Die Deutschen fanden in den Filmen von Peter Nestler „etwas Ärgerliches, Ruhestörendes“, weshalb er 1966 auswanderte. Heute wird das Museum Ludwig angefeindet, weil es das tut, was seine Aufgabe ist: an vertraut scheinende Werke neu aufgeworfene Fragen zu stellen.
In den 80ern kostete eine Arbeit gerade mal 800 DM, es gab gefühlt drei Kunden, die Galerien waren froh, dass sich überhaupt jemand dafür interessierte. Über die Faszination für einen Künstler, dem nichts heilig war #MartinKippenberger#Bundeskunsthalle https://t.co/czoM05egx6
Von den abstrakten Köpfen Alexej Jawlenskys tauchen gefühlt eigentlich zu viele auf dem Kunstmarkt auf. Sabine Spindler über die Gründe, warum Sammler trotzdem immer wieder auf ihn bieten. #KarlundFaber#AlexejJawlensky#KlassischeModerne
Messen lassen wird sich das Institut am ursprünglichen Gedanken, eine Neugründung dürfe nicht dazu führen, dass den Museen ihre Etats gekürzt werden, um das Institut zu finanzieren. #Fotozentrum#Künstlernachlässe#Fotoerbe
Diese Messe ist eigentlich immer schön. Aber Angucken reicht auf Dauer nicht zum Überleben der Sparten Antiquitäten und Alte Kunst, der sie ihre Entstehung verdankt. #Antiquitäten#cofa2019#Kunstmesse
Was den Bieter aus dem Mittleren Osten offenbar nicht störte: dass der späte Bronzeguss von Boccioni mit Genehmigung der Erben von einer Bronze aus dem Jahr 1951 genommen wurde (sog. Surmoulage-Technik) - beobachtete meine Kollegin #Werkvermehrung
Der Vergleich mit der Abb. des Originals zeigt, dass die Fälschung doch nicht so gut ist. Richters Gemälde, das er mit einem Rakel schuf statt mit dem Pinsel, müsste von der Oberflächenbeschaffenheit auch anders aussehen als das mit dem Pinsel nachgemalte.
Zum Kooperationsprojekt "Fotografie in der Weimarer Republik" im LVR Landesmuseum Bonn: Ohne die Bildarchive hätten die Kuratoren die Ära in all ihren Facetten nicht darstellen können. #Fotosammlungen#Bildarchive#Fotozentrum https://t.co/Bn91hAZ9dp
Die Idee eines nationalen Fotozentrums ist alt, aber überfällig. Föderalistische Strukturen dürfen nicht im Weg stehen. Gleichzeitig dürfen existierende Fotosammlungen in Museen und Bildarchiven nicht geschwächt werden. Sie müssten im Idealfall davon profitieren.
Eine Auktion hat auch viel von einem Glücksspiel. Pech für jene Künstler, die ein Opfer der niedrigen Taxen wurden #CorporateCollection#LeipzigerSchule#VanHam https://t.co/4218Ki1efy
Diese Konzentration auf eine pure Malerei ist rein von der Menge her gesehen im ersten Moment sicher auch gewöhnungsbedürftig. Aber wo, wenn nicht in einem Museum, kann so eine Übersicht gewonnen, kann verglichen und gewogen werden?
Das wäre auch ein Ding, wenn die Weitsicht eines Kunsthändlers zum Kriterium für eine Restitutionsempfehlung geworden wäre. Nur so gelang es Max Stern, zu überleben, auch beruflich.
Eine Ausstellung, die unbedingt auch in Hamburg, Köln oder München gezeigt werden sollte. Der Aha-Effekt wäre im Westen noch größer als im Osten, findet meine Kollegin Susanne Schreiber
Vademecum für den Urlaub: Vom Alltagsgeschäft Abstand gewinnen, um das große Ganze in den Blick zu nehmen. Thomas Girst und seine Gedanken über das Thema Zeit
Wie steht es um den Nachschub qualitätvoller Antiquitäten? Antwort Walter Senger: Suchen, suchen, suchen. Wir können nicht nachbestellen wie der Auto- oder Schuhhandel.
Wer hätte das gedacht? Düsseldorf hat rund 2.000 Obdachlose. Etwa 1.700 nächtigen in Notunterkünften und Notwohnungen. Ca. 300 Menschen leben ständig auf der Straße.