Des Kalkül, Reformbereitschaft über Absturz-Prophezeiungen zu erzeugen, ist danebengegangen. Geholfen hat das Gedröhne den Populisten, die auf genau solche Untergangs-Narrative setzen. Darüber und mehr sprechen wir in Folge 3 unseres Podcasts. https://t.co/PwyhjMVgwE
So klar sieht das Ausland auf 🇩🇪 und #Reiche:
»#Merz hat einen #Lobbyisten für die deutsche Koalition engagiert. Jetzt rächt sich das.«
https://t.co/acNxhlnP5L
Noam Shuster-Eliassi sagt dem ZDF ins Gesicht, dass die deutsche Debatte über Israel viel zu vorsichtig ist. Dass Deutschland Israel blind unterstützt. Und dass sie nicht weiß, was sie überhaupt sagen kann, ohne dass es im deutschen Fernsehen verändert oder rausgeschnitten wird.
Und dann passiert genau das.
Im Original sagt sie hörbar: „that children get killed“
Die deutsche Voice-over-Stimme macht daraus: „dass Kinder in Gaza verhungern.“
Nein. Sie sagt nicht „verhungern“. Sie sagt „getötet werden“.
Das ist keine Nebensächlichkeit. Das verändert die Aussage. Und ausgerechnet in dem Moment, in dem eine israelische Künstlerin die deutsche Vorsicht und die Staatsräson kritisiert, wird ihre schärfste Formulierung in der deutschen Fassung abgeschwächt. Genau das ist das Problem. Nicht nur, worüber deutsche Medien berichten, sondern wie sie Sprache verändern, sobald es um deutsche Verantwortung und Israels Krieg in Gaza geht.
Strack-Zimmermann ist Mitglied des EU-Parlaments und Lobbyistin der Rüstungsindustrie. Sie gehört zum radikalsten antirussischen Flügel der FDP, die nicht mehr im Bundestag vertreten ist. In einem Interview mit Welt-TV am 1. September forderte sie, Deutschland müsse die "Russen aus dem Land werfen". Betroffen wären nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes rund 284.000 russische Staatsangehörige. Ich finde Strack-Zimmermann liegt völlig falsch. Es braucht keine weitere Eskalation oder noch tiefere Gräben, sondern Frieden und Freundschaft zwischen Deutschland und Russland!
You can say what you want about Iran but they're definitely pretty unique in their communication: never seen a country threaten another with a math equation before 😅
For those who didn't get it: there is a famous monetary policy formula used by the Fed called the "Taylor rule" that says a central bank's policy rate (i) should equal the neutral real rate (r*) plus target inflation (π*), plus 1.5 times the inflation gap and 0.5 times the output gap (the "i = r* + π* + 1.5(π−π*) + 0.5(y−y*)" part of Ghalibaf's formula).
Ghalibaf adds α(SOH−SOH*) and β(BEM−BEM*): SOH referring to the Strait Of Hormuz and BEM to Bab El-Mandeb. Both have positive coefficient, meaning the more those chokepoints are choked, the higher the rate the Fed would have to set to fight the resulting inflation.
In a nutshell this is Ghalibaf trolling the Fed, telling them that Iran is - in a very real way - setting American monetary policy.
