Wohl wahr!
Und für alle, denen Englisch zu mühsam ist, hier die Rede auf Deutsch:
„Entschuldigen Sie, wenn ich heute der Bad Boy auf diesem Podium bin, aber ich möchte, dass Sie genau verstehen, was ich meine. Russland gibt sich fälschlicherweise als Verfechter traditioneller Werte aus. Das ist eigentlich ein ernstes Thema – aber wen interessiert das noch? Es ist ungefähr so, als würden wir darüber diskutieren, ob draußen gerade die Sonne scheint.
Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich habe größten Respekt vor traditionellen Werten, vor unseren Gastgebern und vor diesem Veranstaltungsort. Und bitte laden Sie mich nach dieser Aussage trotzdem noch einmal ein.
Aber jeder weiß, dass Putins Russland als Verteidiger traditioneller Werte Bullshit ist. Entschuldigung für das Wort, aber wir müssen uns nicht gegenseitig erst davon überzeugen, dass Bullshit Bullshit ist.
Und entschuldigen Sie auch, dass ich keine Euphemismen wie „hybride Angriffe“ oder „unterhalb der Schwelle von Artikel 5“ verwende. Ihre Taktik besteht darin, den Dritten Weltkrieg auf eine Weise zu beginnen, die dafür sorgt, dass wir ihn nicht als Krieg wahrnehmen. Ja, ich habe „Dritter Weltkrieg“ gesagt. Euphemismen sind mir dabei ziemlich egal.
Wir müssen aufhören, uns selbst zu belügen. Jedes Mal, wenn ein NATO- oder EU-Vertreter die Wörter „hybrid“, „Resilienz“ oder „unterhalb der Artikel-5-Schwelle“ benutzt, begeht irgendwo ein Einhorn Selbstmord. Wir müssen die Einhornpopulation dieses Planeten retten und anfangen, selbst anzugreifen, statt uns zu Tode zu reden.
Unser Problem ist, dass wir so tun, als würde Russland unsere Werte angreifen. Das tut es nicht. Sie greifen nicht an. Russland hat das Wörterbuch gestohlen und die Bedeutung dessen verändert, was wir unter unseren Werten verstehen. Durch jahrzehntelange kognitive Operationen haben sie unsere Gesellschaft verändert. Und wenn dir das Wörterbuch gehört, brauchst du keine Armee mehr. Du musst nicht einmarschieren. Dann hast du den Krieg bereits gewonnen.
Inzwischen sind „traditionelle Werte“ in Europa und im Westen zu etwas Radioaktivem geworden. Gleichzeitig gilt das auch für Begriffe wie Selbstbestimmung, Nationalstaat, Patriotismus, Pflicht und Glaube. Und das Einzige, was all diese Dinge gemeinsam haben, ist, dass man sie braucht, wenn man sein Land verteidigen will.
Ich werde Sie jetzt nicht mit Umfragen langweilen, die zeigen, wie gering der Anteil der Europäer ist, die bereit wären, ihr Land zu verteidigen. Sie kennen das Tote Meer in Israel, geografisch den tiefsten Punkt der Erde. Der Anteil der Europäer und insbesondere der Westeuropäer, die bereit wären, zu den Waffen zu greifen, liegt noch darunter.
Genau darin liegt die Strategie des autoritären Blocks – Russen, Chinesen, Iraner und Islamisten: Tod durch tausend Schnitte. Sie haben Zeit. Wir denken in Wahlperioden, sie denken in Jahrhunderten und Jahrtausenden. Unsere Kultur wird langsam zersetzt – durch immer neue kleine Schnitte, die jeweils unterhalb der Schwelle bleiben. Alles scheint harmlos, alles scheint in Ordnung. Aber wenn man über sehr lange Zeit immer wieder an derselben Stelle schneidet, kann aus einem kleinen Papierschnitt irgendwann ein Schnitt werden, der einem den Kopf abschneidet. Und trotzdem heißt es jedes Mal: unterhalb der Schwelle, also kein Grund zur Reaktion.
Seit 40 Jahren stecken sie Milliarden in unsere Universitäten und Bildungssysteme – nicht etwa, weil der autoritäre Block in Wahrheit besonders philanthropisch wäre. Nach 40 Jahren Finanzierung akademischer Institutionen und Studentenorganisationen bildet man die Lehrer aus, bildet die Ausbilder aus – und die künftigen Diplomaten und Beamten.
