NETZFUND: WAS SOLL ICH HIER NOCH VERTEIDIGEN?
Überall höre ich die Phrase: „Wir müssen UNSER Land verteidigen“
Doch welches Land eigentlich? Und ist es überhaupt noch „unser Land“?
🇺🇦 1 Mio. Ukrainer haben es vorgezogen, hierher umzusiedeln – die soll ich verteidigen?
6 Mio. Afghanen, Iraker, Marokkaner, Iraner, Tunesier & Co., die ihre Heimat verlassen haben – die soll ich verteidigen?
Araber, die mich „Kuffar“ nennen und auf unseren Straßen zur Vernichtung Israels aufrufen – und eine Politik & Polizei, die das als „Meinungsfreiheit“ feiert – die soll ich verteidigen?
Wenn ich morgens mit meinem Hund gehe, höre ich Arabisch, Ukrainisch, Türkisch, Farsi – Deutsch kaum noch. Das soll ich verteidigen?
Politiker, die mich „Pack“, „Nazi“ oder „Dunkeldeutschland“ nennen – die soll ich verteidigen?
Grüne, die Geschlechter erfinden, die Menschen aus aller Welt mit offenen Armen empfangen, ständig ihr Geschlecht „wechseln“ und sich neuerdings mit „they“ ansprechen lassen. Klimapanik schüren und mich als „Lumpenpazifist“ beschimpfen – die soll ich verteidigen?
Eine Verwaltung, die nur noch Vorschriften erfindet, um sich selbst zu rechtfertigen – die soll ich verteidigen?
Eine Krankenversicherung, die meine Zahnbehandlung verweigert, aber dem Nachbarn aus der Ukraine alles bezahlt – die soll ich verteidigen?
Zugekiffte Bürgergeld-Nachbarn, die nachts lärmen und tagsüber pennen, während ich um 5:30 Uhr zur Arbeit gehe – die soll ich verteidigen?
Eine Rentenversicherung, die Beiträge frisst und mir am Ende nur Grundsicherungsniveau auszahlt – das soll ich verteidigen?
Politiker, die unsere Industrie zerstören, unser Steuergeld in der Welt verpulvern, Straßen & Brücken verfallen lassen – die soll ich verteidigen?
🎡 Volksfeste, die aus Angst vor Terror abgesagt werden, während Frauen & Alte auf den Straßen unsicher sind – die soll ich verteidigen?
🇩🇪 Das Land, das ich einst liebte, existiert nicht mehr. Die Flagge Schwarz-Rot-Gold erinnert mich nur noch daran.
Soll ich die verteidigen, die mich „Rechter“, „Nazi“, „Schwurbler“, „Klimaleugner“, „Scheiß Deutscher“ oder „Boomer“ nennen?
Wisst ihr was? 'Nen Scheiß muss ich!
Dies ist längst nicht mehr mein Land, nur noch der Ort, an dem ich Steuern zahle, damit andere fett leben.
Das Deutschland der fleißigen Menschen gibt es nicht mehr.
Hier ist nichts mehr, was es wert wäre, verteidigt zu werden
La plupart des gens sont de droite. Ils ne le savent simplement pas encore.
On leur a fait croire que vouloir des choses normales faisait d'eux des monstres.
Que réclamer de l'ordre, c'était être autoritaire.
Que défendre le mérite, c'était mépriser les faibles.
Que vouloir vivre tranquille, c'était manquer de cœur.
Alors ils se sont tus.
Ils ont baissé la tête.
Ils ont pris la carte du "camp du bien" pour avoir la paix, et ils ont fini otages de gens qui ne leur ressemblent pas.
Regarde tout ce que tu as accepté sans t'en rendre compte.
Tu as accepté qu'on fouille tes pensées avant de regarder tes actes. Qu'on te demande tes opinions avant ton travail. Qu'on juge un homme sur sa couleur, son sexe, son origine, tout en te jurant que c'était pour combattre exactement ça.
Tu as applaudi ta propre mise sous tutelle. Tu as fini par culpabiliser d'exister, de réussir, d'aimer ton pays, de vouloir transmettre quelque chose à tes enfants.
Et pour que tu ne remarques rien, ils ont inversé les mots.
Le progressisme n'avance plus, il interdit.
C'est devenu de l'anti-progressisme.
L'antiracisme ne regarde plus que la race.
C'est devenu du racisme.
La justice sociale punit ceux qui produisent et récompense ceux qui accusent.
C'est de l'injustice sociale.
La tolérance ne tolère plus rien de ce qui la dérange. C'est de l'intolérance.
La diversité impose une seule pensée sous mille visages.
C'est de la conformité. L'inclusion range les gens en cases pour mieux les dresser les uns contre les autres. C'est de l'exclusion.
La bienveillance sert à censurer avec le sourire. C'est du mépris. L'émancipation te traite en victime incapable de se tenir debout. C'est de l'infantilisation.
La déconstruction ne construit rien. C'est de la destruction. Le "vivre ensemble" a fabriqué des vies séparées. Le "camp du bien" a fabriqué une inquisition.
Maintenant enlève les étiquettes et demande-toi ce que tu veux vraiment. Tu veux de l'ordre, pas la peur. Tu veux une vie paisible, pas la surveillance. Tu veux du mérite, pas le piston ni la pitié.
