Trump hat mit dem festgefahrenen Krieg gegen den Iran für sich selbst ein Problem produziert und versucht es jetzt auf einen vermeintlich Schwachen zu schieben - die angegriffene Ukraine. Zeigt seinen Charakter. Wie auch den Charakter derjenigen bei uns, die der Sache zujubeln.
I agree with LT GEN Kellogg. Ukraine should destroy Russia’s diesel production infrastructure. Totally destroy it. Our President should complain to Putin about Russia bombing Ukrainian cities… not complain to Ukraine who is the victim and who is defending itself.
Der US-Sondergesandte (und bisher stets hochloyale Trump-Verteidiger) Keith Kellogg spricht Klartext.
Und empfiehlt Kiew das Gegenteil dessen, was Trump fordert.
„Wir standen unter Schock.
Wir saßen da wie Idioten und hörten Witkoff und Kushner zu“:
An den gestrigen Verhandlungen in den USA war nicht nur die ukrainische Delegation beteiligt, sondern auch eine europäische.
Als die Amerikaner sagten, Trump sei bereit, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben, konnten die Ukrainer und Europäer kaum glauben, was sie da hörten.
Nach den Gesprächen sagte ein Beamter:
„Und doch war er es, der alle in den Krieg im Iran hineingezogen hat – einen Krieg ohne Ausweg – und der uns verrät …
Nur um sich wenige Wochen vor den Wahlen eine vorübergehende, trügerische Atempause zu verschaffen.“
@front_ukrainian
Frau Weidel liegt falsch.
Der Trump-Deal mit Putin ist keine Realpolitik, sondern eine Karikatur derselben, nicht zuletzt auf Kosten US-amerikanischer Sicherheitsinteressen und des globalen Ansehens der USA. Denn Washington hat Moskau bereits im Austausch für bloße Absichtserklärungen sehr konkrete Sanktionserleichterungen gewährt. Ob Russland die versprochenen Dieselmengen innerhalb der angekündigten Fristen überhaupt bereitstellen kann, ist höchst zweifelhaft. Auch der tatsächliche wirtschaftliche Nutzen bleibt ungewiss.
Echte deutsche und europäische Patrioten würden keinen toxischen Pseudo-Deal mit Putin fordern, sondern die Erkundung und wirtschaftlich tragfähige Erschließung heimischer Schiefergasvorkommen vorantreiben. Das wäre ein wertvoller Beitrag zu tatsächlicher energiepolitischer Souveränität Europas.
Europäische Interessen statt Temu-Patrioten!
Für Jemand der in VWL promoviert hat kann sie erstaunlich schlecht rechnen: 300.000 t russischer Diesel decken den US-Bedarf für ca. 14h (≈3,7–4 Mio. Barrel/Tag). Menge marktwirtschaftlich komplett unbedeutend. Märkte haben gestern auf Trump´s Ankündigung noch nicht mal gezuckt.
@RolandTichy Trump bricht damit die amerikanischen Gesetze (eigene Sanktionen, Graham act, letzteres von ihm erst kürzlich in Kraft gesezt).
Die EU verspottet ihn nicht, die Bundesregierung hält sich extrem zurück.
Sie wissen das, Herr Tichy.
@MagnetStefan Ich denke (und hoffe auch) das wird richtig nach hinten losgehen für Trump. Den Vergewaltigten fällt man nicht in den Rücken und den Angreifer belohnt man nicht.