@ahmtamim9 Und schon wieder lügen die deutschen Politiker ! Keiner erwähnt mehr die Aussage das alles endet sobald die Geiseln frei sind . Wieder mal eine Taktik die wir nur zu gut von diesen Politikern kennen
@Thisisbeat0815@ahmtamim9 Was ist denn eure Leitkultur ? Kannst du das mal erklären ? Die Politiker kriegen das nämlich nicht hin . Viel Spaß diese unlösbare Frage zu beantworten
Volksaufklärung und Propaganda!
In seinem Kommentar „Seuta ist ein Warnsignal“ beschreibt Alexander Kissler die Ereignisse in Ceuta. Was hier als pointierte politische Meinungsäußerung zur europäischen Asylpolitik verkauft wird, ist bei genauerer Betrachtung ein äußerst manipulatives Textgefüge.
Der Kommentar bedient sich einer Methode, die in der Geschichte totalitärer Agitation verwurzelt ist. Insbesondere die Parallelen zu rhetorischen Figuren von Joseph Goebbels sind erkennbar: das Schüren existenzieller Urängste und dem Aktivieren codierter Feindbilder zur Durchsetzung radikaler politischer Forderungen.
Das prägnannteste Merkmal von Kisslers Kommentar ist die Militarisierung einer migrationspolitischen Krise. Menschen auf der Flucht werden kollektiv als „Invasoren“, der Grenzübertritt als „Invasion“und „Landnahme“ bezeichnet. Durch diese sprachliche Verschiebung wird ein ziviler Vorgang in ein kriegerisches Szenario umgedeutet.
Diese der Entmenschlichung und Kollektivierung war ein Kernbestandteil der NS-Propaganda. Wenn Goebbels in seinen Reden vor dem „Ansturm“ aus dem Osten warnte, entzog er den Individuen gezielt ihr Menschsein und verwandelte sie in eine amorphe, bedrohliche Masse. Indem Kissler spezifisch von einer „islamischen Invasion“ spricht, verknüpft er zudem rassistische mit religiösen Feindbildern, um das Bild eines unvereinbaren Kulturkrieges zu zeichnen.
Wer zivile Menschen als militärische Angreifer definiert, legitimiert im nächsten Schritt jede Form der Gewalt und Entrechtung zu deren Abwehr.
Ein zentraler ideologischer Baustein des Kommentars zeigt sich in Kisslers Angriff auf den spanischen Ministerpräsidenten, den er als „Internationalisten“ bezeichnet, der die Unterschiede zwischen Inländern und Ausländern entwerten wolle. Dieser Begriff fungiert als klassische „Dog Whistle“ - als Codewort, das für das eingeweihte Publikum. In der modernen rechtspopulistischen Rhetorik schließt „Internationalist“ nahtlos an den Begriff des „Globalisten“ an.
Beide Begriffe haben ihren Ursprung im antisemitischen Stereotyp des „vaterlandslosen“ oder „wurzellosen Kosmopoliten“. Der Antisemitismus dichtete Juden über Jahrhunderte eine Unfähigkeit zur nationalen Integration an; sie wurden als transnationale, geheime Elite beschrieben, die im Verborgenen die Fäden ziehe, um Staaten zu schwächen. Indem Kissler behauptet, ein „internationalistischer Geist“ gefährde die nationale Sicherheit und eine Elite folge einem „zynischen Kalkül“, bedient er exakt diesen Sündenbock-Mechanismus. Es ist die Erzählung einer bürgerfernen, abgehobenen Kaste, die das eigene Volk verrät, indem sie mit dem äußeren Feind paktiert.
Diese Eliten-Erzählung stützt ein weiteres Narrativ: das der „Dolchstoßlegende“. Die Ursache für die Krise an den Außengrenzen wird von Kissler in das Innere verlagert. Er spricht von einer „suizidalen Rechtslage“, verurteilt die Rechtsprechung europäischer Gerichte und behauptet, der Kontinent fessele sich selbst.
Nicht der äußere Druck allein ist demnach die Gefahr, sondern die moralische und juristische „Zersetzung“ im Inneren. Goebbels und die Nationalsozialisten nutzten exakt diese Argumentation, um die Weimarer Republik, den Parlamentarismus und die Justiz als „schwach“, „volksfern“ und letztlich lebensunfähig darzustellen. Bei Kissler wird die rechtsstaatliche Einzelfallprüfung im Asylrecht zu einem „suizidalen“ Akt umgedeutet . Damit wird suggeriert, dass die Einhaltung von rechtsstaatlichen Verfahren den kollektiven Selbstmord der eigenen Kultur herbeiführt.
Um den Kreis der Propaganda zu schließen, erzeugt Kissler eine zeitliche und existenzielle Dringlichkeit. Er behauptet, es sei „wenige Sekunden vor 12 vor dem großen migrationspolitischen Knall“. Sollte Europa nicht sofort gegensteuern, sei es „vorbei mit Europa und mit Abendland“.
Diese Finalität („Es ist vorbei“)soll den Rezipienten aufwiegeln. Es wird ein psychologischer Ausnahmezustand erzeugt, in dem rechtliche Bedenken als Schwäche erscheinen. Wenn der Untergang unmittelbar bevorsteht, wird jede extreme Gegenmaßnahme alternativlos. Kisslers finale Forderung, dass Europa sich „als Festung begreift und zur Festung wird“ und das bestehende Asylrecht überwinden muss, spiegelt die Dynamik von Goebbels’ Frage nach dem „totalen Krieg“ wider: Weil die Bedrohung absolut ist, müssen auch die eigenen Maßnahmen absolut, unbarmherzig und frei von rechtsstaatlichen Fesseln sein.
