Für Perrefort ist es jetzt schon ein Vertuschungsskandal, dass regionale Temperaturspitzen in Mittelwerten gedämpft werden. 😁
"eingestandenermaßen", lol.
It's not a bug, it's a feature.
@FrankfurtZack Moderne Rekonstruktionen wie die PAGES 2k v2-Datenbank (2017) führten Screening-Verfahren ein, die divergente Reihen identifizieren.
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Die Achillesverse der Paläoklimatologie: Wie der Totalausfall der Methode als „Divergenzproblem“ verharmlost wird.
Ein kurzer Deep Dive in die Welt der Holz-Thermometer: 👇
Das Prinzip ist simpel: Klimaforscher nutzen alte Baumringe, um die Temperaturen der letzten Jahrtausende zu rekonstruieren.
Breite Ringe = warme Jahre, schmale Ringe = kalte Jahre.
Darauf basieren die historischen Klimakurven ganz wesentlich.
🚨 Der Realitätscheck
Seit 1960 steigen die Temperaturen auf unseren modernen Thermometern an. Und die Bäume in den relevanten nördlichen Breiten? Sie wachsen plötzlich langsamer und zeigen fälschlicherweise eine Abkühlung an. Gemessene Realität und Baumring-Daten driften komplett auseinander.
🤯 Der epistemologische Zirkelschluss
Hier wird es absurd: Wir sollen blind darauf vertrauen, dass diese „Baum-Thermometer“ im Jahr 1100 n. Chr. aufs Zehntelgrad präzise funktioniert haben. Aber ausgerechnet heute, wo wir echte Thermometer zur Überprüfung danebenhalten können, versagen sie? Ein Messinstrument, das im überprüfbaren Hier und Jetzt offensichtlich defekt ist, gilt paradoxerweise als unantastbarer Goldstandard für die unüberprüfbare Vergangenheit.
Es ist im Grunde ein Totalausfall der Methode, der verharmlost wird als "Divergenzproblem"
📉 „Hide the Decline“
Wie ging man mit dieser methodischen Katastrophe um? Mit Daten-Kosmetik. Als die Baumring-Daten ab den 60ern die gewünschte Erwärmungskurve ruinierten, wurden sie in berühmten Publikationen schlichtweg abgeschnitten. Man versteckte die peinliche Divergenz und klebte stattdessen die echten Thermometerdaten an das Ende der Grafik. Saubere Wissenschaft sieht anders aus.
🤡 Die Post-hoc-Rationalisierung
Konfrontiert man die Forscher mit diesem blinden Fleck, regnet es plötzlich Hilfshypothesen: Auf einmal liegt es am „Trockenstress“, am „Global Dimming“ oder der Schneeschmelze. Nicht unähnlich zu Corona - Wenn das zentrale Instrument versagt, erfindet man im Nachhinein komplexe Ausreden, um das Narrativ zu retten.
👌🏻Fazit
Wissenschaft lebt von Falsifizierbarkeit und harten Fakten. Wenn man die Schwächen des eigenen Messinstruments aber durch nachträgliche Datenschnitte und wilde Erklärungsmodelle unter den Teppich kehrt, verlässt man die exakte Wissenschaft und betritt das Reich des reinen Glaubens.
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@DerPhysiker21@hannokinkel Bei der Parfüm-Analogie ist die Schwäche, dass die den Rück-Austausch nicht abbildet. Die Bomben-¹⁴C-Kurve misst, wie schnell die isotopische Markierung die Atmosphäre verlässt. Aber wenn ein markiertes Molekül in den Ozean geht, kommt fast gleichzeitig ein unmarkiertes zurück.
"Wir wissen nicht, worüber Hr. Ganteför dort spricht". 😂
Felix blamiert sich bis auf die Knochen. Im Studium der Filmwissenschaft musste man sich offensichtlich nicht mit dem Unterschied zwischen einer Konzentration und einem Verhältnis rumärgern.
@FPerrefort Das Sie es als wissenschaftsferner Desinformationsverbreiter nicht wissen, wundert mich nicht. Er verkauft, wie viele "Skeptiker" ein Isotopenverhältnis (daher in %) als Konzentration, das ist fuer einen Physiker recht peinlich, aber einfache Gemueter lassen sich beeindrucken.
@niusde_ >>„Ich glaube, dass die jüngste Erwärmung wohl auch schon vor 1000 Jahren erreicht wurde“<<
Warum ist der vor über 5300 Jahren eingefrorene Ötzi dann erst 1991 aus dem Eis heraus geschmolzen und nicht schon vor 1000 Jahren? 🤔 #GlobalWarming
@foam_boat@CColose In this case, he's just being stubborn. He could have simply admitted that signal detection is not tied to 30 year climate normals. Instead, he doubles down on his misconception. Not a good look.
@gedanken_lost Das ist sowieso falsch. 30 Jahre ist die Konvention für Basisperioden, aber das ist auch kein Naturgesetz.
Trenddetektion kann auch auf viel kürzeren Zeitskalen funktionieren, das verwechseln viele.
@FrederikSchenk@niusde_ "Sehr viel später kritisierte Gerd Ganteför, ein wissenschaftlicher Kritiker autoritärer Klimapolitik, diese „Wegmittel“-Methode als unseriös."
Das ist wirklich Peak Stupidity. 😁
@DerPhysiker21@hannokinkel Da liegt der zentrale Denkfehler Ganteförs. Die Verweildauer eines einzelnen Moleküls in der Atmosphäre ist ungleich der Anpassungszeit des perturbierten Kohlenstoffzyklus.
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