@mel__aura Und dann kommt Wüst und wie der Name schon sagt, wird es dann so richtig wüst. Und noch linksgrünversiffter, als es eh schon ist. Es gibt im Grunde keine Partei, die man noch getrost wählen kann, weil die Politik ein einziger Giftsumpf ist. Und egal, wer gewinnt, ....
Eine schlechte Führungskraft erkennt man immer daran, dass sie anderen die Schuld für ihr eigenes Versagen gibt.
Mischt man das Ganze noch mit Arroganz und Ignoranz, ist es nicht mehr zu ertragen.
Bedenkt man jedoch, dass der Blackrock-Wackeldackel nur eine Rolle in einem Theaterstück spielt, ist es einfach nur absurd.
SAUBER AUSMANÖVRIERT
März hat Linnemann kaltgestellt, weil dieser als Kopf der langsam wieder erstarkenden Konservativen in der CDU gilt; zu Beginn der Legislaturperiode wollte Linnemann sogar schon einmal mit der AfD zusammenarbeiten, bis er von Merz zurückgepfiffen wurde. Jetzt hat Merz gewittert, dass Linnemann ihm als Parteisekretär gefährlich werden könnte, und hat das gemacht, was Alleinherrscher in einem solchen Fall immer tun, um ihre Herrschaft zu sichern: „Keep your friends close, but keep your enemies closer!“ Durch Linnemanns Bestallung als Gesundheitsminister hat Merz diesem nämlich nicht nur die Möglichkeit genommen, sich in dessen Funktion als Parteisekretär während der Arbeitszeit heimlich weiter mit konservativen Gleichgesinnten zu vernetzen, um Merz zu stürzen; er hat ihn zugleich auf den Schleudersitz des Gesundheitsministers verbannt, auf dem Linnemann nicht nur nichts gewinnen, sondern nur verlieren kann, weil es für ihn unmöglich sein wird, aus diesem Posten unbeschadet wieder rauszukommen. Ich halte es sogar für möglich, dass Linnemann kaltzustellen der eigentliche Grund für Merz’ Personalrochade war, und dass alle anderen Umbesetzungen drumherum nur Kollateralschäden sind. Das einzig Richtige für Linnemann wäre in dieser Situation gewesen, die Übernahme des Gesundheitsministeriums zu verweigern. Aber dazu fehlte ihm in jenemAugenblick das Rückgrat. Und für seine Feigheit bezahlt er jetzt den Preis. Ich glaube, das ist ihm erst bei seiner Vorstellung als neuer Gesundheitsminister durch F. Merz klar geworden ist. Aber da war es schon zu spät - die Falle war bereits zugeschnappt.
Das "möglicherweise" können wir hier wohl streichen. Es handelt sich m.E. eindeutig um Hochverrat. Der wird natürlich von der gleichgeschalteten Justiz nicht verfolgt. Unter anderem daran erkennt man, dass man eben nicht mehr in einem Rechtsstaat lebt.
Aber keine Sorge, liebe Bundesregierung: Wir vergessen das nicht und Hochverrat verjährt so schnell nicht.
@JoanaCotar Was für ein ekelhaftes Haifischbecken. Der Bundestag ist wirklich der Schrottplatz für menschliche Wracks. Welche Qualitäten müssen die Ausnahmen davon haben, um trotzdem noch konstruktive Arbeit zu leisen?
Wie Politik funktioniert:
"Wie kein Verkehrsminister vor ihm griff Schnieder durch und trennte sich von dem erwiesenermaßen unfähigen Bahnchef Richard Lutz. Außerdem beanspruchte er die von Friedrich Merz der Öffentlichkeit präsentierten Sanierungsgelder tatsächlich für die Sanierung der Infrastruktur, was dieser als eine Ungeheuerlichkeit empfand.
Schnieder kritisierte den politischen Kuhhandel, den Merz und Klingbeil verabredet hatten, dass nämlich ein Teil der Gelder für den Sozialstaat entfremdet werden sollte. Das große Vergehen des Verkehrsministers lag nun darin, dass er vor der Fraktion und auch im Kabinettssaal genau diesen Verschiebebahnhof, wie er es nannte, kritisierte und damit die Autorität der beiden Vorgesetzten infrage stellte.
Merz, der ohnehin nur über eine kurze Zündschnur verfügt, löste daraufhin die Sprengung aus.
Schnieder wusste kaum, wie ihm geschah, sein Stuhl hatte plötzlich keine Beine mehr. Um dem stillosen Vorgang noch einen Hauch von Würde zu verleihen, bat er selbst um seine Entlassung. Dem Bundespräsidenten rief er zu: Hol mich hier raus."
Quelle: Pioneer
Der Kabarettist Andreas Rebers bei Dieter Nuhr im November 2020 mit einem Vortrag, der unter die Haut geht und der leider wieder aktueller denn je ist.
Nehmt euch einfach die Zeit, auch wenn man hier wahrlich keinen Grund zum Lachen hat …