@saki_statements Norwegen bezieht den Großteil seines Stromes aus Wasserkraft - ja. Norwegen nutzt aber auch deutschen Strom aus Solar und Wind, um Wasser wieder in die Staubecken zu pumpen. Im Gegenzug bekommt D Strom aus Wasserkraft. Nennt sich europäischer Strommarkt. Ausbau war wohl geplant.
Manchmal sitze ich am Fenster und sehe zu, wie in den Wohnungen gegenüber das Licht angeht. Hinter jedem Fenster verbirgt sich ein Leben, über das ich fast nichts weiß. Jemand kocht, jemand wartet, jemand ist vielleicht gerade zum ersten Mal gern allein. Ich mag den Gedanken, dass Menschen auf eine Weise glücklich werden können, die ich für mich selbst nie gewählt hätte.
Vielleicht beginnt die Freiheit genau da: bei der Zärtlichkeit für ein Leben, das nicht das eigene ist. Niemand muss meine Träume teilen, meine Bücher mögen oder genauso lieben wie ich, um die gleichen Rechte zu verdienen.
Und manchmal frage ich mich, hinter welchem dieser Fenster jemand friert. Wer den Brief auf dem Küchentisch nicht öffnen möchte. Wer gern noch einmal etwas lernen würde, aber nicht weiß, wovon, wann und mit welcher Kraft. Manchmal kann ich die vielen Möglichkeiten des Lebens nur schwer feiern und muss daran denken, wie wenige davon manchen Menschen offenstehen.
Ich wünsche mir, dass wir einander einen Boden bereiten, auf dem sich auch ein unsicherer Schritt wagen lässt. Dass jemand gehen kann, wenn eine Liebe zu Ende ist. Dass ein Kind ein Instrument entdecken darf, auch wenn das Geld zu Hause knapp wird. Dass ein neuer Anfang nicht daran scheitert, dass am Ersten die Miete fällig ist.
Dann merke ich, wie leicht mir Großzügigkeit fällt, solange ich mir sympathische Fremde vorstelle. Schwieriger wird es bei denen, deren Worte mich aufbringen und deren Welt mir eng erscheint. Auch für sie muss gelten, was ich mir wünsche. Daran möchte ich mich erinnern, gerade wenn es mir nicht gelingt.
Wenn nach und nach die Lichter gegenüber ausgehen, denke ich manchmal: Wie schön wäre es, wenn hinter all diesen Fenstern jeder einigermaßen ruhig schlafen könnte. Und morgen mit dem Gefühl aufwachen, dass noch etwas offensteht. Eine Tür, eine Möglichkeit, ein kleines Stück #Zukunft – für jeden.
@hope_neverLost1 Oh je - hoffe, dass sich schnell eine Besserung einstellt. Lucy ist gut versorgt, so dass Du Dich jetzt ganz auf Deine Genesung konzentrieren kannst. Schlafen und Ausruhen sind dafür sehr förderlich. In diesem Sinne wünsche ich einen erholsamen Schlaf und alles Liebe und Gute!
@Storch_i Fassen wir die Kommentare zusammen: die AFD ist technologieoffen, heißt nicht gegen E-Autos, sondern nur, dass die E-Autos nicht mehr gefördert werden sollen. Auslöser war die Streichung einer "Förderung" von BMW. 🤷🏻♀️
@S0Z1ALPAEDAG0G3@AnnLei1@tonline Wahrscheinlich könnten die auch einen Höherwertigen einfach bestellen - müsste aber die genauen Richtlinien dafür erst nachlesen - wäre dann aber ihren Wählern nicht richtig vermittelbar, wenn sie dann mehr ausgeben wie bisher. Andere Angebote soll es im Übrigen gar nicht geben.
@S0Z1ALPAEDAG0G3@AnnLei1@tonline Darum geht es ja nicht. Der Autohersteller macht ein günstigeres Angebot, wenn er sich dadurch einen positiven Werbeeffekt verspricht. Ist hier nicht mehr der Fall, also Rücknahme des Angebots.
Das Präsidium bekommt eh Sonderkonditionen, aber jetzt eben nicht mehr darüber hinaus.
@S0Z1ALPAEDAG0G3@AnnLei1@tonline Geht nicht um ein normales Leasing-Fahrzeug. Das könnten die immer noch ordern.
Es geht um ein Leasing-Angebot mit Sonder-Konditionen, z.B. ein hochwertigeres Modell zu einem geringeren Preis. Das macht man, wenn man sich positive Werbung davon verspricht.
Vielleicht ist Katherina Reiche gar nicht das eigentliche Problem.
Je länger ich mich mit ihrer Wirtschaftspolitik beschäftige, desto mehr komme ich zu dem Punkt, dass sie möglicherweise nur besonders deutlich zeigt, was grundsätzlich mit der Wirtschaftspolitik der CDU unter Friedrich Merz nicht stimmt.
Sie versucht, die Probleme des Jahres 2026 mit einer wirtschaftspolitischen Grundlogik zu lösen, die aus einer anderen Zeit stammt.