Tu veux des systèmes justes, pas des systèmes qui trichent en ton nom.
Rien de tout ça n'est de gauche ni de droite. C'est du bon sens. Mais on t'a vendu que ce bon sens était un crime, et tu as payé le prix fort. Ton silence.
Tu ne t'es pas radicalisé. Tu t'es fait avoir. On t'a loué un costume moral contre ta liberté de penser. Le jour où tu reprends les mots, tu reprends ton camp. Et ton camp, ce n'est pas le leur.
38 Grad auf der Herzstation: Dieser Staat hat seine Prioritäten verloren
Manchmal braucht es keine langen Reden mehr. Manchmal reicht eine Zahl, um den Zustand dieses Landes offenzulegen: 38 Grad. Nicht am Badesee. Nicht im Auto auf einem Parkplatz. Nicht irgendwo in einer Dachgeschosswohnung. Sondern auf einer Station einer Uni-Klinik. Einer Herzstation.
Da liegen Menschen nach schweren Eingriffen. Da liegen Patienten, deren Kreislauf nicht ohnehin schon mit jeder Belastung spielt, sondern deren Körper gerade genau das braucht, was jeder vernünftige Mensch für selbstverständlich halten würde: Ruhe, Schutz, medizinische Sicherheit und ein Raumklima, das nicht an eine Brutkammer erinnert.
Und währenddessen erklärt sich dieses Land seit Jahren selbst zum moralischen Weltrettungsministerium.
Deutschland finanziert, fördert, begleitet, bezuschusst, kreditisiert, evaluiert und bejubelt Projekte in aller Welt. Radwege hier, Gewässerschutz dort, Klimapartnerschaften, Nachhaltigkeitsprogramme, Transformationsfonds, internationale Modellprojekte. Für jeden Flecken Erde findet sich eine Abteilung, ein Fördertopf, eine Delegation, ein Pressefoto und ein wohlklingender Begriff.
Nur für den eigenen Bürger im Krankenhaus scheint es nicht zu reichen.
Das ist der Punkt, der die Menschen wütend macht. Nicht, weil sie Krankenhäuser in Peru gegen Krankenhäuser in Düsseldorf aufwiegen wollen. Nicht, weil sie anderen Ländern nichts gönnen. Sondern weil sie sehen, dass der deutsche Staat im eigenen Haus die simpelsten Aufgaben nicht mehr zuverlässig erledigt, während er nach außen auftritt, als sei er der Hausmeister des Planeten.
Ein funktionierendes Land beginnt nicht bei globaler Symbolpolitik. Es beginnt bei Schulen ohne Schimmel. Bei Brücken, die nicht zerbröseln. Bei Bahnhöfen, die nicht aussehen wie eine Zumutung. Bei Freibädern, in denen nicht regelmäßig die Polizei anrücken muss. Bei Bürgerämtern, die Termine vergeben können. Bei Grenzen, die kontrolliert werden. Und ja: bei Krankenhäusern, in denen Patienten nicht bei 38 Grad auf einer Station liegen.
Was für eine Verrohung des politischen Denkens ist das eigentlich, wenn man über Hitzeschutz, Klimafolgen und vulnerable Gruppen doziert, aber am Ende in deutschen Kliniken Menschen in überhitzten Zimmern liegen? Das ist nicht „Klimaanpassung“. Das ist Staatsversagen mit Broschürenrand.
Besonders grotesk wird es, wenn ausgerechnet eine Uni-Klinik selbstverständlich über die Risiken von Klima, Gesundheit, Hitze und Belastung forschen kann, während im eigenen Gebäude offenbar nicht überall das umgesetzt ist, was jeder halbwegs nüchterne Mensch sofort fordern würde: kühle Räume für Kranke, für frisch Operierte, für Pflegekräfte, für Ärzte.
Denn Pflegekräfte stehen dort nicht im Leinenhemd mit Eiskaffee am Schreibtisch. Die arbeiten körperlich. Die heben, waschen, lagern, versorgen, dokumentieren, reagieren auf Notfälle, rennen von Zimmer zu Zimmer, oft mit zu wenig Personal, zu wenig Zeit, zu wenig Luft. Und dann noch 30, 35, 38 Grad? Wer so etwas achselzuckend hinnimmt, hat entweder nie in einem Krankenhaus gearbeitet oder jedes Gefühl für Zumutbarkeit verloren.
Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn in einem Ministerium 38 Grad gemessen würden. Binnen Stunden stünden mobile Klimageräte im Flur. Eine Taskforce würde tagen. Der Personalrat würde Alarm schlagen. Es gäbe Rundmails, Empfehlungen, Sonderregelungen, flexible Arbeitszeiten, Wasserstationen und vermutlich eine Dienstvereinbarung über thermische Belastung im Verwaltungsbetrieb.
Aber auf Station? Da sollen Patienten und Pflegekräfte offenbar „durchhalten“.
Dieses Land hat einen kranken Hang zur großen Geste und eine erschreckende Unfähigkeit zur einfachen Pflicht. Die politische Klasse redet gern von Resilienz. Von Transformation. Von Daseinsvorsorge. Von Gesundheitsschutz. Von Verantwortung. Aber wenn es konkret wird, wenn ein Patient in einem überhitzten Zimmer liegt, dann wird aus Verantwortung plötzlich Verwaltungssprache. Dann kommen Wörter wie Außenverschattung, Kühldecke, baulich-technische Maßnahmen und Nutzerverhalten.
