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Sollen wir nicht Iran bei der WM rauswerfen und Italien mitspielen lassen. Als Geschenk an Meloni, nachdem Trump sich mit dem Papst zerstritten hatte? Das dachte sich Trumps "Sondergesandter für globale Partnerschaften" Paolo Zampolli.
Ja, Italien hat sich im Elfmeterschießen gegen Bosnien blamiert und ist nicht dabei und ja, Iran ist qualifiziert.
Die Antwort aus Rom kam pronto.
Sportminister Abodi: „Man qualifiziert sich auf dem Platz.“ Wirtschaftsminister Giorgetti, knapper: „beschämend.“
Übersetzt: Behaltet euer Almosen. Wir sind Italien. Wir sind vierfacher Weltmeister, lassen uns nichts schenken und wollen vor allem eh nicht in die USA reisen. Basta cosi!
The European Commission intends to suspend or terminate an ongoing €2 million grant to the Venice Biennale after the exhibition decided to allow the Russian pavilion to reopen, the EC spokesperson Thomas Regnier said.
Speaking at a midday briefing in Brussels, he said that an official letter had been sent by EACEA to inform the Biennale of the move. Regnier clarified that the measure concerns a single ongoing EU grant worth €2 million, covering a three-year period.
Pieno rispetto a te, Giorgia, e a tutta l’Italia. I propagandisti russi, miserabili, non riusciranno certo a deviare le persone la cui bussola è la difesa degli interessi nazionali del proprio Paese. Grazie a te e a tutti gli italiani per una posizione così chiara.
🇮🇹
In Italy, a scandal has erupted after one of Vladimir Putin’s favorite propagandists insulted Prime Minister Giorgia Meloni.
The propagandist is Vladimir Solovyov. Do you know why he’s so angry at Italy? Italian authorities have seized four (!!!) of his villas — all of which were uncovered by Alexei Navalny’s team.
Wladimir Solowjow, Putins lautester TV-Propagandist, hat Meloni auf dem Staatssender Rossija 1 beschimpft. Er hat die Beleidigungen teils auf Italienisch ausgesprochen, damit sie auch beim italienischen Publikum direkt ankommen. „Faschistische Schlampe“, „zertifizierte Idiotin“, „Schande der Menschheit“, und als sprachlichen Gag den Namen „Giorgia PuttaMeloni“ (Hure Meloni).
Der Anlass: Meloni hatte gerade Selenskyj getroffen und Italiens Ukraine-Unterstützung bekräftigt. Solowjow warf ihr vor, „Trump verraten“ zu haben. Das ist der interessante Teil, denn Russland argumentiert öffentlich, wer die Ukraine unterstütze, verrate Trump. Moskau und das Weiße Haus sind inzwischen nicht nur gefühlt eine gemeinsame Front, es wird im russischen Fernsehen auch noch bestätigt.
Die italienische Reaktion war ungewöhnlich geschlossen. Außenminister Tajani hat den russischen Botschafter Paramonow einbestellt. Präsident Mattarella schickte Meloni einen Solidaritätsbrief. Selbst die Opposition mit Conte von den Fünf Sternen und Gelmini von Noi Moderati hat sich hinter Meloni gestellt. Meloni selbst antwortete knapp und ziemlich gut: Ein „Regime-Propagandist“ könne weder Kohärenz- noch Freiheitslektionen erteilen, Italien habe „keine Fäden, keine Herren und nehme keine Befehle entgegen“.
Pikant allerdings: In Melonis eigener Koalition sitzt Matteo Salvini (Lega), der historisch enge Moskau-Bindungen hatte und erst dieser Tage wieder öffentlich forderte, russisches Gas zurückzukaufen. Russland spielt also durchaus auf eine reale Bruchlinie in Rom an.