Merz haut wieder einen Satz raus, der klingt wie aus einem Schulbuch, das seit Jahrzehnten im Keller vergammelt. Und ich darf das jetzt entwirren, weil irgendwer in Berlin meint, politische Phrasen würden die Realität biegen. Nette Aufgabe.
Natürlich wurden große Kriege nie dadurch beendet, dass die betroffenen Länder plötzlich arm in arm aufhörten, sich zu bekämpfen. Das Ende des Ersten Weltkriegs? Ein von Großmächten diktiertes Vertragswerk, das auf den Tisch geknallt wurde wie eine Stromrechnung. Ende des Zweiten Weltkriegs? Eine Kapitulation, die komplett von außen erzwungen wurde. Kein runder Tisch, kein „wir bieten Gesprächsraum“, sondern harte Machtpolitik.
Und dann kommt Merz daher und tut so, als wäre internationale Sicherheitspolitik ein Debattierclub, bei dem man freundlich fragt, ob alle Beteiligten mit dem Ausgang einverstanden sind. Das ist diese Realitätsflucht, die unsere politische Klasse inzwischen kultiviert wie andere Leute Zimmerpflanzen.
Die Welt funktioniert nun einmal nach Interessen und Machtstrukturen. Wer das ignoriert, endet in dieser kitschigen Außenpolitik, die wir seit Jahren serviert bekommen: moralisch überhöht, praktisch wirkungslos und geschichtlich unhaltbar. Dass ausgerechnet Merz so tut, als hätte er den großen historischen Durchblick, ist die Pointe an der ganzen Nummer.
Und ja: Wenn man Krieg beenden will, dann entscheiden am Ende meistens die, die die Schlagkraft haben. So läuft das seit Jahrhunderten. Nur bei uns glaubt man wirklich, man könne geopolitische Konflikte mit Statements entschärfen. Irgendwie tragikomisch, aber gut: passt zum Zustand dieses Landes.
Die letzten Tage Roms
Die Europäische Union ist nicht mehr zu retten - die Optionen lauten Flucht, Revolution oder tanzend im Ballsaal der Neuen Titanic mitunterzugehen
Die Wahl liegt bei Euch
Zum Mitschreiben ganz langsam, damit man es realisieren kann :
Die Staats-und Regierungschefs der Europäischen Union treffen sich für zwölf Stunden zu einem Gipfel
Ein naiver Mensch würde annehmen um die dringendsten Probleme zu besprechen :
In vierzehn Tagen muss die grösste Sparte der europäischen Industrie, die Autoindustrie, ihre Produktion stilllegen und Ihre Mitarbeiter auf Zwangsurlaub schicken, wenn die Chinesen Ihren Boykott der Chips nicht aufheben !
Wie wütend die Chinesen über den Diebstahl ihrer Elektronikfabrik in Holland sind, zeigt die unfassbare Tatsache, dass der Aussenminister der größten Industrienation der Europäischen Union Stunden vor seinem Chinabesuch den Flug absagen muss, weil KEINER DORT MIT IHM REDEN WILL !
So etwas hat es überhaupt noch nie gegeben !
Thema Nummer Eins auf der Tagesordnung des Gipfels ?
Aber woher !
Frankreichs Staatsbonität ist schon wieder herabgestuft worden, was die Zinsen für die Staatsschulden weiter nach oben treibt und den ohnehin bankrotten französischen Staat unfinanzierbar macht !
Frankreich ist immer noch die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU, ein Staatsbankrott der Froschschenkelesser wäre das sofortige Ende des Euros, ein ökonomisches Armageddon mitten in der tiefsten strukturellen Wirtschaftskrise aller Zeiten !
Ist das das Thema Nummer Eins auf der Arbeitsliste der Europäischen Regierungschefs ?
Natürlich NICHT
Das völlig durchgeknallte Bürokratiemonster EU hat mit diesem idiotischen Lieferkettengesetz einen Selbstschuss ins eigene Knie der EU ohne Beispiel beschlossen
Die ganze Welt weigert sich diesen bürokratischen Wahnsinn mitzumachen und dies führt bereits zu den ersten Boykottankündigungen !