Nein. Das reicht nicht.
Wenn in einer Herzstation 38 Grad herrschen, dann ist das kein Kommunikationsproblem. Dann ist das kein Missverständnis. Dann ist das kein Fall für beschwichtigende Pressesätze. Dann ist das ein Warnsignal. Ein sehr lautes sogar.
Natürlich kostet Klimatisierung Geld. Natürlich braucht man Konzepte. Natürlich müssen Hygiene, Energieverbrauch und Gebäudetechnik mitgedacht werden. Aber genau dafür ist ein Staat da: Prioritäten setzen, Grundversorgung sichern, Menschen schützen. Nicht sich selbst ständig neue moralische Großprojekte ausdenken, während im Inland die Basis verrottet.
Die eigentliche Empörung liegt deshalb nicht nur in Düsseldorf. Sie liegt in der politischen Rangordnung dieses Landes.
Für internationale Programme findet man immer eine Begründung. Für neue Klimaetiketten findet man immer Personal. Für Transformationsrhetorik findet man immer einen Staatssekretär. Für ideologische Prestigeprojekte findet man immer eine PowerPoint. Aber sobald es um die nüchterne Frage geht, ob ein Krankenzimmer im Sommer bewohnbar ist, wird es plötzlich kompliziert, teuer, schwierig und langfristig.
Das ist der Irrsinn.
Ein Land, das Milliarden verteilt, darf nicht erklären, dass es bei seinen Krankenhäusern an baulicher Anpassung scheitert. Ein Land, das sich weltpolitisch als Vorbild inszeniert, darf nicht zulassen, dass Patienten auf einer Herzstation in Hitzezimmern liegen. Ein Land, das jedes Jahr neue Schutzprogramme gegen Hitze verkündet, muss zuerst dort liefern, wo Hitze lebensgefährlich werden kann: in Kliniken, Pflegeheimen, Schulen und öffentlichen Gebäuden.
Und nein, das ist kein Luxus. Klimaanlagen in Krankenhäusern sind kein dekadenter Wunsch nach Wellness. Es geht nicht um Hotelkomfort. Es geht um Gesundheit. Um Genesung. Um Arbeitsschutz. Um Menschenwürde. Um das Minimum, das ein moderner Staat leisten muss.
Was wir erleben, ist die Umkehrung politischer Vernunft: Außen glänzen, innen gammeln. Welt retten, Bürger vergessen. Moral predigen, Infrastruktur vernachlässigen. Und wehe, jemand spricht es aus, dann kommt sofort der übliche Chor der Beschwichtiger und Faktenverdreher: Das sei alles komplex, Kredite seien keine Zuschüsse, Entwicklungspolitik sei differenziert zu betrachten, Klimaschutz sei global.
Ja, natürlich ist Politik komplex. Aber 38 Grad auf einer Herzstation sind nicht komplex. Sie sind ein Skandal.
Die Priorität muss wieder lauten: erst die Pflicht, dann die Pose. Erst Krankenhäuser, Schulen, Polizei, Justiz, Straßen, Brücken, Energieversorgung. Erst der Bürger, der diesen Staat bezahlt. Erst die Menschen, die hier arbeiten, Steuern zahlen, Beiträge entrichten und im Ernstfall auf funktionierende öffentliche Einrichtungen angewiesen sind.
Alles andere ist politische Selbstverliebtheit.
Wer in Deutschland regiert, hat nicht zuerst die Aufgabe, sich auf internationalen Konferenzen Applaus abzuholen. Er hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ein Patient nach einer Herzoperation nicht in einem überhitzten Zimmer liegt. Dass Pflegekräfte nicht unter Bedingungen arbeiten müssen, bei denen jeder Büroangestellte längst nach Hause geschickt würde. Dass öffentliche Gebäude nicht aussehen und funktionieren wie Relikte aus einer Zeit, in der Sommerhitze angeblich nur drei Tage dauerte und man den Rest mit Durchzug regelte.
Deutschland braucht keine weiteren Hochglanzreden über Hitzeschutz. Deutschland braucht funktionierende Klimatisierung dort, wo Menschen besonders verletzlich sind.
Und zwar jetzt.
Denn wenn ein Staat nicht einmal mehr seine Kranken schützen kann, sollte er mit dem Weltretten vielleicht einen Moment Pause machen und vor der eigenen Haustür anfangen.
https://t.co/TjfJ3JYmVc
Dieter Nuhr:
"Vier Tage lang haben Millionen Zuschauer nicht gemerkt, dass es in meiner Sendung etwas Skandalisierbares gab. Dann ist einer Journalistin des Wiener "Standard" aufgefallen, dass die Möglichkeit besteht, eine Empörungsdebatte loszutreten. Ich hätte "Witze über Femizide" gemacht. Habe ich nicht. Ich hätte "Victim-Blaming" betrieben. Habe ich nicht.
