@_homoduplex Rotherham waren schon 1400.
Es wurden 149 Bezirke untersucht... Und das sind nicht alle Bezirke.
Mit dieser Zahl kommen wir schon auf über 200 000.
Die Zahl ist eher unterschätzt.
@123Koko_ Erinnert mich an die Debatte um die Vigilanten-Filme der Achtziger (z.B. RoboCop).
Da hatten die Leute auch die Schnauze voll von der weit verbreiteten Kriminalität.
Das ist unser eigentliches Problem, Leute die die Probleme unserer Zeit nicht sehen wollen, weil sie ihre eigene PR glauben
Die Leute in den Kommentaren sind fast schlimmer. "Die Flüsse waren dreckig", ich konnte aber vor die Tür gehen und ein Messerangriff war unwahrscheinlich
Das ganze Problem in einem Satz.
(Ich dagegen bin sehr froh, dass mein Sohn in einem liberaleren, freundlicheren Deutschland aufwächst als ich, Jahrgang 1975. Es gibt sehr wenig, was damals besser war als heute)
Das ganze Problem in einem Satz.
(Ich dagegen bin sehr froh, dass mein Sohn in einem liberaleren, freundlicheren Deutschland aufwächst als ich, Jahrgang 1975. Es gibt sehr wenig, was damals besser war als heute)
Täter behalten, Opfer vergessen – Nietzards verkehrte Welt
Es gibt Sätze, bei denen man kurz die Wiedergabe anhalten und prüfen muss, ob das eigene Gehör noch funktioniert. Jette Nietzard hat in einem Podcast einen davon geliefert, und er ist es wert, ihn ganz auszubuchstabieren, weil sich in ihm das gesamte Weltbild eines Milieus verdichtet. Straffällige Migranten, so die frühere Sprecherin der Grünen Jugend, solle man nach ihrer Verurteilung bitte nicht in die Herkunftsländer abschieben. Die Strafe gehöre lieber hier abgesessen, im deutschen Gefängnis. Begründung: Sonst werde die Bevölkerung in der Heimat gefährdet. Man wolle ja nicht, dass verurteilte Afghanen „in Afghanistan rumlaufen und die Leute abmurksen“.
Man muss diesen Gedanken einmal in seiner ganzen Ungeheuerlichkeit auf sich wirken lassen. Eine deutsche Politikerin sorgt sich öffentlich darum, dass ein verurteilter Gewalttäter in seiner Heimat jemanden umbringen könnte – und zieht daraus den Schluss, er möge gefälligst hierbleiben. Bei uns. Unter uns. Die Sicherheit der Menschen in Kabul ist ihr eine ausdrückliche Erwähnung wert. Die Sicherheit der Menschen in Brokstedt, in Aschaffenburg, in Mannheim, in Solingen kommt in ihrem Gedankengebäude schlicht nicht vor. Sie existiert nicht. In diesem einen Satz wird der Bürger dieses Landes zu reinem Füllmaterial, zur Manövriermasse, die das Risiko zu tragen hat, das man dem Ausland nicht zumuten will. Die eigenen Leute zuerst – aber bitte zuerst beim Schutz der anderen.
Schauen wir uns an, was sie eigentlich behauptet. „Mein Problem ist der Schutzaspekt von den Menschen dann im Heimatland. Wir verschieben ja dann einfach das Problem.“ Das ist die Logik. Eine Abschiebung sei eine Problemverschiebung. Nur stimmt schon die Prämisse nicht. Das Problem wurde nicht von Deutschland erzeugt, das es nun unfairerweise weiterreicht. Das Problem wurde nach Deutschland importiert, von Menschen, die hier in vielen Fällen kein Aufenthaltsrecht hatten, und die Rückführung in das Land der eigenen Staatsbürgerschaft ist keine Schurkerei, sondern die normalste Selbstverständlichkeit, die es zwischen Staaten gibt. Jedes Land der Welt ist für seine eigenen Bürger zuständig. Nur Deutschland soll sich offenbar als Endlager für die Gewalttäter des halben Globus verstehen, weil ein Wegschicken angeblich unsolidarisch wäre. Solidarisch mit wem? Mit Afghanistan. Niemals mit der Kassiererin, die nachts den letzten Zug nimmt.