.@PrienKarin erklärt nach den schlechtesten PISA-Ergebnissen, Eltern sei Bildung offenbar nicht wichtig genug. Merz meint, man könne Bildung und Erziehung nicht an den Staat „outsourcen“. Dazu die ewige Leier von Handys, Social Media und Verboten. Wie praktisch. Bildungsforscher Olaf Köller sagt hier ziemlich klar: Von rund 50 verlorenen PISA-Punkten in 10 bis 15 Jahren lassen sich vielleicht 3 bis 5 Punkte mit Social Media erklären. Das eigentliche Versagen liegt woanders: zu wenig frühe Förderung, schlechte Integration, veraltete Didaktik und eine Unterrichtsqualität, die politisch jahrelang vernachlässigt wurde. In anderen Ländern gehören Smartphones und digitale Endgeräte ganz selbstverständlich zum Unterricht und trotzdem schneiden sie besser ab. Das Problem sind also nicht plötzlich die Eltern und auch nicht das Handy in der Hosentasche. Das Problem ist ein Staat, der sein Bildungssystem verrotten lässt und anschließend den Menschen erklärt, sie hätten sich nur falsch verhalten. Und natürlich ist „kein Geld da“ auch nur eine politische Entscheidung. Für 2027 soll allein der Verteidigungsetat auf rund 106 Milliarden Euro steigen, plus 27,5 Milliarden aus dem Bundeswehr-Sondervermögen. Bis 2030 sind für Verteidigung im Kernhaushalt knapp 180 Milliarden Euro vorgesehen, fast 3 von 10 Euro des gesamten Bundeshaushalts. Gleichzeitig soll der Etat des Bildungs- und Familienressorts 2027 von 16,66 auf 15,48 Milliarden Euro sinken. Geld ist da. Dieser Staat entscheidet nur sehr bewusst, wofür. Und wenn Schulen, Kitas und Förderung dann nicht funktionieren, sollen Eltern, Kinder, Migranten oder Social Media als Erklärung herhalten. Das ist keine Analyse. Das ist politische Verantwortungsflucht.
Weil die Hauptmedien darüber so gar nicht berichten: Hier noch einmal Informationen über das unsägliche „Beitragsstabilisierungs“gesetz, das schlichtweg eine Kürzung ist, keine Reform. Eine Kürzung zum geoßen Nachteil der gesetzlich Versicherten.
Quelle: Niedersächs. Ärzteblatt.
vdL: Wenn meine eigenen Kinder zur Bundeswehr gehen wollten, und es wäre ein Auslandeinsatz notwendig, dann würden sie mitgehen müssen... ." Moderatorin: "Ist jemand bei der Bundeswehr von ihren Kindern?" vdL: "Nein!" (haha). Aus aktuellem Anlass...nochmal darauf verwiesen.
Arbeitet Ministerin Reiche ohne Unterlagen?
Laut einer kleinen Anfrage, die uns exklusiv vorliegt, hat das Ministerium KEINE Protokolle über Treffen mit Vertretern der Gaswirtschaft, Nichts, nada. Nicht mal ne Email.
Der Gipfel der Intransparenz🧵
https://t.co/TJPxJ0upIv
Frau Reiche erklärt, es gebe „keinen Spielraum“ für die Bürger – kein Tankrabatt, keine Entlastung, nichts.Aus meiner Sicht ist das der Gipfel der Absurdität: Kein Spielraum für die Bevölkerung, aber offenbar genug Spielraum, um laut Berichten rund 12 Milliarden Euro aus einer möglichen Übergewinnsteuer zu blockieren – zugunsten fossiler Interessen.Genau deshalb gilt für mich der Satz, der alles trifft: Frau Reiche selbst hat keinen Spielraum mehr, überhaupt im Amt bleiben zu dürfen.Wer Milliarden für fossile Lobbys schützt und gleichzeitig behauptet, es sei „kein Geld für Entlastung da“, hat aus meiner Sicht jeden politischen Kredit restlos verspielt.Das ist für mich nicht mehr Politik, sondern Realitätsverweigerung im Endstadium.😔
Wir können in diesem Land Geld nehmen. Zurückgeben scheitert an der Technik.
Die Wirtschaftsministerin will Autofahrer über Direktzahlungen entlasten, abgewickelt per App. Ein Tool liege bereits vor.
Nur hat das Finanzministerium von rund 19 Prozent der Steuerpflichtigen die Kontonummer.
Ein Staat, der weiß, was du verdienst, wo du wohnst, wem dein Auto gehört und wie viel du schuldest. Nur wohin er dir Geld überweisen soll, weiß er nicht.
Beim Einziehen hat das noch nie ein Problem gegeben. Da findet man dich auch im Urlaub.
Die Lösung: Man muss seine Kontonummer selbst melden.