Von denen, die sich gerade wieder in den Medien publikumswirksam erregen, hat die überwältigende Mehrheit die Sendung nicht einmal gesehen. Sonst hätte sie wahrgenommen, dass es in "Nuhr im Ersten" um etwas ganz anderes ging: Um das Wort "strukturell", das allen Männern Schuld zuweist, weil sie "strukturell" Täter sind. Es ging um mehrere Artikel in großen deutschen Zeitungen, in denen Frauen infrage stellten, noch mit Männern leben zu können, weil diese "statistisch töten". Diese völlig überzogene pauschale Verunglimpfung war Thema meines Beitrages. Ich habe betont, dass jeder Frauenmord selbstverständlich (!) einer zuviel ist, aber dass die Chance, bei der Partnerwahl auf einen Frauenmörder zu stoßen, verschwindend gering ist. Dass das Wörtchen "strukturell" also wissenschaftlich verbrämt, dass es sich um ein Pauschalurteil gegenüber Männern handelt. Und dass man bei der Partnerwahl gelassen bleiben kann.
Kein Witz über Femizide, nirgends. Habe ich noch nie gemacht. Werde ich nicht tun. Der Vorwurf ist lächerlich. Interneterregung wird zur Volksmeinung umgedeutet. So ist es üblich in diesen Tagen.
Es ist bezeichnend und erschütternd, dass die Falschmeldung aus Wien zuerst von der Stuttgarter Zeitung abgeschrieben wurde (die den Artikel indessen geändert hat) und nun ein großer Teil der Zeitungslandschaft Anteil haben möchte an der Aufregung. Das wirft ein trübes Licht auf unsere Medienlandschaft, in der es heute im Wesentlichen nicht um Erkenntnis geht, sondern um die Empörung an sich. Klicks sind die Währung unserer Zeit."
Als je last hebt van de hitte, plant dan een boom. Als je last hebt van de regen, plant dan een boom. Als je van fruit houdt, plant dan een boom. Als je van de vogels houdt, plant dan een boom. Als je van het leven houdt, plant dan veel bomen!
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In Erinnerung an Nils Bruns vom Fallschirmjägerbataillon 373 aus Seedorf, gefallen heute vor 16 Jahren am 02.04.2010 in Isa Khel, Afghanistan - aber auch die Anderen natürlich.
Drei Tote, acht Verwundete: Das Karfreitagsgefecht am 2. April 2010 bei Isa Khel in Afghanistan war der härteste Kampf, den Soldaten der Bundeswehr seit deren Gründung 1955 zu bestehen hatten.
Ich war befreundet mit Nils und hatte eine wunderschöne, unbeschwerte Zeit mit ihm. Er wohnte nur wenige Kilometer von mir entfernt,
seine Tochter ging mit meiner in die Kita.
Bei seiner Beisetzung war kein einziger Vertreter der Regierung anwesend - die, die ihm erzählt hatten dass wir am Hindukusch unsere Freiheit verteidigen.
Nur ein Kranz vom Verteidungsministerium lag dort.
Es war einfach furchtbar, er hatte eine schwere Kindheit und Jugend, hatte sich aber gerade eine kleine Familie aufgebaut und ein Haus bezogen.
Sein Leben war Deutschland 100.000€ wert, die Zahlung an seine Frau, dass er sein Leben gegeben hat.
Derselbe Schlag Politiker will uns heute erzählen, dass wir unsere Sicherheit in der Ukraine verteidigen. Niemand, absolut niemand dieser kriegsgeilen Menschen würde jemals sein eigenes Leben riskieren. Aber andere in den Tod schicken ist natürlich kein Problem. Sie haben keine Ahnung, was das bedeutet für die Familie und Hinterbliebenen, und ich denke es ist ihnen auch egal. Ein Toter ist nur eine Zahl.
Keiner von diesen korrupten, machtgeilen, egoistischen Idioten würde auch nur eine Stunde in einem Gefecht überleben, sie würden wahrscheinlich schon einen Herzinfarkt bekommen, wenn in ein paar Kilometern Entfernung ein Schuss abgefeuert wird.
Sie lassen sich von PR-Agenturen in Uniformen fotografieren und denken sie wären die Größten und ein Teil der Truppe. Sie sind nichts, nicht mal das Schwarze unter den Fingernägeln.
Ich selbst war auch im Kosovo, weil ich dumm, jung und naiv war. Und ich werde alles in meiner Macht stehende tun, dass keiner dieser Idioten eines meiner Kinder bekommt und dazu überredet, in einen Krieg zu ziehen.
Ruhe in Frieden Nils.
@bundeskanzler Wir Christen feiern übrigens jedes Fest öffentlich mittlerweile unter „schwierigen Umständen“ und in Sorge, weil wir Angst haben müssen, vom Weihnachtsmarkt oder Stadtfest nicht mehr heil nach Hause zu kommen.
Ich habe in meinem Umfeld und auf Social Media mal ganz einfache, nüchterne Fragen gestellt und um faktische basierte Antworten gebeten. Keine pauschalen Schlagworte, nur harte, nachprüfbare Fakten.
Warum vertritt diese Bundesregierung erkennbar nicht die Interessen des deutschen Volkes, obwohl sie genau dafür gewählt wurde?
Wohin verschwinden eigentlich die Milliarden an Steuergeldern und Sondervermögen?
