Weltspatzentag: BI Jahnsportpark und @NaturfreundeB legen Dienstaufsichtsbeschwerde gegen UNB @BA_Pankow ein und fordern Baustopp
https://t.co/nbwAbFIPfa
@jahnsportpark@spdberlin Das hat allein die uNB zu verantworten, die Ausgleichsmaßnahmen abgewiesen hat. Obgleich sämtliche gerodeten Schutzgehölze als Ruhestätten vor Gericht angegeben wurden. Die uNB muss eigenständig prüfen, sie entscheidet, nicht die Gutachter des Bauherren.
@ist_unterwegs@BA_Pankow vor Allem, nachdem bereits wegen Nichteinschreiten der uNB in zwei Gerichtsverfahren Baustopps kassiert wurden. Im B-Plan war von Anfang an klar, dass der Jahnsportpark ein Hotspot der Biodiversität ist. Man kann nur nicht laufend vor Gericht gehen.
Den Haus- und Feldsperlingskolonien im Jahnsportpark wurde mit den Rodungen am 28.02. die Lebensgrundlage entzogen. Brutplätze ohne Schutz und Nahrung sind sinnlos. Die uNB hatte alle Schreiben wegen Nachpflanzungen abgewiesen. @BA_Pankow
@Lexi_4711@BA_Pankow Die uNB ist zuständig für die Einhaltung der artenschutzrechtlichen Auflagen. Sie hat Nachpflanzungen nicht für nötig erachtet. Der gesamte ursprüngliche AFB wurde abgeändert mit Genehmigung der uNB; es seien alles nur "unbedeutende Teilhabitate".
Als sein Baum gefällt wurde, fiel jemandem auf, dass dieser Specht plötzlich sein Zuhause verloren hatte. Also hat man ein Stück Baumstamm an einen Pfosten befestigt – einfach damit er sein Nest weiter nutzen kann.
@Lexi_4711 Ja und es kein Hexenwerk, diese Arten zu schützen. Gebäudebrüter können nicht in Naturschutzgebiete. Sie sind als Kulturfolger auf menschliche Behausungen und Städte angewiesen und sie sind es, die uns letztlich die Natur an die Haustür bringen.
https://t.co/2YqBEn4nua
Die Arbeit hat sich gelohnt: Erneut ein Urteil des VG, dass die Geltung der artenschutzrechtlichen Belange im Innenbereich stützt.
https://t.co/1rMuuxyTFp
Auch hier gilt, europarechtlich geschützte Vögel und Fledermäuse sind rechtzeitig mitzuplanen; Vermeidungs- und Ausgleichsmaßnahmen umzusetzen. Insbesondere Gebäudebrüter sind von den flächigen Umgestaltungen stadtweit bedroht.
Ich staune ein bisschen, dass dem Umbau der Torstraße einschließlich der massiven Eingriffe in Stadtnatur in Form von Fällungen und Rodung offenkundig kein Artenschutzgutachten vorangestellt wurde. Träger ist immerhin die öffentliche Hand mit der Vorbildfunktion.
Hab heute auf Bitte eine dichtbewachsene "Brache" angesehen, wo Kahlschlag ist. Gebaut wird aber erstmal nicht. Dort sind regelmäßig Vögel. Ein Igel wurde dokumentiert. Die UNB möchte Nachweise für geschützte Arten- Anwohner sind i.d.R. überfordert. Hoffe, die UNB wird tätig.
@Lexi_4711 Der wurde dokumentiert, nicht heute Nachmittag. Das steht schon Jahre leer. Aber eben wie so oft, kompletter Kahlschlag und der letzte wildere Rückzugsort in der Umgebung, auch für Zugvögel.
Hab heute auf Bitte eine dichtbewachsene "Brache" angesehen, wo Kahlschlag ist. Gebaut wird aber erstmal nicht. Dort sind regelmäßig Vögel. Ein Igel wurde dokumentiert. Die UNB möchte Nachweise für geschützte Arten- Anwohner sind i.d.R. überfordert. Hoffe, die UNB wird tätig.
"Mit der Bekämpfung der Rattenplage kommt Berlin nicht wirklich voran." -
Das flächige Ausbringen von Giftgetreide, ungesichert in den Grünanlagen - vorzugsweise am Müll - rottet systematisch die Spatzen aus. Das ist ein grausamer Tod. Die Ratten bleiben - auch laut Wissenschaft.
Berlin wieder mal planlos.
Und in der Zwischenzeit werden dann eben einfach körnerfressende Singvögel und andere durch rechtswidrige Ausbringung von Gift getötet.
Da fehlen die Worte.
https://t.co/PJ2ffsnjZc
Die Manfred von Richthofen Straße wird umgebaut- finanziert aus Geldern für nachhaltige Entwicklung. Dennoch ging der Artenschutz in der Planung unter, die imposante 300qm Spatzenhecke soll weg. Habe ein Gegengutachten erstellt, am Dienstag ist ein Treffen mit Grün Berlin.