Das war's vom Fußball. Und jetzt zurück zu den unwichtigen Dingen: Kleiner Rant über die USA, Optimismus, paar Millionen Tote & den beeindruckenden Niedergang Europas...
künftig soll der Verfassungsschutz nicht nur in Ihren PC einbrechen dürfen, sondern dort bewußt Inhalte manipulieren und neue einfügen - um Ihnen dann "V erbrechen" nachgewiesen zu haben. Trennung zwischen Polizei und Verfassungsschutz wird aufgehoben zu Gunsten einer echten "Geheimpolizei", die Beweismittel beliebig manipuliert. Das neueste Vorhaben der Koalition. Wie nennt man das? https://t.co/GIRewGXVzW
Natürlich denkt jeder auf den ersten Blick: Die haben nicht mehr alle Tassen im Schrank! Und die wahre Rechtslage muß ich hier auch nicht mehr erklären, das ist schon oft genug geschehen. Ich will auf etwas anderes hinweisen:
Freilich hat das "Zentrum für Politische Schönheit" nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber diese Erklärung ist noch nicht erschöpfend, es ist gewissermaßen nicht die ganze Wahrheit. Denn es gilt Shakespeares Satz: „Though this be madness, yet there is method in ’t“ (Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode).
Die "alte Linke" dachte utopisch, sie meinte: Irgendwann, in ferner Zukunft, werden alle unsere Wünsche wahr geworden sein!
Die "neue Linke" argumentiert normativistisch (was um so interessanter ist, als es im klassischen Marxismus die Kategorie "Recht" schlechterdings nicht gibt, da für Marx das Recht nur zum "Überbau" der Produktionsverhältnisse gehört, also keinerlei eigenständige Existenz führt). Sie sagt: Alles, was wir wollen, ist jetzt schon Wirklichkeit! Freilich nicht faktisch und empirisch. Wohl aber rechtlich! Wer nicht tut, was wir wollen, handelt rechtswidrig!
Praktische Folge dessen ist, daß heutige Linksextremisten ihre Utopien, Forderungen und Herrschaftsansprüche unter Imitation der juristischen Fachsprache nach Art von Normen bzw. rechtswissenschaftlichen Gutachten formulieren.
Und es gibt ohne Zweifel hunderte, vielleicht tausende von Lesern, die auf diesen Quark hereinfallen (wie seinerzeit auf "Correctiv") und allen ernstes glauben, sie hätten von berufener Seite eine Rechtsauskunft erhalten, aus der sich ergibt, daß z.B. die @jungefreiheit kein Recht hat, Reporter irgendwo hinzuschicken, und daß physische Attacken gegen diese Reporter eine Art Notwehr seien, da diese Zeitung ja schon durch ihre reine Existenz gegen Recht, Gesetz und Verfassung verstößt...
Die AfD sollte ein Gegenangebot machen: Gespräche - öffentlich und nichtöffentlich - überall dort und gezielt zu den Themen, bei denen eine Zusammenarbeit in Frage kommt. Das könnte insbesondere folgende Themenkomplexe betreffen:
- Wiederherstellung von Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie;
- Frieden mit Russland.
Dass das BSW dafür endlich einmal seine Attitüde als letzte Verteidigungslinie gegen die AfD aufgeben müsste, ist klar.
Heute sind bei der schrecklichen Gewalttat in #Stade mehrere Mitarbeiter einer Jugendhilfeeinrichtung getötet worden. Was mich an diesem Fall besonders bewegt: Über 𝘨𝘦𝘯𝘢𝘶 diese Entwicklung haben mir viele Polizistinnen und Polizisten während meiner Recherchen zu 𝗪𝗶𝗿 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲𝘀𝗲𝘀 𝗟𝗮𝗻𝗱 berichtet. Sie sagen, dass Gewalt sich immer häufiger gegen diejenigen richtet, die den Staat im Alltag repräsentieren - also neben Polizisten auch Rettungskräfte, Lehrer, Mitarbeiter von Jugendämtern oder sozialen Einrichtungen.
Ein Hamburger Beamter erzählte mir beispielsweise, dass viele Sachbearbeiter inzwischen Angst hätten, Leistungen zu kürzen, weil dann plötzlich ganze Großfamilien vor ihnen stehen könnte. Anschließend erzählt ein weiterer Polizist von einem Fall, in dem ein Jobcenter-Mitarbeiter nach einer Leistungskürzung mehrfach pro Woche zerstochene Reifen an seinem Auto hatte. Wörtlich: „Und das war noch das Harmloseste.“ Die Botschaft sei eindeutig gewesen. (S. 225)
https://t.co/czl7h0RaTE
Augenhöhe ist natürlich schwierig bei der aktuellen Lage. Dennoch sollte man das BSW nicht zu gering schätzen. Es gibt zumindest in dessen Umfeld oder "Vorfeld" eine ganze Reihe guter Leute, mit denen eine Diskussion lohnen würde. Sinnvoller als die vorgeschlagene Diskussion zwischen Weidel und Wagenknecht über alles mögliche schienen mir allerdings Diskussionen mit gezielt ausgewählten, einschlägig profilierten Leuten zu verschiedenen Themen, bei denen eine Verständigung über die Parteigrenzen hinaus möglich, vielleicht sogar notwendig erscheint. Solche Themen wären insbesondere das der Meinungsfreiheit; Möglichkeiten der Wiedergewinnung von Rechtsstaat und Demokratie; ebenso der Ukraine-Konflikt.