Wo wird in Deutschland aktuell die Infrastruktur massiv ausgebaut, wo werden Schulen und Krankenhäuser ernsthaft saniert, wo wird die Energieversorgung endlich günstiger und verlässlich?
Was tut diese Regierung konkret, das dem normalen Deutschen und dem Land heute wirklich guttut?
Wenn die eigene Gender-Identität so „sicher und gefestigt“ ist – warum löst die nüchterne Nennung biologischer Fakten dann regelmäßig Abwehr, Realitätsverweigerung und den Versuch aus, Biologie umzudeuten?
Und zur AfD: Was genau sagt oder fordert diese Partei, das nachweislich gegen das Grundgesetz verstößt? Position X → das verstößt gegen Artikel Y des Grundgesetzes → und das hat Gericht Z so festgestellt.
Ich hätte noch viele weitere wichtige Fragen stellen können – zur unkontrollierten Migration, zur Pharmalobby, zur Energie- und Klimapolitik, zum Solar Geoingeneering und vielem mehr. Die Reaktion wäre mit Sicherheit dieselbe gewesen.
Über hunderttausend Likes und Kommentare – und null faktische Antworten. Nicht eine einzige. Nichts.
Deshalb wende ich mich jetzt an die Medien. Ihr seid die Vierte Gewalt im Staat. Eure Aufgabe ist es nicht, Narrative zu schützen oder Spaltung zu befeuern. Eure Pflicht ist es, kritisch zu hinterfragen, Macht zu kontrollieren und die Bürger neutral und ehrlich zu informieren. Das steht im Grundgesetz und im Pressekodex.
Deutschland wird gerade mit voller Wucht gegen die Wand gefahren – wirtschaftlich, demographisch, gesellschaftlich, finanziell. Und ihr steht daneben und helft mit, indem ihr statt Aufklärung Hetze und Ablenkung betreibt. Aber wir sind ALLE verantwortlich – und ihr besonders.
Glaubt ihr ernsthaft, wenn das Schiff sinkt, bleibt ihr als Journalisten verschont? Glaubt ihr, eure Redaktionsräume bleiben trocken, während das Land untergeht?
Hört auf, die Bürger für dumm zu verkaufen. Stellt die unbequemen Fragen. Liefert endlich Fakten! Zeigt, wo das Geld wirklich hinfließt, bei den tatsächlichen Auswirkungen der Politik und bei den offenen Widersprüchen.
Die Deutschen haben ein Recht auf Wahrheit. Nicht auf eure Narrative. Ich erwarte keine Hetze. Ich erwarte Journalismus. Wer weiter schweigt oder nur diffamiert, macht sich mitschuldig am Niedergang dieses Landes.
Liebe Medien, macht euren Job. Jetzt.
Teilt und verbreitet diesen Beitrag - gerne direkt an @Lanz, @ZDF, @WELT, @Spiegel, @ARD, @FAZ, @Bild und andere große Medienhäuser.
Es wird Zeit für Klarheit.
Der Geist von Marie Antoinette fegt durch Deutschland 2026:
Aufgrund der hohen Spritpreise schlägt die @AfDimBundestag vor, die CO₂ Steuer auszusetzen. Die Antwort der @spdbt darauf lautet sinngemäß:
„Sollen sich die Leute doch ein E Auto kaufen, dann sind sie nicht mehr abhängig vom Benzinpreis.“
Zivilisierte Kultiviertheit ist wohl am ehesten das, was wir in Europa in den vergangenen Jahren eingebüßt haben. Bildung, Umgangsformen, ein Bewusstsein für Qualität, Besonnenheit, Leistungsbereitschaft und die Einordnung des eigenen Selbst in ein höheres Gefüge scheinen mittlerweile weit von uns entfernt zu liegen. Ich hoffe sehr, dass wir die Umkehr vom kollektivistischen Pfad in den Totalitarismus hin zu einer Rückbesinnung auf das, was uns in der Welt als Kontinent einmal ausgezeichnet und für unser Fortkommen und unseren Wohlstand gesorgt hat, schaffen.
Das PlayBook
Als wäre es ein Drehbuch für einen schlechten Thriller: eines Morgens tauchen die ersten, unvollständigen Meldungen auf - „Drohnen gesichtet“, „Störungen an Flughäfen“ - knapp, vage, aber geladen.
In den Redaktionen reicht ein Funke. In Sekunden wird aus einem Halbsatz eine These. Diese Halbsätze sind die Saat: sie klingen plausibel genug, um Neugier zu wecken, nicht belastbar genug, um sie sofort zu widerlegen.
So beginnt die Einleitung.
Die Mechanik ist simpel und elegant: Wiederholung ersetzt Beweis. Berichte vermehren sich, springen von Kurznachricht zu Brennpunkt, von Sender zu Social Media. Experten und Politiker nehmen die Vokabeln wiederholend auf - nicht immer, weil sie mehr wissen, sondern weil sie gefragt werden. Ihre Autorität wirkt wie eine Unterschrift unter die Behauptung; sie verwandelt Mutmaßung in Legitimation. Was vorher nur eine Möglichkeit war, tritt jetzt als wahrscheinliche Gefahr auf.
Dann kommt der Show‑Teil.
