Welchen Beitrag können die Künste heute im gesell. Wandel leisten? Diese dringliche Frage wollen wir mit euch auf unserer Tagung „Verschwörung, Fake und Gewissheiten“ diskutieren. Sie ist für alle Interessierten offen, also SAVE THE DATE 👉🏻28.-30.10.22, an der @UZH_ch 😏🙌🏻
Welche Formen der Wirksamkeit entwerfen das Brechtsche und Artaudsche Modell im politischen Sinne? Sie plädiert für eine nicht binäre, sondern komplementäre Lesart.
„Affekt erscheint im Riss zw Wahrnehmung, die uns verlegen macht, und der Handlung, vor der wir zögern.“
Als letzte Panelsprecherin spricht Dorota Sajewska zu „Affektive Szenen oder die politische Kraft von Ambivalenz“.
Sie möchte sich mit folgenden Gewissheiten der Theaterwissenschaft auseinandersetzen. 1) Politisches Theater sei wirksam oder 2) Theater sei Kunst.
Brecht sprach sich in seinen #Lehrstücken gegen Affektive Inszenierungen aus, wegen des affektiven Potentials des Publikums. Es steht starken Kontrast zum #TheaterderGrausamkeit#AntoninArtaud. Artaud war von der affektiven Kraft/ Potential theatraler Szenen überzeugt.
4) hier kommt Josef Früchtl nun auf die Affekttheorie #Deleuze und #Guattari zu sprechen. Nach ihnen sind Kunstwerke „Empfindungsblöcken“, sie lassen sich nicht auf einen Begriff bringen, auflösen. #komposition
3) Die philosophische Affekttheorie #Spinozas ist von Relevanz hinsichtlich der Transformation und Kompensation der Affekte.
„Es gibt keine Angst ohne Hoffnung und keine Hoffnung ohne Angst.“
„Wer wird gehört und wer ist und wird fähig mit der bestehenden politischen Ordnung zu sprechen?“ Welche Gefühle sind und werden ausgeschlossen? Wie werden Menschen affektiv entmutigt? Was sind die Potentiale und auch Spaltungen der Affekte.
Die Arbeit „Omnipresence“- Lighting des Schwarzen Künstlers #jacecleyton von 2018. die omnipräsente Straßenbeleuchtung beleuchtet affektive Mechanismen der Macht, in diesem Falle der Polizeimacht.