Walked into my local bakery in Frankfurt the other day, wearing my self-designed hoodie. An elderly gentleman jumped off the line to scold me for the "stupid shirt" 😲...what a satisfying proof of concept! Why should one be compliant with the political narrative in Germany?
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2022 der große Deal: Lützerath darf der Braunkohle weichen, dafür steigt NRW schon 2030 aus der Kohle aus. Acht Jahre früher – großer politischer Erfolg.
2026 meldet sich leider die Physik: Die neuen Gaskraftwerke fehlen. Nun verschiebt das Wirtschaftsministerium sogar die entscheidende Prüfung des Kohleausstiegs bis mindestens Ende Februar 2027.
Vielleicht hätte man vor dem Abriss von Lützerath klären sollen, womit man die Kohlekraftwerke eigentlich ersetzen will. Erst aussteigen, dann Kraftwerke suchen – Energiewende auf Deutsch.
@MonaNeubaur@RWE_AG@roberthabeck
Screenshot: Der Spiegel
Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bauen im Hintergrund das Fundament der Energiewende: Trassen, Offshore-Anbindung, Redispatch, Digitalisierung.
Die Kosten, die dabei entstehen und die am Ende auf der Stromrechnung des Endkunden landen (Netzentgelte), sind enorm. Um dies zu verschleiern hat der Staat die ÜNBs im Jahr 2026 mit 6,5 Mrd. EUR subventioniert.
Ebenso wie er bereits seit einigen Jahren die Kosten der EEG-Zuschüsse komplett subventioniert (früher zahlte man eine EEG-Umlage zwischen 6 und 7 ct/kWh, heute liegt diese Umlage bei Null).
Die höchsten Strompreise Europa sind also sogar MASSIV SUBVENTIONIERTE Strompreise. Und alles nur, um den Dummfug "Energiewende ohne Kernkraft" weiter betreiben zu können.
Nun könnte es immerhin passieren, dass im Jahr 2027 zumindest die ÜNBs keine Subventionen mehr erhalten (die Staatskasse ist seltsamerweise leer) und die Bürger ein wenig mehr an den Folgen der "dümmsten Energiepolitik der Welt" partizipieren dürfen.
Schweden baut die Kernkraft-Wertschöpfungskette konsequent aus.
Während Deutschland noch darüber diskutiert, ob Kernkraft „irreversibel“ beendet sei, schafft Schweden Fakten. Seit Januar 2026 ist der Uranabbau wieder erlaubt. Im Juni hat der Reichstag die gesetzlichen Regeln weiter vereinfacht: Uranminen gelten künftig nicht mehr als kerntechnische Anlagen, sondern werden genehmigungsrechtlich ähnlich behandelt wie andere Bergbauprojekte.
Das Potenzial ist gewaltig. Schweden verfügt nach Schätzungen über rund 80 Prozent der bekannten Uranvorkommen der EU. Allein die Lagerstätten Häggån und Viken enthalten riesige Ressourcen – zusätzlich zu Vanadium, Kali und weiteren strategisch wichtigen Rohstoffen. Damit könnte Schweden langfristig auf der Rohstoffseite weitgehend unabhängig von Uranimporten werden und zugleich zur Versorgung Europas beitragen.
Auch der nächste Schritt findet bereits im eigenen Land statt: Westinghouse produziert in Västerås seit Jahrzehnten Kernbrennstoff für schwedische und ausländische Reaktoren. Dort werden Brennelemente für unterschiedliche Reaktortypen gefertigt – inzwischen sogar für osteuropäische VVER-Anlagen.
Die Strategie ist klar: Uran aus Schweden, Brennelemente aus Schweden, sechs bestehende Reaktoren und neue Kernkraftwerke für den steigenden Strombedarf. Bis 2035 soll zusätzliche Leistung in der Größenordnung von zwei großen Reaktoren entstehen, danach ist ein massiver Ausbau vorgesehen. Vattenfall bereitet am Standort Ringhals bereits neue Reaktoren vor.
Und auch das Ende des Brennstoffkreislaufs wird nicht verdrängt: Am 15. Januar 2025 begann in Forsmark offiziell der Bau eines der weltweit ersten Endlager für abgebrannte Brennelemente. In rund 500 Metern Tiefe sollen etwa 12.000 Tonnen Kernbrennstoff dauerhaft eingelagert werden.
Ganz vollständig autark ist die Kette allerdings erst, wenn auch Konversion und Urananreicherung dauerhaft ohne ausländische Abhängigkeiten gesichert sind. Doch die Richtung stimmt: Schweden plant nicht nur Kraftwerke, sondern Rohstoffversorgung, Brennstoffproduktion und Endlagerung als zusammenhängendes System. So sieht strategische Energiepolitik aus.
#uran #kernkraft #atomkraft #nuclear #brennstäbe #endlager #wertschöpfung #energiepolitik #fossilfrei
@bundeskanzler@larsklingbeil@schneidercar@RWE_AG@CKemfert@VQuaschning@BadumLisa
»Tyskland är ett fantastiskt land. Här lyckas man göra det enkla komplicerat och det komplicerade till en moralisk framgång. Först stängde man kärnkraften. Inte därför att reaktorerna saknade bränsle, hade tjänat ut eller släppte ut stora mängder koldioxid. Tvärtom producerade de stora mängder fossilfri och väderoberoende el. Men politiskt hade kärnkraften definierats som problemet och måste därför bort.
Länk till krönikan: https://t.co/Kr2QeP8AQP
Sedan skulle kolet avvecklas. Det var betydligt mer logiskt. Kolkraft är fossil och står för stora utsläpp. Problemet är bara att kolkraftverken också levererar el när solen har gått ner och vinden tagit ledigt. Nu börjar verkligheten knacka på dörren.
I Frankfurter Allgemeine Zeitung, FAZ, säger Evoniks koncernchef Christian Kullmann att kolavvecklingen i Nordrhein-Westfalen till 2030 inte är realistisk. Tyskland har enligt honom inte tillräckligt med andra kraftverk för att säkra elförsörjningen. Kolet behövs minst till 2033 och sannolikt längre. Någon billig vätgas finns inte heller i sikte.
Det är naturligtvis ett besvärligt besked. Inte därför att det är kontroversiellt, utan därför att fysiken återigen vägrar anpassa sig till politiska tidtabeller.
Men ingen fara. Vi ska bygga fler gaskraftverk – många fler.«
@StaffanReveman@AnStra14@swr Sehr klar auf den Punkt gebracht, aber wie traurig,dass diese Entscheidung von den meisten völlig uninformiert getroffen wurde...
Stromerzeugungskapazitäten (Leistung in GW) und erzeugte Strommengen (Arbeit in GWh) sind zwei unterschiedliche Größen. Die installierte Leistung (Nennleistung) beschreibt die theoretische Höchstleistung unter Idealbedingungen. Da Wind und Sonne nicht jederzeit verfügbar sind, weicht die tatsächliche Einspeisung massiv davon ab.
@luisaneubauw85g Können Sie bitte den Benzinpreis in all seine Komponenten aufbröseln?
In Bulgarien ist der Benzinpreis aktuell 1,5Euro. Haben Sie Gedanken zu der Differenz?
Elektromobilität können wir dann beleuchten, nachdem der deutsche Benzinpreis in seinen Komponenten ausdiskutiert wurde.