Okay real talk, obwohl ich eine anonyme seelenlose Klugscheißerfalafel bin: Ich habe in diesem Jahr eine Essstörung besiegt - so sehr man die halt besiegen kann. Ich habe sie zumindest schlafen gelegt. Und ein Kissen drauf gedrückt. Und Erde drüber ge-egal, ihr versteht schon.
Was ich damit sagen will: Auch für Menschen, die nie mit einem gestörten Essverhalten zu kämpfen hatten, ist es keine schlechte Idee, mal zu reflektieren, warum sie essen, wie sie essen, und ob es wirklich IHR Essverhalten ist oder eines, das ‚man halt so macht‘.
Oder mit Kindern! Die leben schon durch Schule und Kindergarten in Strukturen, in denen sie morgens nun mal keine Kürbissuppe verlangen können, ohne zu hören, dass man das aber nicht so macht.
Low-Carb-Frühstück Spiegelei mit Thunfischcreme, weil ich es richtig und wichtig finde, sich selbst schon morgens einen überlebenswichtigen Makronährstoff vorzuenthalten*.
*vergessen habe, einzukaufen.
Wenn in ein paar Jahren doch noch die verpflichtende Lebensmittelampel kommt, wird es wenige Tage später ‚für nur 99,99 €‘ eine fancy Ampeldiät geben. #queenfaladelsaiditfirst
@Intueation @MaxMust38107741 @andbhold Danke, ja. Und wenn es Leute gibt, die zB morgens einfach noch keinen Hunger haben und dann mit solchen (Marketing-)Weisheiten zum Essen gezwungen werden, ist das mehr als kontraproduktiv.
@textautomat @MaxMust38107741 @andbhold Absolut! Ich habe zum Beispiel vor 12 Uhr meistens gar keinen Hunger und habe mir viele Jahre irgendwelche Nahrung reingezwungen, weil man das halt so macht. Aber Essen sollte einfach (bis auf tatsächliche gesundheitliche Gründe) keine komischen Regeln haben.
Frühstück ist übrigens die wichtigste Mahlzeit des Tages! Oder Mittagessen. Oder Abendessen. Oder dein 10:30-Keks! UPSI ES GIBT GAR KEINE WICHTIGSTE MAHLZEIT DES TAGES!