Besonders entlarvend ist der plötzliche Stolz. „Wenn wir so stolz sind auf das deutsche Justizsystem“, sagt Nietzard, dann solle man dem Täter doch hier eine gerechte Strafe gönnen. Dieser Stolz ist neu, und er ist hochgradig selektiv. Es ist exakt dasselbe politische Lager, das jeden Jubel anstimmt, wenn ein Verwaltungsgericht eine Abschiebung in letzter Minute kassiert. Es ist dasselbe Lager, das den Rechtsstaat reflexhaft als Drohkulisse empfindet, sobald er gegen die eigene Klientel gerichtet ist. Der Stolz auf die deutsche Justiz blüht in diesem Milieu immer genau dann auf, wenn sich die Justiz benutzen lässt, um Kriminelle im Land zu halten. Sobald dieselbe Justiz konsequent durchgreifen und vollstrecken und ausweisen soll, ist von Stolz keine Rede mehr, dann ist plötzlich von Härte und Kälte und einem Klima der Angst die Rede.
Und jetzt kommt der Teil, den Nietzard entweder nicht weiß oder bewusst verschweigt – beides wäre verheerend. Sie zeichnet das Bild, als sei die Abschiebung eines verurteilten Ausländers ein Akt, mit dem man ihn der Strafe entzieht, ihn ungeschoren davonkommen lässt. Die Realität ist das genaue Gegenteil. Wer hier verurteilt wird, wird hier auch verurteilt – das Gericht spricht die volle Strafe aus. Was danach passiert, regelt eine Vorschrift, die in der Praxis längst zur Tür hinaus für ausländische Häftlinge geworden ist: Die Vollstreckungsbehörde kann von der weiteren Haft absehen, wenn der Verurteilte abgeschoben wird. In mehreren Bundesländern ist es Regel, dass nach Verbüßung der Hälfte der Strafe Schluss ist und die Abschiebung folgt. Ein Oberlandesgericht hat dazu in dürren Worten festgehalten, dass der Gesetzgeber damit bewusst eine Besserstellung des abgeschobenen Täters gegenüber dem geschaffen hat, der bleibt. Mit anderen Worten: Die Abschiebung ist kein Entkommen vor der Strafe. Sie ist der Mechanismus, der unsere überfüllten Zellen leert und uns die Kosten und die fortgesetzte Anwesenheit eines Gewalttäters erspart. Nietzard kämpft also nicht gegen Straflosigkeit. Sie kämpft dafür, dass wir auf das Privileg verzichten, einen verurteilten Mörder loszuwerden, und ihn stattdessen für Jahre auf eigene Rechnung durchfüttern.
Womit wir beim Geld wären, das laut Nietzard keine Rolle spielen dürfe. „Deutschland ist eine der reichsten Nationen“, sagt sie, man müsse die Menschen ja nicht gegeneinander ausspielen. Ein Satz, der sich leicht sagt, wenn man die Rechnung niemals selbst bezahlt. Ein Haftplatz kostet, je nach Bundesland, zwischen rund siebzig und zweihundert Euro – pro Tag. Das summiert sich pro Häftling auf Zehntausende Euro im Jahr, in den teuren Ländern in Richtung sechzig-, siebzigtausend. Schon heute hat mehr als jeder dritte Strafgefangene in deutschen Anstalten keinen deutschen Pass; der Ausländeranteil liegt bei rund siebenunddreißig Prozent und steigt. Nietzards Vorschlag würde diese Zahl nicht senken, sondern programmatisch in die Höhe treiben, weil das Wegschicken ja zur Unsolidarität erklärt wird. Wer das bezahlt, ist nicht die wohlhabende Frau mit dem ruhigen Bürojob im Bundestag. Es bezahlt der Steuerzahler, der jeden Monat aufs Konto schaut und sich fragt, wofür eigentlich. Und „reich“ ist dieses Land bestenfalls noch in der Vergangenheitsform, in einem Zustand, den dieselbe Politik mit Eifer abbaut, die nun fordert, Geld dürfe keine Rolle spielen.
