@bundeskanzler Wer den hart arbeitenden Menschen in Deutschland unterstellt, krank aus Bequemlichkeit zu machen, gleichzeitig aber allen Faulenzern da draußen das Leben auf unsere Kosten ermöglicht, der hat kein Recht auf so einen Posten.
Dieter Nuhr:
"Vier Tage lang haben Millionen Zuschauer nicht gemerkt, dass es in meiner Sendung etwas Skandalisierbares gab. Dann ist einer Journalistin des Wiener "Standard" aufgefallen, dass die Möglichkeit besteht, eine Empörungsdebatte loszutreten. Ich hätte "Witze über Femizide" gemacht. Habe ich nicht. Ich hätte "Victim-Blaming" betrieben. Habe ich nicht.
Von denen, die sich gerade wieder in den Medien publikumswirksam erregen, hat die überwältigende Mehrheit die Sendung nicht einmal gesehen. Sonst hätte sie wahrgenommen, dass es in "Nuhr im Ersten" um etwas ganz anderes ging: Um das Wort "strukturell", das allen Männern Schuld zuweist, weil sie "strukturell" Täter sind. Es ging um mehrere Artikel in großen deutschen Zeitungen, in denen Frauen infrage stellten, noch mit Männern leben zu können, weil diese "statistisch töten". Diese völlig überzogene pauschale Verunglimpfung war Thema meines Beitrages. Ich habe betont, dass jeder Frauenmord selbstverständlich (!) einer zuviel ist, aber dass die Chance, bei der Partnerwahl auf einen Frauenmörder zu stoßen, verschwindend gering ist. Dass das Wörtchen "strukturell" also wissenschaftlich verbrämt, dass es sich um ein Pauschalurteil gegenüber Männern handelt. Und dass man bei der Partnerwahl gelassen bleiben kann.
Kein Witz über Femizide, nirgends. Habe ich noch nie gemacht. Werde ich nicht tun. Der Vorwurf ist lächerlich. Interneterregung wird zur Volksmeinung umgedeutet. So ist es üblich in diesen Tagen.
Es ist bezeichnend und erschütternd, dass die Falschmeldung aus Wien zuerst von der Stuttgarter Zeitung abgeschrieben wurde (die den Artikel indessen geändert hat) und nun ein großer Teil der Zeitungslandschaft Anteil haben möchte an der Aufregung. Das wirft ein trübes Licht auf unsere Medienlandschaft, in der es heute im Wesentlichen nicht um Erkenntnis geht, sondern um die Empörung an sich. Klicks sind die Währung unserer Zeit."
@welt Also auf X was anzuteasern und eine Diskussion über den Artikel von vornherein zu verhindern, indem man ihn dann hinter einer Bezahlschranke versteckt, macht schon mal gar keinen Sinn. Daneben ist es völlig gleichgültig was dahinter steckt, ich brauche weder eure
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