Dieselbe Kontonummer, die in jeder Steuererklärung steht, die du je abgegeben hast. Und die bei jeder Erstattung benutzt wurde.
Trotzdem bitte noch mal bei Elster eintragen. In ein separates Portal. Für denselben Staat.
Das ist, als würde deine Bank anrufen und fragen, wo sie dein Geld hingelegt hat.
Das Portal gibt es seit November 2024. Gebaut für das Klimageld, also die Rückzahlung genau der Abgabe, die den Sprit heute so teuer macht. Versprochen 2021, im aktuellen Koalitionsvertrag nicht mal mehr erwähnt, ausgezahlt nie.
Eine Infrastruktur, die niemand nutzt, für eine Rückzahlung, die niemand macht, von einer Abgabe, die alle zahlen.
Und die Lösung soll jetzt eine neue App sein.
Man könnte die Abgabe auch einfach senken. Dann bräuchte es kein Portal, keine App, keine Anspruchsprüfung.
Nur hätte dann niemand etwas zu verteilen.
Es ist alles so traurig.
This is pretty interesting: when we think about pirates we typically have in mind images of nasty bearded European men with eye patches and wooden legs but the most successful pirate of all times - by far - was actually a young Chinese woman: Zheng Yi Sao.
At her peak, in her late twenties and early 30s, Zheng Yi Sao commanded a fleet of over 400 warships and up to 70,000 pirates (https://t.co/2rS3LlgMgG) - the so-called "Guangdong Pirate Confederation" - probably more ships and men than every other pirate organization combined.
For comparison, "Blackbeard", undoubtedly the most famous English pirate of all time, had a fleet of four ships and a crew of about 400 men (https://t.co/oKyJKzBsK7)
Zheng Yi Sao - active in the beginning of the 19th century - controlled the entire South China Sea coast, charging a tax from every merchant vessel that sailed through it.
At some point she was fighting off the Qing imperial navy AND the Portuguese simultaneously (https://t.co/LJuYK3xsNn), and she lived to tell the tale because she died peacefully at the age of 69 years old, having retired as the owner of a very successful gambling house in Guangdong.
To be clear, she eventually had to surrender. Despite her might, she was no match for the combination of great powers arrayed against her.
But it's a testament of her power that she was allowed to negotiate directly with the Guangdong provincial government and ended up surrendering with full pardons and no punishment or reparations of any kind being imposed.
There is a great story about the surrender negotiations that shows just how charismatic she must have been.
The talks had stalled and she decided to make the extraordinary move of walking herself - carrying no weapon at all - into the office of Viceroy Bai Ling, the local Qing official in charge, with 17 pirate women and children, to negotiate with him directly (https://t.co/VE5yDyhVNE)
It's hard to overstate how courageous this move was: under Qing law, a captured pirate leader faced death by slow slicing (lingchi). She was walking into the office of the man whose job it was to destroy her, and putting herself entirely in his power.
Yet, incredibly, she managed to negotiate - right there and then - terms that were almost absurdly favorable: all plundered wealth was kept, government funds to build a mansion on shore, a private fleet of 20–30 ships, a licence to trade salt and she herself was granted the title of "gaoming furen" - an imperially decreed noblewoman.
The official surrender ceremony occurred on 22 May 1810. At the time she formally gave up, as described in the Qing records, 226 ships, 1,315 cannons, and 2,798 weapons (https://t.co/ZDqAocbeDu鄭一嫂). She was 35 years old back then.
Her story is yet again a fantastic illustration of what a shame it is that our knowledge of history is so self-centered and parochial.
We spend our childhoods learning about Western history as though it were world history, and the result is that we end up with a picture of the past that misses out on some of history's most fascinating figures - one where Blackbeard and his 4 ships are legendary and a young woman who commanded 400 and fought off entire empires doesn't exist.
Vladimir Selenski (so hieß dieser russischstämmige Mann, der Ukrainisch erst lernen musste, bis 2022) verhängte Sanktionen gegen seine ehemalige Pressesprecherin Yulia Mendel, weil Sie Tucker Carlson ein Interview gegeben hat und ihn kritisierte.