Nimmt das Zentralkomitee in Brüssel diesen Irrsinn nicht zurück und hebt das Europäische Parlament diesen völlig absurden Beschluss nicht auf, so steht die Europäische Union in den kommenden Jahren plötzlich ohne Gaslieferanten da !
Wladimir's Gas ist böse, wollen wir nicht und die Scheichs und Donald wollen uns kein Gas mehr liefern wenn diese LieferkettenIdiotie bleibt !
Frage - besprechen die 27 Clowns dieses Thema face to face beim Treffen ?
Antwort- Natürlich NICHT
Massenmigration, Wirtschaftskrise, Strukturprobleme, Inflation, Standortkollaps, Verarmung, soziale Spannungen, Budgetdesaster, Meinungsdiktatur, dramatischer Absturz der Relevanz Europas in der neuen multipolaren Realität
NICHTS davon ist Thema wenn sich 27 Regierungschefs der Europäischen Union treffen
Worüber Sie gesprochen haben ?
Was Sie gemacht haben ?
Dem Schneekönig aus Kiew applaudiert
(was hat der eigentlich auf jedem Gipfel der EU zu suchen ?)
Waffenlieferungen an Banderistan verkündet
Dutzende Milliarden weiteres Steuergeld für die Ukraine, das korrupteste Land der Welt, beschlossen
Das 19te Sanktionspaket gegen Russland fixiert und über Nummer ZWANZIG diskutiert
Über die ökonomische Atombombe, das Stehlen der russischen Staatsgelder, gestritten
Achja -und nochmal bekräftigt dass die Europäische Union als EINZIGE Region der Welt weiter fest an der idiotischen Klimareligion festhält !
Ich komme zurück zum Anfang
Ich glaube nicht mehr daran dass diese Europäische Union noch zu retten ist
Wir erleben alle live wie sich Geschichte wiederholt und der Untergang Roms abgelaufen ist
Nur dass wir alle diesmal persönlich betroffen sind und das Buch nicht einfach weglegen und ignorieren können
Es bleibt
Option Flucht, Braindrain der Jungen, der Gutausgebildeten, der Zukunft
Würde ich ehrlicherweise machen, wäre ich unter 45
5 bis 10 Jahre weggehen und dann in den Ruinen beim Wiederaufbau die Chancen ausgraben
Fällt aber altersbedingt aus
Also bleibt nur tanzend im Ballsaal der Titanic untergehen oder Revolution
Was soll es werden?
GM
Es braut sich der perfekte Sturm über Deutschland zusammen. Doch anstatt alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das Land gegen diese zerstörerischen Kräfte zu wappnen, torkelt die Bundesregierung – Parolen grölend – unter dem Landfall erster heftiger Böen und mit zerzausten Haaren durch das Zeitgeschehen: wie eine Gruppe besoffener Halbstarker nach einem feuchtfröhlichen Abend im Kegelklub, die Stunk mit den Jungs von Gegenüber sucht, um sich von den Problemen zu Hause abzulenken.
Fassungslos wird man inzwischen tagtäglich Zeuge der schrillen Arroganz und krassen Unfähigkeit, die dieses Kabinett über das Land ausschüttet.
Das Sturmtief heißt Stagflation – volkswirtschaftlich das absolute Worst-Case-Szenario. Vereinfacht gesagt: Bei steigender Inflation stagniert oder schrumpft die Wirtschaftsleistung eines Landes, während eine sich immer schneller drehende Preis-Lohn-Spirale die Wettbewerbsfähigkeit zerstört und das Land in den Abgrund reißt.