Guten Morgen, Europa. Guten Morgen, Westen. Wir schreiben das Jahr 2026, und jetzt kommt die Rechnung.
Heute sind die westeuropäischen und amerikanischen Universitäten die feindseligsten Orte gegenüber westlichen Werten. Und warum?
Und damit komme ich zum Schluss. Das eine, was der Kreml will – das eine –, ist, die Wiederaufrüstung des Westens und der EU zu stoppen. Alles andere ist nur der Weg dorthin.
Sie werden das als Werte verkaufen, als Frieden, Liebe, Humanitarismus, Umweltschutz, Arbeitnehmerrechte oder Minderheitenrechte – alles gute Dinge. Es funktioniert, weil wir glauben, dass im Grunde jeder dasselbe will wie wir: ein ruhiges Leben, eine Hypothek, ein Wochenende mit der Familie auf dem Land. Aber das wollen sie nicht. Sie wollen ideologische Wirkung. Wirkung.
Dieselben Maschinen erzeugen zwei Gegensätze. Auf der einen Seite wird der Westen im Namen hoher Werte aufgelöst, auf der anderen wird er von Russland mit dem Versprechen traditioneller Werte verführt. Das Endergebnis ist derselbe leere Raum eines demokratischen Blocks, der sich zu Tode redet. Wir befinden uns also nicht in einer Debatte um unsere Werte.
Wir sollten aufhören, von einem „hybriden Krieg“ zu sprechen. Es gibt nur Krieg. Und wenn wir uns das nächste Mal treffen, sollten wir darüber sprechen, mit welchen Strategien wir Russland angreifen und den Krieg vor die Haustür unseres Gegners tragen können. Nicht mit militärischen Mitteln – wir müssen nicht in Russland einmarschieren. Aber es wäre sehr schön, ihnen denselben Respekt entgegenzubringen, den sie uns entgegenbringen.“
This is the video that truly made me love Marco Rubio even more.
"Israel's wealth lay not under the ground, but in its people, the Jewish people, who made the desert bloom into a high-tech superpower."
God bless you, @SecRubio 🙏🇺🇸🇮🇱
Hallo, Herr @MPKretschmer. Was soll denn das bitte?
Wir können gern die Augen zu machen wie Kinder. Der Bösewicht unterm Bett verschwindet davon nicht.
Prädikat: Totalausfall
@maischberger@parabelritter Unser Garten war nahe der sowjetischen Kaserne. Nach vielen Einbrüchen in der Nachbarschaft kam man auf die Idee, eine Flasche Korn auf dem Tisch sichtbar stehen zu lassen. Dafür blieb der Inhalt der Schränke verschont.
Ansonsten sah man die Sowjets als arme ganz Schweine an.
@Tiefseher Hier in Leipzig sammeln sich schon die üblichen friedensbewegten Initiativen, genau das zu verhindern.
🇷🇺 baut hunderte dieser Waffen und benutzt diese fast täglich.
@WeimarClub Hier müssen wir leider wirtschaftliche Logik von sicherheitspolitischer Vernunft trennen.
Solange zwei Grenzen weiter der Wohlstand eines Landes geopfert wird, um Raketen zu bauen UND zu benutzen, bleiben uns nur wenige Alternativen.
Daher lieber hier bauen als kaufen.
Wenn man sowieso gerade unbeliebt ist, kann man man auch radikalere Reformen machen, die mehr Chancen auf Wachstum bringen. Zaudern, Risiken vermeiden, Halblösungen sind vielleicht sinnvoll, wenn man vorn liegt, wenn man hinten liegt, muss man sich was trauen.