Aus einer abstrakten Bedrohung wird eine erfahrbare Szene: Bilder von Verspätungen, übernächteten Reisenden, wütenden Passagieren. Ein Einzelfall auf der Titelseite, drei Kommentare, ein zorniges Augenzeugen‑Interview - und plötzlich ist das Ereignis keine Nachricht mehr, sondern Erfahrung. Menschen erzählen lieber von dem Mann im Wartebereich als von einer Statistik. Das persönliche Narrativ hat die ungeschlagene Macht, Überzeugungen zu formen.
In den Gesprächen off‑air wächst die Anspannung: Wir können jetzt handeln. Die Lösungsvorschläge rutschen in die Diskussion, als wären sie die einzig möglichen Antworten. Kosten‑Nutzen‑Rechnungen bleiben außen vor - die Uhr tickt und aus Eile wird überzeugte Verantwortung.
Psychologisch ist das kein Zufall: Sozialer Beweis („Alle reden darüber“) ersetzt Prüfung. Angst übertönt Abwägung. Die Verfügbarkeitsheuristik macht das Sichtbare zum Wahrscheinlichen. Wer das Thema kontrolliert, steuert die Agenda - nicht nur die Schlagzeilen, sondern die Wahrnehmung selbst.
Am Ende steht eine einfache Lehre, fast banal in ihrer Brisanz: Manipulation gelingt nicht allein durch Lügen, sondern durch Tempo, Emotion und Wiederholung.
Die Dramaturgie nimmt die Realität in Besitz. Wer sie versteht, kann sie entweder entlarven - oder nachspielen.
Wenn Sie dieses Poster per WhatsApp-Status und Retweet teilen, helfen Sie, die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Wir dürfen nie wieder zulassen, dass eine kleine brutale Clique entscheidet, was gesagt werden darf!
„Heimtückegesetz” 1934: https://t.co/wdNgWfxg4A
🔴 Die EU ist keine Demokratie – sie ist eine moderne Aristokratie.
1. Nicht gewählt, aber herrscht.
Die EU-Kommission ist die mächtigste Institution der Union – aber kein einziger Kommissar wird vom Volk gewählt. Wir dürfen alle fünf Jahre das Parlament wählen, das kaum echte Macht hat. Klingt nach Demokratie? Nein. Klingt nach Feudalherrschaft.
2. Leben in der Blase.
EU-Funktionäre sitzen in Brüssel und Straßburg. Abgeschottet vom Alltag der Bürger, aber bestens vernetzt mit Lobbygruppen, NGOs und Konzernen. Wie früher am Hof: Was draußen passiert, interessiert nur am Rande – das Leben in der Blase ist komfortabel.
3. Adel verpflichtet – aber nicht bei der EU.
Hohe Gehälter, steuerfreie Zulagen, Sonderpensionen und First-Class-Reisen – die EU-„Adeligen“ leben wie Grafen. Verantwortung? Gibt’s keine. Rücktritte sind selten. Skandale werden ausgesessen oder ignoriert. Wer oben ist, bleibt oben.
4. Inzest der Macht.
Der Machtzirkel in Brüssel ist klein und geschlossen. Wer einmal drin ist, wechselt zwischen EU-Kommission, NGOs, Think Tanks, Lobbybüros und Konzernen. Es ist ein einziger Kreislauf der Posten und Pöstchen – wie früher der europäische Hochadel: Man heiratet unter sich, denkt unter sich, lebt unter sich.
5. Ideologischer Absolutismus.
Die EU verfolgt eine klare Agenda: Klima, Migration, Gender, Militarisierung. Wer widerspricht, wird als populistisch, antieuropäisch oder gar „rechts“ diffamiert. Wie bei früheren Herrschaftssystemen: Die Elite weiß, was gut fürs Volk ist – und das Volk soll gehorchen.
6. Die neue Kaste.
Während viele Europäer verarmen, wird in Brüssel am Umbau der Gesellschaft gearbeitet. Ohne Mandat, ohne Debatte, ohne Zustimmung. Der Wille der Bevölkerung wird ignoriert – genau wie es der Adel einst mit seinen Untertanen tat.
Fazit:
Die heutige EU-Führung ist keine demokratische Vertretung des Volkes. Sie ist eine technokratische Aristokratie, die sich selbst legitimiert, selbst belohnt und selbst schützt.
Wir haben nicht für ein neues Europa gestimmt – sondern für ein neues Versailles.
🇪🇺 ——> 🚮
Der Bruder, der Unternehmer wurde, ist pleite.
Cousin Facharbeiter findet keinen Job mehr, weil die Industrie abwandert, Tochter Akademikerin steckt im prekären Traineejob fest und verschiebt den Kinderwunsch auf ihre 30er.
Die betagte Mama muss sich wegen der irren Lebenserhaltungskosten zwischen Heizen und Essen entscheiden.
Und worüber diskutiert Malte-Thorben Staatsquote am Mittagstisch ?
Über den Idioten Trump, wegen dem die Börsen abstürzen !
Wir haben zwar Megakrise, Rezession, Pleitenrekord und Standortvernichtung - aber gestritten wird über Zollpolitik und Aktienkurse.