Inflationäre Teuerung treibt Löhne in die Höhe, wodurch bereits unter massiven Umsatzeinbrüchen leidende Unternehmen weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Um gegenzusteuern, bleiben ihnen nur weitere Entlassungen – was den Binnenkonsum bremst und die Sozialstaatskosten explodieren lässt. Dem Staat, der nun durch gezielte Investitionen stabilisierend eingreifen müsste, fehlt durch einbrechen Steuereinnahmen schlicht das Geld. Und einfache geldpolitische Maßnahmen der Zentralbanken wirken wechselseitig destruktiv: Zinserhöhungen dämpfen die Inflation, befeuern aber die Rezession – und umgekehrt. Ein unheilvoller Teufelskreis.
Die Bundesrepublik erlebte bereits einmal eine solche stagflationäre Phase: Nach der Ölkrise 1973 galoppierte die Inflation auf über 7 Prozent, während die Wirtschaft in lang anhaltende Stagnation und Rezession glitt. Die Arbeitslosigkeit kletterte auf 10 Prozent – und es dauerte ein ganzes Jahrzehnt, bis substanzielles Wachstum zurückkehrte.
Die »Lösung« damals? Eine Kombination aus stark sinkenden Ölpreisen, einer extrem restriktiven Geldpolitik der Bundesbank (erst möglich durch den Zusammenbruch von Bretton-Woods) und einer verbesserten Weltwirtschaftslage, die vor allem die deutschen Exporte ankurbelte. Vereinfacht: Man musste durchhalten, bis die Rahmenbedingungen besser wurden. Dabei half ein solider Staatshaushalt mit lächerlich niedriger Schuldenquote, um die Folgen optimal abzufedern.
Nichts davon wird uns diesmal retten. Die deutsche Wirtschaftsleistung lahmt nun bereits das dritte Jahr in Folge. Wohlwollende Wirtschaftsorakel hoffen auf Stagnation in 2025 (sie faseln von »leichter Erholung«), doch wer die Katastrophenzahlen der Industrie – allen voran der Automobilbranche – und den jüngst von DATEV gemeldeten Umsatzeinbruch des Mittelstands realistisch betrachtet, weiß: Das ist nur das berühmte Pfeifen im Wald. Die deutsche Wirtschaft wird 2025 vermutlich weiter schrumpfen.
Während der Bundeskanzler in vernebelter Realitätswahrnehmung »Signale der Besserung« erkennen will, sehen Unternehmer schlicht schwarz. Rabenschwarz. Wer noch Reserven hat, verlagert Festigungen massenhaft ins Ausland; Stellenabbau in schwindelerregenden Höhen ist Tagesgeschäft. 2025 wird hart – die Folgejahre werden katastrophal.
Der Verlust der deutschen Wettbewerbsfähigkeit resultiert nicht allein aus politischen Fehlern – diese verstärken ihn zwar, doch ein Kernfaktor ist: Deutschland hat sein Alleinstellungsmerkmal verloren, als Produzent hochwertiger, innovativer und – dank schwachem Euro – günstiger Industriegüter. In Fernost fertigen Unternehmen nun gleichwertige Produkte zu besseren Konditionen mit exzellenten Ingenieuren (oft an US-Eliteunis ausgebildet), die ihre Firmen hungrig vorantreiben, ihre Portfolios mit herausragenden Dienstleistungen abrunden und mit erstklassigem Marketing platzieren. Selbstverständlich nicht selten gestützt von einzigartigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch Subventionen des chinesischen Staates.
Verschärfend kommt hinzu: Die Absatzkrise in China und die restriktive US-Zollpolitik treffen deutsche Exporte hart, während umgekehrt chinesische Firmen erfolgreich in den europäischen und deutschen Markt vordringen und einheimische Unternehmen auf die hinteren Plätze verweisen. Jahrelang hat die deutsche Wirtschaft Fertigung und Know-how renditeoptimiert nach China verlagert. Chinesische Joint-Venture-Partner lernten geduldig, uneitel und wissbegierig – nun folgen sie mit ihren expansiven Strategien genau jenen Mustern, die einst der deutschen Industrie zum Aufstieg verhalfen. Nur mit umgekehrten Vorzeichen und dank der schieren Größe Chinas mit einer solchen Wucht, dass hiesigen Unternehmen Hören und Sehen vergehen. Ähnlich in Indien – und weitere Schwellenländer werden folgen.