Alexander Kisslers Kommentar ist alles andere als ein Beitrag zu einer sachlichen Debatte. Er ist ein Lehrstück moderner, rechtsextremer Agitation, die sich präzise der psychologischen und rhetorischen Werkzeuge historischer Totalitarismen bedient. Durch die Entmenschlichung von Geflüchteten mittels kriegerischer Begriffe, das Heraufbeschwören einer apokalyptischen Endzeit und das Aktivieren von Chiffren wie dem „Internationalisten“ bereitet der Kommentar den sprachlichen Nährboden für die Entwertung von Rechten. Die Parallele zu Goebbels liegt nicht in einer offenen Rekonstruktion des Nationalsozialismus; sie liegt in der manipulativen Mechanik einer Sprache, die systematisch Angst erzeugt, um den Verzicht auf Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit als Rettung zu verkaufen.
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Seit dem Anschlag auf den CSD wird Burhand Kesici vermehrt zitiert, um ihm - unter Verweis auf ein Interview - eine gewisse Mitverantwortung zuzuschreiben.
Kesici hatte sich kritisch zu einer Plakatkampagne geäußert, die Homosexualität als Teil einer „islamischen Normalität“ darstellte. Seine religiöse Einordnung, die im Sinne der klassischen islamischen Normenlehre von einer „Abnormalität“ sprach und die Kampagne als unzulässige Falschdarstellung religiöser Gebote rügte, wird in der aktuellen Debatte als „geistige Brandstiftung“ deklariert.
Hier wird suggeriert, dass die bloße Artikulation von Glaubenssätzen Gewaltakte nicht nur begünstige, sondern diese auch rhetorisch flankiere.
Dabei ist eine Mitverantwortung viel eher aufseiten jener Akteure zu verorten, die derartige Kampagnen initiieren und steuern. Sie sind es, die die queere Szene ganz gezielt als politische Gegenbewegung zum „konservativen Islam“ inszenieren, instrumentalisieren und in Stellung bringen. Dadurch wurde die Wahrnehmung der queeren Szene verändert - weg von einer Gruppe, die gesellschaftliche Toleranz und rechtliche Gleichberechtigung anstrebt, hin zu einer aktivistischen Speerspitze, die in eine islamfeindliche Agenda eingebunden ist.
Dieser Mechanismus folgt einem bekannten Muster: Bereits in der Vergangenheit gelang es, große Teile der feministischen Bewegung erfolgreich in eine säkulare, antiislamische Front einzubinden.
In der Gesamtbetrachtung ist diese strategische Instrumentalisierung und die daraus resultierende Wahrnehmung ein weitaus stärkerer Katalysator für Feindseligkeiten als die bloße, erwartbare Artikulation religiöser Standpunkte durch Repräsentanten der Religionsgemeinschaft. Der Anschlag könnte als die tragische Eskalation einer selbsterfüllenden Prophezeiung verstanden werden - als Ergebnis einer permanenten Kultivierung von politischen Frontstellungen.
@bridget_ist@ahmtamim9 Ist die queere Szene gegen islamische Werte ? Offensichtlich ja . Es wird offensichtlich aufgehetzt um unsere Übrzeugungen zu verändern . Das werden wir niemals zulassen
@ahmtamim9 Standardperspektiven des Islam werden als kriminell und verfassungsfeindlich betrachtet und somit das Leben und die Werte der Muslime als etwas was man bekämpfen muss erachtet
@ahmtamim9@MC97T Nius war mir schon immer absolut suspekt . Es ist mir nicht klar wie jemand solch einen Unfug glauben kann der von dieser sog. Berichterstattung verbreitet wird . Eine reine Beleidigung für das Wort Berichterstattung!
In diesen Tagen sind Standhaftigkeit und Integrität gefragt. Versuchen, unter dem Eindruck des jüngsten Anschlags massiven Druck auf die islamische Gemeinschaft auszuüben oder religiöse Inhalte fremden Maßstäben zu unterwerfen, erteilen wir eine klare Absage.
Wir entscheiden souverän und unabhängig, wie wir unsere Haltung zum Ausdruck bringen. Wer sich auf das Diktat vorgefertigter Textbausteine einlässt, die von islamfeindlichen Kräften eingefordert werden, gibt die eigene politische Autonomie auf. Ein solches Einknicken wehrt den Generalverdacht nicht ab; er legitimiert ihn und schwächt die Position der gesamten Community.
#b2507 #CSD
Denkanstoß: Im Islam gelten Eigentumsdelikte als besonders schwerwiegend. Für Wegelagerei und Raub kann in schweren Fällen die Todesstrafe verhängt werden. Diebe und Räuber sind in islamischen Gesellschaften sozial geächtet. Diese enorme Ächtung führte jedoch praktisch niemals dazu, dass sich jemand dazu berufen sah, eigenmächtig Diebe zu bestrafen.
Selbst im Falle von Selbstjustiz käme niemand auf die Idee, zur Prävention Diebstahl und Raub zu normalisieren. Ein solcher Ansatz entbehrt jeder Logik.
@ahmtamim9 Sie reden groß von Vielfalt . Wieso werden dann nicht die verschiedenen Akteure der Muslimischen Community gerufen sondern immer die selben Staatslakaein ?!
@hoffmann_suhaib Ich bin echt etwas schockiert das es doch ziemlich durchdachte Angriffe sind , auch wenn es natürlich Lichtjahre entfernt ist vom Islam und eine vollständige Irreleitung ist .