Ich sehe dieses Video gerade erst jetzt mit ein bisschen Verspätung, aber beim Anschauen von Sahra Wagenknechts jüngsten Auftritt bei Markus Lanz und ihrer Erzählung vom angeblichen amerikanischen 28-Punkte-Friedensplan in Alaska musste ich das einfach mal loswerden, weil man das analytisch gesehen von vorne bis hinten komplett zerlegen muss. Wer sich das anschaut, merkt schnell, dass hier mit völlig verzerrten Maßstäben gearbeitet wird, denn Wagenknecht tut so, als läge da ein fertiger, fairer Kompromiss auf den Tisch, den Moskau 🇷🇺 angeblich sofort unterschreiben wollte und den die europäischen 🇪🇺 Staaten nun aus reiner Sturheit sabotieren. Analytisch ist das eine bewusste Verdrehung der Tatsachen. Solche Papiere – sofern sie überhaupt jemals als konkrete, verifizierbare Pläne existierten – verlangen stets maximale, einseitige Zugeständnisse von der Ukraine 🇺🇦, wie etwa weitreichende Gebietsabtretungen und die erzwungene Neutralität, während für Ruzzland keinerlei echte, einklagbare Sicherheitsgarantien oder Verpflichtungen zum Rückzug vorgesehen sind. Das ist kein Friedensangebot, sondern schlicht ein Diktat, das unter dem Deckmantel der Diplomatie verkauft wird.
Besonders perfide ist dabei die dahinterstehende Täter-Opfer-Umkehr, bei der die diplomatischen und politischen Bemühungen der westlichen Staaten von Wagenknecht als ständiges Brückenabbrechen geframt werden, während die eigentliche Verantwortung völlig auf den Kopf gestellt wird. Nicht der Aggressor, der einen brutalen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führt, wird in die Pflicht genommen, seine Truppen zurückzuziehen, sondern stattdessen werden die Unterstützer des überfallenen Landes dafür kritisiert, dass sie sich nicht einfach fügen. Wer Verhandlungen fordert, die de facto auf die Kapitulation des Opfers hinauslaufen, betreibt keine Friedenspolitik, sondern belohnt und legitimiert gezielten Landraub.
Genau deshalb hinterlässt dieses Muster auch den bitteren Beigeschmack eines reinen Resonanzbodens für fremdgesteuerte Narrative. Es werden exakt die Sprechblasen aus Moskau recycelt, um im hiesigen Diskurs gezielt Unruhe zu stiften, und ob aus kalkuliertem Kalkül oder als nützliche Marionette – es wird permanent die Erzählung bedient, der Westen sei an der Eskalation schuld, während der eigentliche Verursacher des Leids in Schutz genommen wird. Ziel solcher Auftritte ist eben nie eine echte, dauerhafte Lösung auf Basis des Völkerrechts, sondern die gezielte Verunsicherung der Innenpolitik, das Schüren von Angst vor einer Eskalation und das Abgreifen billigen politischen Kapitals.
Man muss sich nach solchen Sendungen eigentlich immer wieder fragen, warum solche Formate diesen Akteuren überhaupt ständig die Bühne bereiten. Natürlich wird dort nachgefragt und widersprochen, aber am Ende gewinnen genau diese Politiker, weil sie dank Quotenlogik und Aufregungsbewirtschaftung ihre plakativen Narrative ungestört in Millionenhaushalte pumpen können. Die Medien machen sich da oft selbst zum unfreiwilligen Verstärker von Propaganda, weil sie das Kalkül dieser Leute genau bedienen. Wer diesen Krieg wirklich beenden will, darf nicht den Opferstatus des Angegriffenen opfern und die Aggression salonfähig machen, und es wird höchste Zeit, diese Mechanismen und diese Propaganda jedes Mal konsequent beim Namen zu nennen.
#Wagenknecht #BSW #Ukraine 🇺🇦
@FriedrichMerkel@CarolinevGall Hallo, was wären denn einige der Punkte, die Sie bei Ruzzlands Vorgehen kritisch sehen? Worin sehen Sie das Ziel Deutschlands, den Krieg auszuweiten?
Danke im Voraus
AfD wygrała wybory w Saksonii-Anhalt i teraz może dostać najgorszą rzecz, jaka może przydarzyć się partii skrajnie populistycznej - odpowiedzialność.
Z polskiej perspektywy to może być niezwykle ciekawy eksperyment. Bo mechanizm AfD jest nam dobrze znany: wszystko jest proste, winni są jasno wskazani, wystarczy odsunąć “system”, ograniczyć migrację, rozprawić się z elitami i państwo zacznie działać. Tyle że po wyborach kończy się TikTok, a zaczyna Excel.