Steuern runter, Bürokratie runter, Arbeitskosten begrenzen, Arbeitszeiten flexibilisieren, Energie günstiger machen und möglichst viel dem Markt überlassen. Der Staat schafft die Rahmenbedingungen, private Unternehmen investieren und der Wettbewerb sorgt anschließend dafür, dass Kapital und Produktion dort landen, wo sie am effizientesten eingesetzt werden.
Das ist keine absurde Wirtschaftspolitik. In der globalisierten Welt der 1990er konnte diese Vorstellung ziemlich gut funktionieren.
Nur leben wir nicht mehr in den 1990ern.
China baut seit Jahren strategisch komplette industrielle Wertschöpfungsketten auf. Von Rohstoffen über Batterien und Solar bis zur Elektromobilität geht es längst nicht mehr nur um Unternehmen, die miteinander konkurrieren.
Die USA haben ebenfalls verstanden, dass Halbleiter, Energie, KI, Batterien, Rohstoffe und Verteidigung nicht einfach irgendwelche Märkte sind.
Industriepolitik ist wieder Geopolitik geworden.
Und Deutschland?
Wir diskutieren darüber, ob Arbeitnehmer länger arbeiten müssen, Unternehmenssteuern niedriger sein sollten und welche Regulierung noch abgeschafft werden kann.
Natürlich brauchen wir weniger unnötige Bürokratie. Natürlich müssen Investitionen rentabel sein. Natürlich brauchen Unternehmen wettbewerbsfähige Energiepreise.
Aber das ist noch keine Industriestrategie.
Eine Industriestrategie beantwortet die Frage, welche Fähigkeiten Deutschland in zehn oder zwanzig Jahren noch selbst besitzen muss. Welche Batterien wir bauen wollen, welche Halbleiter, welche Leistungselektronik, welche Speicher, welche Netztechnik, welche KI-Infrastruktur und welche Produktionsketten wir aus Gründen wirtschaftlicher und strategischer Souveränität nicht vollständig anderen überlassen dürfen.
Genau deshalb halte ich inzwischen auch Reiches Energiepolitik für symptomatisch.
Netze, gesicherte Leistung, Kapazitätsmärkte und niedrigere Systemkosten sind notwendig. Aber ein hervorragend funktionierendes Stromnetz hilft dem Industriestandort nur begrenzt, wenn ein immer größerer Teil der Technik darin aus China kommt.
Das Problem der Merz-CDU könnte deshalb tiefer liegen als einzelne falsche Entscheidungen.
Sie erkennt viele Probleme des Jahres 2026, beantwortet sie aber erstaunlich häufig mit den Rezepten einer Globalisierungsordnung, die nicht mehr existiert.
Damals konnte man sagen: Wir schaffen die besten Rahmenbedingungen und der Markt wird entscheiden, wo produziert wird.
Heute entscheiden Staaten längst mit.
Und wenn Deutschland weiterhin glaubt, Industriepolitik bestehe hauptsächlich darin, dem Markt bessere Bedingungen zu geben, entscheiden am Ende womöglich andere Staaten darüber, welche Industrie bei uns übrig bleibt.
Man kann die Wirtschaft des Jahres 2026 nicht mit dem Weltbild der 1990er durch die nächsten zwanzig Jahre führen.
@AlexvB___ Reicht Dir das, lieber @AlexvB___
Ich komme gebürtig aus Sachsen-Anhalt. Da kuscheln einige CDU-ler mit der AFD. Von SPD und Grünen habe ich das bisher so nicht mitbekommen. Schon vor der Wahl gab es Gerüchte zu CDU-Leuten. Hatte zwar gehofft, die stimmen nicht. Nun ja... 🙄
Es wird täglich deutlicher, einige CDUler sind voll auf dem Kurs, bevor ich mich von den Fleischtöpfen vertreiben lasse, werde ich lieber Kellner bei der
#AfD.
Auch wenn es langfristig den Untergang der #CDU bedeutet.
Deswegen: Die neue Mitte ist grün - und nichts anderes!☺️💚
@Strien9@AllesinDbeklopp@Xjule8967ul Das sind natürlich Gegenargumente. Fand den Ansatz trotzdem interessant. Bin selbst Vermieter - allerdings in einem Bundesland mit Bevölkerungsschwund. Da bist Du froh, wenn Du überhaupt Mieter findest und sich die Investition nach einer halbwegs vernünftigen Zeit rentiert.
@Strien9@AllesinDbeklopp@Xjule8967ul Bei jemand anderem gelesen: ... und zusätzlich die Gewinnausschüttung auf 4% begrenzen und der Rest des Gewinns ist verpflichtend in Sanierung und Neubau zu investieren. Angeblich gab es so ein Gesetz auch schon mal in Deutschland bzw. einem Bundesland.
Gern noch mal in einfachen Worten für Union und FDP: Wenn man fünf Jahre lang so tut, als habe die AfD im Grunde Recht (“Migration=größtes Problem”, “Grüne=sozialistische Deutschlandhasser”), dann hilft man damit der AfD und schadet sich selbst. Es ist wirklich nicht schwer.