Pflege arbeitet, muss eher in Rente gehen können oder besser gestellt sein. https://t.co/OlSFdVbM0D
Der Minister @klausholetschek kann es sich leicht machen. Er hat es nur mit einer kraftlosen @PflegeBayern und keiner #Pflegekammer zu tun. Projekte wie dieses tangieren #Pflege nicht nur; professionelle Pflege ist da mittendrin - und bitte nicht nur als Weisungsempfänger.
Bayern geht den #Bürokratie-Abbau im Krankenhaus nun mit gebündelten Kompetenzen strategisch an. Ein 10-Punkte-Plan gibt das Vorgehen vor. Erste Umsetzungen sind bereits getan:
https://t.co/K9ynGKVLPo @klausholetschek @StMGP_Bayern @R_Engehausen @AOKBayern
https://t.co/uPoJdEmakN Was heißt hier "freuen"? Hochgerechnet auf ein Bruttoeinkommen sind wir da noch meilenweit entfernt von einem Einstiegsgehalt von 4000 €, dass selbst von Wissenschaftlern anhand des Aufgabenprofils gut geheißen wurde... in 2021!
Lieferengpass Novalgin Injektionslösung https://t.co/Cd8HfJrrcm Vorsicht! Drohender Sarkasmus: Wenn es die Pharma-Industrie nicht schafft, einen Lieferengpass bei einem Alltagsmedikament wie Novalgin zu vermeiden, bereitet mir das Kopfschmerzen.
@ulrich_frank@HasselerMartina Erstens: Das Problem ist weder hessenspezifisch noch neu. Es bringt #Pflegende, Ärzte und Entlassmanagement regelmäßig in die Lage, Druck ausüben zu müssen, nach dem Motto "ist ihr Angehöriger". Wer noch Ethos verspürt, möchte da nur noch kotzen.
Rufe nach Qualität im Gesundheitswesen ohne Investition und Umverteilung von Mitteln hin zum Leistungsfaktor Pflege klingen seltsam überhöht, denn weder politisch noch unternehmerisch gibt es realisitsche Zeichen, dass System auseinanderzunehmen und (qualitativ) neuaufzustellen.
Sehr geehrter @HeinzLohmann, ich mag Ihre Formulierung "Auch steigen aktuell die Kosten dramatisch, insbesondere auf Grund sehr dynamischer Tarifentwicklungen beim Personal..." nicht wirklich. Sie impliziert für mich weiter die Reduktion von beruflicher #Pflege zum Kostenfaktor.
Andererseits hätten wir aber auch nicht Milliarden an Sozialversicherungsbeiträgen privatisiert. Schuld daran ist genauso die Politik wie auch die Selbstverwaltung, die sich gesagt haben: Solange sich keiner beschwert, können wir ja so weitermachen.
Braucht es ein "Belegungsmanagement" oder eher ein "Kapazitätsmanagement", dass smart ist und die Ressourcen der Einrichtung mit berücksichtigt? Die Frage von Johnny van Dyk beim Tag "Nursing data" des @vfpapsi in Luzern. So ein Systemwechsel hätte was für sich.
@msimoninfo auf der @vfpapsi-Veranstaltung "nursing data" mit Blick auf das aktuelle System #Krankenhaus und einer kühl, sachlichen Feststellung: "Wer am Wochenende aufgenommen wird, hat bessere Chancen zu verstorben!" Kein weiterer Kommentar notwendig, außer: Stimmt!