Saksonia-Anhalt jest idealnym miejscem do takiego testu. Land się starzeje, traci mieszkańców i ludzi w wieku produkcyjnym, ma problemy z dostępnością lekarzy, opieką, szkołami, transportem oraz utrzymaniem usług publicznych poza większymi miastami. Do tego dochodzi słaba dynamika gospodarcza, zagrożony przemysł i rosnące zadłużenie samorządów. To problemy strukturalne, których nie da się rozwiązać wskazując wroga.
I tu zaczyna się pierwszy paradoks AfD. Jedną z odpowiedzi na brak ludzi jest imigracja zarobkowa. Saksonia-Anhalt już dziś coraz mocniej korzysta z pracowników zagranicznych. Jeżeli AfD rzeczywiście zacznie realizować politykę odstraszania migrantów, może pogłębić dokładnie ten problem, który mieszkańcy odczuwają w przychodni, domu opieki, zakładzie pracy czy lokalnej firmie. Hasło “mniej obcych” zderzy się z pytaniem: kto właściwie ma tu pracować?
Drugi paradoks jest finansowy. AfD obiecuje jednocześnie niższe obciążenia, rozbudowane świadczenia, wsparcie rodzin, inwestycje i poprawę usług publicznych. IWH wyliczał jeszcze przed wyborami, że sam program AfD pozostawia co najmniej 2,2 mld euro rocznej luki. To klasyczny populistyczny produkt polityczny: każdy dostanie więcej, nikt nie zapłaci więcej, a pieniądze pojawią się po usunięciu “marnotrawstwa”. W Polsce tę konstrukcję znamy bardzo dobrze.
Najciekawsze będzie jednak to, czego AfD nie będzie mogła zrobić. Rząd landu nie ustala niemieckiej polityki zagranicznej, nie może samodzielnie wypisać Niemiec z UE, zmienić federalnej polityki energetycznej ani zrealizować dużej części antyimigracyjnej rewolucji. Gdy więc problemy pozostaną, AfD stanie przed wyborem: przyznać, że rzeczywistość jest bardziej skomplikowana niż kampania, albo znaleźć kolejnego winnego - Berlin, Brukselę, sądy, media i “deep state”. W Polsce znamy również ten etap.
Dlatego nie zakładałbym, że rządzenie automatycznie zabije AfD. Populizm potrafi przeżyć własną nieskuteczność, jeżeli skutecznie przekona wyborców, że niepowodzenie jest dowodem działania spisku. PiS po ośmiu latach władzy nadal potrafi występować jako ofiara elit, Unii Europejskiej, sądów i mediów. Konfederacja również buduje atrakcyjność na prostych odpowiedziach na problemy, których rozwiązanie po wejściu do realnej władzy wymagałoby kompromisów, podatków, administracji i decyzji niepopularnych.
Ale Saksonia-Anhalt może pokazać coś ważnego dla Polski. Populizm najlepiej testuje się nie pytaniem, czy lider mówi efektownie, ale czy po przejęciu odpowiedzialności poprawia codzienne doświadczenie obywatela. Czy łatwiej znaleźć lekarza? Czy szkoła ma nauczycieli? Czy firma znajduje pracowników? Czy gmina ma pieniądze? Czy inwestorzy przychodzą, czy uciekają? Czy młodzi zostają? W tym miejscu kończy się wojna kulturowa, a zaczyna klasyczna polityka.
Największym zagrożeniem jest jednak to, że AfD może oblać egzamin z gospodarki i usług publicznych, a jednocześnie zdać egzamin z przejmowania państwa. Rząd landu ma realny wpływ na edukację, kulturę, administrację, policję, finansowanie organizacji i lokalne instytucje. Populista może więc nie naprawić przychodni, ale za to szybko przebudować otoczenie instytucjonalne tak, żeby kolejny wybór obywatela odbywał się już w gorszych warunkach demokratycznych. To również znamy i powinniśmy traktować bardzo poważnie.
Wniosek: eksperyment w Saksonii-Anhalt może osłabić AfD tylko wtedy, gdy jej rządzenie będzie mierzone skutkami, a nie kolejnymi narracjami. Dla Polski to test szerszej tezy: czy wyborca populisty zmieni zdanie, kiedy zobaczy różnicę między łatwą obietnicą a trudnym państwem na zewnętrznym przykładzie. Nie ma żadnej gwarancji. Populizm nie ginie od zderzenia z rzeczywistością, jeżeli potrafi tę rzeczywistość skutecznie przepisać na kolejną opowieść o wrogach.