Dann das Schreckensbild selbst. Nietzard fürchtet die Heerscharen abgeschobener Afghanen, die in der Heimat mordend umherziehen. Nur findet diese Massenabschiebung gar nicht statt. Nach der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 wurden Abschiebungen nach Afghanistan praktisch eingestellt. Erst seit kurzem rollt das überhaupt wieder an, in winzigen Zahlen, mit einzelnen Charterflügen und ausschließlich für die allerschwersten Fälle: Verurteilte wegen Vergewaltigung, wegen Tötungsdelikten, wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern, wegen Drogenhandels. Über genau diese Personen redet Nietzard. Das ist die Gruppe, deren Verbleib in Deutschland sie schützen will, damit in Afghanistan niemand zu Schaden kommt. Sie verteidigt nicht das harmlose Versehen, den kleinen Ladendieb mit Migrationshintergrund. Sie verteidigt das Bleiberecht des verurteilten Kinderschänders, weil eine Abschiebung den Tätern in der Ferne schaden könnte. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen, bis der Geschmack bleibt.
Wie diese Abstraktion in der Wirklichkeit aussieht, hat ihr ausgerechnet ein Mann erklärt, der wissen muss, wovon er spricht. Der Vater einer im Januar 2023 in einem Regionalzug bei Brokstedt getöteten Siebzehnjährigen meldete sich nach Nietzards Auftritt zu Wort. Seine Tochter starb durch sechsundzwanzig Messerstiche, ihr Freund, neunzehn, wurde ebenfalls getötet, eine schwer verletzte Zeugin nahm sich später das Leben. Der Täter war ausreisepflichtig, mehrfach vorbestraft, gegen ihn liefen über zwanzig Ermittlungsverfahren, und er war wenige Tage zuvor aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein Mensch also, der nach Recht und Gesetz längst nicht mehr hier hätte sein dürfen. Der Vater hält dagegen, der Mord wäre mit einer Politik, die solche Leute außer Landes bringt, zu verhindern gewesen – und dass sich der Täter „dank Menschen wie Ihnen“ überhaupt im Land befunden habe. Er steht heute mit über tausend Familien in Kontakt, die in den vergangenen Jahren auf ähnliche Weise ein Kind verloren haben. Tausend. Das ist die andere Seite von Nietzards Sorge um die Unversehrtheit Kabuls. Das sind die Namen, die in keinem ihrer Sätze auftauchen.
Am Ende bleibt eine einfache Frage, und sie ist keine rhetorische. Für wen wird hier eigentlich Politik gemacht? Eine Position, die den Schutz fremder Bevölkerungen ausdrücklich benennt und den Schutz der eigenen mit keiner Silbe erwähnt, die das Loswerden eines verurteilten Gewalttäters für ein moralisches Versagen hält und seinen Verbleib für ein Gebot des Anstands, die dem Steuerzahler die Kosten und das Risiko gleichzeitig aufbürdet und das Ganze in den Mantel des Stolzes auf den Rechtsstaat hüllt – diese Position hat sich von den Interessen der Menschen, die in diesem Land leben und es bezahlen, vollständig verabschiedet. Es ist kein Ausrutscher. Es ist die Linie, ausgesprochen von jemandem, der ehrlich genug oder unbedacht genug war, sie laut zu sagen. Und genau deshalb sollte man diesen Satz nicht vergessen, sondern aufheben. Er erklärt mehr über den Zustand eines politischen Lagers als jedes Parteiprogramm.
https://t.co/pN7FvXitaf
Wie kann es eigentlich sein, dass Yvonne Kussmann, die alleine den Job macht, den die deutschen Mainstreammedien tun sollten, nicht eine MIllion Follower hat?
Sie ist hartnäckig, berichtet die Entwicklung der Fälle nach, bleibt dran, beschafft Infos und bleibt dabei sachlich.
Wer es nicht schon tut: bitte folgen!
@jannibal_ Der Jay Report hatte ja von 1400 Opfern nur in Rotherham gesprochen.
Und hier wurden 149 weitere Städte und Gemeinden untersucht... 250 000 könnte hinkommen
Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie der ÖRR Vertretern der Laborhypothese im Zusammenhang mit dem Coronavirus antiasiatischen Rassismus unterstellt hat.
Völlig absurd, dass nicht ein Fischmarkt, sondern das Biowaffenlabor zwei Straßen weiter für den Ausbruch des Virus verantwortlich sein könnte.