Ein amerikanischer Milliardär ist näher am realen Leben dran als die selbsternannten Beschützer der kleinen Leute
Donald Trump ist der wahre Sozialist
Mir ist das Phänomen bereits seit zwei Jahren bekannt.
Als ich im Sommer 2023 begonnen habe, im Blog regelmäßig vor der größten strukturellen Wirtschaftskrise aller Zeiten zu warnen, wurde mir in den Kommentaren immer wieder entgegnet -
Krise ?
Welche Krise ?
Die Börsen boomen doch, also von welcher Krise redest Du ?
Im Gegensatz zu vielen Kollegen und Diskussionspartnern in der Blase der Medienmacher bewege ich mich immer noch tagtäglich im realen Leben, in der Realwirtschaft.
Und im echten Leben geben jeden Tag mehr Unternehmer auf, kommen immer weniger Menschen mit ihrem Einkommen über die Runden.
Im echten Leben hat die junge Generation immer schlechtere Zukunftschancen, ist der Optimismus weggeblasen, wird die Stimmung aggressiver und der nackte Kampf ums Überleben immer brutaler.
Im echten Leben ist die Waage seit Jahrzehnten in Richtung Aktiencasino gekippt, sind die realen Arbeitsplätze nach Asien verschwunden und das gesamte System mit 52 Prozent Staatsquote in den Sozialparadiesen Europas funktioniert nur noch durch Schuldenmachen und fiktives Geld einfach erfinden.
Und jetzt kommt das Skurille.
Ein amerikanischer Milliardär verspricht seinen Wählern der verzweifelten Mittelschicht, dass er dies beenden wird.
Schei..aufs Aktiencasino, ECHTE Arbeitsplätze müssen her, das Staatsmonster muss radikalst geschrumpft werden, die Realwirtschaft gestärkt und die Freiheit wieder entfesselt werden.
Aus Sicht eines Amerikaners stimmt die Diagnose natürlich.
Der (noch) größte Konsummarkt der Welt wurde durch Länder und Gemeinschaften geflutet, die selbst ihre eigenen Märkte mit Einfuhrzöllen und Handelshindernissen abgeschottet haben.
Die Chinesen machen es ganz offen mit Zöllen auf Importwaren, die Europäer haben den Verstand verloren und erfinden Regeln, die der Rest der Welt weder einhalten kann noch will und schotten damit indirekt ihre Märkte immer weiter ab.
So und jetzt passiert das, womit ganz Europa und da vor allem die Abonnenten des Betreuten Denkens überhaupt nicht gerechnet haben -
Trump macht als Präsident EXAKT das, was er seinen Wählern im Wahlkampf versprochen hat !
Was an "America First" kann man falsch verstehen ?
Und worüber ich persönlich mich königlich amüsiert habe -
Menschen die noch nie im Leben eine Aktie besessen haben, Leute, die bei "Bulls and Bears" an den Zoo denken, linke Kapitalistenfresser und selbsternannte Kämpfer für die sogenannten "kleinen Leute" -
All diese Leutchen echauffieren sich fürchterlich die letzten Tage über ein Debakel an den Börsen !
Leute-seit mindestens zwei Jahren muss es doch vor allem jeder in Deutschland und Österreich sehen -
Das Aktiencasino hat NICHTS mehr mit dem echten Leben, mit der Realwirtschaft zu tun !
Während unsere Länder in der Rezession stecken und die Menschen sich das Leben nicht leisten können - sind die Börsen wegen der Gelddruckmaschinen der Zentralbanken von Höchststand zu Rekord gesprungen !
Was kümmert Euch der Aktienmarkt ?
In Wahrheit braucht Europa 27 kleine Trumps, die an erster Stelle unsere Volkswirtschaften ins Laufen bringen - und dann folgt die Börse schon !
Ps -als Info für Herrn Staatsquote -
Gestern verzeichneten die US Börsen den Rekordtag ever 🤣
Don't be a Panican 😅
GM
Universitätsklinik für Medienpathologie
Abteilung für akute Hybris und chronische Relevanzstörung
Arztbrief. (SATIRE) ‼️
Patient: Böhmermann, Jan
Geburtsjahr: Irrelevant – gefühlt immer 12 Jahre älter als seine Witze
Aufnahmediagnose:
Akute Selbstüberschätzung bei gleichzeitigem Verlust der Selbstironie
(Morbus Ego Maximus, Stadium ZDF)
⸻
Anamnese:
Patient stellte sich selbst vor – unaufgefordert, mit Kamerateam.
Berichtet über Symptome wie:
•unkontrollierbarer Rededrang über politische Themen, die er fünf Minuten vorher auf Wikipedia gelesen hat
•Überzeugung, dass er gleichzeitig Comedian, Journalist, Philosoph und moralischer Kompass der Bundesrepublik sei
•Unfähigkeit, Widerspruch nicht als Beweis für seine Genialität zu deuten
Befund:
•Pupillen beidseits erweitert beim Wort „Satire“
•Leichte Schweißbildung beim Gedanken, nicht der Schlauste im Raum zu sein
•Blutbild zeigt erhöhte Spiegel an „Zynisin“ und „Wokatonin“
•Reflexprüfung negativ bei Selbstkritik
Verlauf:
Patient wurde mit einem Spiegel konfrontiert – entwickelte daraufhin akute Panik und rief „Feindbild!“.