Ocena Doświadczeń Obywatela: 4/10 🟡
Rekomendacja: polskie partie demokratyczne powinny bardzo uważnie obserwować Saksonię-Anhalt i przestać odpowiadać populistom wyłącznie oburzeniem. Każdą prostą obietnicę trzeba sprowadzać do czterech pytań: ile to kosztuje, kto ma kompetencję, kto to wykona i jaki będzie mierzalny efekt dla obywatela. AfD może stać się dla Polski żywym laboratorium pokazującym, co dzieje się z populistycznym produktem politycznym po kliknięciu przycisku “wdrożenie”.
— #PolitycznyUX
Franz Josef Strauß wettert gegen die linksgrünen Idioten und Kommunisten. Einen Söder, der mit der Linken kuscheln will, würde er heute vom Hof jagen. FJS Göttlich und unerreicht. 💖
Herrje. Es reißt wirklich nicht ab. 😵💫
Kaum ist das Russische Haus in Berlin politisch angezählt, taucht die nächste Baustelle auf:
Dresden.
CORRECTIV berichtet heute über eine Villa in der Zittauer Straße 29, die von der deutschen Vertretung der sanktionierten russischen Staatsagentur Rossotrudnitschestwo verwaltet wird.
Russland selbst führt das Gebäude als „Russisches Zentrum für Wissenschaft und Kultur“.
Mieter ist seit Jahren das Deutsch-Russische Kulturinstitut (DRKI). Laut Berichten des russischen Rechnungshofes wurde ihm die Immobilie von Rossotrudnitschestwo zwischen 2002 und mindestens 2019 unentgeltlich überlassen.
Und nun wird es interessant.
Das DRKI bietet Sprachkurse und eine Bibliothek an – also auf den ersten Blick klingt alles sehr Kultur, Freundschaft und Dostojewski.
Daneben betreibt es allerdings auch ein Servicebüro für konsularische Unterlagen russischer Staatsangehöriger. Und zuletzt soll der Verein vor allem durch prorussische Veranstaltungen aufgefallen sein.
Laut Correctiv soll er im Dezember 2025 seine Räume sogar einem russischen Juristen zur Verfügung gestellt haben, der eine Art Rechtsberatung zum Kauf von Immobilien in der besetzten Ostukraine anbot.
Mitten in Deutschland. In Dresden: der Verkauf von Kriegsbeute, an dem noch immer Blut haftet.
Ich gehe zumindest nicht davon aus, dass dort Ukrainer hereinspazieren und sagen: „Ach, ich habe da noch ein Häuschen im Donbas – könnten Sie mir das verkaufen?“ 🤨
Außerdem beherbergte das Institut offenbar ein „Russisches Zentrum“, das von der ebenfalls EU-sanktionierten Stiftung Russkiy Mir gefördert wurde.
Der sächsische Grünen-Innenpolitiker Valentin Lippmann befürchtet nun, dass Dresden zum „Auffangbecken“ für die bisherigen Aktivitäten in Berlin werden könnte, und fordert Bund und Land auf, auch dieser Dependance „unverzüglich das Wasser abzugraben“.
Und jetzt kommt der wirklich hübsche Teil:
Die Dresdner Nutzung ist offenbar gar nicht vom deutsch-russischen Abkommen gedeckt, auf das sich Rossotrudnitschestwo beruft.
Eine entsprechende Vereinbarung, der das sächsische Kabinett 2019 zugestimmt hatte, ist laut Staatsregierung nie in Kraft getreten.
Das Auswärtige Amt erklärt außerdem, die Villa habe keinen diplomatischen oder konsularischen Charakter.
Mit anderen Worten:
Berlin soll dichtgemacht werden.
Und kaum fragt man sich, wohin die Aktivitäten möglicherweise wandern könnten, steht da in Dresden schon seit Jahren eine russische Villa mit Rossotrudnitschestwo-Anbindung, prorussischen Veranstaltungen, Russkiy Mir und erstaunlich interessanter Rechtslage herum.
Manchmal muss man die Matroschka eben nur weiter aufmachen. 🪆🪆🪆🪆🪆🪆🪆🪆🪆🪆🪆☝️