Tulsi Gabbard vom US-Geheimdienst hat heute bestätigt, dass mit Steuergeld die Entwicklung von Sars-CoV-2 finanziert wurde.
Zwischen Verschwörungstheorie und Realität liegt nur etwas Zeit.
Die „Schwurbler“ hatten wieder einmal recht.
Sehr geehrte Frau Amann, sehr geehrte Frau Nietzard,
mit Erstaunen habe ich die verstörenden Thesen von Frau Nietzard gesehen. Dazu aber mal im Einzelnen:
1. Schutzstatus
Als Vater der am 25.01.2023 in einem Nahverkehrszug in Brokstedt ermordeten- erst 17-jährigen- Ann-Marie möchte ich gern von Ihnen wissen, warum Sie meine Tochter kein Anrecht auf Sicherheit hatte?
Sie und Ihr Freund Danny wurden mit 38 Messerstichen niedergemetzelt...so entstellt, das wir als Eltern nicht einmal mehr das Gesicht unseres Kindes sehen durften!
Der Mörder meiner Tochter war illegal in diesem Land, hatte bereits über 42 schwere Straftaten verübt- unter anderem ein Jahr voher schon einmal jemandem ein Messer in den Hals gerammt!!!!- und war ausreisepflichtig! Dank Menschen wie Ihnen, durfte er sich trotz allem unbehelligt weiter in diesem Land bewegen...
Inzwischen sind wir mit mehr als 1.000 Familien vernetzt, die in den letzten 11 Jahren angehörige durch Ihre Politik betrauern mussten...davon alleine 400 Kinder jeglicher Hautfarbe, Herkunft, Sprache und Religion, die z.B. nur zur Schule gehen wollten und nicht mehr zu Ihren Eltern nach Hause kamen!
Und Sie verlangen von uns verwaisten Eltern, das wir Verständnis für die Mörder unserer Kinder haben? Das wir uns Sorgen sollten, das es den Tätern in ihrem Heimatland nicht gut gehen könnte?
Fragen Sie doch mal uns als Eltern, wie es uns geht...denn unsere Kinder können sie ja nicht mehr fragen...die sind nämlich TOT!!!!
2. gerechte Strafen
Was ist für Sie eine gerechte Strafe, wenn ein Mensch ohne Grund, Vorwarnung und Anlass andere Menschen- zum Teil Kinder!!!- aus dem Leben reißt?
Nur zu Erinnerung, damit Sie verstehen was das bedeutet: Unsere Kinder liegen 2m tief begraben und kommen niemehr wieder! NIEMALS! Ihr Leben wurde von jemand Wildfremden brutalst beendet.
Sie dürfen keinen Schulabschluss mehr machen, sich nicht mehr verlieben, nicht mehr heiraten und uns Eltern zu Großeltern machen...
Bitte definieren Sie mir- und den anderen verwaisten Eltern- was für Sie eine gerechte Strafe ist, wenn Sie schon die Rückführung der Mörder in ihre Heimatländer als "menschenunwürdig" betiteln?
3. Deutschland= reiches Land
Ich fahre seit mehr als 3 Jahren durch dieses Land und versuche verwaisten Eltern zu helfen. Ich komme in Haushalte, wo beide Elternteile einem ehrenwerten Beruf in Vollzeit nachgehen und beide nebenbei noch einen Minijob haben...
...damit sie sich das kleine Reihenhaus noch leisten können...und dennoch haben sie kein Geld, ihre ermordeten Kinder würdevoll und anständig beerdigen zu können...
Stattdessen stehen Poliker vor den Mikrofonen und erzählen diesen Menschen sie wären "reich" und das sie mit 14 Stunden-Tagen bei Politikern als "faul" gelten...
Sehr geehrte Frau Nietzard, ich bin gerne bereit mit Ihnen darüber zu diskutieren- es sei denn, dieses Thema ist Ihnen wieder "zu blöd", wie bei Julia Ruhs Sendung "Klar"
Gern lade ich Sie am 19.09. um 14:00 Uhr nach Frankfurt zur Trauerwache Deutschland ein...haben Sie den Mut und den Anstand mit vielen anwesenden verwaisten Eltern zu sprechen, um vielleicht eine andere Sichtweise zu bekommen...
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kyrath
@MelAmann@jetteniz@juliaruhs