Die deutsche Wirtschaft kämpft längst in einem erbarmungslosen Wettbewerb, in dem sie unterzugehen droht. Will sie überleben, muss sie Gestehungskosten senken, Produktivität steigern – und vor allem zu alter Innovationskraft zurückfinden. Einen Preis-Kampf wird Deutschland gnadenlos verlieren.
Doch die Voraussetzungen sind katastrophal. Das Bildungssystem aus Schulen und Universitäten ist in einem verheerenden Zustand. Leistung tritt immer weiter in den Hintergrund. An Schulen fehlt es an allem: von Lehrern über Material bis hin zu funktionstüchtigen Toiletten. An Universitäten leisten wir uns Lehrstühle, bei denen Chinesen schenkelklopfend unter den Tisch rutschen.
Aus diesen Bildungsanstalten tritt dann eine junge Generation von TikTok-Narzissten in den Arbeitsmarkt, die so saturiert ist, so degeneriert, dass sie schon am ersten Arbeitstag ihres auf Work-Life-Balance optimierten Arbeitslebens mit 30-Stunden Woche und Gleitzeitkonto das erste Sabbatical plant, um in Ruhe die »Welt kennenzulernen«.
In den Konzernen selbst hat sich eine solch maßlose Bräsigkeit breitgemacht, grassiert eine so blasierte Dummheit in den auf Tantieme- und Prämienoptimierung dressierten Management-Etagen, dass diese oft mehr an volkseigene DDR-Betriebe erinnern als an schlagkräftige Teilnehmer freier Märkte.
Deutsche Unternehmen sitzen buchstäblich in der Scheiße!
Und die Antwort der Bundesregierung? Sie erdrosselt diese schwer angeschlagene Industrie mit klimaideologischer Energiepolitik, EU-Bürokratie aus der Hölle und explodierenden Sozialabgaben, die jedes Maß überschreiten. Und sie heizt die Inflation gnadenlos an: durch per Dekret verordnete und auf Dauer angelegte Verteuerung der Energie, durch brutale Verteuerung von Wohnraum dank Volksverdämmung und Wärmepumpenwahn, durch eine ausnahmslos alle Produktions- und Dienstleistungsprozesse verteuernde Regelwut und nicht zuletzt durch die zwangsläufige Verteuerung von Lohnnebenkosten, um die Exzesse des Sozialstaates und die Einhornprojekte dieses Landes weiter zu finanzieren.
Zum krönenden Abschluss fabulieren völlig enthemmte Kriegstreiber einen russischen Feind herbei – letztlich durchschaubar, allein um die bröckelnde europäische Wirtschaft durch Rüstung am Leben zu halten. Doch es ist eine ökonomische Binsenweisheit:
Rüstungsinvestitionen erzeugen kaum Multiplikatoren, konkurrieren mit traditionellen Branchen um Energie und Rohstoffe und schieben diese dabei über die Klippe. Sie dämpfen zwar kurzfristig die Rezession, aber heizen die Inflation noch weiter an – und opfern schulterzuckend die wirtschaftliche Basis dieses Landes.
Es ist alles ein einziger Wahnsinn!
@AbelsManuel Natürlich ist es wichtig in diesem Fall Analgesie durchzuführen. Ich glaube allerdings nicht daran, dass man einen hämorrhagischen Schock mit den im üblicherweise vorhandenen kristalloiden Infusionslösungen über einen intraossären Zugang wirklich effektiv therapieren kann.
@JuliaUndSo_ In deinem Profil stehen noch weitere Diagnosen. Wenn die noch aktuell sind, sollten die auch auf den Zettel. Das würde dann auch die Medikation besser erklären.
@AbelsManuel @airambulancedoc Regionalanästhesie ist super, aber bitte nicht zu viel versprechen. Es gibt keine Spinale des Arms. Auf dem Bild in 5/14 kann man die Lücke gut erkennen.