„Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn [...] wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“
Karl Popper - Die offene Gesellschaft und ihre Feinde
#Berlin
Grandios - leider nicht zum Lachen, weil die Aneinanderreihung der herrschenden Blödheiten schmerzen bereitet.
Doch die Mehrheit der Bevölkerung versteht es nicht, will es nicht hören, ist naiv, glaubt jeden Dreck, versinkt in Toleranzduselei, ist hörig, glaubt den Mainstreammedien alles, schluckt, ist Hirngewaschen und schläft weiter!
Ich bin Teil der Generation, die mit Endzeit-Szenarien groß geworden ist. In den 80ern lag ich nachts wach, überzeugt, dass ein Atomkrieg oder das Ozonloch uns alle vernichtet. In den 90ern war ich sicher, dass das Waldsterben uns die Luft raubt. Dann kamen BSE, Vogelgrippe, AIDS, 9/11 – jede Krise fühlte sich an wie „Game Over“.
Aber hey, ich hab’s überlebt, und die Welt dreht sich weiter. Was ich gelernt habe? Angst ist das genialste Marketing-Tool! Es treibt das älteste Geschäft der Welt an: Produkte gegen die neueste Bedrohung gehen weg wie warme Semmel.
Warum funktioniert das so gut? Weil Angst ein Urinstinkt ist, der uns seit Urzeiten am Leben hält. Sie entsteht im limbischen System, vor allem in der Amygdala, die wie ein Alarmsystem funktioniert: Bedrohung erkannt? Adrenalin und Cortisol fluten den Körper, der Puls steigt, wir sind bereit zu kämpfen oder zu fliehen. Das war super, als wir vor Säbelzahntigern wegrennen mussten. Heute? Reagiert die Amygdala genauso auf Schlagzeilen wie „Weltuntergang durch Klimawandel!“ oder „Neue Pandemie droht!“
Heute seh ich das entspannter. Ich denk an 2020 zurück, wie ich mit ’nem Tee in der Hand die Nachrichten hörte und dachte: „Okay, jetzt Corona, aber die Panik macht uns fertig.“ Da hab ich angefangen, die Muster zu erkennen. Bei jeder neuen Krise frage ich: „Wer verdient hier dran? Was wollen die mir andrehen?“ Klingt zynisch, aber es hilft - und ich hörte niemals auf, kritisch zu hinterfragen.
Anstatt Nachrichten zu hören, gehe ich heute in den Wald oder in die Natur, höre Musik oder quatsch mit Freunden über alles, nur nicht die nächste „Katastrophe“ - plötzlich schrumpft der Weltuntergang auf Puppentheatergröße.
Bleib cool, die Welt dreht sich auch morgen weiter. Lach über die nächste Panikschlagzeile und dreh die Musik auf, wenn’s zu wild wird – tanzen im Regen ist besser als Jammern. Humor und gute Laune sind deine Geheimwaffen gegen die Angst-Maschine!
#Freiheit