„Es gibt keine Gesellschaft mehr. Was es gibt, ist eine transnationale Sicherheitselite, die damit beschäftigt ist, die Welt mit Ihren Steuergeldern unter sich (und ihresgleichen) aufzuteilen. Die Kriegstreiber in diesem Land und anderen Ländern haben ein Bündnis geschlossen, um Geld aus den USA, der EU, aus jedem NATO-Staat heraus- und zu den eigenen (Finanz-)Eliten zurückzuschleusen, indem sie es im Blut der Menschen waschen, das in den Kriegen in Afghanistan, dem Irak, Somalia, dem Jemen, Pakistan vergossen wird.“
Jüngere werden vielleicht erschrecken, und vielleicht auch Vergessliche unter den Älteren, weil die Sätze, die Julian Assange 2011 auf der Antikriegsdemonstration in London gesagt hat, Sätze sind, die er gestern gesagt haben könnte. Sie beschreiben nämlich ein Muster: das Muster westlicher Wertekriege und ihrer drei wiederkehrenden Wesensmerkmale: Die Werte, mit denen sie legitimiert werden, gibt es nämlich nicht - jedenfalls nicht bei denen, die vorgeben, sie mit vorgehaltener Waffe zu vertreten. Und: Sie - ausnahmslos Angriffs- & Profitkriege - werden von der als „Verteidigungsbündnis“ vermarkteten NATO „antizipiert“, orchestriert & exekutiert und ziehen die weitere Vermögenskonzentration in den Händen Weniger nach sich, womit sie - ausnahmslos, aber nicht ausschließlich - der Profitmehrung professioneller Kriegsprofiteure dienen.
Immer dasselbe - in zeitlichen Schleifen, auratischen Wellen, historischen Episoden. Dasselbe eine Muster, wieder und wieder: dieselben knarzenden Argumentationsschemata & Narrationsabsolutismen. Dieselben Behauptungen, Tatsachenverdrehungen, Selbstvergewisserungen.
Dazu der immer selbe Raub an der Gesellschaft und den Menschen, die sie tragen. Dieselbe soziale Verarmung, dieselbe geistige Leere und dieselbe ethische Verelendung. Und immer dasselbe Elitenbereicherungs-, „Sicherheits“-, „Feindes“- & Tötungsmuster. Wieder und wieder und wieder.
Wir, die wir alt genug sind, uns (mit Assange) an die letzte Welle westlicher Wertekriege zu erinnern, können den erinnerungslosen Jüngeren heute nur eines sagen, nämlich: dass sie sich einmal erinnern werden. Wenn sie, nachdem (in 15 Jahren) die nächste Welle westlicher Wertekriege losgebrochen sein wird, ihrerseits auf erinnerungslose Junge treffen.
Assange hatte schon damals und hat noch heute recht. Wir müssen eigene Netzwerke und Bündnisse schließen, um unsere Werte gegen den eigennützigen Zynismus der Kriegstreiber zu behaupten. In diesem Land und anderen Ländern.
Heute vor 2 Jahren war Julian Assange nach 14jähriger politischer Verfolgung & Haft endlich wieder frei.
@maxotte_says Erstaunlich, dass in diesem Interview so gut wie gar nicht von Chrupallas politischen Positionen die Rede ist. Interessieren sich Journalisten heute nicht mehr für Politik?
Die "Brandkatastrophe von Odessa im Frühjahr 2014" (NZZ)
- Damals haben Anhänger der Putschisten Regimegegner in ein Gewerkschaftshaus getrieben und dieses dann in Brand gesteckt. Menschen, die aus dem brennenden Haus fliegen wollten, wurden erschossen oder erschlagen. Über 50 Leute fanden dabei den Tod. Laut NZZ eine "Brandkatastrophe".
🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung „Iswestija“, 22. Juni 2026
💬 Nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation hat sich Berlin für die Konfrontation entschieden und den vielschichtigen Komplex der russisch-deutschen Beziehungen, der von vielen Generationen von Diplomaten mühsam aufgebaut worden war, eigeninitiativ zerstört. Die Aufrechterhaltung offizieller Kontakte zu offiziellen Vertretern Russlands ist faktisch untersagt. Die meisten Formate der Zusammenarbeit wurden entweder abgeschafft oder auf Eis gelegt.
💬 Ein solcher Ansatz wird auf allen Ebenen staatlicher Verwaltung – auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene – praktiziert. Erhalten bleiben lediglich Kanäle technischer Kommunikation zur Regelung praktischer Fragen, die mit dem Betrieb und dem Schutz diplomatischer Vertretungen, der konsularischen Betreuung von Bürgern usw. zusammenhängen. Das Auswärtige Amt besuchen wir hauptsächlich anlässlich gegenseitiger Demarchen. Das ist die Realität, und sie erfreut uns nicht.
💬 Selbstverständlich gibt es auch hier Ausnahmen, die von Politikern, die bereit sind, normale Beziehungen zu uns aufrechtzuerhalten, große Zivilcourage verlangen. Das wissen wir zu schätzen. Unsere Türen bleiben nach wie vor offen für diejenigen, die an einer Annäherung und einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert sind.
🔗 Quelle: https://t.co/xktsxi7W1W
@RusBotschaft
#Russland #Deutschland
Man darf aber auch den staatlichen Terrorismus nicht außer Acht lassen, der mitunter als "false flag" eingesetzt wurde, um politische Gegner zu diskreditieren (und das konnten früher durchaus auch Linke sein). Eindeutig nachgewiesen in Italien bezüglich "Gladio", insbesondere im Fall des Bologna-Anschlags.
Was unsere Kinder durchmachen müssen, können sich die meisten Menschen gar nicht vorstellen: Die Gewalt, das Mobbing, die blanke Verachtung, denen sie als immer kleinere Minderheit gegenüber Kindern moslemischer Einwanderern ausgesetzt sind: Dem Tagesspiegel völlig egal: Er framt es als Konflikt zwischen Oscar und Paul. Unerträglich.