Nach Verabreichung einer Dosis Demut (intravenös) – allergischer Schock.
Versuchte, das Pflegepersonal satirisch zu belehren. Wurde von der Putzfrau ignoriert, was zu einer leichten Depression führte.
Therapieempfehlung:
•Tägliche Selbstzweifel-Gymnastik
•Reduktion der Twitter-Dosis auf 5 Minuten täglich
•Eine Woche echte Stille ohne Applaus – optional im Erzgebirge
•Notfallplan: Reboot durch Gespräch mit einem normalen Menschen
Prognose:
Chronischer Fall. Aussicht auf Heilung gering, es sei denn, die Einschaltquoten fallen unter das Ego – dann spontane Remission möglich.
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@hori_____zont Ich denke das man hier absichtlich falsch versteht. Ob das für die Anwohner gesund ist, wenn da gerade die Teslas abfackeln', ist doch sehr fraglich.
Seit Tagen höre ich, die westliche Werteordnung sei in Gefahr. Demokratie, Freiheit, Rechtsstaat, alles stehe auf der Kippe. Doch von welcher westlichen Werteordnung reden wir eigentlich?
Für mich war sie in Gefahr, als wir begannen, Menschen aufgrund bestimmter Kriterien den Zugang zu Theatern, Kinos, Restaurants und Kirchen zu verwehren. Als wir Schilder aufhängten, die bestimmten Gruppen den Eintritt untersagten, nicht etwa wegen Verbrechen, sondern weil sie eine persönliche medizinische Entscheidung getroffen hatten.
Das Ende der Werteordnung kam, als wir ernsthaft darüber diskutierten, ob wir unliebsame Parteien verbieten sollten, Parteien, die in freien Wahlen von Millionen Menschen gewählt wurden. Die Demokratie zu verteidigen, indem man sie abschafft. Was ist das bloß für eine absurde Logik?
Das Ende der Werteordnung kam, als Menschen öffentlich bedauerten, dass ein Attentat auf einen amerikanischen Präsidenten gescheitert war. Ein gescheiterter Mordversuch, beklagt von jenen, die sich sonst über „Hass und Hetze“ echauffieren.
Das Ende der Werteordnung kam, als der Glaube an den Krieg so übermächtig wurde, dass Pazifisten als „Lumpenpazifisten“ beschimpft wurden.
Das Ende der Werteordnung kam, als Steuergelder genutzt wurden, um gegen die Opposition Politik zu machen, sei es durch Organisationen, die gezielt die Artikulation abweichender Meinungen im Internet erschweren, oder durch die regierungsgestützte Organisation von Massendemonstrationen, bei denen bewusst Angst geschürt und übertriebene Nachrichten verbreitet wurden.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als ein Gesetz verabschiedet wurde, das erklärte, dass Politiker stärker vor Beleidigungen geschützt werden müssten als Bürger. Als die Türen morgens um sechs Uhr von bewaffneten Beamten des Staates geöffnet wurden, um Menschen, die einen Politiker als Schwachkopf bezeichnet hatten, ihre Smartphones und Rechner zu beschlagnahmen.
Das Ende der Werteordnung kam, als Beamte jauchzten, lachten und feixend erzählten, wie sie Hausdurchsuchungen in den frühen Morgenstunden durchführten.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als staatlich finanzierte Institutionen gegründet wurden, die der Bevölkerung erklären sollten, was wahr und was falsch ist, ganz so als hätten freie Bürger nicht selbst die Fähigkeit, sich eine Meinung zu bilden.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als der Staat erklärte, er könne zwar das Weltklima retten, aber nicht die eigenen Grenzen schützen.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als erklärt wurde, es gäbe eine Religion, die man nicht mehr kritisieren, hinterfragen, parodieren oder infrage stellen durfte, ohne als geisteskrank, gefährlich, rassistisch oder als Ketzer gebrandmarkt zu werden.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als Frauen das Recht abgesprochen wurde, sich für ihre Geschlechtsgenossinnen einzusetzen, weil sie damit angeblich Männer diskriminierten, die erklärten, Frauen zu sein.
Für mich war die westliche Werteordnung in Gefahr, als wir den Anderen aufgrund abweichender Meinungen zum Fremden und zugleich zur Bedrohung erklärten. Als wir begannen, Angst vor jeder noch so kleinen Veränderung im eigenen Denken zu haben.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als die Menschen wieder begannen, an Hexen zu glauben, an moderne Häretiker, an Abweichler, an Ketzer des Zeitgeistes. Als es plötzlich keine Debatten mehr gab, sondern nur noch Tribunale. Als es nicht mehr um Argumente ging, sondern um Anklagen, Verdächtigungen und Exkommunikation.
Das Ende der westlichen Werteordnung kam, als Menschen sich wieder flüstern hörten, was sie früher laut sagen durften. Als aus offenen Gesellschaften verschlossene Räume wurden, in denen nur noch geflüstert wird, aus Angst, dass ein falsches Wort das soziale oder gar berufliche Ende bedeutet.
Die westliche Werteordnung ist nicht erst jetzt in Gefahr. Sie wurde längst verraten, und zwar von genau jenen, die heute am lautesten behaupten, sie zu verteidigen.